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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

15.11.2018 um 00:20
Carl-Jason schrieb:Nachtrag zu meinen Überlegungen: Der bis heute Unbekannte könnte ja auch ein Mann gewesen sein, der damals schon einige Jahre älter war als N.S., womöglich auch noch verheiratet oder in einer Lebensgemeinschaft lebend und so nicht unbedingt mit dem späteren Opfer in ihrer gemeinsamen Wohngegend von anderen Leuten gesehen werden wollte
Ja, aber sowas merkt Frau ja eher früher als später. Das macht doch gerade misstrauisch, wenn der neue Bekannte ( Partner in Spe evtl. aus Nicoles Sicht) es geradezu vermeidet, in ihrem Viertel aufzutauchen.
Ich halte es immer noch für normal, eine Dame nach Hause zu begleiten, als Mann. Gerade damit sie sicher nach Hause kommt und ich mir keine Sorgen machen muss.
Emanzipation hin oder her. Und wer das als Mann nicht leisten mag, der fällt doch bei der Frau ins Negativraster. Da liegt es nahe, dass er entweder ein merkwürdiger Kerl, oder eben anderweitig liiert ist.
Und als stilvoller Fremdgeher müsste man ein Hotelzimmer nehmen und bezahlen. Da müsste man sich natürlich als Noch- Ehemann outen.
Carl-Jason schrieb:Beide könnten sich zum gemeinsamen (mehrmaligen) Ausführen ihrer Hunde verabredet haben.
Ja, das wäre möglich. Aber auch mit Hund, welche Frau würde sich in abgelegenen Waldgebieten zum Spazieren gehen, mit einem quasi Unbekannten bzw. flüchtig Bekannten verabreden?
Das ist doch klar leichtsinnig. Es kann natürlich sein, dass Nicole aus Einsamkeit, so gehandelt hat.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

15.11.2018 um 01:53
Hallo @Rotmilan
Finde Deine Einstellungen zur Partnersuche bzw. im Umgang mit Lovern im Allgemeinen etwas antiquiert, wenn ich das mal so sagen darf. So edel ist das eigentlich schon lange nicht mehr wie Du es siehst. Bin auch im "fortgeschrittenen Alter", lebe aber in einer schon langjähriern Beziehung.. und das ist gut so.
Aber habe noch immer einen realen Bezug zur Jetztzeit. Auch Dein schneller Bezug zu zu Hotelzimmern finde ich etwas sehr schnell geschossen.

Denke aus meiner Erfahrung, eine Frau die auf Biegen und Brechen nach einem Partner sucht, geht so einige Risiken ein, erst recht wenn der Auserwählte auch auf der gleichen Wellenlänge liegt und so etwas wie Souveränität ausstrahlt.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

15.11.2018 um 12:06
Ich halte auch für möglich, daß der Täter 'Torschlußpanik' bekommen haben könnte, nachdem der Brief des Gerichtsvollziehers bei Nicole eingegangen ist.

Das Auto war ihr wichtig.
Wäre nun dieses Auto gepfändet worden, hätte sie sich wahrscheinlich nach einem günstigen Ersatz umgesehen.
Vorausgesetzt,sie hatte Geld zuhause versteckt, was der Täter wusste.

Es wurde so dargestellt,als ob Nicole so ziemlich jeden direkt von ihrem Geld zuhause erzählte.
War das wirklich so?
Hat sie dies ihren Dates und auf dem Hundeplatz auch gezielt jedem erzählt?
Oder hat sie es evtl. "nur" jemand falschem im Dorf erzählt,der es weitererzählte?
Man wird das sicher nicht mehr nachvollziehen können, aber es ist nicht unbedingt abwegig, daß ihr Mörder darauf hinarbeitete, als ob sie selber Schuld sei, da sie alles für alle offenlegte.

Jedenfalls war der Tatzeitpunkt gut gewählt.
Ich gehe davon aus, daß der Täter ganz genau wusste, daß das Auto dann gepfändet werden sollte.

Schade, daß sie so spät gefunden wurde.
Es hätte aufschlußreich sein können,wenn man die Zeit vom Erhalt des Gerichtsvollzieherbriefes bis zur Tat hätte rekonstruieren können.

