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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

1.354 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Bremen, 2009 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

04.09.2026 um 23:14
Zitat von Jardin19Jardin19 schrieb:Auch „aufgebahrt“ ist Quatsch, ist ebenso nur der Effizienz geschuldet, damit der Körper möglichst viel Abstand von der Oberfläche hat bei möglichst wenig Ausschachtungsarbeit.
Das weiß ich nicht... die Arme deshalb über dem Rumpf quasi zu falten?

Wie auch immer. Wieder hat sich ihr Todestag gejährt und leider sind wir nicht weiter.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

18.09.2026 um 23:26
Ich will noch korrigieren: Das Grab war nicht zwischen Fichten, sondern Kiefern.
Der Täter muss sich in der Gegend ausgekannt haben. Die Situationgg am Bremer Hauptbahnhof muss ihm auch bekannt gewesen sein. Reicht das, wenn man ein paar Tage vorher anreist aus ganz anderer Gegend für einen geplanten Mord?


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 00:00
Ich erinnere mich an den Fulmbeitrag bei Aktenzeichen XY noch recht gut. Im Eingangspost steht, dass Nicole unrer einem Geburtsfehler litt. Ich erinnere mich, dass das im Film irgendwas am Bauch war, was einen Mann, den sie datete, wohl so verschreckt hat, dass er gleich das weite suchte.
Was war das denn für ein Fehler den die hatte? Weiß man das?


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 01:13
@Grillage

In XY wurde vom einem Spalt in der Bauchdecke gesprochen.
Die Verfilmung war wohl nur so maessig gut gelungen:
Sie war Epileptikerin, trug eine Bandscheibenprothese, litt unter einem körperlichen Makel als Folge eines Geburtsfehlers,
Die gelernte Arzthelferin lebte zuletzt zurückgezogen mit zwei Hunden in ihrer Stuhrer Wohnung, hatte kaum Freunde, trug sich mit Suizidgedanken und befand sich in psychotherapeutischer Behandlung. Über die Partnerschaftsbörse „friend-scout24“ suchte sie unter dem Pseudonym „Julchen71“ Sexualkontakte zu Männern. Mit einigen soll sie sich in ihrer Wohnung getroffen haben. „XY“ stellte ein völlig spekulatives „Blind Date“ in einem kurzen Spielfilm nach – in erschreckend pietätloser Weise: Die Zuschauer bekamen eine nachgestellte Szene zu sehen, in der sich ein Mann angeekelt abwandte von der gespielten Nicole Stindt – wegen ihres Geburtsfehlers, eines „Spalts in der Bauchdecke“. Überhaupt vermischten sich Dichtung und Wahrheit in dem Beitrag. Andrik Hackmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion Diepholz, gab gestern offen zu, dass er lediglich den zweiten Teil, in dem Heiner Richmann die Faktenlage schildern konnte, überzeugend fand.
Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/harpstedt-ort52257/dichtung-wahrheit-vermischen-sich-1041461.html
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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 12:54
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:In XY wurde vom einem Spalt in der Bauchdecke gesprochen.
Die Verfilmung war wohl nur so maessig gut gelungen
Danke für die Erklärung. In dem Artikel ist die Szene tatsächlich genauso beschrieben, wie ich es in Erinnerung hatte.
Ich musste erst mal googeln, was so ein Spalt in der Bauchdecke ist ind wie das aussieht, weil ich mir darunter gar nichts vorstellen konnte. Wirklich ekelig oder abstoßend sieht das aber eigentlich nicht aus, deshalb verstehe ich die Art der Darstellung in XY nicht ganz.
Mag natürlich sein, dass diese Anomalie ihr Selbstbewusstsein stark beeinflusst hat, gerade wadvKontskte zu Männern angeht. Aber das sich ein Mann da angewidert abwendet und das Weite sucht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 13:12
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aber das sich ein Mann da angewidert abwendet und das Weite sucht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Naja, man muss halt in so einer Szene ja irgendwie in kurzer Zeit darstellen, worum es geht. Also: Aufgrund eines körperlichen Handycaps fiel ihr die Partnersuche schwer und es gab Männer, die damit nicht umgehen konnten. So dass sie ein geringes Selbstbewusstsein hatte.

Dass das dann überzeichnet war (=ein potentieller Partner sagt, dass er das eklig findet) ist klar. Aber man hat halt keine 90 Minuten Zeit um das Leben und die Probleme von NS differenziert auszubreiten.

