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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

8.212 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.12.2020 um 19:00
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Mord ist also viel häufiger eine Beziehungstat.
Jetzt kann sich jeder hier "ausmalen" wo der Focus der Ermittlungen liegen würde, wenn der Fundort in oder um Lohmar gewesen wäre.
Aber so?
Was aber so?
Da Tötungsdelikte oftmals Beziehungstaten sind, werden die Profis ihre Ermittlungen auch bei den Beziehungen von Frau Ameis besonders genau durchgeführt haben, und zwar insbesondere in Lohmar, weil dort nun mal ihre privaten -und damit vermutlich auch engsten- Beziehungen außerhalb der Arbeit sind. Natürlich ausgenommen des Bruders, der ja gleichzeitig auch Kollege war, und dadurch mit Sicherheit professionellst "unter die Lupe genommen worden sein wird". Immerhin hatte er auch als letzter mit ihr gesprochen.
Wo denkst Du also hin? Als ob die Ermittler ihren Job nur um die Arbeitsstelle / den Fundort herum machen würden … *Kopfschüttel*
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Ich stelle nicht in abrede, das es den Zufallstäter mit z.B. sexuellen oder sadistischen Motiven gibt.
Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit in diesem Zusammenhang dafür gering.
Wie begründest Du denn diese Behauptung?


Zu den Wahrscheinlichkeiten für einen Täter aus der Hahner Arbeitsszene:

MMn. kann man den "heimlichen, obsessiven Spanner" aus der Gruppe der "Beziehungstäter" schon mal ausklammern.
Er entdeckt sein Opfer zufällig irgendwo, das Opfer steht ab da im Fokus des Spanners, und dieses aus ganz unterschiedlichen, individuellen Gründen. Das Opfer selbst hat überhaupt keinerlei Bezug zum Spanner. Erst wenn dieser auf irgendeine Art und Weise mit ihr in Kontakt treten würde, bzw. ihre Aufmerksamkeit erregen würde, entsteht Bezug.
(Und genau ab diesem Moment weiss er auch, dass das Opfer mit Dritten über ihn sprechen könnte.)
Wenn der Spanner jedoch nie in einen -wie auch immer gearteten Kontakt zum Opfer tritt- fällt die These "heimlicher Verehrer, der eine pathologische Obsession für das Opfer hat" mMn. aus den Beziehungsdelikten raus.
Für mich ist so eine Tat -eben mangels Bezug/Beziehung- bei den Zufallstaten anzusiedeln, zumindest solange sie seitens des Täters heimlich bleibt.

Bliebe noch das Gespenst eines Verehrers, der seine Angebetete ebenfalls erstmalig und zufällig am Arbeitsplatz erspäht.
Über ein "Guten morgen" geht es nicht hinaus, wenn’s hochkommt noch ein, zwei Sätze zum Wetter.
Er ist nicht in der Lage, ihr seine Gefühle zu offenbaren (möglicherweise will er es auch garnicht). Vllt. steckt er im mystischen bis schizoiden Denken fest: wenn ich das oder jenes mache, und sie so oder so reagiert, ist das ein Zeichen, dass sie meine Gefühle erwidert.
Wenn das Zeichen ausbleibt, denkt er sich die nächste Situation aus. Vllt. reagiert sie dann doch noch wie er es sich erhofft. Usw. usw. usw.

Schlußendlich alles egal, weil er inzwischen gehört hat, dass sie bald nicht mehr dort arbeitet. Seine "große Liebe" geht ohne ihn weg.
Er entscheidet sich, sie zu töten, bevor sie die Arbeitsstelle verlässt. Denn so kann sie in seiner kranken Welt für immer bei ihm bleiben ….
… und dann fährt er hin und "entsorgt" sie nah am Flughafen … ???

Wie begründest Du, dass man ein Tötungsdelikt durch einen flüchtigen Bekannten als als "Beziehungstat" bezeichnen könnte?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.12.2020 um 19:25
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was aber so?
Da verweise ich auf die Forumsregeln.
Zitat:
Verdächtigungen in Richtung der Angehörigen
Verdächtigung von Personen gegen die nicht ermittelt wird
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Da Tötungsdelikte oftmals Beziehungstaten sind, werden die Profis ihre Ermittlungen auch bei den Beziehungen von Frau Ameis besonders genau durchgeführt haben, und zwar insbesondere in Lohmar, weil dort nun mal ihre privaten -und damit vermutlich auch engsten- Beziehungen außerhalb der Arbeit sind.
Aber du bist nah dran.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie begründest Du, dass man ein Tötungsdelikt durch einen flüchtigen Bekannten als als "Beziehungstat" bezeichnen könnte?
Gar nicht, weil:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bliebe noch das Gespenst eines Verehrers
So sehe ich das auch. Ein "Gespenst" halte ich für wenig Wahrscheinlich.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.12.2020 um 20:04
Hi,

