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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

20.09.2014 um 21:01
@ClaraFall


Ich weiß von vielen, wo sie wohnen. Aber Straße, Hausnummer und Postleitzahl nicht immer. Schreibe ja selten. Also finde ich das nicht so verwunderlich.

Und es gibt ja einen Zeugen für das Gespräch.

Und dass es vielleicht nur kurz war, dürfte auch daran gelegen haben, dass sie sich das Handy ausgeliehen hatte.



Die ganze Familie sollte sie empfangen? Ich finde es schon reichlich merkwürdig, dass sie von Lebensgefährten, Sohn und dessen Patentante erwartet, dass diese dort zwei, drei Tage verbringen müssen, um auf sie zu warten. Im Zelt. Aber auch die Eltern? Geht doch ein bisschen weit.




Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten.

Entweder sie lebt und wohnt in einer Künstlerkommune, da ist es egal ob sie Geld oder Papiere hat.

Oder ihr ist etwas zugestoßen. Unfall oder Verbrechen. Während sie unterwegs war.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

21.09.2014 um 07:19
Ich neige dazu, die Variante mit der Künstlerkommune zumindest beiseite zu schieben, weil ich mir denke, dass die Sehnsucht - wenigstens nach ihrem Sohn - sie doch mittlerweile dazu veranlasst hätte, allermindestens diesem ein Lebenszeichen zu senden, in welcher Form auch immer. Da nichts dergleichen geschehen ist, muss man glaub ich annehmen, dass sie leider nicht mehr am Leben ist.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

11.10.2014 um 13:47
Ich habe 2 Theorien zu dem Fall:
Die eine spreche ich besser nicht nochmal an, da ich deswegen schon mal rausgeflogen bin obwohl meine Vermutung nicht abwegig war und die andere Theorie wäre das diana wirklich mit ihrem alten Leben abgeschlossen hat und woanders noch mal alles besser und anders machen wollte.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

16.10.2014 um 19:19
Traurig ist, dass möglicherweise mit der Hoffnung der Mutter Geld gemacht wird. Der Detektiv scheint ja noch ganz in Ordnung zu gehen, aber die "Hellseherin" halte ich doch für Recht "peinlich". Die Mutter von Diana macht einen sehr lieben, netten und zugleich natürlich auch traurigen Eindruck. Hoffentlich nutzen das nicht zu viele aus! Gibt es denn immer noch keine Neuigkeiten?


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

18.10.2014 um 00:26
@Spürhund
Soweit ich jetzt weiß hat sich in Sachen Neuigkeiten wohl nichts getan.
@ClaraFall
verwies ja auf den Schultesee der im Fernsehen genannt wurde ob dem nachgegangen worden ist
(zwei Männer sollen dort zwei große Pakete versenkt haben )dazu gibt es keine Infos.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

21.10.2014 um 08:25
Hm, schaue ich mir diesen Schulte/Schulzen/Schultensee so an, erscheint er mir nicht als der ideale Ort, eine Leiche verschwinden zu lassen, jedenfalls nicht bei der Auswahl an Orten drum herum. Er ist sehr klein und umgeben von offensichtlich gepflegtem Gelände, was auf größeren Publikumsverkehr deutet, auf google earth schaut es wie ein Golfplatz aus. Da gibt es in der Umgebung zum einen weit größere und weit abgelegenere Seen, und natürlich die riesigen Waldgebiete, die sich zum Verbergen einer Leiche anbieten. Dennoch sollte man ruhig einmal nachschauen.
Übrigens liegt nur 200 Meter von diesem See eine Jugendherberge. Es gab ja mal die Frage, ob Diana wirklich nur im Wald übernachtet hat...


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 17:07
von facebook: Diana Ferch - Vermisst
11 Min ·

Achtung - bitte teilen - bitte teilen - bitte teilen -
Der Verdacht mit Niebüll -eine Kleinstadt an der Nordsee, unmittelbar vor Sylt- hat sich zu 90% bestätigt. Am 06. Januar 2013 wurde Diana hier gesehen und gesprochen.Diana ging es zu diesem Zeitpunkt phsychisch sehr schlecht.Sie machte einen aphatischen -unkontrolierten Eindruck und der Familie welcher sie begenet ist tut es heute leid, hier nicht mehr Hilfe angeboten zu haben.

