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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.309 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2022 um 00:28
Zitat von DewDew schrieb:Eben. B.A. umbringen, Handy auf Flugmodus umstellen, mit ihrem Autoschlüssel und Handy zu ihrem Auto, sich dort zu schaffen machen, das Handy und was sonst noch im
Nein, meine Überlegung war das der Täter in die Handtasche schaute, und nur u.a. die Autoschlüssel fand aber nicht das Handy. Und nur das der Grund war überhaupt nochmal zu ihrem Auto zu fahren um das Handy in den Flugmodus zu stellen.
Da er es nicht entsorgt hat, und es ja nur nicht geortet werden sollte, ist ja klar das über das Handy nie mit dem Täter kommuniziert wurde. Wobei jetzt die Wanderbekanntschaft von @Füchschen
ins Spiel kommen könnte mit der man keine Handy Nr. ausgetauscht hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2022 um 00:50
Zitat von DewDew schrieb:Eben. B.A. umbringen, Handy auf Flugmodus umstellen, mit ihrem Autoschlüssel und Handy zu ihrem Auto, sich dort zu schaffen machen, das Handy und was sonst noch im Kofferraum deponieren ( ohne Spuren zu hinterlassen und jemandem aufzufallen ), dann wieder zurück zum Tatort und frühestens zur Dämmerung die Leiche mit Autoschlüssel im Wald verstecken.
Sagen wir mal so: Das Auto muss ja zugeschlossen werden. Ein offener Wagen wäre ja doch zu auffällig, auch wenn der Parkplatz nicht viel frequentiert wird. Zuschließen mit Schlüssel im Auto geht nicht bei diesem Modell. Natürlich bleibt dann der Schlüssel in der Hand von jemandem, der außen steht, und ist somit "über". Ganz egal, wer das Auto initial zum Parkplatz gefahren hat. Ich gehe davon aus, dass der Täter der letzte Mensch am Auto war, und nach Abschluß sämtlicher Manipulationen am Auto (Handy in den Flugmodus, Lenkrad abwischen, Abschleppseil) stand er dann halt mit dem Schlüssel in der Hand da, und dieser Schlüssel musste fort. Da gibts jetzt mehrere Möglichkeiten:

- behalten (und daheim in die Schublade kruschteln oder so)
- irgendwo weitab entsorgen (Mülleimer an der Autobahn oder so)
- irgendwo in der Nähe entsorgen
- zur Leiche legen

Die ersten drei sind risikobehaftet, nicht weil man den Schlüssel finden könnte, sondern weil man aus der Auffindesituation Schlüsse ziehen könnte (Autobahnparkplatz X? Der muss den kennen und da öfter vorbeikommen. Schublade daheim? Was, wenn BA doch meine Daten irgendwo stehen hat und die Polizei klopft an meine Türe mit einem Durchsuchungsbeschluss? In der Nähe entsorgen? Der Täter muss aus dem Umkreis sein). Aber bei der Leiche - da liegt er dort, wo er eigentlich ja hingehört, irgendwie das natürlichste auf der Welt, aber kein Schwein kann sich einen Reim darauf machen, wie er denn da hingekommen ist.


(in diesem Szenario gehe ich davon aus, dass dem Täter klar war, dass sowohl Auto als auch Leiche irgendwann gefunden werden. Dass es bei der Leiche so lange gedauert hat, war dann einfach Glück. Auch der Flugmodus am Handy kann noch von BA selbst vorgenommen worden sein, falls sie in Begleitung des Täters (nochmal?) am Auto war).