Auch Telefondaten wären hilfreich gewesen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

22.05.2019 um 22:39
Hallo zusammen,auch wenn hier seit ein paar Monaten nicht mehr geschrieben wird,möchte ich doch nochmal etwas dazu sagen.
Ich habe mich über eine ganze Zeit hier eingelesen und finde diesen Fall absolut traurig und ich hoffe sehr das der Täter noch gefunden wird und dafür einstehen muss.
Was ich immer wieder gelesen habe der Hund,der Fremden gegenüber ängstlich war,der NS beschützt hätte.Dadurch wird von vielen angenommen das es eventuell eine Bekannte Person war.....wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe.
Berichtigt mich wenn es falsch ist.
Also ich denke das muss nicht so sein,denn es gibt Menschen die jedes Tier in ihren Bann ziehen.Von daher denke ich eher es war eine Fremde Person die im Anschluss eventuell Hilfe hatte damit das Auto nach Bremen kommt und auch mit dem "Grab"(ich nenne es mal so) da wird einer geholfen haben und es sieht doch aus wie ein schlechtes Gewissen.
Eine wieder Gutmachung.
Vll jemand der sich in der Gegend einigermassen auskennt,aber nicht aufgefallen ist weil er nicht oft dort war und nicht regelmässig.
Es istschlimm was alles passiert und man kann wirklich nur hoffen das der Täter zur Rechenschaft gezogen werden kann.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

23.05.2019 um 17:17
@Meggie
Sehe ich auch so wie Du, der Täter muss nicht zwingend eine Person gewesen sein, die der Hund durch Nicole bereits kannte. Er muss aber über "Hundeverstand" verfügt haben und gewusst haben, wie er mit dem Hund unzugehen hatte.

Von zwei Tätern sind die Ermittler anscheinend nie ausgegangen. Man nimmt eher an dass das Grab für Nicole, evtl. schon vorher ausgehoben wurde und der Mord an ihr, vom Täter gut durchdacht, geplant wurde.

So wirklich profitiert hat der Täter doch von der Tat nicht. Deshalb fällt es mir schwer, zu glauben, dass es zwei Täter sein könnten.
Sowas maccht doch eigentlich nur Sinn, wenn mman sich die "Beute" teilen kann, etwa beim Raubüberfall.

Natürlich weiß man es nicht sicher. Gibt ja auch Perverse mit Anhang im Netz. Vielleicht war sie mit einem Mann verabredet und ein weiterer kam in der einsamen Ecke einfach dazu.
Ein grausames Verbrechen, von dem man nur hoffen kann, dass es noch irgendwie aufgeklärt wird.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

25.05.2019 um 14:28
@Rotmilan,das sehe ich genauso,es wäre schön wenn der Gall aufgeklärt werden würde.Damit so etwas nicht nochmal passiert.
Nachdem ich diese ganzen vielen Seiten hier über den Fall gelesen hatte ,da kamm mir der gleiche Gedanke mit dem Grab.Das muss jemand mit Berechnung getan haben.
Was ich aber nicht verstehe,nun sind da die Nicknames,warum kann man sowas nicht nachverfolgen seitens der Polizei?
Alles in allem ein schreckliches Verbrechen und nur zu hoffen das es aufgeklärt wird.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

25.05.2019 um 22:11
Ich habe mich schon länger nicht mehr mit dem Fall befasst - korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Ich finde, das Leben des Opfers war in vielen Bereichen etwas "tragisch" - sie tat sich insgesamt mit dem Leben schwer:

- persönliche Beziehungen wie Familie oder enge Freunde gab es nicht
- als Hobbys wurde der Hundesport genannt und eben die Chats im Computer- aber auch daraus ergaben sich keine tragenden persönlichen Beziehungen
- beruflich lief es auch nicht besonders gut

Ich weiß, dass es die Erbschaft gab - ich überlege nur - ein eigenes Auto, zwei große Hunde, der Hundesport .... das kostet ja alles Geld. Das einzige Geld, was sie hatte, war die Erbschaft, die sie aber wieder drohte zu verlieren. Die Pfändung stand in zeitlicher Nähe bevor ...

