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Der Fall Jens Söring

29.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Kino, Gefängnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Jens Söring

Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 16:34
Zitat von ElvisPElvisP schrieb:diesem Thread wurde zu dem Fall soviel belegt, wie an keiner anderen Stelle im Netz. Das abzustreiten zeugt von Uneinsichtigkeit.
Ähm, nein. Die Verweigerung, Quellen zu verifizieren/falsifizieren zeugt von Uneinsichtigkeit. Ist auch die Antwort fuer @Ahshford1986's Einwurf.

Ich würd mich freuen, wenn ihr im Faktenthread mitmacht.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 16:37
@Yoshimitsu
hier diskutieren einige User seit einigen Jahren. Ständig wird nach den selben Links verlangt.

 Wenn du gerne immer wieder die gleichen Links einstellen und die gleichen Dinge durchkauen, wobei wir das immer wieder machen, dann mach es. Irgendwann wird es müßig, immer wieder das gleiche zu wiederholen... Aber viel Erfolg.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 16:52
Hier geht es immer noch um Jens Söring und nicht um den Gruppenthread oder irgendwelche persönlichen Animositäten.
Haltet euch bitte daran.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 17:05
Ich weiss inzwischen sogar, wo die 6 Kinokarten herkommen ... hat EH vor Gericht so ausgesagt. ... hat sie wieder mal nachweislich gelogen ...


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 17:09
@Yoshimitsu
hier hat niemand bestritten, dass EH nicht gelogen hat. Ebenso wie JS. Ihm kann man auch nicht alles glauben. Beide sitzen zurecht.

Die Kinokarten beweisen trotzdem nichts. Letztendlich hätten sie vorher gekauft werden können. Oder sowohl EH bzw. JS im Kino gewesen sein Also ist es weder für EH noch für JS ein entlastendes Indiz. 


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 17:19
Die Kinokarten beweisen trotzdem nichts.
Richtig! Vor allen Dingen nicht seine Schuld.

Aber vielleicht kann man das an anderer Stelle aufdröseln.

Und nun hör bitte auf, mich zu @ten.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 17:29
@Yoshimitsu
das hatte hier niemand behauptet. Hast du mal die Liste mit der Indizienkette gesehen? Da ist dieser Punkt überhaupt nicht aufgeführt. Daher wundere ich mich jetzt ein wenig, dass du davon ausgehst, dass das für seine Schuld sprechen soll. 


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 18:05
@alle hier im Thread

Ich war gerade mal etwa 18 Stunden offline und sehe gerade wie viele neue Kommentare es hier im Thread gibt. Das trifft einen ja wie ein Schlag. Die Diskussion hat ja ordentlich "an Fahrt aufgenommen", seitdem gestern bei Stern-TV über den Söring berichtet wurde.

Ich möchte höflich alle hier anwesenden daran noch erinnern, dass ich vor einigen Monaten hier im Thread fast alle Urteile der Revisionsgerichte reingestellt bzw. verlinkt hatte und die haben mir auf die meisten offenen Fragen belegte Antworten gegeben und auch neue Fakten zur Flucht etc. wurden bekannt. Ich empfehle jeder Person hier, die das noch nicht gemacht haben, (wahrscheinlich die Mehrheit hier im Thread) dass noch zu machen und die Dokumente durchzulesen.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 18:13
@Venice2009: Du magst keine Fakten.

Und ich ich mag keine Leute, die keine Fakten mögen.

Nein, du wunderst dich nicht ... Es ging hier ursprünglich mal drum, dass 2-3 Leute was von 6 Kinokarten erzählt haben. Scheint so, als ob das kein Fakt ist.

Ich hab nach ner Quelle gefragt, ausser @yasumi hat niemand was geliefert. Ich hab die Quelle inzwischen gefunden:
Haysom testified in court that she bought six tickets and attended three movies alone that day to establish an alibi.
Söring hat nie behauptet, 6 Kinokarten gekauft zu haben, - die Haysom aber.