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2022 um 07:37
Zitat von IreneAdlerIreneAdler schrieb:Die ersten drei sind risikobehaftet, nicht weil man den Schlüssel finden könnte, sondern weil man aus der Auffindesituation Schlüsse ziehen könnte (Autobahnparkplatz X? Der muss den kennen und da öfter vorbeikommen. Schublade daheim? Was, wenn BA doch meine Daten irgendwo stehen hat und die Polizei klopft an meine Türe mit einem Durchsuchungsbeschluss? In der Nähe entsorgen? Der Täter muss aus dem Umkreis sein). Aber bei der Leiche - da liegt er dort, wo er eigentlich ja hingehört, irgendwie das natürlichste auf der Welt, aber kein Schwein kann sich einen Reim darauf machen, wie er denn da hingekommen ist.
Wobei es aber auch ein ziemliches Risiko ist, noch einmal zu der Leiche zu gehen - sofern sie schon dort lag, wo sie gefunden wurde. Und ein Autoschlüssel ist nun ein so kleiner Gegenstand, dass man ihn auch so verschwinden lassen kann, dass er nie gefunden wird.

Ich könnte mir daher schon vorstellen, so wie es auch @Füchschen beschrieben hat, dass die Leiche zu dem Zeitpunkt, als der Täter noch einmal am Auto war, noch am Tatort (ob das nun die Wohnung des Täters, sein Wohnwagen, eine Gartenhütte oder was auch immer war, lasse ich mal offen) lag und dass der Täter den Schlüssel dann eben mit der Leiche abgelegt hat.


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11.08.2022 um 11:43
Ich habe den Großteil der Beiträge gelesen oder oberflogen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bis jetzt keine mögliche Todesursache bekanntgeben wurde. Habe ich das übersehen oder erbrachte die Untersuchung in der Hinsicht tatsächlich nichts? Was ja auch möglich ist, wenn zu wenige Teile oder zu verstreut gefunden wurden. Sorry, wenn dazu irgendwo schon etwas stand...


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11.08.2022 um 12:29
Die Todesursache ist zumindest der Öffentlichkeit nicht bekannt. Gründe: Täterwissen nicht preis geben oder man konnte diese nicht mehr ermitteln. Diverse Gegenstände und die Lage der Leiche ließen aber den Schluss der Tötung zu.


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11.08.2022 um 12:45
Danke für die Antwort. Das macht Sinn, ich habe mich nur gewundert, warum vor dem Fund der Leiche von einem Vermisstenfall die rede war und dann irgendwann von einem Mord, ohne dass das näher begründet wurde. Dass eine Leiche da ist bedeutet ja nicht automatisch, dass es ein Mord war. Denkbar wären auch Suizid oder Unfall.


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11.08.2022 um 13:17
@sören42
Zitat von sören42sören42 schrieb:Nein, das riskierte man nicht. Denn der Bruder musste ja arbeiten und hätte erst um 19:00 Feierabend gehabt. Da es Ein-Mann/Frau-Schichten zu jeweils 12 Stunden immer waren und der DWD dort kein anderes Personal unterhielt, war das sogar vollkommen ausgeschlossen.
O.k., lassen wir den im Tower festgenagelten Bruder mal für 12 Stunden weg. Bleibt trotzdem die Möglichkeit, dass der Kollege für die nächste Schicht schon früher anrückte und sich im zweiten Appartement einrichtete. Und vorher auf dem Parkplatz das Auto stehen sah.
Oder einer der anderen Hausbewohner, der sie vielleicht kannte.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Sie hätte also auch dort prima in ein anderes Fahrzeug einsteigen können. Und falls es irgendwer sonst im Appartmentkomplex gesehen hätte, im Zweifel irgendwie plausibel erklären können.
Klar hätte sie können. Entscheidend ist aber: Sie hat es nicht gemacht. Genausowenig, wie sie irgendjemandem erzählt hat, dass sie jemanden in der Umgebung des Hahn kannte.

Und wenn man nicht wollte, dass irgendjemand schief guckt oder dumme Fragen stellt, dann war das der effektivste Weg, das zu vermeiden.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Sie hatte ja einen Parkplatz - kostenlos und dauerhaft. Meinst du, sie hat Einheimische nach einer diskreten Parkmöglichkeit in der Nähe des Flughafens gefragt, bei der Wahrscheinlichkeit, dort in den Fokus der Ordnungshüter zu geraten, möglichst gering ist? Ich würde mal sagen, auffälliger geht es ja kaum.
Hatte sie im Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Solange es da nur B.A. und die Arbeit gab oder meinetwegen B.A. und die Wanderung von der Unterkunft aus in der schichtfreien Zeit, war das in Ordnung.