Wer hat Diana Ferch im Januar 2013 in Niebüll oder Umgebung gesehen? Wem ist eine kleine junge Frau aufgefallen, die phsychisch nicht ganz ok war?

Wenn Diana zu diesem Zeitpunkt noch lebte, dann wird sie auch jetzt noch leben. Sie könnte überall in Deudschland auch ins Obdachlosen-Milieu abgetaucht sein.
Bitte haltet alle die Augen auf und achtet auf eine kleine 1,50 m - im Winter eher mittelblond/Sommer blonde junge Frau. Diana schreibt und zeichnet viel und gerne - in kleinen Büchern oder auf Zetteln.

Ich weiß, dass Diana darauf wartet gefunden zu werden...
- bitte teilen -


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 18:02
@SecretLetter

Und woher weißt du das , daß sie gefunden werden will ?


Hatte auch eine vage Vermutung in meinem Posting 28.06. ....12.54 Uhr , dass es so sein könnte , weil sie so viel Privates vpn sich gab.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 18:05
habe es von facebook kopiert, steht doch oben


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 18:38
Ach, Du Schande, mit einer solchen Nachricht hätte ich jetzt gar nicht mehr gerechnet, da die Sichtung ja schon im Sommer (?) auf FB gepostet wurde.
Problem ist natürlich, daß diese Sichtung damals schon im Januar 2013 war, also vor 1 3/4 Jahren :(

Von Niebüll gehen die Fähren auf die Inseln ab - Amrum, Föhr. Vielleicht hält sie sich dort noch irgendwo auf?
Ich wünsche der Mutter auf jeden Fall alles Glück der Welt!!


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 20:03
Wenn sie das wirklich gewesen sein sollte, dann sehe ich es so, dass dem ganzen eine wirklich schwere psychische Störung zu Grunde liegt, die bestimmt schon vor der Wanderung begonnen hat und sich dann irgendwie manifestiert hat.
Das würde für mich auch bedeuten, die Sichtung des Rentners am Zwenzower See, wo die kleine zierliche Frau trotz Abratens weiter in den Wald rein ging, dürfte wahrscheinlich auch sie gewesen sein - lt. Angaben des Zeugen ja auch ein durchaus seltsames Verhalten.
Auch erklärt es möglicherweise, warum sie sich auch noch nicht mal bei ihrem Sohn gemeldet hat, weil sie es womöglich aufgrund ihrer Verfassung einfach nicht schafft.
Ich weiß zwar nicht wie, aber irgendwie muss es ihr gelungen sein, sich über Wasser zu halten und weiter in Richtung Nordsee zu "ziehen" - auch wenn das ursprünglich die falsche Richtung gewesen wäre.
Dass sich irgendwo zwischen Güstrow bzw. Zwenzow und dem nächsten (wahrscheinlichen) Anhaltspunkt Niebüll 1 1/2 Jahre später dann aber auch weitere Anhaltspunkte zu ihrer Person ermitteln lassen müssten, würde ich schon meinen.
Da würde es gelten, sämtliche Krankenhäuser, psychiatrischen Anstalten, Notunterkünfte und auch Öko-Dörfer, genauestens unter die Lupe zu nehmen, irgendwo muss sie auch zweitweilig Unterkunft erhalten haben, anders kann es nicht funktionieren.
Aber ich denke, das wird schon geschehen... na hier darf man echt gespannt bleiben.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 20:12
Wenn die Niebüll Sichtung jetzt wirklich praktisch echt ist , sehr gut,dann wissen wir
das kein Mord/Suizid irgendwo in Mecklenburg stattgefunden hat .
Mist aber auch das die wohl echte Sichtung (glaubte nicht daran das sie echt war) gleich zwei
Jahre her ist und es Diana sehr schlecht zu dem Zeitpunkt ging, wirklich Mist !
Da nutzt jetzt nur Augen an der Schleswig-Holsteinischen Westküste - Inseln offen zu halten.
Die Westküste kenne ich ganz gut,wie es allerdings mit Obdachlosen dort ausschaut kann
ich nicht sagen ,auf den Inseln und an der Westküste dominieren meist kleinere Gemeinden.
Größere Orte/Städte wären z.B. Husum,Heide.
Eine krank und aphatisch wirkende Person dürfte den Bewohnern der kleineren Orte eigentlich
kaum entgehen,in der Urlaubszeit im Sommer ist auf Sylt allerdings ein ganz schönes
Gewusel .