Sie hatte ja Probleme, persönliche Beziehungen "normal" zu gestalten - erzählt den Leuten sehr schnell sehr viel intime Details ... das Geld konnte sich wegen der drohenden Pfändung und dem Bezug auf Sozialleistungen nicht auf ein Konto einzahlen. Auch ein Bankschileßfach auf ihren Namen wäre verdächtig gewesen. Das Geld in der Wohnung zu verstecken ist risikoreich. Was, wenn ihr jemand anbot, das Geld für sie auf sein Konto einzuzahlen? Sie dachte an einen Freundschaftsdienst.

Dann kam der Brief und sie rief ihn an und sagte "ich brauche das Geld wieder". Man vereinbart einen Treffpunkt - sie erzählt es niemand, wegen des Gerichtstermins und auch der Gefahr einer Anzeige wegen Sozialbetrug. Der Mörder denkt aber gar nicht daran, den Betrag zurückzugeben. Er geht mit ihr Spazieren, fragt beim Spaziergang ab, ob jemand von dem Treffen weiß, etc. und bringt sie dann um, verscharrt sie, stellt das Auto ab und verschwindet unerkannt in der Anonymität.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

21.07.2019 um 02:07
@missmary
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Nicole sich von der Erbschaft das Auto gekauft.
Da die anderen Erbberechtigten ihren Pflichtteil einklagten und sie über keine genügenden Mittel verfügte diese auszuzahlen, hätte sie das Auto wieder verkaufen müssen um die Miterben auszuzahlen.
Stand nicht sogar eine Pfändung des Wagens im Raum?

Also Geld als Motiv halte ich für unwahrscheinlich.
Ein sexueller Übergriff der zu ihrem Tode führte, wirft wieder die Frage auf, wann und warum sich der Mörder solche Mühe gab und die immense Zeit nahm so ein tiefes Grab in den Waldboden zu graben.
Er wollte die Leiche wohl so verschwinden lassen, das sie nie gefunden wird.
Warum, das frag ich mich


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

23.07.2019 um 18:22
Nightrider64 schrieb:Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Nicole sich von der Erbschaft das Auto gekauft.
Da die anderen Erbberechtigten ihren Pflichtteil einklagten und sie über keine genügenden Mittel verfügte diese auszuzahlen, hätte sie das Auto wieder verkaufen müssen um die Miterben auszuzahlen.
Stand nicht sogar eine Pfändung des Wagens im Raum?

Also Geld als Motiv halte ich für unwahrscheinlich.
Ein sexueller Übergriff der zu ihrem Tode führte, wirft wieder die Frage auf, wann und warum sich der Mörder solche Mühe gab und die immense Zeit nahm so ein tiefes Grab in den Waldboden zu graben.
Er wollte die Leiche wohl so verschwinden lassen, das sie nie gefunden wird.
Warum, das frag ich mich
Wenn es ein "normaler" sexueller Übergriff war, ging der Täter in der Tat ein riesiges Risiko ein - unglaublich, dass er dafür mordete.

Das Auto sollte am folgenden Tag gepfändet werden - daher ging man davon aus, dass sie sich freiwillig abgesetzt hatte. Es wäre ein riesiger Zufall, wenn das einfach so zeitgleich passierte.

Ich könnte mir vorstellen: Wenn ich mich richtig erinnere, lebte sie von Sozialleistungen, d.h. durfte Geld nicht einfach so auf dem Konto haben, ohne ihren Anspruch zu verlieren. Ich glaube auch nicht, dass sie alles Geld in das Auto gesteckt hat, gerade Tierliebhaber haben oft ein geheimes Kässchen, falls z.B. ein teuerer Tierarztbesuch ansteht ... wenn das Auto nun gepfändet wurde, hätte sie ja keine Transportmöglichkeit gehabt ....

Ich könnte mir vorstellen, dass sie den Rest des Geldes verliehen hat, als nun der Gerichtsvollzieher kam, hätte sie vielleicht das Auto behalten können, hätte sie ihn praktisch "ausbezahlt" - und daher das verliehene Geld an dem Abend zurückgefordert.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

