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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.11.2020 um 13:29
Hier mal ein Plan auf dem exakt die Lage des Gebäudes 669 eingezeichnet ist. Manchmal gab es darüber Unklarheit.

http://www.hahn-airport.de/popUp.aspx?id=510715&headline=Vermietung&theme=undefined


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28.11.2020 um 13:52
Zum Gebäude 669:
Zu den einzelnen Räumen scheint ein unterteiltes Fenster je Appartement zu gehören (s. Bild 100), auf der Patioseite mit den Eingangstüren zu den beiden Räumen eines Appartements.
Der Bruder von Frau Ameis könnte bei seiner Ankunft in's Fenster zum Raum seiner Schwester 'reingeschaut haben, und dabei die Taschen und diese Klappkiste gesehen haben. Vllt. waren ihre blickdichten Vorhänge nicht zugezogen. So könnte sich ggf. auch erklären, wie es dazu kam, dass der Bruder ihr Gepäck gesehen hatte. Über dieses Thema gab es ja auch die ein oder andere Unklarheit.
(Unten am Bildrand die Eingänge der Räume, Fenster in der Mitte. Perspektive vom Patio aus.)

391ba68765 App 669.2


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28.11.2020 um 14:05
Das Appartement unterteilt sich in zwei Räume, mit einem Badezimmer. Wenn sich zwei Personen das Appartement teilen, und die Person, die auf der rechten Seite wohnt, in's Badezimmer geht und ihre Badezimmertür von innen verschliesst, kann die Person, die auf der linken Seite wohnt, in dieser Zeit seine Badezimmertür nicht öffnen ("amerikanisches System" aus der Zeit als dort Amerikaner stationiert waren). Wenn die Person auf der rechten Seite ihre Badezimmertür von außen schliesst, ist diese Tür auch von innen verschlossen.


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28.11.2020 um 14:07
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Suizid wurde nicht genannt und ein freiwilliges Verschwinden wurde auch ausgeschlossen. Warum also Tötungsdelikt. Das ist die Frage. Nun wird aber (letzte Aussage) in alle Richtungen ermittelt. Ist das schon ein Rückzug um den Suizid doch nicht auszuschliessen ?
Also, eigentlich ist das doch gar nicht so verwunderlich, wenn man sich in die Lage damals zurückversetzt, und das Wissen, das wir JETZT haben, einmal beiseite lässt.

Zunächst war erst einmal eine Frau verschwunden, auch ihr Auto, alle ihre Sachen. Eine erste Suche auf dem Fahrtweg bringt kein Ergebnis, es gab auch keinen Unfall.

Also befragt die Polizei die Angehörigen: Kann es sein, dass sie Selbstmordgedanken hatte? Antwort der Angehörigen: Nein, hat sie nie geäußert. Nächste Frage: Gab es Streit, ist sie vielleicht "abgehauen"? Antwort der Angehörigen: Nein, gab es nicht.

Beides wird überprüft und es stellt sich heraus, dass alle anderen Quellen dasselbe Ergebnis bringen: Suizid unwahrscheinlich, wohl auch nicht "abgehauen". Dieses ist also das erste Ergebnis, wobei natürlich auch da immer nur von den Informationen ausgegangen werden kann (hier: Aussagen des Umfelds) die man eben hat.

Dann wird das Auto gefunden. Mit allen Sachen drin. Das spricht dann noch mehr gegen ein freiwilliges Verschwinden, denn dann wären sicher auch die Sachen aus dem Auto mitgenommen worden usw. Also bleiben Suizid (was nach den Aussagen ausgeschlossen wurde) und ein Verbrechen. Je länger BA verschwunden ist, desto unwahrscheinlicher wird, dass sie noch lebt. Außerdem wird kein Geld mehr von dem Konto abgehoben und es gibt auch sonst nach wie vor keine Lebenszeichen. Damit wird es noch wahrscheinlicher, dass sie nicht mehr lebt.

Und dann wird schließlich (es sind Jahre vergangen) die Leiche gefunden. Sie ist also definitiv tot. So, und nun geht es eben darum, herauszufinden warum. Und es gibt die Aussage der Angehörigen, dass ein Suizid unwahrscheinlich ist. Und es gibt aber ebenso keine Spuren, die ein Verbrechen belegen.