ich bin neu hier, ich habe Den Fall mal früher gelesen und mich an ihn wieder erinnert.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Sie muss eine Jacke ja nicht unbedingt bewusst und gezielt mitgenommen haben. Es könnte z. B. eine "alte Jacke" gegeben haben, die immer im Auto lag und die sie verwendet hat, wenn sie irgendwo hinwollte, wo z. B. Äste oder Dornen (soll es z. B. im Wald ja geben) die "gute Jacke" zerreißen könnten. Also blieb die "gute Jacke" im Auto liegen.
Etwas habe ich hier die Bilder angesehen. Da habe ich folgendes Bild gesehen, das wird sehr wichtig sein:


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Dass Bild zeigt, dass Birgit A. zwei Jacken ähnlicher Art besass. Wenn ich mich nicht täusche, hat sie auf beiden Bildern die selbe Brille auf. Die werden in einem ähnlichen Zeitraum aufgenommen sein. Die Schuhe sind auch identisch.

Ich wandere auch öfters, wenn ich im Urlaub bin habe ich auch zwei Jacken dabei. Wenn man in einen Regenguss kommt, hat man dann noch einen zweite. Manchmal ist die auch von innen nass (verschwitzt) und wenn man die bis zur nächsten Wanderung nicht trocknen kann, nimmt man die andere.

Ist bekannt, wo die zweite Jacke gewesen war?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.12.2020 um 20:26
Zitat von X-AequitasX-Aequitas schrieb:Klarmann schrieb:
Ich habe das Szenario mehrfach beschrieben und es wird nicht nur von mir als "möglich" angesehen.
Nichts für ungut, aber wieso sollten wir hier alle möglichen Szenarien losgelöst von der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit zusammentragen? Der von dir skizzierte Ablauf ist ganz bestimmt denkbar, aber eben auch relativ unwahrscheinlich. Ich kenne deine Ansprüche an so ein Forum wie dieses hier nicht. Ich sehe den Sinn darin, dass man das wahrscheinlichste Szenario erarbeitet.

Ich habe mich in den Fall nie reingekniet. Einfacher Grund: Für mich ist ein Unglücksfall in der Ersteinschätzung ganz weit vorne.
--

Auch nichts für ungut. Hier meine Antwort auf Deine Frage:

Mein Anspruch an solch ein Forum ist, dass jeder seine Meinung vertreten darf und jeder jedem diese auch gönnen sollte. Ich sehe darin eine Art "Brainstorming", wie man so schön auf Neudeutsch sagt. Vielleicht nutzt es niemandem aber es schadet auch nicht. Wir sind alle "Hobbykriminalisten". Sonst würden wir uns hier nicht aufhalten.

Ich behaupte nicht, dass meine These richtig ist aber ich mag es auch nicht, wenn man seine Meinung nicht vertreten darf.

DU sagst, Du siehst den Sinn in diesem Forum , dass das wahrscheinlichste Szenario "erarbeitet" wird. Okay. So weit so gut.

Wer aber legt fest, was das Wahrscheinlichste ist? Und dass Du Dich nicht reinkniest, tja, was kann ich mit dieser Aussage anfangen? Nichts. Einer schreibt mehr, der andere weniger. Einer hat Lust am Austausch der andere hält sich zurück.

Und nur weil DU als Ersteinschätzung einen Unglücksfall annimmst, muss es noch lange nicht so gewesen sein. Selbst wenn BA durch ein Unglück zu Tode kam, muss sie ja irgendwie in den Wald gekommen sein. Unglücklich gestürzt? Das kann ICH mir nicht vorstellen.

Tut mir sehr leid, dass ich Deine Wahrscheinlichkeit nicht annehme. Ich tue sie aber nicht als Blödsinn ab. Es ist Deine Meinung. Nicht mehr. Nicht weniger.

Wir werden vermutlich irgendwann alle erstaunt sein, was das wirklich ans Tageslicht kommt.