23.07.2019 um 21:07
missmary schrieb:Ich glaube auch nicht, dass sie alles Geld in das Auto gesteckt hat, gerade Tierliebhaber haben oft ein geheimes Kässchen, falls z.B. ein teuerer Tierarztbesuch ansteht ... wenn das Auto nun gepfändet wurde, hätte sie ja keine Transportmöglichkeit gehabt ....
Das Auto musste verkauft werden um den Anspruch der Miterben, wahrscheinlich deren Pflichtteil zu erfüllen.
Da der Toyota Kombi(?) ja nun nicht das teuerste Auto war, gehe ich mal davon aus, das sie ansonsten über kein Geld verfügte.
Wir reden jetzt von Beträgen über 2000€
missmary schrieb:hätte sie vielleicht das Auto behalten können, hätte sie ihn praktisch "ausbezahlt" - und daher das verliehene Geld an dem Abend zurückgeforder
eher wohl nicht. Sie hatte sich ja bereits mit einem Händler getroffen, den Verkauf praktisch schon angeleiert.

Vielleicht wollte sie sich an dem Abend auch wieder mit einem Interessenten treffen und das war dann ihr Mörder.
Was allerdings nicht dazu passt ist das in stundenlanger Arbeit ausgehobenes Grab.
Aber vielleicht wurde die Leiche ja auch irgendwo "zwischengelagert", bis diese Arbeit getanwar.

Was mich stutzig macht: Warum gab der Täter sich solch eine Mühe die Frau verschwinden zu lassen um damit zu verschleiern, das sie ermordet wurde.
Das tun soche "Zufallstäter" im Allgemeinen seltenst.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

28.07.2019 um 15:22
Nightrider64 schrieb am 23.07.2019:Was mich stutzig macht: Warum gab der Täter sich solch eine Mühe die Frau verschwinden zu lassen um damit zu verschleiern, das sie ermordet wurde.
Wenn man ein frienscout Date ermordet, ist doch klar, dass die Leiche verschwinden muss. Sonst wird doch gleich recherchiert, mit wem sie zuletzt Kontakt hatte.
Und kurz nach dem Mord, hätte die MoKo sicher alle Daten zu den Chatpartnern rausfinden können. Über die Bankdaten hätte man jeden bekommen. Denn die Männer, mit denen sie geschrieben hat, mussten für ihren Account bezahlt haben. Nicole hatte ja keine Kohle und für Frauen war bei frienscout ein kostenpflichtiges Abo nicht zwingend notwendig.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

28.07.2019 um 19:14
@Nightrider64
Ich nehme an, daß es keine ganz unbekannte Person für Nicole war.
Vielleicht jemand aus der Nachbarschaft oder zumindest ortsbekannt aus der Nähe?
Es wurde ja immer so dargestellt, daß Nicole allen erzählt habe, daß sie Geld habe.

@Delphi10
Leider ging man ja,bis zum Fund ihrer Leiche, davon aus, daß sie freiwillig weggefahren sei oder sich suizidierte.
Deshalb waren viele fs -Profile nicht mehr zurückverfolgbar, da Profile gelöscht.

Vorhandene Profile wurden zwar noch überprüft und es gab eine Liste mit nicknamen, die Kontakt zu Nicole gehabt haben müssen.

Der/die Täter/in haben in diesem Fall leider alles richtig gemacht.
Nicole wurde erst nach einem Jahr gefunden.

Ich sehe es auch nicht als Zufall, daß der Gerichtsvollzieher genau einen Tag später das Auto pfänden sollte.
Derjenige, der Nicole tötete, hat genau das gewusst und darauf aufgebaut und damit meine ich nicht die Familie.

Leider konnte nicht festgestellt werden, ob in Nicoles Wohnung Geld entwendet wurde oder ob überhaupt noch welches vorhanden war.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

28.07.2019 um 22:39
whitelight schrieb:Ich sehe es auch nicht als Zufall, daß der Gerichtsvollzieher genau einen Tag später das Auto pfänden sollte.
Derjenige, der Nicole tötete, hat genau das gewusst und darauf aufgebaut und damit meine ich nicht die Familie.
Ich weiß auf was du hinaus willst. Eine andere Möglichkeit wäre aber auch, dass man sich ohne Auto nicht mehr so einfach hätte treffen können, weil der Täter selbst kein Auto hatte. Deshalb wurde das Date schnell noch ausgemacht.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

28.07.2019 um 22:47
Ich kann es übrigens absolut nicht verstehen, dass man von Suizid oder freiwilligem Abtauchen ausgegangen ist. Da habe ich doch am Abend vorher sicher nicht noch den Nerv für ein Date.
Oder hat etwa die Kollegin vom Hundeplatz die Info vom Date erst nach dem Fund der Leiche erzählt? Das wäre krass.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

28.07.2019 um 23:08
@Delphi10
Bin mir nicht sicher, denke aber schon, daß der Hundeverein tatsächlich erst später, nach Auffinden der Leiche, befragt wurde.
Vorher, nach ihrem Verschwinden, wurde ja nicht ermittelt.
Wobei ich mich gerade frage, wie das gehandhabt wird, wenn jemand plötzlich verschwindet?