Möglich auch, dass man damit bewusst Mitleid erzeugen wollte um die Zuschauer anzuspornen.

(Ob das in Wirklichkeit so krass war und ob es so eine Szene 1:1 gab ist natürlich eine andere Frage.)


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 13:58
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:und ob es so eine Szene 1:1 gab ist natürlich eine andere Frage.
Das weiss letztendlich auch keiner ausser Nicole selbst.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Mag natürlich sein, dass diese Anomalie ihr Selbstbewusstsein stark beeinflusst hat, gerade wadvKontskte zu Männern angeht
Die meisten werden es nicht so schlimm finden, vermutlich steht man sich da selbst mehr im Weg.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 14:48
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Die meisten werden es nicht so schlimm finden, vermutlich steht man sich da selbst mehr im Weg.
Denke ich auch. Aber für Nicole scheint es ja schon ein Problem gewesen zu sein - und womöglich hat sie auch jede Ablehnung darauf zurückgeführt, auch wenn das für den Mann gar kein Problem gewesen wäre, sondern es einfach nur so "nicht gepasst hat" (So nach dem Mott: "Jaja, er hat gesagt, dass es einfach nicht passt - aber das war bestimmt in Wirklichkeit wegen meinem Bauch....").

Wobei ich es auch nicht ausschließen möchte, dass es da auch wirklich etwas, sagen wir mal, unsensible Äußerungen gab, die dann ihr ohnehin angekratztes Selbstbewusstsein nicht gerade verbessert haben.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 17:16
Mit stellt sich bei diesem Fall eine einfache Frage:

Was ist eigentlich das Mordmotiv?

Die Familienmitglieder, die finanzielle Forderungen an NS stellten, konnten kein Interesse an einer Ermordung mit einem Verschwinden der Leiche haben. Sie brauchten für die Durchsetzung ihrer Forderungen eine lebendige, keine verschwundene NS.

Wenn kein finanzielles Mordmotiv ersichtlich ist und auch nichts von emotionalen Verwicklungen (Dreiecksgeschichte oder ähnliches) bekannt ist, wird es schwierig.

Man gelangt dann zu einer allenfalls flüchtig bekannten Internetbekanntschaft, die aber bis heute nicht ermittelt werden kann. Aber nehmen wir das einmal an: Sie trifft sich nach dem Hundeplatz mit X - soweit bekannt, nicht in ihrer Wohnung.

Gab es ein Treffen mit X in einer anderen Wohnung oder in einem Hotelzimmer, wo, vielleicht ursprünglich gar nicht beabsichtigt, NS zu Tode kommt? Dieses Szenario stößt auf zwei Probleme. Erstens war wird NS als vorsichtig geschildert, weshalb sie mit einem sie beschützenden Hund unterwegs war. Aber nehmen wie auch noch an, es wäre dem Täter gelungen, den Hund zu bändigen und ihn anschließend ins Auto zu bringen und später abzusetzen. Was geschah dann mit der Leiche? NS wird als eine schwere Person geschildert, die eine Person kaum aus einem Raum hätte transportieren, in den Wald verbringen und dort vergraben können. Das Szenario funktioniert eigentlich nur mit mindestens zwei Tätern, aber auch dann ist es bemerkenswert, dass niemand etwas gehört oder gesehen hat. Mann kann das Szenario nicht ausschließen, aber so richtig rund ist es nicht.

Nehmen wir nun an, die vorsichtige NS hat sich mit einer bestenfalls flüchtig bekannten Person X nicht gleich in einer Wohnung getroffen, sondern anderswo, etwa zu einem Waldspaziergang mit Hund. Und der eskaliert dann so, dass es zur Tötung kommt? Und praktischerweise hat der Täter gleich die notwendige Ausrüstung im Auto, um NS zu vergraben? Das muss ein außerordentlich kaltblütiger Täter gewesen sein - gut, die mag es geben. Aber wenn er danach den Hund abgesetzt und NS' Auto in Bremen abgestellt hat, müsste er ja wieder zu seinem Auto gelangt sein, mit dem er zu dem Treffen kam. Auch hier landet man in einem Szenario mit mehr als einem Täter.

Man kommt, was den Ablauf betrifft (jedenfalls das wenige, das man weiß), zu plausibleren Szenarien, wenn NS den/die Täter kannte. Aber offensichtlich ist es nicht möglich gewesen, solche Personen zu ermitteln.

