ligala schrieb:Und jetzt weiß ich endlich, woher diese Frontalzeichnung der Frau mit dem runden Gesicht stammt (in meinen Augen passt das gar nicht).
Ja, das passt nicht, deshalb hab ich auch darauf hingewiesen. Dennoch wird dieses Portrait in einem anderen russischen Portal fälschlicherweise als das der Insdal Frau kolportiert.
https://news.boyarka.name/interesnoe/8304-zhenschina-iz-isdalen-kriminalnaya-zagadka-norvegii.html Dasselbe Bild erscheint aber auch bei einem ungeklärten Fall in Kalifornien aus dem Jahr 1990.
https://pl.pinterest.com/pin/769763761279017234/ Es wird also ziemlich inflationär eingesetzt und hat mMn nichts mit dem Isdal Fall zu tun.
Bellaso schrieb:gibt es aber im Flämischen die Berufsbezeichnung "ornamentist".
Dem Link von
@ligala zufolge scheint das jemand zu sein, der Intarsien schnitzt.
ligala schrieb:dass dieses Wort auch in Tschechien/Slovenien eher ausgestorben ist.
1970 ist auch schon ein Weilchen her, genau genommen fast ein halbes Jahrhundert :-).
Viele der alten handwerklichen Berufe und Berufsbezeichnungen sind seit den 1990er Jahren sukzessive verschwunden.
ligala schrieb:Ging aus dem Eintrag hervor, woher die rechte obere Zeichnung stammt?
Nein, leider nicht. Gibt keine Quellenangabe.
ligala schrieb:Zumal die echte Aud Rigmor 1992 Kontakt bei ihrem Besuch in Oslo mit einem NRK- Journalisten hatte, der ihr bei den Recherchen über ihre Doppelängerin half
O.K., dann kümmere ich mich bei Gelegenheit mal darum.
ligala schrieb:Ich habe mich noch mal mit den Straßen, in denen sie lt. Meldezetteln gewohnt haben will, beschäftigt.
Ja, in der Tat eine komische Zusammenstellung. Ausgerechnet Proust :-). Ich frag mich die ganze Zeit, ob diese Fake Adressen auch in den Pässen standen?