In diesem Sinne. Schönen Abend.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.12.2020 um 21:15
Zitat von 245HCT74245HCT74 schrieb:Ist bekannt, wo die zweite Jacke gewesen war?
Vermutlich zu Hause. Da es ja sogar Fotos davon gibt, wird man zu Hause nachgesehen haben, ob diese noch vorhanden ist.
Im Auto lag die hellblaue von dem rechten Foto.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 00:24
Zitat von LucyvanPeltLucyvanPelt schrieb:Vermutlich zu Hause. Da es ja sogar Fotos davon gibt, wird man zu Hause nachgesehen haben, ob diese noch vorhanden ist.
Gibt es denn von beiden Jacken denn Fotos? Ich kenne nur die Fotos auf denen Frau Birgit A. diese Jacken anhatte. Ich habe noch nirgends Fotos gesehen, wo die beide Jacken einzeln fotografiert waren.

Mir ist auch ein Grund eingefallen, warum das Smartphone im Flugmodus war und nicht wie die meisten es machen würden es einfach auszuschalten. Frau A. arbeitete im Tower des Flughafens. Diesen darf man sicher nur mit einem Handy/Smartphone betreten, wenn es im Flugmodus ist, Das war für Frau Ameis ganz normal und nichts besonderes. Im Flugmodus kann man neben der Weckfunktion auch noch Notizen usw. machen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 01:13
Denkfehler. Im Dienst war es nicht im Flugmodus.


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13.12.2020 um 01:22
Zitat von 245HCT74245HCT74 schrieb:Diesen darf man sicher nur mit einem Handy/Smartphone betreten, wenn es im Flugmodus ist, Das war für Frau Ameis ganz normal und nichts besonderes. Im Flugmodus kann man neben der Weckfunktion auch noch Notizen usw. machen.
Wir wissen halt auch nicht genau ob das Handy die ganze Zeit (während der Schicht, bzw. seit BAs Ankunft am Hahn) in der Funkzelle angemeldet war. Oder ob es sich nur auf den Tag des Verschwindens bezog und das Handy von Schichtende/seit der letzten Sichtung bis 14.00 in der Funkzelle eingeloggt war. Und wir wissen nicht ob im Tower das Handy an sein durfte oder nicht und wir wissen nicht, ob sie es bei der Arbeit dabei hatte oder ob es im Apartment verblieb während ihrer Schicht. Die Funkzelle war ja immer dieselbe.. Tower, Apartment, Parkplatz am Gemeindehaus... Wir können da leider aus den Infos die wir haben gar nichts ablesen. :(


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13.12.2020 um 02:31
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Denkfehler. Im Dienst war es nicht im Flugmodus.
Bist Du Dir da sicher? Ich habe nur gelesen, wann das Handy in den Flugmodus geschaltet wurde. Es war der frühe Nachmittag. Ich habe aber keine Information, wann es vorher eingeschaltet/aus dem Flugmodus in den aktiven Modus gestellt wurde. Die Info die ich habe ist nur, dass es die Funkzelle nicht mehr verlassen hatte. Ich stelle mir vor, sie hat es nach der Arbeit in den Normalmode gestellt.

@causa_y_efecto

Ja, trotz des Stern-Artikels weiß man sehr wenig und man kann daher alles mögliche vermuten. Ein eingeschaltetes Handy kann durchaus den Sprechfunk oder auch andere Instrumente im Tower stören. Das wird so wie im Flugzeug sein, Da gibt es in der kritischen Phase bei Start- und Landung auch Handy-Verbot. Ich hatte mal gelesen, dass ein eingeschaltetes Handy den Sprechfunk stören kann. Die Kopfhörerleitung des Piloten ist so ähnlich wie eine Antenne. Handies werden im Tower dann ähnlich stören können. Als es noch keine Smartphones gab, hatte ich einen MP3-Player auch dabei. Bei Musikhören habe ich mich öfter geärgert, dass ich durch das Handy manchmal unangenehme Störgeräusche drin hatte.

Man weiß auch nicht, ob sie die zweite Jacke dabei hatte. Ich glaube nicht, dass sie bei diesem schlechten Wetter ohne Jacke aus dem Wagen gestiegen ist. Auch wenn sie kurz danach in ein anderes eingestiegen wäre. Denn irgendwann steigt man aus dem anderen auch aus und sie ist dann nötig.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 03:11
@245HCT74

Ich weiß nicht wie das mit der Handynutzung ist... BA arbeitete ja nicht als Fluglotsin, sondern beim DWD. Gleiches Gebäude (Tower), aber eine Etage tiefer. Wie weit soll denn so ein Handyverbot reichen? Darf man am Tower nicht mit nem angeschalteten Handy vorbeilaufen oder wie ist das? Und die Nebengebäude der Feuerwehr? Und auf der anderen Seite sind ja auch irgendwelche Büros oder so.