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

26.10.2014 um 23:43
Jetzt im Nachhinein , weil berichtet wurde, dass man sie im Gesicht kaum sehen konnte, dann richtig "vermummt " gewirkt haben müsste ,was vllt selbst in dieser Jahreszeit dort nicht üblich war ..... und war es nicht auch in den frühen Abendstunden, bei Einbruch der Dämmerung , dass sie deshalb bei diesen Leute in Vorgarten auftauchte ......eher nicht so vertraulich wirkte , kam mir gerade der Gedanke ,dass sie vllt sogar absichtlich diese Tageszeit gewählt haben könnte , weil sie doch in geheimer Mission unterwegs war , weil sie irgendwo festgehalten wird, der ihre Situation kennt , sie ausnutzt als Haushaltlshilfe ohne Steuerkarte ???

Da ihr keiner Obdach anbot , blieb ihr nur die Rückkehr.......?


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 01:49
Lese schon laenger hier mit, jetzt mal unabhaengig von einer Sichtung oder nicht, hier meine Gedanken dazu:

Bezueglich der Beziehung zu ihrem Kind, kann ich mir vorstellen, dass sie denkt dass er vielleicht besser ohne sie klarkommt? Diese ganze “Enge” in der Beziehung kann ja auch erdrueckend fuer das Kind sein, wenn es keine gesunde Naehe ist…im Sinne von das Kind nicht selbststaendig werden lassen, Kind ist von einem abhaengig usw. Ausserdem aendern sich Kinder mit 6 auch, so alt war er ja damals. Ich habe selbst eine 6 jaehrige Tochter…Kinder hinterfragen da auch schonmal die Eltern, kritisieren usw. Dann steht die Schule an, was regelmaessiges fruehes Aufstehen erfordert. Vielleicht hatte sie Panik davor, dass alles nicht gut zu machen.

Mir kommt das Ganze mit der Kunst, dem Schreiben usw. wie eine Flucht aus der Realitaet vor, die sie ja offenbar sehr belastet hat (das Leben als Solches; Ungerechtigkeiten auf der Welt; Ausbeutung von Tier und Natur usw. ). Ihr Freund war wohl auch eher alternativ und hat da auch nicht ausgleichend gewirkt, sondern es hat sich dann noch weiter potenziert.

Der Freund kommt mir in den Interviews bei 37 Grad / xy nicht verdaechtig vor; ich denke er hat sich aus Selbstschutz distanziert, und um fuer das Kind da zu sein. Ich denke, dass man sich dann irgendwie abspaltet, denn man muss ja selbst weiterleben, das Kind hat ein Recht auf ein moeglichst normales Leben trotz der Umstaende. Ich denke die Aussagen mit Greenpeace usw. Sind einfach loose Gedankengaenge um die Sache dem Sohn irgendwie auf postive Art zu erklaeren und die Mutter nicht als die Boese die Abgehauen ist hinzustellen bzw. nicht zu sagen dass sie evtl. ermordet wurde. Unbewusst hat er sicher auch Wut auf sie, weil sie ja damals freiwillig losgewandert ist ohne Handy usw., egal was nun inzwischen passiert ist. Waere sie nie gegangen, waere nie was passiert. Denke deswegen wirkt er auf manche so unterkuehlt / distanziert.

