Der_Schwabe schrieb:Wir wissen aber nicht, ob und wann er wieder zur Besinnung kam. Vielleicht war er schon so weit gefahren, dass er sich dachte "das ziehe ich jetzt so durch wie geplant"?
Das sind ca 5 Stunden Fahrt mit dem brettharten Fiat, den man höchstens 120 km/h fahren konnte.
Nur um eine falsche Spur zu legen, die eh auffällt. Diese Zeit hätte er dann wohl besswe4r genutzt und die Leiche besser versteckt oder vergraben
Der_Schwabe schrieb:ielleicht wollte er bewusst eine Spur in diese Richtung legen? Wir haben hier die Schecks, den Prospekt im Kofferraum und zu guter Letzt den Anruf
Das die Schecks am Brenner eingelöst wurden und ein Prospekt im Wagen gefunden wurde, spricht dafür, das die Scheckeinreicher den Wagen auch nach Italien und dann wieder zurück nach Emden gefahren sind.
Das schließt meine These, das Scheckeinreicher und Verbringer des Wagens nach Emden verschiedene Personen gewesen sind eigentlich aus.
Der_Schwabe schrieb:Ich habe ehrlich gesagt null Erfahrung mit solchen Schecks und kann daher nicht beurteilen, wie hoch seine Chancen gewesen wären, damit durchzukommen. Aber natürlich hätte er zugegeben immer damit rechnen müssen, dass die Unterschriften nach Fund der Leiche nochmals genauer geprüft werden.
Der Brenner war dafür der beste Ort. Da hat kein Kassierer lange Zeit gehabt um die Unterschriften so genau zu prüfen.
Da war richtig Betrieb, an diesen Umtauschstellen.
Wenns Euro Schecks waren, waren die eh bis DM 300,- versichert, sofern gleichzeitig die Scheckkarte vorgelegt wurde-
Der_Schwabe schrieb:ber was, wenn der Täter nach der Brenner-Aktion das Auto an einen Platz unfern der Leiche verbracht hat, um die Geschichte so darzustellen, dass Frau Jahn in Österreich war und auf dem Rückweg Opfer eines Kapitalverbrechens wurde? Vielleich wurde das Auto dann dort von Dritten "übernommen" und nach Emden gefahren?
Dem kann ich nicht so ganz folgen.
Nur soviel: Die Leiche, die erst Monate später gefunden wurde, hatte noch das gleiche auffällige Sommerkleid an.
Sie war nur grob abgedeckt und hätte jeden Tag gefunden werden können. Auch direkt noch am Wochenende. Zumindest musste der Täter das befürchten, wenn er , wie ich denke , ortsunkundig war.
Der_Schwabe schrieb:Mir ging es nur darum: Gab es überhaupt eine Chance, mit den gefälschten Unterschriften dauerhaft durchzukommen?
Wieso dauerhaft ?
Das waren ja nur 2 Schecks, die zu Geld gemacht wurden.
Also max DM 600,-
Hier liegt ein Grund, warum ich annehme, das der oder die Scheckeinlöser nicht der Mörder gewesen sein kann.
Natürlich hätten die Einlöser der Schecks auch auffliegen können. Dann hätten sie "Fersengeld"gegeben, wären aber wohlmöglich auch festgenommen worden.
Was hatten sie zu erwarten ? Scheckbetrug ?, vielleicht Autodiebstahl ?
Von einem Mord haben die nie was gewusst.
Der Mörder hingegen hätte keine 5 stündige Fahrt in Kauf genommen, wäre dann Gefahr gelaufen mit den Schecks aufzufliegen, wissentlich das dies ihn des Mordes überführen würde.
Und das wegen DM 600,- oder einer falschen Spur, die sich schnell als Fake herausstellt, wenn die Schecks überprüft werden ?
Meiner Meinung nach ging es den Scheckeinlösern nur ums schnelle Geld. Hätten sie gewusst, das die Schecks mit einer Mordsache zu tun gehabt hätten, sie wären wohl dieses Restrisiko nicht eingegangen
inkaspesbach schrieb:Entscheidend bleibt daher weniger die technische Machbarkeit, sondern die Frage, warum gerade dort eingelöst wurde. Als gezieltes Ablenkungsmanöver erscheint das sehr aufwendig, zumal man die Zeit ebenso für eine bessere En
Weil man eh auf dem Weg dorthin war und es die belebteste Stelle war. Da hatte kein Bank Kassierer Zeit, die Echtheit der Unterschrift genauestens zu überprüfen. Meine Meinung
brigittsche schrieb:a, so kenne ich das auch noch. Und dann konnte man ja einen Graphologen heranziehen und feststellen, daättech damit rechnen, dass herauskommt, dass a) nicht UJ die Schecks eingelöst hat und b) dass deshalb eben sie selbst nicht am Brenner gewesen ist.
Eben deshalb macht es keinen Sinn solch eine falsche Spur zu legen.
Die hält keiner Überprüfung stand.
Ich denke der Täter hatte keine Zeit die Leiche zu verbergen, konnte sich auch nicht mehr um das verlassene Auto der Getöteten kümmern, geschweige denn zum Brenner oder nach Ostfriesland zu fahren.
Er hat dann den Wagen incl Papieren und Schecks zurückgelassen.
Da Ursula ja eigentlich auf der Autobahn nach Krefeld durchfahren wollte, halte ich da eine Autobahnrastätte für sehr wahrscheinlich.
Irgend jemand hat das auffällige Auto bemerkt, mitbekommen, das das dort schon geraume Zeit "herrenlos" , vielleicht sogar noch offen herum steht und sich dann des Wagens bemächtigt
Dann noch die Papiere und Schecks gefunden und beschlossen noch 2 Wochen Urlaub ran zu hängen.
Also ab nach Italien und unterwegs noch das nötige Geld abgegriffen
Anschließend mit dem Wagen zurück nach Norddeutschland gefahren.