Ich blätter mal ein paar Seiten zurück:
Das Ding ist, es wurden insgesamt 6 Karten
Schrieb @a.lina ... das Ding ist, das sie keine Quellen liefert - die behauptet einfach nur.

Ebenso @Mr.Stielz:
Wozu aber sechs Karten?
(beides auf Seite 317) - da wird einfach aufgrund falscher Prämissen diskutiert. Findest du das sinnvoll?

Und dann noch dauernd zwischenzuwerfen "les dich doch mal ein" ist eine Frechheit!

Wenn du das echt sinnvoll findest, dann lass den lieben Gott nen guten Mann sein und mich in Ruhe.

Für mich war das der Grund, mal einen Faktenthread aufzumachen.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 18:44
@vanoulu: Zu aufwendig und nicht machbar, weil wir die (interessanten) Fakten nicht abchecken können. Wer jmd. in Virginia kennt, der soll den mal "anspitzen" herauszufinden, ob und wo und wie man an die Bänder des Prozesses kommt. Wenn wir uns den Prozess ansehen könnten, dann könnte man sowas erwägen, weil man dort beide Seiten, Experten und Zeugen hört.

@ElvisP: Ein befangener Richter in einem Jurysystem ist wie ein bestochener Schiedsrichter: er kann den Gang der Verhandlung entscheidend prägen. So hat zB dieser Richter Beweismittel zum angeblichen Mißbrauch von EH verweigert. Damit konnte der Jury kein alternatives Tatmotiv präsentiert werden.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 18:51
Zitat von YoshimitsuYoshimitsu schrieb:Ebenso @Mr.Stielz:

   Wozu aber sechs Karten?

(beides auf Seite 317) - da wird einfach aufgrund falscher Prämissen diskutiert. Findest du das sinnvoll?
Keiner will hier aufgrund falscher Prämissen diskutieren. Ob jetzt fünf Karten für drei Filme gekauft wurden (JS) oder sechs Karten (EH), das ist strittig. Schlüsse kann man aus diesen Angaben aber trotzdem ziehen; insbesondere, dass dieser Kartenkauf kaum geeignet ist, einer Person ein zweistündiges Kurzalibi gegenüber ihren Eltern zu verschaffen; dazu hätte es vollkommen ausgereicht, wenn JS sich eine Karte gekauft hätte, sich einen Film angeschaut hätte und seine Karte später EH überlassen hätte.

Der Kauf dieser überzähligen Karten legt einen Schluss nahe: hier sollte mehr als einer Person ein Alibi verschafft werden, über einen längeren Zeitraum als zwei Stunden und für eine andere Kontrollinstanz als EHs Eltern.


Folgeschluß: JS war von Anfang an in alles eingeweiht -- mindestens; JS wurde nicht von einer zurückkehrenden Mörderin überrascht; JS lügt.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 18:53
Zitat von YoshimitsuYoshimitsu schrieb:Und an alle anderen, die an Fakten interessiert sind ...
Ich überleg grad, einen Faktenthread aufzumachen - hat jemand Interesse?
Das hat wenig Sinn ,wenn die User im Verhältnis 90% zu 10 % sind und welches Klientel auf welcher Seite steht, muss nicht erklärt werden .

Es ist jedesmal das selbe - entweder ruht der Thread oder aber jemand wagt sich einzumischen ,dann kommt Leben in die Bude .....


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 19:03
Gestern ging es darum, wieviele Kinokarten Söring - laut eigenen Angaben - gekauft hatte. Er sprach von 2+2+1 Kinokarten.

Die Frage, die noch etwas offen blieb war: was lag dem Gericht als Beweismittel vor?

