Mord an Ursula Jahn 1974, XY-FF "Gronauer"
gestern um 00:01Ah, vielen Dank, ich wusste nicht, dass die Folge noch online zu finden ist.JRoger schrieb:Quelle: Filmfall ab 4'15"
Ah, vielen Dank, ich wusste nicht, dass die Folge noch online zu finden ist.JRoger schrieb:Quelle: Filmfall ab 4'15"
.. und somit hat sich der Fall für uns erledigt.brigittsche schrieb:Er hat nur gesagt, dass die Redaktion die Akte schon mal auf dem Tisch hatte als Vermisstenfall und dann aber die Leiche gefunden wurde.
Richtig. Fraglich bleibt aber, ob es überhaut schon einen Film gab. Oder der Fall nur als Studiofall ausgestrahlt werden sollte.brigittsche schrieb:Dass es schon einen Film gab der dann vernichtet wurde, wurde nach meiner Erinnerung nicht gesagt.
schluesselbund schrieb:Fraglich bleibt aber, ob es überhaut schon einen Film gab. Oder der Fall nur als Studiofall ausgestrahlt werden sollte.
Das vermute ich auch. Wahrscheinlich wollte man nur ein Foto zeigen und die Frage stellen ob irgendwer die Frau gesehen hat. Um überhaupt einmal der Frage nahe zu kommen, was denn mit ihr passiert ist. Also ob ein Verbrechen vorliegt oder ob sie vielleicht noch lebt.schluesselbund schrieb:Ich würde nicht ausschliessen wollen, dass der Fall erst nach dem die Leiche gefunden als Filmfall abgedreht wurde.
Da "Manfred" ja glaubte, die Anruferin sei UJ gewesen, musste man diese Möglichkeit bis zum Leichenfund wohl noch in Betracht ziehen. Auch das könnte dazu geführt haben, dass man zunächst einmal glaubte, dass sie vielleicht noch lebt.schluesselbund schrieb:Auch bei Manfred kamen zu dieser Zeit merkwürdige Anrufe an. Er war sich sicher, dass Frau Jahn am Telefon war. Die Anruferin kann aber nicht Jahn gewesen sein. Da lag die Leiche noch unentdeckt im Wald von Birlenbach. Und das Auto stand noch auf dem Garagenabstellplatz in Emden.
Über diesen Sachverhalt stolpere ich immer etwas. Die Anruferin muss ja von irgendwem die Info gehabt haben, dass sich unter Umständen im Hotel zwischen "Manfred" und Frau Jahn etwas zugetragen hat. Von wem hatte sie also diese? Von Frau Jahn eher nicht. Also bleibt eigentlich nur "Manfred" selbst.brigittsche schrieb:Da "Manfred" ja glaubte, die Anruferin sei UJ gewesen, musste man diese Möglichkeit bis zum Leichenfund wohl noch in Betracht ziehen. Auch das könnte dazu geführt haben, dass man zunächst einmal glaubte, dass sie vielleicht noch lebt.
Genau das finde ich auch seltsam. Aber welchen Nutzen sollte "Manfred" davon haben, sich das auszudenken? Oder zu behaupten, er hätte UJ erkannt, obwohl er gemerkt hat, dass es doch eine andere Frau war?Der_Schwabe schrieb:Ich weiß nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er es nur einem erlesenen Personenkreis - sprich nur wenigen Menschen, die er dazu sehr gut kennt - erzählt hat, halte ich für sehr hoch. Trotzdem verwechselt er eine gute Bekannte, mit der bewusst über diese Geschichte gesprochen hat, später mit Frau Jahn.
Das stimmt soweit.brigittsche schrieb:Es wird zumindest von dem Staatsanwalt nach dem Film so gesagt - nämlich dass man zwischenzeitlich festgestellt hat, dass diese Anrufe bei "Manfred" von einer Bekannten des Manfred stammten, die sich einen schlechten Scherz erlaubt hat (er spricht das so seltsam aus "chlechter Scherz" so dass mir das in Erinnerung geblieben ist).
