CaiaLia
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Mordfall Nicole Stindt (August 2009)
um 16:00brigittsche schrieb:Ich finde, es gab schon Gründe, warum sie, auch mit einem flüchtigen Bekannten
Und das ist gar kein weltfremder Grund. Das machen nicht allzu wenige. Zudem es bei vielen auch auf Interesse stößt, wenn man von (scheinbarem) Reichtum und Statussymbolen spricht. Gerade beim Daren wird doch gerne aufgetrumpft und sich besser gemacht, als man eigentlich ist.brigittsche schrieb:4) Wenn sie, wie bei XY gezeigt, nur ein geringes Selbstvertrauen hatte, könnte die Erbschaft für sie etwas gewesen sein, mit dem sie sich "interessanter" machen konnte.
Bspw. jemand spricht davon, ein größeres Grundstück vom Großvater vät. geerbt zu haben. Huiii…
Dass das Grundstück ganze 3€ Grundsteuer im Jahr kostet, weil es so mies liegt und man nichts darauf bauen kann, als vielleicht eine schnieke Hundehütte…wozu erwähnen?
Oder dass jemand einen Grafentitel hat…dass es sich damit um 1qm Grund handelt und man die Titel auf eBay für einen guten Zweck „versteigert“ hat…wozu erwähnen?
Sich selbst erhöhen (von einigen hier ja auch in unterschiedlichen Formen mit Passion gelebt) ist nicht selten. Und manche bauen eben darauf ihren Selbstwert auf, sich (über andere) zu erhöhen.
Zudem es leider auch wirklich so ist, dass man oft anders behandelt wird, wenn man (realistisch) dick aufträgt.
Leider selbst so mit dem Grafentitel im Bezug auf Angehörigenverhalten in der Pflege erlebt. Und das war nur ein Versuch. Sehr traurig.
Wir wissen nicht, 1. wieviel Nicole Stindt geerbt hat (und was ihr vielleicht sogar schon im Vorfeld von den Großeltern gegeben wurde…20.000€ in 10 Jahren sind ja steuerfrei verschenkbar) und 2. wie sie damit umgegangen ist.
Aber möglicherweise hat sie versucht sich mit „Ich hab‘ geerbt…“ etwas interessanter zu machen. Nachvollziehbar wäre es.
Wer weiß auch, ob nicht jemand in der Wohnung war; der Schlüssel ist ja bis heute weg? Wir wissen doch gar nicht, mit wem sie sich schon vorher alles (auch Zuhause) getroffen hat und ob vielleicht der Hund, der zu Hause blieb, diese Person nicht schon kannte und daher still blieb, bis die Person ging, bzw. der Hund dringende Bedürfnisse bekam.
Egal ob Angehöriger oder Datepartner.
Sie hat ja auf dem Hundeplatz wohl nicht erzählt, ob es sich um ein erstes Date handelt oder ein Folgedate.
Und bis Nicole Stindt gefunden wurde, war die Annahme doch eher Suizid; so dass in der Wohnung auch keine Spuren gesichert wurden und nach neun Monaten gab es die Wohnung in der Form ziemlich sicher nicht mehr. Die Angehörigen hätten sicher nicht die Miete gezahlt, wenn sie schon prozessieren.