Und eben weil es weder für das Eine, noch für das Andere einen Beleg gibt, muss man von den beiden Möglichkeiten ausgehen und versuchen, durch eine genaue Untersuchung herauszufinden, was da passiert ist.

Es ist also nicht so verwunderlich, dass zu bestimmten Zeiten bestimmte Dinge wahrscheinlicher erschienen, weil man eben gewisse Informationen noch nicht hatte und nur von dem ausgehen konnte, was bis zu diesem Zeitpunkt vorlag.


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28.11.2020 um 14:22
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Es ist also nicht so verwunderlich, dass zu bestimmten Zeiten bestimmte Dinge wahrscheinlicher erschienen, weil man eben gewisse Informationen noch nicht hatte und nur von dem ausgehen konnte, was bis zu diesem Zeitpunkt vorlag.
Genau, man kann, wenn man bestimmte Aussagen oder Handlungen bewerten will, immer nur von dem ausgehen, was die Handelnden zum damaligen Zeitpunkt an Informationen hatten.

In Diskussionen in der Krimirubrik fällt mir öfter auf, dass Diskutanten diese Bewertung vornehmen, indem sie bereits das berücksichtigen, was erst viel später an Informationen hinzugekommen ist. Das kann dann zu Fehlschlüssen und nicht gerechtfertigten Schuldzuweisungen an die Handelnden führen.


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28.11.2020 um 14:46
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb: Nun wird aber (letzte Aussage) in alle Richtungen ermittelt. Ist das schon ein Rückzug um den Suizid doch nicht auszuschliessen ?
Das ist halt (zumindest für uns, die keine Insiderinformationen haben) ein kniffliger Fall. Nichts deutete damals darauf hin (soweit wir wissen), dass die Frau in irgendeiner Weise suizidgefährdet war. Wir wissen auch nicht, was die Polizei noch weiß. Die Frau verschwand nach einer Arbeitsnacht und wirkte auf den eigenen Bruder, der sie ja gut kannte, nicht so, als ob sie das Ende des Tages nicht erleben würde. Da es keine Suizidanhaltspunkte gab, ist es gut, dass Mord in Erwägung gezogen wurde.

Jetzt haben sie die Überreste der Frau gefunden. Vielleicht ergibt sich auch noch ein völlig neues Bild. Wir wissen nicht, was mit ihr gefunden wurde. Wir wissen nicht, wie die Spurenlage ist. Es ist (für uns) ein durchaus denkbares Szenerio, dass doch ein Suizid stattgefunden hat - Auto "aus dem Verkehr gezogen, aber so, dass es nicht auf die Auffindestelle deutete". Das Handy, an dem nochmals hantiert wird. Die Unerklärlichkeit, warum sie ohne Jacke so weit im Wald unterwegs war. Die verschwundenen Gegenstände (Klappbox). Das Abschleppseil. Vielleicht macht das alles in einem Suizidszenario auch Sinn.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.11.2020 um 14:51
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:...als ob sie das Ende des Tages nicht erleben würde.
Noch nicht einmal das ist ja feststehend.


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28.11.2020 um 16:44
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Die Unerklärlichkeit, warum sie ohne Jacke so weit im Wald unterwegs war. Die verschwundenen Gegenstände (Klappbox). Das Abschleppseil. Vielleicht macht das alles in einem Suizidszenario auch Sinn.
Ich wiederhole es ja ungern, aber wir wissen doch nicht, ob sie nicht doch eine Jacke anhatte. Sicher kann man doch nur sagen, dass die Outdoorjacke im Auto lag.
Da sie aber ihr Appartement schon begann auszuräumen, daher ja auch mehrere Taschen/Trolley im Auto, glaube ich nicht, dass sie nur eine Jacke dabei hatte.

Ferner finde ich das Interpretieren, was nun Abschleppseil, fehlende Box bedeuten mag, auch etwas überzogen.
Wir wissen doch gar nicht, wie sie sonst ihr Auto einräumte und was sie üblicher Weise mit sich führte.

Ich habe in meinem Auto mehrere Jacken, Schuhe, Decken, Müllsäcke, eine Axt, eine Schaufel und einen Werkzeugkoffer und trotzdem ist es nicht mein Hobby unliebsame Mitmenschen im Müllsack im Wald zu verbuddeln und vorher frisch anzuziehen.