Zumindest war das ein Anhaltspunkt.brigittsche schrieb:Da "Manfred" ja glaubte, die Anruferin sei UJ gewesen, musste man diese Möglichkeit bis zum Leichenfund wohl noch in Betracht ziehen. Auch das könnte dazu geführt haben, dass man zunächst einmal glaubte, dass sie vielleicht noch lebt.
Das wundert mich auch. Der Mann muss ja Einzelheiten seines Aufenthaltes mit Ursula im Schwarzwald dort mit U. ausgeplappert haben. Ziemlich indeskrete Details nehme ich anDer_Schwabe schrieb:Über diesen Sachverhalt stolpere ich immer etwas. Die Anruferin muss ja von irgendwem die Info gehabt haben, dass sich unter Umständen im Hotel zwischen "Manfred" und Frau Jahn etwas zugetragen hat. Von wem hatte sie also diese? Von Frau Jahn eher nicht. Also bleibt eigentlich nur "Manfred" selbst.
Da bekomme ich auch den Gedanken:Der_Schwabe schrieb:Trotzdem verwechselt er eine gute Bekannte, mit der bewusst über diese Geschichte gesprochen hat, später mit Frau Jahn.
Einerseits ist das durchaus möglich.kf1801 schrieb:Blonder Gedanke von mir: Wäre es im Bereich des Möglichen, dass dieser „Manfred“ nur so getan hat, als würde er die reimende Anruferin als Jahn erkennen, um zu suggerieren, sie würde noch am Leben sein?????
Eben.Der_Schwabe schrieb:Es ist mir klar, dass die Polizei sowohl "Manfred" als auch die ominöse Anruferin zu dieser Geschichte in die Mangel genommen haben. Dennoch kommt mir das sehr komisch vor.
Da sind mir jetzt schon wieder zu viele Komplizen im Spiel.brigittsche schrieb:dass er es einer "Bekannten" erzählt hat, die dann eine "Komplizin" gebeten hat, unter dem Namen UJ anzurufen, eben weil sie wusste, dass "Manfred" ihre (=der "Bekannten") Stimme erkennen würde. U
Nehmen wir mal an, dieser "Manfred" hatte mehrere "Bekannte" gleichzeitig am Start. Und dann hat er einer, die er loswerden wollte, vorgeschwärmt, wie toll es doch mit UJ in dem Hotel (-bett?) war. Damit die andere einsieht, dass er keinen Bock mehr auf sie hat.Nightrider64 schrieb:Den Sachverhalt an sich finde ich komisch.
Wieso erzählt Manfred anderen Frauen irgend welche Geschichten.
Warum rufen die ihn dann an um ihn zu veräppeln.
Natürlich, nur irgendeinen Grund muss es ja für den Anruf gegeben haben und dass die Frau am anderen Ende der Leitung Insiderkenntnisse hatte, ist ja offensichtlich.Nightrider64 schrieb:Wie schon geschrieben: Bei Ferngesprächen waren seinerzeit Stimmen auch leicht zu verwechseln.
Und genau den Grund sehe ich nicht.kf1801 schrieb:Blonder Gedanke von mir: Wäre es im Bereich des Möglichen, dass dieser „Manfred“ nur so getan hat, als würde er die reimende Anruferin als Jahn erkennen, um zu suggerieren, sie würde noch am Leben sein?????
Ich weiß, dafür bräuchte es einen Grund seinerseits, der ihn dann allerdings in den Verdacht, er könnte der Täter sein, bringen würde.
Ja, er muss indiskret gewesen sein.brigittsche schrieb:Natürlich, nur irgendeinen Grund muss es ja für den Anruf gegeben haben und dass die Frau am anderen Ende der Leitung Insiderkenntnisse hatte, ist ja offensichtlich.
Ja, das sind die zentralen Fragen.Nightrider64 schrieb:In welcher Beziehung stand Manfred zu Ursula, in welchen Beziehungen zu den anderen Frauen, denen er Details erzählte?
Was für ein Typ war das genau, dieser Manfred?
Dargestellt wird er als "Playboy", als gut situierter Mann mittleren Alters.