Das ist gar nicht so leicht zu klären:
Söring beschreibt es in der Doku als Glücksfall, dass die Karten noch vorhanden waren:
Die Karten, die hatte ich behalten. Die wurden in meinem Studentenwohnheim von meinem Vater gefunden [...] Und wir konnten beweisen, dass es tatsächlich diese Karten gab und dass die Zeiten nicht übereinstimmten mit den Zeiten, die sie [Elizabeth] gegeben hatte.
Double Murder in Bedford Virginia Part 3 ab Min. 20:05

Aber in seinem Buch klingt das ein wenig anders:
Weder sie [Elizabeth] noch Staatsanwalt Updike wussten, dass ich die Kinokarten von dem betreffenden Wochenende tatsächlich aufgehoben hatte; mein Vater hatte sie in meinem Zimmer im Studentenwohnheim gefunden. Mit diesem Beweismittel hofften meine Verteidiger nachweisen zu können, dass es nicht Elizabeth gewesen war, die in Washington geblieben war, und dass in Wirklichkeit sie nach Lynchburg gefahren war, um die Morde zu begehen.
[...]
Kurz nach meiner Verhaftung 1986 hatte mein Vater Kontakt zu John Lowe aufgenommen, einem bekannten Strafverteidiger in Virginia, um mit ihm über meine Verteidigung in einem möglichen Prozess zu sprechen. Meinem Vater war klar, dass die Kinokarten möglicherweise sehr wichtig sein würden, und deshalb hatte er ihm Kopien davon gefaxt, zusammen mit anderen Dokumenten, die er in meinem Wohnheimzimmer gefunden hatte. Mr. Lowe nahm dann doch nicht an meiner Verteidigung teil
[...]
Am Vorabend von Liz' großem Auftritt im Zeugenstand entschloss sich John Lowe, die Faxkopien der Kinokarten Staatsanwalt Updike zu übergeben.
[...]
Für meine Anwälte und mich war Mr. Lowes Entschluss, dem Staatsanwalt zu helfen, natürlich eine mittlere Katastrophe, auch wenn wir in einem Punkt noch Glück hatten: Die alten Faxe waren so undeutlich, dass man die Anfangszeiten der Filme nicht lesen konnte.
[...]
Gott sei Dank waren die kleinen Abdrucke auf dem Fax unleserlich! Während des Kreuzverhörs legten meine Anwälte Elizabeth und der Jury die beiden Kartenabrisse vor, so dass man sie genau betrachten konnte: die beiden Karten für Witness konnten nicht für die 14-Uhr-Vorstellung gekauft worden sein, wie Elizabeth behauptete, denn an diesem Tag hatte es eine Vorstellung um 14.50 Uhr und eine um 17.05 Uhr gegeben. Und die Kartenabrisse von Stranger than Paradise waren nicht von 16 Uhr.
Buch: Zweimal lebenslänglich Ab hier.
englische Version in voller Länge: http://lucy.ukc.ac.uk/Soering/chapter11.html#178 (Archiv-Version vom 18.05.2016)
http://lucy.ukc.ac.uk/Soering/chapter11.html#180 (Archiv-Version vom 18.05.2016)

Ich versuch mich mal an einer Zusammenfassung:
- Die Verteidigung wollte mit Hilfe der Tickets Sörings Version bestätigen, er sei in Washington gewesen, Elizabeth hingegen nicht.  Dafür hätte es zumindest eines Tickets als Beweismittel bedurft.
- Dann gab es während des Prozesses - angeblich nach Sörings Zeugenaussage und vor Elizabeths Auftritt als Zeugin - unerwartet eine Faxkopie der Tickets. Das fand die Verteidigung nicht gut.
- Die Anfangszeiten der Tickets in diesen Fax waren nicht lesbar. Als Elizabeth falsche Anfangszeiten nannte, legten Sörings Verteidiger Originaltickets vor, mit denen Elizabeth Aussagen widersprochen werden konnten.

Irgendwas passt da nicht: Wenn die Verteidigung sowieso die Original-Tickets vorlegen wollte, warum ist es ein Drama, wenn plötzlich ein Fax auftaucht, das die Existenz dieser Tickets zusätzlich belegt?