Abschleppseil und Wanderstöcke hat sie vielleicht sonst im Kofferraum und umgepackt, weil sie mehr Koffer/Taschen/Trolley als sonst im Kofferraum hatte. (Auch schon oft diskutiert) Da würde ich jetzt nichts als Basis für einen Suizid oder Verbrechen ableiten.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.11.2020 um 18:16
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb: Ich wiederhole es ja ungern, aber wir wissen doch nicht, ob sie nicht doch eine Jacke anhatte. Sicher kann man doch nur sagen, dass die Outdoorjacke im Auto lag.
Da hast du natürlich Recht - aber würde man für einen freiwilligen Waldspaziergang nicht eine Outdoorjacke tragen? Wenn ihr Arbeitseinsatz nur drei Tage ging, kann ich mir nun auch nicht vorstellen, dass sie mit riesigem Gepäck in den Wald ging.
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb: Ferner finde ich das Interpretieren, was nun Abschleppseil, fehlende Box bedeuten mag, auch etwas überzogen. Wir wissen doch gar nicht, wie sie sonst ihr Auto einräumte und was sie üblicher Weise mit sich führte.
Das sehe ich etwas anders. Die Box ist verschwunden. Normalerweise verstaut man ja das Abschleppseil (sofern man eins hat) so, dass es aus dem Weg ist, da man es idealerweise nie braucht.
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb:Abschleppseil und Wanderstöcke hat sie vielleicht sonst im Kofferraum und umgepackt, weil sie mehr Koffer/Taschen/Trolley als sonst im Kofferraum hatte. (Auch schon oft diskutiert) Da würde ich jetzt nichts als Basis für einen Suizid oder Verbrechen ableiten.
Bei den Wanderstöcken gehe ich d'accord. Bei dem Seil - das verstaut man doch normalerweise so, dass man zwar drankommt, aber dass es im Alltag nicht im Weg ist.


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28.11.2020 um 18:28
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:das verstaut man doch normalerweise so, dass man zwar drankommt, aber dass es im Alltag nicht im Weg ist.
Allerdings ist ein Abschleppseil nun nicht gerade ein sperriger Gegenstand, sondern recht flexibel, auch wenn man es z. B. in einer Tüte aufbewahrt. Es muss also nicht irgendwo unter einer Abdeckung, unter dem Sitz usw. versteckt werden, damit es nicht im Weg ist.

Außerdem kann ein Abschleppseil u. U. ja auch noch für einen anderen Zweck verwendet werden - beispielsweise um die Heckklappe oder den Koferraumdeckel festzubinden, wenn man mal etwas Sperriges transportiert und die Klappe offen bleiben muss. Dann macht es eher Sinn, es offen liegen zu haben, damit man es nicht erst herauskramen muss.

Das ist natürlich nur Spekulation, weil wir nicht wissen, ob BA ihr Auto häufiger auch zum Transport von sperrigen Dingen genutzt hat und ob das vielleicht in den Wochen oder Tagen vor der Tat gemacht wurde - aber möglich wäre so etwas.


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28.11.2020 um 18:33
Wenn sie ihr Zeug aus dem Apartment in den Kofferraum gepackt hat, hat sie vielleicht einfach vorher Sachen aus dem Kofferraum nach vorn geräumt, um Platz zu schaffen. So könnte das Abschleppseil nach oben geraten sein. Ich stelle mir da von innen auch mehr ein Gebrauchsfahrzeug als ein Prestigeobjekt vor, wo halt auch mal Zeug rumliegt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.11.2020 um 18:50
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Außerdem kann ein Abschleppseil u. U. ja auch noch für einen anderen Zweck verwendet werden - beispielsweise um die Heckklappe oder den Koferraumdeckel festzubinden, wenn man mal etwas Sperriges transportiert und die Klappe offen bleiben muss. Dann macht es eher Sinn, es offen liegen zu haben, damit man es nicht erst herauskramen muss.
Warum muss das Abschleppseil standartmäßig im Kofferraum untergebracht sein?
Der von ihr genutzte Wagen hatte im Fondfußraum Ablagefächer, wo z.B. so ein Seil prima hineinpasst. Siehe Bild:


https://lh3.googleusercontent.com/proxy/sqckPDaDeZNIfT9YCKulS0x87CcDkB_M2Rt7iNCNzMHWU02UcPdwuC9O6fSQCOawRaqTfvmDi3MIWMjozCcHt1FdJ3_EkJc_5LqRk6nqloxzH_8_BCRsC9WaRUs


Quelle: http://autos-markt.com/Renault-Scenic-1-9-dCi-172432596085/lot237420

Warum es dennoch auf dem Rücksitz lag, weiß ich aber auch nicht.