Es müssten sich doch dann erstmal Kosten anhäufen?
Vereinsbeitrag , Miete, Strom etc.

Die Aussage dieser Dame vom Verein fand ich eigenartig.
Irgendwie war sie quasi unsichtbar für alle, dann wieder wusste jeder von ihrem Geld und daß sie genau an diesem Abend ein Date gehabt haben soll.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

29.07.2019 um 09:25
@whitelight
Für mich klang das so, dass Nicole Stindt die Leute zugetextet hat, obwohl es keinen interessiert hat.
Selbst wenn sie allen vom Hundeverein egal gewesen wäre, bekommt man doch über 4 Ecken irgendwann mit, dass sie verschwunden ist. Allein schon wegen dem aufgefundenen Hund, hat sich das sicher schnell im Verein herumgesprochen! Auch wenn jeder sagt, sie wäre 100%ig freiwillig verschwunden: Wenn ich die Info habe, sie hatte am Abend vor Ihrem Verschwinden ein Date, dann gehe ich zur Polizei und erzähle das. Das darf doch nicht wahr sein, dass der Täter durch die Blödheit der Leute vom Hundeverein seine Spuren im Internet erfolgreich verwischen konnte.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

29.07.2019 um 12:34
@Delphi10
Das kann ja auch möglich sein, daß die Infos über ihr angebliches Date vor dem Leichenfund bekannt wurden.
Muß sogar, denn ehe man von freiwilligem Verschwinden oder Suizid ausging, muß ja ermittelt worden sein.
Man wusste ja auch nicht, ob Geld in der Wohnung entwendet wurde , d.h., es wurde alles gründlich untersucht, zumindest soweit es ging.

Find ich auch immer noch seltsam, daß das Auto vorher inseriert wurde, man aber nicht feststellen konnte, von wem.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

29.07.2019 um 15:36
whitelight schrieb:Find ich auch immer noch seltsam, daß das Auto vorher inseriert wurde, man aber nicht feststellen konnte, von wem.
Von ihr selbst, so habe ich es verstanden.
Sie traf sich bereits einen Tag vorher mit einem Interessenten

Sie musste den Wagen verkaufen um die Ansprüche der Miterben zu erfüllen.
Also mit viel Reichtum war da nichts.

Die Gedankengänge mit dem freiwillig Verschwinden oder Suizid, die Anfangs im Raum standen, kann ich nachvollziehen.

Alles was sie hatte, waren ihre beiden Hunde und der Hundesport.
Nun sollte ihr auch noch die Möglichkeit genommen werden dem nachzugehen,weil die mißgünstige Verwandtschaft von ihr verlangte den mickrigen Kombi den sie dafür benötigte zu verkaufen.

Da kann man schon auf die Idee kommen, daß die Frau die Karre , die ihr quasi schon nicht mehr gehörte, einfach irgendwo abgestellt hat und einfach verschwand.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

15.08.2019 um 22:58
Nightrider64 schrieb am 29.07.2019:Von ihr selbst, so habe ich es verstanden.
Sie traf sich bereits einen Tag vorher mit einem Interessenten
@Nightrider64
Ach so.
Ich wusste nicht, daß sie selber es inseriert hat.

Und sie traf sich einen Tag vorher bereits mit einem Interessenten?

Ihre Hunde waren ihr ein und alles, ja.
Und das Auto wurde gebraucht, um zum Hundesport zu gelangen.
Ihre Hunde waren ihr ein und alles,ja.

Und dann soll sie genau ihr ein und alles zurück gelassen haben ?
Heute,- viele Jahre nach der Tat-kaum vorstellbar, daß niemand gleich von einem Verbrechen ausging.


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