In diesem Video sieht man den Raum der Fluglotsen. Gut zu erkennen wie beengt es dort ist.

Youtube: gut gefunden - mein Rheinland-Pfalz
gut gefunden - mein Rheinland-Pfalz


Im Stern heißt es:
Der Deutsche Wetterdienst hat sein Büro im dritten Stockwerk des Towers, nur die Fluglotsen sitzen höher.
Quelle: https://www.stern.de/panorama/stern-crime/birgit-ameis--wie-eine-frau-in-deutschland-einfach-spurlos-verschwindet-7092658.html
Hier sieht man den Tower noch "nackt", vor der Stabilisierung und Umhüllung. Zwischen Lotsenraum und der 3. Etage ist ein großer Zwischenraum. Es wäre also nicht so, dass ein Handy sehr dicht dran wäre an den Geräten der Lotsen. Aber natürlich kann es trotzdem sein, dass Handynutzung im gesamten Gebäude verboten ist.

https://lh3.googleusercontent.com/proxy/8M0ubQTIFnygiDnDACk6XKdj7KGViKlOnENMXtyamCWQz07v86CvptjxNyGiPrtU_xfvtkDzWpuFi0GHKkf7KaqA9pO6NOGR_xU8IzOpBrTL8X0kXvw2AjqnmybWiXwlGlxgRsaZJ92jpg


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13.12.2020 um 05:27
@causa_y_efecto

Ich bin nicht vom Fach, aber im Flugzeug gilt das Handy-Verbot nicht nur in der Nähe des Cockpits.

Die Kommunikation zwischen Flug- und Bodenpersonal ist äußerst wichtig. Es hat schon schwere Flugzeugunglücke gegeben, bei denen es Probleme in der Kommunikation gab. Ich habe da ein Unglück in Erinnerung, wo ein Sportflieger auf die Start- und Landebahn geriet, weil er im Nebel in Richtung Start- und Landebahn zu früh abgebogen war. Soweit ich es noch in Erinnerung habe, war einer der Gründe eine schlechte Bezeichnung auf dem Flugfeld, es kamen aber auch noch Kommunikationsprobleme hinzu. Dem Sportflieger war die Falschfahrt nicht bewusst. Er ist dann mit einem landenden Verkehrsflugzeug kollidiert.

Man erkennt an diesem Unglück die Wichtigkeit der Kommunikation. Ich glaube nicht, dass man da Kompromisse eingeht. Ich habe mir mal diesen Film angesehen, wo ein DWD-Mitarbeiter die Arbeit beschreibt. Und da sieht man ganz normale Telefone. Es besteht also gar kein Bedarf für einen Handyempfang. Im Notfall wäre der DWD-Mitarbeiter sicher auch telefonisch zu erreichen.

Eine Person außerhalb befindet sich nur kurzfristig dort. Ein Handy im Tower kann an einem ungünstigen Platz stundenlang die Kommunikation stören. Da wird man auf Nummer sicher gehen. Der Bereich des Towers scheint auch wenig besucht zu sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 06:12
@245HCT74
Ich habe bisher nichts zu den Vorschriften im Tower gefunden, aber im Flugzeug ist es wohl besonders deshalb gefährlich, weil ein Handy dort besonders intensiv nach einer Verbindung zum Netz sucht, gerage weil im Flugzeug schlechter Empfang herrscht.
Wenn ich für die Flugsicherung verantwortlich wäre, würde ich meinen Tower so gut abschirmen, dass ein Handy dort einfach nicht stören kann. Ich mach mich doch nicht davon abhängig, dass sich da in einem für mich nicht kontrollierbaren Gebiet jeder an die Vorschriften hält.
Außerdem..von wo wird denn dort das Signal gesendet? Im Fluglotsenraum hab ich alles nur per Kabel gesehen. Da sollte ein Handy nicht stören. Und die Antennen auf dem Dach sollten doch stärker sein als ein Empfänger im Flugzeug.. (??)


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 07:10
Der Bruder von BA hat die Klappbox ja im Appartement gesehen - kann sich allerdings nicht an deren Inhalt erinnern. Er sah also die Box, aber sonst nix. Einen auffälligen Inhalt kann man also ausschließen. Und zusammengeklappt war sie wohl nicht, das hätte er dann sicher erwähnt.