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28.11.2020 um 18:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:autor77 schrieb:
Und dann schnappte sie der Täter, zwang sie in sein Auto, entführte sie und brachte sie um???
Weiss ich nicht. Vermutlich aber eher nicht mit Gewalt. Es gab keine Spuren auf dem Parklatz.
Dazu eine Frage: weiss jemand genaueres zu dem Thema "Elektroschocker"? Wie reagiert ein Mensch, wenn er mit einem Elektroschocker getroffen wird? Ist es ihm noch möglich laut zu schreien oder sich körperlich zur Wehr zu setzen? Kann er ohnmächtig davon werden? Ist so ein Gerät sehr laut? Ich habe dazu bei Wikipedia gelesen, dass so ein Elektroschock wohl nicht tödlich sei. Es soll sich jedoch um eine "effektive Abwehrmöglichkeit" handeln. Aber man könnte es ja auch mißbrauchen, um z.B. "jemanden Schachmatt zu setzten" (wenn das denn überhaupt gehen sollte?). Wollte mir bei YouTube keine (womöglich belastenden) Clips dazu ansehen. Deshalb meine Frage zunächst mal hier.
Normalerweise ist eine Elektroimpulswaffe eine nicht-tödliche Waffe, da der elektrische Strom, den kürzesten Weg zwischen den beiden Elektroden suchend, nur wenige cm durch den Körper fließt und somit nie am Herzen vorbeikommt. Elektroschocks können – je nach Stärke – sehr schmerzhaft und auf Dauer auch qualvoll sein. In Einzelfällen (zum Beispiel bei Herzschwäche und zu langer Einwirkzeit) besteht aber die Möglichkeit, dass Zielpersonen auch tödlich verletzt werden. So kamen nach dem Bericht einer kanadischen Zeitung zwischen 2003 und 2007 in Nordamerika insgesamt knapp 300 Menschen durch solche Geräte ums Leben.[2] Meistens führen jedoch „sekundäre Sturzverletzungen“, also Verletzungen, die durch unkontrollierte Stürze bedingt sind, zu Hautabschürfungen, Blutergüssen, Prellungen, Platzwunden, aber auch zu Knochenbrüchen bis hin zum schweren Schädel-Hirn-Traumata, die für gefährliche oder sogar tödliche Effekte verantwortlich sind.[3] Aufgrund der möglicherweise tödlichen Wirkung wird daher oft die Bezeichnung „weniger tödliche Waffe“ verwendet.
Wikipedia: Elektroimpulswaffe


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28.11.2020 um 18:54
Ich hatte hier schon mal eine Vermutung gepostet:

Das Abschleppseil lag ja sichtbar auf der Rückbank.
Wenn es bewusst so drapiert wurde, hätte es den Anschein, als sei das Auto aufgrund einer Panne dort vorübergehend abgestellt worden.
Somit wäre das dann nicht unbedingt auffällig.


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28.11.2020 um 19:09
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb:Wir wissen doch gar nicht, wie sie sonst ihr Auto einräumte
Ich gebe mal was zu bedenken.

Vielleicht war es gar nicht IHR Auto?
Wenn man sich so das Kennzeichen (SU-UA 256) anschaut, und bedenkt das der Vorname ihres Ehemannes höchstwahrscheinlich mit "U" beginnt...


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28.11.2020 um 19:14
Aber das wusste doch der Bruder, wenn BA mit einem anderen Auto auf dem Hahn gewesen wäre?


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28.11.2020 um 19:22
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb:Wir wissen doch gar nicht, wie sie sonst ihr Auto einräumte
Ich bezog mich ausschließlich auf diesen Aspekt.
Nachdem man hier Frauen (warum auch immer) mehrheitlich die Fähigkeit zum akkurat rückwärts einparken abspricht, frage ich mich dann auch, was sie mit einem Abschleppseil wollte...

Wer jemals ein Auto mit Seil abgeschleppt hat, oder wurde, weiß was ich meine. Da ist rückwärts einparken Kindergeburtstag dagegen.