Sollte sie wirklich ausgestiegen sein, war die Idee glaube ich Selbstfindung...Roman schreiben usw. Fuer Harry Potter hatte JK Rowling ja 7 Jahre gebraucht oder so; so wie Diana auf mich wirkt ist sie von sowas fasziniert gewesen und fand den Wald inspirierend; hat die Angst ausgeblendet (was fuer mich auch darauf hindeutet, dass schon eine ziemliche Stoerung in der Psyche vorgelegen haben muss / Realitaetsferne).

Denke sie hatte schon von Anfang an – vielleicht mehr unbewusst oder nur im Hinterkopf – mit dem Gedanken gespielt abzuhauen / “auszusteigen”, aber ohne konkretes Ziel... daher nur die vage Zusage zum Treffen auf dem Campingplatz. Dann ist sie am Anfang vielleicht noch ganz normal wie geplant gewandert zur Selbstfindung und dann hat irgendwas ‘klick’ gemacht... wahrscheinlich durch die Einsamkeit im Wald, evtl. auch Mangelernaehrung ist sie weiter mental abgedriftet.

Dann (also meine Theorie) hat sie sich vielleicht nochmal aufgerafft und per Zug weiter weg. Sie MUSS dann aber eigentlich recht zeitnah irgendwen kennen gelernt haben, mit dem sie seit dem reist, wenn sie noch lebt…aufgrund des wenigen Geldes usw. Man lernt ja recht schnell andere kennen, gerade an Bahnhoefen usw. wenn man sich erkundigt nach dem Weg und zu welchen hingeht, die auch eher heimatlos aussehen...da finden sich schnell neue Bekanntschaften. Kann ja sein dass sie signalisiert hat, dass sie auch alleine ist. Sie war auch irgendwie auf der Suche nach irgendwas....vielleicht ist sie dann auch irgendwie irgendwo mit Drogen in Beruehrung gekommen, was auch typisch fuer kreative melancholische Menschen ist. So ist sie vielleicht schnell auf eine ganz falsche Bahn greaten mit den falschen Leuten und hat sich dann auch nicht mehr getraut heim zu kommen, weil ihr Zustand nicht besser sondern viel schlechter als vorher war. ..aber wer weiss das schon, es gibt viele Theorien. Traurig das Ganze.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 02:30
Hm, das wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Na gut, stellen wir uns einmal vor, das war wirklich Diana (ich bin davon keineswegs überzeugt, aber nehmen wir es einmal an).

Was tut sie dort? Und wohin ging sie von dort?

Niebüll ist ein winziges Städtchen von weniger als 10000 Einwohnern. Man kann davon ausgehen, dass jemand, der sich dort längere Zeit aufhält, sofern er irgendwie am öffentlichen Leben teilnimmt, oder gar obdachlos ist, sehr bald auffällt. Erst recht, wenn derjenige einen etwas hilflosen oder heruntergekommenen Eindruck macht.

Niebüll hat ein kleines Krankenhaus, dort könnte man medizinische Hilfe erhalten. Niebüll ist Verwaltungsort, Obdachlose können hier soziale Leistungen beantragen, wobei typischerweise solch kleine Orte aber Durchreisende, wie Nichtsesshafte sich heutzutage oft nennen, versuchen abzuwimmeln und in die größere Kreisstadt zu senden (zuständig wäre hier Husum, wobei Flensburg sicherlich für Obdachlose mehr bietet und sogar näher ist).

Niebülls Bedeutung liegt eigentlich nur im Verkehr, als Durchgangsort für den Inselverkehr nach Sylt, Föhr und Amrum.