Wochenarbeitszeitende, noch ´ne Mütze voll Schlaf oder sofort auf den Heimweg und dort ausruhen. Alles in Ordnung.

Keine Auffälligkeit, keinerlei Ansatzpunkt für Fragen in dem Stil: "Du, der Dings hat mir erzählt, er hätte Dein Auto mittags noch vor der Unterkunft gesehen. Hat gedacht, Du hättest vielleicht ´ne Panne, wollte fragen, ob er helfen kann und hat Dich nicht angetroffen. Was war denn da los? Muss der Wagen mal in die Werkstatt?"

Nun scheint es, dass es dort ab einem Zeitpunkt X jemanden gab, mit dem B.A. zumindest einen Teil ihrer Freizeit am Hahn verbrachte. Ohne das an die große oder irgendeine Glocke zu hängen. Warum auch nicht?
Sie musste also nicht rumrennen und Einheimische fragen. Einer reichte, ihr Bekannter. Und der war so unauffällig, dass ihn bislang noch keiner kennt. Und, um Dich abgewandelt zu zitieren: "Ich würde mal sagen, unauffälliger geht es ja kaum."
Zitat von sören42sören42 schrieb:Viel einfacher wäre es doch gewesen, wenn einem schon der Parkplatz vor dem Appartmentkomplex 669 zu gefährlich erscheint, obschon sie ja nichts zu verbergen hatte (Wanderbekanntschaft), einen regulären bewirtschafteten Parkplatz aufzusuchen. Aber der hatte vor allem aus Tätersicht einen Haken: Eine Woche steht man da nicht unbeobachtet.
Die Parksituation in Lautzenhausen war zu der Zeit recht "speziell". Durch den Flughafen völlig überfordert. Ein paar öffentliche Parkplätze mit Höchstparkdauer von zwei Stunden, sonst jedes Handtuch horrend teuer und von den Einheimischen mit Vorliebe an Flugreisende vermietet. Es war Ostern. Reisebetrieb. Da ging einfach nix.

Der Gemeindehausparkplatz war in der Situation die Parkoase und, weil für Gäste des Gemeindehauses ohne zeitliche Begrenzung, eine parkscheiben- und knöllchengeierfreie Zone.
Um dort eine Knolle zu kassieren musste erst ein Gemeindehausangestellter ( eine gemeindehausassoziierte Person, die Organisationsform des Gemeindehauses ist mir nicht näher bekannt, man kann es für Feiern oder Veranstaltungen buchen ) das Ordnungsamt rufen. Das war an Ostern wohl nicht zu erwarten. Also hatte man den Samstag ein paar Stunden frei parken. Wie der Nachgang zeigt, sogar länger bis sich auf Aufruf jemand meldete, der das vermisste Auto gesehen hatte.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Deshalb erscheint mir die Wahl dieses Parkplatzes tätermotiviert zu sein.
Deshalb erscheint mir die Wahl dieses Parkplatzes von einem einheimischen Bekannten ( der später Täter wurde ) zumindest beeinflusst zu sein. So weit sind wir doch gar nicht auseinander. Wer weiß, wie oft das Auto da vorher schon ein paar Stunden unauffällig rumgestanden hatte.

MfG

Dew


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11.08.2022 um 13:57
@Füchschen

Interessanter Ablauf. Könnte auch so gewesen sein.

Ich glaube allerdings ( und das ist natürlich nur meine Sicht ), dass der Mann sich nicht über eine Gruppe an irgendwen heranarbeitete, indem er sich öffentlich als Zugpferd für die Gruppe präsentierte. Zu auffällig.

Wenn der sich einer Gruppe anschloss, um z. B. eine Frau kennenzulernen, dann im Hintergrund. Ohne viel von sich preiszugeben. Beobachtend. Sehr vorsichtig. Kein Anecken aber auch kein Hervortun. In der Gruppe kaum bemerkbar ob dabei oder nicht.