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29.11.2020 um 11:25
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Warum muss das Abschleppseil standartmäßig im Kofferraum untergebracht sein?
Zitat von soomasooma schrieb:Wenn sie ihr Zeug aus dem Apartment in den Kofferraum gepackt hat, hat sie vielleicht einfach vorher Sachen aus dem Kofferraum nach vorn geräumt, um Platz zu schaffen.
Ich habe auch ein Abschleppseil im Auto, und es liegt auch im Kofferraum, in einer Nylontasche, die mit dabei war. Da es standardmäßig nicht ab Werk dabei ist, fehlt natürlich der entsprechende Platz dafür. Für Warndreieck und Wagenheber gibt es einen festen Platz, für das Abschleppseil leider nicht. Wenn ich den Kofferraum richtig vollpacken will, nehme ich das Abschleppseil schon mal raus, um erstmal eine flache ebene Fläche zu haben. Dann kann das Abschleppseil schon mal im Fond landen.
Zitat von Coconut19Coconut19 schrieb:Abschleppseil und Wanderstöcke hat sie vielleicht sonst im Kofferraum und umgepackt, weil sie mehr Koffer/Taschen/Trolley als sonst im Kofferraum hatte.
Die Frage wäre ja mal interessant, ob das Auto so gepackt war, wie BA das normalerweise machte oder ob es da Auffälligkeiten gab, die nicht recht passen.

Das gleiche gilt für die Parksituation:
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Nachdem man hier Frauen (warum auch immer) mehrheitlich die Fähigkeit zum akkurat rückwärts einparken abspricht
Die Frage ist, wie BA es mit dem rückwärts Einparken hielt.

Die Klappbox könnte eine zentrale Rolle in diesem Fall spielen:

Daran, dass BA diese versehentlich irgendwo stehen ließ, glaube ich nicht. Ein Mensch, der so gewissenhaft wie BA in halbstündigen Intervallen Wetterdaten aufnahm und übermittelt, vergisst nicht ausgerechnet am Tag seines Verschwindens die Klappbox irgendwo, z. B. beim Altglas. Auch dass sie ihr zufällig genau an diesem Tag kaputt ging, daran mag ich nicht glauben.

Interessant wird es, wenn man gedanklich mal durchspielt, ein Täter habe diese verschwinden lassen. Wenn dem so ist, dann doch wohl deshalb, weil durch die Klappbox eine Spur entstanden ist, die zu ihm führt - oder er dies immerhin befürchtete.

Worauf könnte sich diese Spur beziehen?

1. Klappbox selbst bzw. Spuren daran (meist sind so Boxen ziemlich zerklüftet, bestimmt gute Spurenträger). Z. B. Haare, Blutspuren von Opfer und/oder Täter.

2. Inhalt der Klappbox. Wir wissen nicht, was in ihr war, aber auch hier könnte der Täter eine Bezugherstellung zu ihm vermuten, sei es wiederum über die Spuren an den Gegenständen oder den Gegenständen an sich (von der Art des Gegenstands).

3. Klappbox im Zusammenhang einer Situation, wie einer Übergabe/Rückgabe von irgendetwas.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

29.11.2020 um 11:34
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ich habe auch ein Abschleppseil im Auto, und es liegt auch im Kofferraum, in einer Nylontasche, die mit dabei war. Da es standardmäßig nicht ab Werk dabei ist, fehlt natürlich der entsprechende Platz dafür.
Sehr richtig.

Aber da dieser Autotyp über Ablagefächer im hinteren Fußraum verfügt https://lh3.googleusercontent.com/proxy/sqckPDaDeZNIfT9YCKulS0x87CcDkB_M2Rt7iNCNzMHWU02UcPdwuC9O6fSQCOawRaqTfvmDi3MIWMjozCcHt1FdJ3_EkJc_5LqRk6nqloxzH_8_BCRsC9WaRUs , wäre das zum Beispiel ein guter Platz für ein Seil.
Wenn sie oder jemand anderes etwas aus diesen Fächern genommen hat, wäre ein zwischenzeitliches Ablegen des Seils auf dem Rücksitz eine simple Erklärung dafür.


Quelle: http://autos-markt.com/Renault-Scenic-1-9-dCi-172432596085/lot237420


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

29.11.2020 um 11:40
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Aber da dieser Autotyp über Ablagefächer im hinteren Fußraum verfügt
@MettMax

Sieht mir mehr nach einem Klapptisch aus (2. Link). Abgesehen davon, kann da auch schon was anderes drin gewesen sein.


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