Dementsprechend hat Niebüll zwei Bahnhöfe, die allerdings genau gegenüber liegen. Einen sehr kleinen, der nur der Regionalbahn nach Dagebüll zur Fähre nach Föhr und Amrum dient. Vom DB Bahnhof aus kann man mit Zügen Sylt, Husum (und in der Verlängerung Hamburg) sowie Dagebüll und Tondern in Dänemark erreichen. Ein Bus fährt nach Flensburg, der nächsten Stadt. Dazu kommt noch der Autoverladehof für den Autoverkehr nach Sylt. Sylt kann man nicht über eine Strasse erreichen, daher müssen alle Fahrzeuge hier auf einen Zug verladen werden.

So. Anfang Januar ist es an der Nordsee nicht unbedingt gemütlich, wenn man sich nachts draussen befindet. In Niebüll selbst ist gegen 23 Uhr vermutlich nicht mehr sehr viel los.

In dem Pressebericht über das Auftauchen der mysteriösen Person heisst es, dass sie Anfang Januar 2013 gegen 23 Uhr in einem Garten auftauchte und zum Bahnhof wollte. Was also wollte diese Person am Bahnhof?

Interessanterweise gibt es um diese Zeit in Niebüll tatsächlich noch Züge! Sowohl um 23:30 als auch um 0:30 fährt noch ein Zug in die Kreisstadt Husum. Nach Hamburg aber kommt man dann nicht mehr. Der erste Zug, mit dem man Hamburg erreichen kann geht gegen 5 Uhr. Husum ist nachts sicherlich auch nicht dafür bekannt, dass der Bär tanzt, daher ist schon zu fragen, was jemand, der nicht von dort ist, um diese Zeit noch in Husum will.

Gegen 23 Uhr, 0 Uhr und sogar noch um 1.37 Uhr kann man aber einen Zug nach Westerland (Sylt) nehmen. Die Fahrt dauert 35 Minuten, man kommt also auch auf Sylt mitten in der Nacht an.

Flensburg, die nächste größere Stadt, kann man mit einem Bus ab Bahnhof erreichen, allerdings fährt der letzte bereits gegen 22 Uhr, der nächste erst wieder gegen 5 Uhr.

Dagebüll und damit Föhr oder Amrum ist ebenfalls erst wieder am Morgen, nach 6 Uhr zu erreichen.

Der erste Zug nach Dänemark geht um 7 Uhr morgens.

Das bedeutet, dass diese Person in jener Nacht vermutlich noch die Möglichkeit hatte, Husum oder Westerland zu erreichen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie wirklich einen der Züge genommen hat. Aber was ich oben über Niebüll gesagt habe, macht es nicht sehr wahrscheinlich, dass sie längere Zeit dort geblieben ist. Ich denke, sie wäre aufgefallen, wenn sie keine feste Unterkunft gehabt hat.

Nun also Husum oder Sylt. Von Husum aus kann man andere Nordseeinseln erreichen, aber auch vor allem Hamburg. Wer ein Leben "auf der Platte" anstrebt, ist, besonders im Winter, in Hamburg wahrscheinlich besser dran als auf dem Land. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass Obdachlose sich selten länger unter dem Radarschirm der Polizei bewegen können. Ausweiskontrollen sind in diesem Milieu sehr häufig, und die meisten Streifenbeamten eines Reviers kennen recht bald "ihre" Obdachlosen. Hamburg bietet aber sehr viele soziale Einrichtungen, auch solche, in welchen man nicht unbedingt nach einem Ausweis gefragt wird, wenn man Essen oder auch mal eine Dusche braucht (z.B. in kirchlichen Einrichtungen).

Auf Sylt, der reichen Ferieninsel, gibt es auch Obdachlosigkeit, aber in sehr geringem Mass. Es gibt zwei kleine Obdachlosenheime, eines in Westerland, eines bei Tinnum. In einem Zeitungsbericht von 2013 wurde die Zahl der dort betreuten Obdachlosen mit 28 angegeben. Wer dort unterkommt, wird natürlich auch den Sozialbehörden bekannt.

