Schlafwandler schrieb:Die Familienmitglieder, die finanzielle Forderungen an NS stellten, konnten kein Interesse an einer Ermordung mit einem Verschwinden der Leiche haben. Sie brauchten für die Durchsetzung ihrer Forderungen eine lebendige, keine verschwundene NS.
Auf jeden Fall, und offenbar hatten sie ja ihre Forderungen sogar gerichtlich bereits durchgesetzt. Damit wäre sowas ganz sinnlos. Mal abgesehen davon, dass die Frage, wem der Tod einer Person nützt, ja die erste ist, die man als Ermittler stellt.
Ich persönlich vermute nach wie vor eher, dass da eine Art "finanzielles Phantom-Motiv" vorlag: Sie könnte jemandem von dieser Erbschaft erzählt und die Sache dabei etwas, sagen wir mal: ausgeschmückt haben, so dass das Gegenüber den Eindruck hatte, sie wäre wohlhabend.
Und vielleicht (!) hatte da jemand die Hoffnung, durch ihre Ermordung an dieses Geld heranzukommen:
Die Frau hatte eine Erbschaft gemacht. „Es war kein Geheimnis, dass sie Bargeld im Hause hatte“, so ein Ermittler.
Quelle:
https://www.nwzonline.de/blaulicht/seit-2010-fehlt-spur-vom-moerder_a_6,1,2567222348.htmlWie gesagt: Das Geld muss ja nicht mal wirklich vorhanden gewesen sein. Es reicht ja schon, dass der Täter geglaubt hat, es wäre da. Und vielleicht hat NS ja auch ein wenig "angegeben" weil sie durch ihre geringes Selbstwertgefühl das Gefühl hatte, sie müsste sich "interessant" machen.