Im Großen und Ganzen lese ich daraus: die Tickets wurden als Faxkopie als Beweismittel durch die Anklage in den Prozess eingebracht, dann auch noch als Originale durch die Verteidigung, weil sie damit Elizabeth Haysoms Glaubwürdigkeit angreifen konnte. Vermutlich gab es die 17:05 und 22:15 Tickets auch im Original als Beweismittel. Sicher bin ich mir da aber nicht.

Relevant finde ich das deshalb, weil der mehrfache Doppelticket-Kauf Söring belastet. Nur einzelne Tickets könnten vielleicht belegen, dass er in Washington war und sie nicht.

Elizabeth Haysoms Version ist ja im Prinzip spiegelverkehrt zu der von Söring: Er fuhr los zu ihren Eltern, ermordete diese, sie blieb in Washington und besorgte für sich und ihn ein Alibi, in dem sie jeweils zwei Kino-Karten kaufte.
Das war die Aussage, die zu ihrer Verurteilung als Mittäterin führte. Sie wusste Bescheid, hat ihn gedeckt, es war geplant.

Söring musste also vermeiden, dass der Eindruck entsteht, dass er wusste, was in Washington passierte, während er Alibis für sie beide herstellte. Dass er für den ganzen Abend systematisch Alibis produzierte, musste als etwas zufällig Entstandenes erscheinen.

Für Söring wäre es besser gewesen, wenn es keine Tickets gegeben hätte. Und wenn ja, dann nur einzelne. Wenn Söring schreibt, dass die Faxkopie der Tickets, die an die Anklage ging, eine Katastrophe für ihn war, dann sehe ich das in diesem Zusammenhang, denn damit waren die Doppeltickets amtlich.

Wichtig in dem Zusammenhang wäre zu wissen, wann diese Tickets als Beweismittel in den Prozess eingeführt wurden, ob tatsächlich das Fax erst nachträglich eingereicht wurde.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 19:55
@bellady

Was meinen Sie bitte mit Klientel? Ich hatte am Anfang auch meine Zweifel, ob JS schuldig ist oder nicht und das gleiche galt für EH als mögliche Täterin, bis ich auf Unstimmigkeiten traf in Bezug auf Sörings Version. Nach intensiven Recherchen meinerseits und dem Durchlesen der Revisionsurteile, wo alles sehr gut begründet ist etc. bin ich allerdings zu dem Ergebnis für mich gekommen, dass JS und EH so wie sie verurteilt wurden schuldig sind.

Mir daher wie anderen zu unterstellen, dass man einem Klientel angehören würde, betrachte ich als einen Angriff und das hätte ich gerne von Ihnen jetzt begründet. Was wollen Sie mir und den anderen die an Sörings Schuld glauben unterstellen? Das ich ein Rechtspopulist bin? Oder was für ein Klientel meinen Sie?


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 20:11
@bellady
@Hesse18
dem schließe ich mich an. Ich habe @bellady  sogar ausführlich geantwortet und das ganz sachlich. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass einige ein festgefahrenes Bild haben welches man nicht mit Tatsachen zerstören soll. 

So macht es aber keinen Sinn. Beleidigend braucht man deswegen nicht werden, wenn man nicht fähig ist, sich einer Diskussion zu stellen und eine andere Meinung auszuhalten. 

@yasumi ist einer der wenigen dem es gelingt sachlich über den Fall zu diskutieren. Er ist sehr bemüht und bringt Fakten ein, die mir z. B. gar nicht mehr präsent waren. 

Ist auch schon ein Weilchen her, als ich mich intensiv mit dem Fall beschäftigt habe. Daher habe ich auch nicht mehr alle Einzelheiten auf dem Schirm. Trotzdem versuche ich hier keinen Unsinn zu schreiben, oder mir etwas auszudenken. Das muss man in diesem Fall auch gar nicht. Denn dazu muss man letzendlich nur bestimmte Schlagwörter googeln und kann sich ein ganz gutes Bild von der Materie machen. 