Im Winter auf Sylt im Freien zu übernachten wird wohl kaum angenehm sein. Ausserdem sind die Bewohner Sylts nicht sehr gut auf "Gäste" zu sprechen, die nicht zur typischen Klientel gehören. Es gibt ein Drogenproblem auf Sylt, und relativ gesehen, hohe Kriminalität. Dementsprechend wird die Polizei ein Auge auf neue "Fremde" haben. In den einschlägigen Dokumentationen, die man auf google finden kann, gilt Sylt als nicht sehr freundlich gegenüber sozial Schwachen.

Was sagt uns das im Zusammenhang mit Diana? Ich vermute, wenn sie es wirklich war, die damals nachts im Januar in Niebüll zum Bahnhof gebracht wurde, und wenn sie wirklich freiwillig unterwegs war, und nach Sylt gelangt ist, dann denke ich wird sie dort nicht lange geblieben sein. Die materiellen Umstände werden sie vermutlich bald wieder aufs Festland gebracht haben, und hier liegt nahe, dass sie sich eher wieder in Richtung Hamburg aufgemacht hat.

Noch ein Wort zum nahen Dänemark: Es ist ein freundliches Land und die Grenze zwischen Nord und Ostsee ist sehr leicht unkontrolliert zu überschreiten. Die Grenze ist nur wenige Kilometer nördlich von Niebüll. Allerdings ist das Land, das hinter der Grenze liegt, auch sehr dünn besiedelt und weist eine ähnliche Struktur wie Nordfriesland auf. Die nächste größere Stadt, in der man als nicht gerade reicher Fremder nicht sofort wie ein bunter Hund auffallen würde, ist Esbjerg. Das ist aber schon wieder 100 km von Niebüll entfernt. Ich kenne Esbjerg recht gut, es hat leider auch ein "Randgruppenproblem," es gibt dort eine Obdachlosenszene etc. Die Polizei in Esbjerg erscheint mir extrem "low-key," aber ich denke, sie kennt ihre Szene auch recht gut. Daher vermute ich, als Deutsche, die nicht dänisch spricht, ist es auch nicht so leicht in dieser Gegend unterzutauchen. Wie alle vermutlich wissen, ist Lebenshaltung in Dänemark extrem teuer, so dass es m.E. auch kein Idealziel einer norddeutschen "Durchreisenden" ist.

Wenn also das alles stimmt mit der Sichtung in Niebüll, dann befürchte ich, dass Diana schon lange nicht mehr in dieser Gegend ist. Lebt sie tatsächlich freiwillig abseits der Gesellschaft, denke ich sollte man die Suche auf die norddeutschen Grosstädte konzentrieren, vor allem auf den Bereich Hamburg.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 03:28
Wie ich schon schrieb kenne ich die Westküste von Schleswig-Holstein ganz gut was Obdachlose
oder Künstler Wohngemeinschaften angeht habe ich keine Ahnung.
Es soll wie ich hörte aber an der Westküste solche Künstler Wohngemeinschaften geben.
Wie das bei denen läuft ob sie Menschen wie Diana untergetaucht geheim bei sich
wohnen und Künstlerisch tätig sein lassen würden ?
Muss ja nicht zwingend sein das Diana tatsächlich echt Obdachlos ist,wäre dies der Fall
kann ich mir wie @Rick_Blaine auch eigentlich nicht vorstellen das sie sich noch
an der Westküste oder auf den Nordsee Inseln aufhält.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 04:50
Ah ja, zu diesen Künstlerwohngemeinschaften, da haben die meisten Menschen wohl auch eine etwas falsche Vorstellung. Im Internet kann man einige ergooglen und auch einige Zeitungsberichte über das Leben in einer solchen. Zusammenfassend ergibt sich das Bild, dass es sich mehr oder weniger um WGs von Gleichgesinnten handelt. Manchmal auf einem alten Bauernhof, manchmal in einem modernen Atelierkomplex usw. Einige leben die Gemeinschaft etwas enger, teilen sich eine Küche, andere etwas lockerer, da hat jeder seine eigene kleine Küche usw.