Das Vertrackte ist, dass der Tatablauf, so weit man ihn kennt, eher zu einem geplanten Verbrechen passt, aber überhaupt kein Motiv zu sehen ist, das zu einem geplanten Verbrechen passt.

Wirklich sehr rätselhaft...


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 17:55
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Die Familienmitglieder, die finanzielle Forderungen an NS stellten, konnten kein Interesse an einer Ermordung mit einem Verschwinden der Leiche haben. Sie brauchten für die Durchsetzung ihrer Forderungen eine lebendige, keine verschwundene NS.
Auf jeden Fall, und offenbar hatten sie ja ihre Forderungen sogar gerichtlich bereits durchgesetzt. Damit wäre sowas ganz sinnlos. Mal abgesehen davon, dass die Frage, wem der Tod einer Person nützt, ja die erste ist, die man als Ermittler stellt.

Ich persönlich vermute nach wie vor eher, dass da eine Art "finanzielles Phantom-Motiv" vorlag: Sie könnte jemandem von dieser Erbschaft erzählt und die Sache dabei etwas, sagen wir mal: ausgeschmückt haben, so dass das Gegenüber den Eindruck hatte, sie wäre wohlhabend.

Und vielleicht (!) hatte da jemand die Hoffnung, durch ihre Ermordung an dieses Geld heranzukommen:
Die Frau hatte eine Erbschaft gemacht. „Es war kein Geheimnis, dass sie Bargeld im Hause hatte“, so ein Ermittler.
Quelle: https://www.nwzonline.de/blaulicht/seit-2010-fehlt-spur-vom-moerder_a_6,1,2567222348.html

Wie gesagt: Das Geld muss ja nicht mal wirklich vorhanden gewesen sein. Es reicht ja schon, dass der Täter geglaubt hat, es wäre da. Und vielleicht hat NS ja auch ein wenig "angegeben" weil sie durch ihre geringes Selbstwertgefühl das Gefühl hatte, sie müsste sich "interessant" machen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 18:46
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wie gesagt: Das Geld muss ja nicht mal wirklich vorhanden gewesen sein. Es reicht ja schon, dass der Täter geglaubt hat, es wäre da. Und vielleicht hat NS ja auch ein wenig "angegeben" weil sie durch ihre geringes Selbstwertgefühl das Gefühl hatte, sie müsste sich "interessant" machen.
Schon recht, aber hätte man dann nicht irgendwelche Spuren in ihrer Wohnung finden müssen, wenn man dort Bargeld vermutete?


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 19:53
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Schon recht, aber hätte man dann nicht irgendwelche Spuren in ihrer Wohnung finden müssen, wenn man dort Bargeld vermutete?
Ja, das ist der große Nachteil dieser Theorie. Ich könnte mir höchstens vorstellen, das der Täter "ausgetickt" ist, als sie "gebeichtet" hat, dass kein Geld da ist. Weil er sich nur mit ihr abgegeben hat, weil er an das Geld ranwollte und sie eigentlich ganz furchtbar fand.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 20:39
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:a, das ist der große Nachteil dieser Theorie. Ich könnte mir höchstens vorstellen, das der Täter "ausgetickt" ist, als sie "gebeichtet" hat, dass kein Geld da ist.
Das würde im Umkehrschluß bedeuten, der Täter habe annehmen müssen, das sie viel Geld habe, was aber definitiv wohl nicht der Fall war.

Und wenn jemand "austickt" das er dann stundenlang ein Grab schaufelt ist auch eher unwahrscheinlich.

Die mühsame Graberei im von Wurzeln durchzogenen Walsboden weist doch eher darauf hin, das Täter und Opfer in irgend einer Beziehung zueinander gestanden haben könnten.
Nur welche Beziehung das sein könnte ist bis heute nicht bekannt


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 21:33
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die mühsame Graberei im von Wurzeln durchzogenen Walsboden weist doch eher darauf hin, das Täter und Opfer in irgend einer Beziehung zueinander gestanden haben könnten.
Das eine schließt das andere ja nicht unbedingt aus: So eine Nummer mit "Ich mache mich an die ran, damit ich an ihr Geld rankomme!" kann ja schon über einen längeren Zeitraum gedauert haben.