Und ich bezweifle stark, dass eine gewöhnliche Klappbox überhaupt in der Lage wäre das Gewicht eines Menschen zu tragen.

Schade, dass dem Bruder der Inhalt nicht mehr ins Auge sprang, das hätte sicherlich ein wichtiges Indiz sein können.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 10:01
Zitat von causa_y_efectocausa_y_efecto schrieb:Wenn ich für die Flugsicherung verantwortlich wäre, würde ich meinen Tower so gut abschirmen, dass ein Handy dort einfach nicht stören kann. Ich mach mich doch nicht davon abhängig, dass sich da in einem für mich nicht kontrollierbaren Gebiet jeder an die Vorschriften hält.
Die Frage ist, wo ist die Abschirmung? Wo ist die Sendeanlage untergebracht?

Der Tower selber ist nicht für Publikumsverkehr bestimmt. Der Tower ist auch eine Sicherheitszone, da musste Frau A. auch durch. Mich würde es nicht wundern, dass dahinter unbedingt der Flugmodus einzuschalten ist. Sicherheit geht vor. Und der Aufenthalt dort ist auch Arbeitszeit.
Zitat von causa_y_efectocausa_y_efecto schrieb:Außerdem..von wo wird denn dort das Signal gesendet? Im Fluglotsenraum hab ich alles nur per Kabel gesehen. Da sollte ein Handy nicht stören. Und die Antennen auf dem Dach sollten doch stärker sein als ein Empfänger im Flugzeug.. (??)
Soweit ich es verstanden habe, kann gerade durch Kabel dieser Funk rein kommen. Und es gibt auch in Räume Bereiche, wo der Handy-Empfang schlecht ist. Da drehen die Teile genauso auf um einen Verbindung mit dem Sender zu bekommen. Im ungünstigsten Fall liegt das Handy ausgerechnet in diesem kritischen Bereich über Stunden.

Wäre ich für die Flugleitung verantwortlich, würde ich jedes Risiko aus dem Weg gehen, das vermeidbar ist. Denn wenn mal doch dadurch was passiert, können über 100 Menschen umkommen. Wozu muss man den auch während der Arbeitszeit das Handy aktiv haben?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 10:25
Zitat von 245HCT74245HCT74 schrieb:Mir ist auch ein Grund eingefallen, warum das Smartphone im Flugmodus war und nicht wie die meisten es machen würden es einfach auszuschalten. Frau A. arbeitete im Tower des Flughafens. Diesen darf man sicher nur mit einem Handy/Smartphone betreten, wenn es im Flugmodus ist, Das war für Frau Ameis ganz normal und nichts besonderes. Im Flugmodus kann man neben der Weckfunktion auch noch Notizen usw. machen.
Die Polizei hat die Einstellung des Handys im Flugmodus als ungewoehnlich eingeschaetzt. Wenn BA dieses regelmaessig vorgenommen haette, waere dieses doch kein ungewoehnliches Verhalten.
Auch hat sie selten telefoniert oder SMS geschrieben, vermutlich zu ihrer Arbeit am Tower ( falls es dort untersagt ist , es zu benutzten ) nicht mitgenommen.
Das letzte Telefonat war 2 Tage davor und ihre Freundin hatte sie am Morgen ihres Verschwinden per Mail benachrichtigt.
Alles was ich ueber BA gelesen habe, hat sie mit ihrem Handy auf ihren Wanderungen mal fotografiert, sehr wenig telefoniert, selten Nachrichten geschrieben (SMS) und ab und zu mal gegoogelt.
Das klingt fuer mich nicht nach jemanden, der sein Handy staendig in den Flugmodus stellt, wozu auch.
Genau dieses wird auch die Polizei festgestellt haben und ihre Schluesse bezueglich des Flugmodus gezogen haben....


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13.12.2020 um 10:42
@245HCT74
Was seitens Ermittlungsbehörde bestätigt wurde, ist dass das Mobiltelefon von BA gegen frühen Nachmittag vom Netz ging, also in den Flugmodus geschaltet wurde.
Somit hätte sie, als ihre Schicht im Tower beendet wurde, den Flugmodus (falls tatsächlich wegen Vorschrift im Flugmodus) beenden müssen.