Allen gemeinsam ist dies: es geht darum, sich den Aufwand für Unterkunft und Atelier zu teilen, und eben ein wenig romatisierendes künstlerisches Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Aber wer dort leben will, von dem wird erwartet, dass er zu den Unterhaltskosten beiträgt. Jemand, der völlig mittellos dort auftaucht muss also nicht unbedingt erwarten, dass man ihn gleich fröhlich willkommen heisst. In mehreren Artikeln wird gesagt, dass die soziale Lage vieler "Künstler" nicht sehr rosig ist, und eine grosse Zahl von ihnen staatliche Hilfe beansprucht. Viel Geld zum Teilen mit anderen haben also diese Künstler offenbar nicht.

Man kann sich schon vorstellen, dass Diana in so einer Gemeinschaft, bei gegenseitiger Sympathie, am Anfang vielleicht ein wenig geholfen wird und ihr ein Dach über dem Kopf angeboten wird, aber ich denke, auf Dauer würden die Kollegen erwarten, dass sie sich produktiv beteiligt und das auch finanziell. Wenn sie erhebliche psychologische oder andere Probleme hat, die das erschweren, denke ich würde ihr schon nahegelegt werden, Hilfsangebote anzunehmen. Durch diese würde sie ihre Anonymität wohl irgendwann verlieren.

Es handelt sich in der Regel also nicht um sektiererische Aussteiger fernab von der Gesellschaft, sondern um recht pragmatisch denkende Künstler, die sich hier ihren idealen Lebens- und Arbeitsplatz schaffen möchten. Die meisten dort werden wohl ganz normal an den gesellschaftlichen Dingen teilhaben, sogar Steuern zahlen, Kinder in die Schule bringen, usw. Ich denke, die meisten haben sogar internet :)

Ich glaube nicht, dass man sich lange in einer solchen Umgebung bewegen kann ohne aufzufallen.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 10:23
Vllt ist das etwas aus dem Blickwinkel gerückt, aber es waren ja die verschiedenen Lebensentwürfe , die sie und ihr Lebensgefährte hatten.

Diana strebte ein Künstlerleben an, dass ihr ein unabhängiges Leben in "besseren Kreisen" ermöglichen sollte und nicht ein Leben in Bescheidenheit ,wie es dem Vater ihres Sohnes vorschwebt(e)......

Von daher meine Vermutung, dass sie sich eher mit Gelegenheitsjobs durchschlagen würde , als sich unter die Obdachlose zu mischen oder jemandem auf der Tasche zu liegen.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 11:35
@Rick_Blaine

Ich kann deine Ausführungen über Künstler/Ateliergemeinschaften nur bestätigen. Es geht darum sich Wohn-und/oder Arbeitsräume zu teilen da diese oft teuer sind.
Das ist eher pragmatisch und ökonomisch ausgerichtet. Ich kann mir nicht vorstellen das eine Fremde, wenn überhaupt, länger als ein paar Tage unterschlupf dort findet. Allerdings würde ich es nicht völlig ausschließen da die Toleranzgrenze für ungewöhnliche Menschen sehr hoch ist. Also selbst wenn Diana da aufgetaucht wäre und verwirrt/seltsam gewirkt hätte, wäre das kein Grund gewesen sie abzuweisen bzw. aber auch nicht ihren Geisteszustand groß zu hinter fragen.
Allerdings glaube ich das sich irgendwer an sie hätte erinnern können, denn ihr Fall war ja schon präsent in den Medien und in einer Künstlergemeinschaft lebt man wie gesagt nicht hinter dem Mond.
Internet gehört da eigentlich zum Standard.


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Diana Ferch (Stralsund) seit 2011 vermisst

27.10.2014 um 14:07
Auf jeden Fall denk ich wäre es von Sinn mal bei den bekannten Künstlerwohngemeinschaften
an der Schleswig- Holsteinischen Westküste und auf den Nordsee Inseln nachzufragen ob
man Diana dort in den letzten 2.Jahren sah,vielleicht auch zeitweilig Unterkunft
geboten hat.
Schon gut möglich das die Polizei in dieser Richtung schon Nachforschungen betrieben hat.


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