Und wenn ich mir die Mühe mache, so ein Grab zu schaufeln dann kann meine Motivation auch einfach sein, dass ich möglichst vermeiden will, dass sie gefunden wird.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:08
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Die mühsame Graberei im von Wurzeln durchzogenen Walsboden weist doch eher darauf hin, das Täter und Opfer in irgend einer Beziehung zueinander gestanden haben könnten.
Nur welche Beziehung das sein könnte ist bis heute nicht bekannt
Ja, das klingt durchaus plausibel.

Aber wie wahrscheinlich ist es denn, dass hier nur ein Täter am Werk war? Hier im Thread findet sich der Hinweis, NS habe rund 100 Kilogramm gewogen.
Sie musste sich mit Verwandten herumschlagen, die einen Pflichtteil an der Erbschaft einforderten und sogar versuchten, ihr ihren Toyota Corolla abspenstig zu machen – ein Zwangsvollstreckungstermin für das Fahrzeug war bereits anberaumt. Es gebe Hinweise darauf, dass der am 19. August 2009 am Breitenweg in Bremen – im Parkverbot – entdeckte Wagen „um den 18. August herum zum Verkauf angeboten wurde“, hieß es bei „XY“. Hatte Nicole Stindt selbst versucht, den grauen Corolla Kombi zu veräußern, um der Zwangsvollstreckung zuvorzukommen? Diese Frage blieb offen.
Sie war Epileptikerin, trug eine Bandscheibenprothese, litt unter einem körperlichen Makel als Folge eines Geburtsfehlers,
Die gelernte Arzthelferin lebte zuletzt zurückgezogen mit zwei Hunden in ihrer Stuhrer Wohnung, hatte kaum Freunde, trug sich mit Suizidgedanken und befand sich in psychotherapeutischer Behandlung.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/harpstedt-ort52257/dichtung-wahrheit-vermischen-sich-1041461.html
Aus dieser als sehr unbefriedigend geschilderten Lebenssituation ließe sich noch ein völlig anderes Szenario herleiten, bei dem man keinen Mörder benötigt, sondern "nur" ein oder zwei Bestatter im Wald. Aber auch dafür existiert kein Beweis.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:12
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die von ihrem Intenet-Date, das sie an dem Abend ihres Verdchwindens hatte, getötet wurde. Dafür spricht in meinen Augen, dass sie nach dem Treffen offenbar nicht mehr in ihre Wohnung zurückgekehrt ist ( ansonsten wären beide Hunde in der Wohnung zurückgelassen worden), dass die Wohnung offenbar nicht durchsucht worden ist und dass der Kontskt, den sie an jenem Abenf Treffen wollte, sich nie gemeldet hat.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:20
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Aus dieser als sehr unbefriedigend geschilderten Lebenssituation ließe sich noch ein völlig anderes Szenario herleiten, bei dem man keinen Mörder benötigt, sondern "nur" ein oder zwei Bestatter im Wald. Aber auch dafür existiert kein Beweis.
Wenn ich Dich richtig verstehe, dann würdest Du denken, dass es ein Suizid gewesen sein könnte?

Aber warum sollte sich dann jemand die Mühe machen, sie im Wald zu vergraben? Man könnte doch, wenn man sie findet, einfach ganz normal die Polizei oder den Rettungsdienst rufen und denen das "Problem" überlassen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:25
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die von ihrem Intenet-Date, das sie an dem Abend ihres Verdchwindens hatte, getötet wurde.
Wissen wir genau, dass sie sich an diesem Abend mit einem Internet-Date getroffen hatte? Können wir ausschließen, dass es nicht eine Person war, die sie aus anderem Zusammenhang kannte?


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:26
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber warum sollte sich dann jemand die Mühe machen, sie im Wald zu vergraben?
Die gefalteten Hände könnten auf einen persönlichen Zusammenhang schließen.


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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)

19.09.2026 um 22:28
Ich schätze sie nicht so ein, dass sie einen Suizid begeht und vorher ihren Hund aussetzt. Die Hunde waren wie ich es einschätze für sie wichtige " Sozialkontakte" oder besser formuliert Ersatz für Sozialkontakte, jedenfalls Lebewesen, mit denen sie sich eng verbunden fühlte. Ich denke nicht, dass sie den Hund einfach in der Pampa zurückgelassen hätte, wo die Gefahr besteht, dass er verhungert oder angefahren wird.


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