inkaspesbach schrieb:Diese Tramper oder andere „Zufallsdiebe“ konnten nicht wissen, ab wann nach dem Wagen gefahndet wird
Na seinerzeit konnten die von mir vermuteten Personen davon ausgehen, das es keine überregionale Fahndung nach dem Wagen gab.
inkaspesbach schrieb:Zudem mussten sie für die Route mehrmals die Grenze überqueren, die damals noch sehr genau kontrolliert wurde
Auch das wäre relativ ungefährlich, wenn sie denn, wie ich vermute im Besitz der Fahrzeugpapiere waren.
Es gab seinerzeit keine grenzübergreifenden Dateien gestohlener Autos
inkaspesbach schrieb:Die Beamten vor Ort hatten auch Listen mit Fotos und Kennzeichen, nach denen gefahndet wurde
Auch das ist an der Zeit vorbei.
Die Entwender des Fahrzeuges wussten in meinem Szenario ja gar nichts von einem Mord
Und ein manueller Abgleich mit Listen aller in den letzten Wochen und Monaten entwendeten KFZ wäre wohl kaum machbar gewesen
Wie schon gesagt und als Prämisse meines Szenarios:
Die Entwender wussten gar nichts von dem Mord, Haben nur die Gelegenheit genutzt.
inkaspesbach schrieb:Ich denke eher, da ist etwas mit einem der Männer aus ihrem Umfeld aus dem Ruder gelaufen. Der ist dann so ausgerastet, dass er sie getötet hat. In einem Schockzustand hat er sie in den Wald gebracht, den Wagen erst einmal irgendwo, vielleicht sogar in einer Garage stehen lassen, ist dann mit seinem eigenen Wagen nach Österreich gefahren und hat den Fiat später nach Emden gebracht. Auf dem Weg dorthin hatte er vermutlich einen Unfall, weil er immer noch völlig durch den Wind war
Das halte ich für ziemlich abwegig.
Was sollte damit erreicht werden?
Das sind Fahrten von 1600 km oder mehr
Macht auch keinen Sinn.
Einerseits die Leiche so offen abzulegen, andererseits irgend welche falschen Spuren zu legen, was ewige Zeit in Anspruch nimmt.
Ich nehme an, das der Fiat irgendwo zurückgeblieben ist, weil der Täter nur ein Auto, sein Eigenes , fahren konnte.
Es ist auch was Anderes, die Gefahr einzugehen, als Mörder mit den Schecks oder dem Auto seines Opfers aufgegriffen zu werden, als wenn man als Scheck oder Autodieb auffliegt .