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 20:54
Das mit den Karten war mir so übrigens gar nicht bekannt gewesen. Jetzt macht diese absurde Geschichte mit der Drogenkurierfahrt  einen Sinn. JS musste auf die schnelle improvisieren, weshalb er jeweils 2 Tickets pro Vorstellung besaß ohne zu offenbaren, dass der Mord an den Eltern schon vorher eine geplante Angelegenheit gewesen ist und die Tickets als Alibi dafür herhalten sollten. 


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 21:38
@yasumi
@Venice2009

Mir ist das Thema sehr ernst, daher @yasumi (im Namen aller erstzunehmenden Chatteilnehmer):"Wir sind eine schlechte Adresse für nicht belegfähige Gerüchte!" Ich glaube, es gibt dafür inzwischen einen "Ad-hoc-Chatroom", der heute als "Faktenthread" eröffnet wurde.


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 22:00
Zitat von Hesse18Hesse18 schrieb:Mir daher wie anderen zu unterstellen, dass man einem Klientel angehören würde, betrachte ich als einen Angriff und das hätte ich gerne von Ihnen jetzt begründet. Was wollen Sie mir und den anderen die an Sörings Schuld glauben unterstellen? Das ich ein Rechtspopulist bin? Oder was für ein Klientel meinen Sie?
Im Grunde geht es doch nur um Pro oder Kontra , für oder gegen den Unterstützerkreis bzw. JS.

Mit Rechtspopulismus hat das doch nichts zu tun.  
Zitat von yasumiyasumi schrieb:Söring musste also vermeiden, dass der Eindruck entsteht, dass er wusste, was in Washington passierte, während er Alibis für sie beide herstellte. Dass er für den ganzen Abend systematisch Alibis produzierte, musste als etwas zufällig Entstandenes erscheinen.
Ja genau, aber das tat er im Glauben , sie liefert ihre Drogen bei diesem Jeff ab , ist bald wieder zurück . 
Wozu dann hatte sie ihm diesen Stufenplan erklärt und ich zweifle da nicht dran , dass es von ihr kam  ...und Jens läuft schön brav in die Falle ....

Das macht man doch nur, wenn man keine Zeit nennen kann , wie alles dort Geplante abläuft... ? 

Das ist auch der Punkt, über den Jens nicht hinwegkommt , dass sie seine Liebe ihr gegenüber ausgenutzt , aufs äußerste verraten hat . 

Für mich ist es das schlimmste , dass von Seiten des Gerichts das nicht bemerkt haben will , wie JS von EH benutzt wurde , auch deshalb durfte nicht alles an Fakten auf den Tisch.  

Vllt kann er davon profitieren :http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/gefaengnisse-usa-privat-staatlich-sicherheit-gefaengnisindustrie-us-justizministerium


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 22:09
@yasumi

Deinen Beitrag finde ich recht interessant. Ich denke aber, dass es keine Rolle spielt, wer im Besitz der Tickets war, als beide verhaftet wurden. Verhaftet wurden die beiden doch 6 Monate nach der Tat. Kann man somit mit Sicherheit behaupten, JS hat die Karten gekauft, nur weil sie in seinem Wohnheim lagen? EH kann sie ihm doch gegeben haben.

Auch was den Trick der Verteidigung angeht, habe ich so meine Zweifel. Andy führte, wenn ich es richtig erinnere, in einem andren Thread aus, dass nach us Strafrecht eine Partei der anderen Partei ihre Beweise vor Prozessbeginn übermitteln muss, damit sie darauf eingehen kann. Eine Überraschungstaktik ist demnach in der Prozessordung nicht vorgesehen.

Wenn das wirklich so wäre, hätten wir hier die nächste Lüge von JS enttarnt. Vielleicht kann sich Andy dazu äußern?


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Der Fall Jens Söring

27.04.2017 um 22:12
@ElvisP
wobei es sich bei dem Anwalt nicht um seinen Verteidiger handelte. Er hat ja ausgeschlagen, JS zu verteidigen.

Trotzdem hat er das Fax an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Den Punkt ansich finde ich auch sehr interessant. Man könnte spekulieren, warum er das so gemacht hat. 


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