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13.12.2020 um 10:48
Ich gehe auch davon aus, dass sich etwas am Appartementgebäude abgespielt haben muss.
Aufgrund des Gepäcks ist BA sicherlich zweimal vom Appartment zum Auto gegangen. Alles für den Kofferrraum zuerst:
Trolley, Handtasche, Taschen
Beim zweiten Gang dann die Klappbox?
Und genau dann ist etwas passiert...


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13.12.2020 um 10:49
Zitat von LucyvanPeltLucyvanPelt schrieb:Die Polizei hat die Einstellung des Handys im Flugmodus als ungewoehnlich eingeschaetzt. Wenn BA dieses regelmaessig vorgenommen haette, waere dieses doch kein ungewoehnliches Verhalten.
Ich lese das aus dem Stern-Artikel anders:
"Das einzig Auffällige an ihrem Handy war, dass es im Flugmodus war, als wir es fanden", sagt Bernd Kreuter. Die letzte Einbuchung fand am Flughafen statt, laut Mobilfunkbetreiber hat das Handy am Tag ihres Verschwindens ab dem frühen Nachmittag keinen Kontakt mehr zur Funkzelle am Flughafen gehabt, die Lautzenhausen mit abdeckt, diese Funkzelle zuvor aber nicht verlassen. Wenn es stimmt, dass der Wagen bereits morgens auf dem Parkplatz stand, kann das nur zweierlei bedeuten: Birgit Ameis ist noch einmal zurückgekehrt, um das Telefon in den Flugmodus zu schalten - oder es war ihr Mörder.
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/birgit-ameis--wie-eine-frau-in-deutschland-einfach-spurlos-verschwindet-7092658.html

Ich lese das so, dass das "Zurückkommen" das ungewöhnliche dabei war. Die Polizei sagt sogar dass es Frau A. selber gewesen sein kann. Aber das ist dann auch nur ungewöhnlich, wenn der Zeuge sich nicht irrte. Das klingt fast so, dass die Polizei die genaue Abstellzeit noch offen gelassen hat.
Zitat von LucyvanPeltLucyvanPelt schrieb:Alles was ich ueber BA gelesen habe, hat sie mit ihrem Handy auf ihren Wanderungen mal fotografiert, sehr wenig telefoniert, selten Nachrichten geschrieben (SMS) und ab und zu mal gegoogelt.
Das klingt fuer mich nicht nach jemanden, der sein Handy staendig in den Flugmodus stellt, wozu auch.
Genau dieses wird auch die Polizei festgestellt haben und ihre Schluesse bezueglich des Flugmodus gezogen haben....
Wenn das die Arbeitsvorschriften erfordern, wird sie das so gemacht haben, vor dem Eintritt in den Tower Handy in den Flugmodus, danach wieder in den aktiven. Sie war so auch wenn sie nicht im Tower war ständig erreichbar. Dass sie es selten benutzte, wird daran liegen, dass sie eine nicht so kontaktfreudige Person war oder sie führte Gespräche im Tower. Die selten geführten Gespräche vom Handy aus können für ein Verbot eines aktiven Handys im Tower sprechen. Für mich wäre diese Arbeit nichts, die wäre viel zu langweilig gewesen. Man sieht zwar manchmal einen Flieger landen oder starten, aber das hätte ich rasch satt und das 12h hintereinander. Da würde mir die Decke auf den Kopf fallen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 11:12
Zitat von 245HCT74245HCT74 schrieb:Wenn das die Arbeitsvorschriften erfordern, wird sie das so gemacht haben, vor dem Eintritt in den Tower Handy in den Flugmodus, danach wieder in den aktiven. Sie war so auch wenn sie nicht im Tower war ständig erreichbar.
Wieso sollte sie ihr Handy, obwohl sie es selten benutzt, sehr wenig damit kommuniziert,mit in den Tower nehmen , wenn es deiner Meinung nach verboten ist ?
Das ergibt fuer mich keinen Sinn.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.12.2020 um 11:27
Zitat von LucyvanPeltLucyvanPelt schrieb:Wieso sollte sie ihr Handy, obwohl sie es selten benutzt, sehr wenig damit kommuniziert,mit in den Tower nehmen , wenn es deiner Meinung nach verboten ist ?
Ihre Tochter erwartete Zwillinge, da kann immer etwas dazwischen kommen. Es wird ihr wichtig gewesen sein, ständig erreichbar zu sein. An dem Tag des Verschwindens wurde sie auch noch in einem Geschäft am Flughafen gesehen. Da konnte sie nach der Arbeit direkt hingehen ohne Umweg über das Appartement.


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