Wenn von ihm aus eine Kontaktaufnahme erfolgt sein sollte, dann eher gezielt abseits der Gruppe. Über Umwege. Die Gruppe hat sich schon getrennt, da hat er noch eine Frage: "Sie tragen da Schuhe der Marke XY, wie kommen Sie damit zurecht?" oder er trifft B.A. "zufällig" in einem Geschäft.

Oder man hat sich wirklich zufällig getroffen. Irgendwo inmitten des grünen Hunsrücks.

MfG

Dew


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2022 um 20:40
Zitat von DewDew schrieb:Wenn der sich einer Gruppe anschloss, um z. B. eine Frau kennenzulernen, dann im Hintergrund. Ohne viel von sich preiszugeben. Beobachtend. Sehr vorsichtig. Kein Anecken aber auch kein Hervortun. In der Gruppe kaum bemerkbar ob dabei oder nicht.
Aber wenn BA irgendeiner Gruppe in der Umgebung vom Hahn beigetreten wäre, wüßte man das doch, oder hab ich da etwas übersehen? Ich dachte immer sie hatte in ihrem Heimatort eine Gruppe, mit der sie ab und zu wanderte?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.08.2022 um 21:25
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber wenn BA irgendeiner Gruppe in der Umgebung vom Hahn beigetreten wäre, wüßte man das doch, oder hab ich da etwas übersehen? Ich dachte immer sie hatte in ihrem Heimatort eine Gruppe, mit der sie ab und zu wanderte?
Einerseits das, und andererseits kann ich mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass sich der Täter einer solchen Wandergruppe, selbst nur lose, anschließt und dort NUR mit BA in Kontakt kommt, ohne dass sich die anderen Gruppenmitglieder an ihn erinnern.

Selbst wenn er nicht viel von sich preisgegeben hätte, wäre er doch irgendwie aufgefallen - oder vielleicht sogar gerade deshalb aufgefallen: "Das war so'n komischer Typ, der hat nie was von sich erzählt und war so schweigsam...."

Wanderbekanntschaft mag ja sein, aber dann nicht über/mit/in eine(r) Gruppe.


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11.08.2022 um 21:39
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei es aber auch ein ziemliches Risiko ist, noch einmal zu der Leiche zu gehen
Stimmt schon, aber: zu dem Zeitpunkt ist er ja nur wieder ein ganz harmloser Spaziergänger auf einem Waldweg. Dass er grade (vor zwei Tagen / einer Woche / vier Monaten) jemanden umgebracht hat, weiß ja keiner. Und ein einzelner Spaziergänger auf einer stillgelegten Waldstraße ist ja kaum verdächtig. Er braucht bloß Joggingklamotten an oder einen Hund dabeigehabt haben, schon schöpft da keiner Verdacht. Wenn so jemand sich mal kurz ins Unterholz schlägt: Naja, der muss halt mal austreten. Schlüssel bei der Leiche hinwerfen dauert keine Minute. Und überhaupt muss ja auch erstmal jemand da sein, der ihn auf dieser Straße dann spazierengehen/joggen/gassiführen sieht. Wenn man davon ausgeht, dass das Ganze gleich am Verschwindetag passierte, war auch noch Schietwetter. Also relativ unwahrscheinlich, dass es da Zeugen gibt/gegeben hätte.


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11.08.2022 um 22:03
Zitat von IreneAdlerIreneAdler schrieb:Dass er grade (vor zwei Tagen / einer Woche / vier Monaten) jemanden umgebracht hat, weiß ja keiner.
Es wird ja die Meinung vertreten, v.a. im angelsächsischen Raum, dass Täter oft Tat- oder Ablageort nochmal aufsuchen. Ich denke, dass so etwas durchaus geben kann.

Ob es hier der Fall war und in Bezug auf den Autoschlüssel nötig, steht auf einem anderen Blatt.

Es könnte auch so gewesen sein: Der Täter könnte BA getötet, ihr Handy geschnappt und in den Flugmodus gestellt, BAs Auto dann auf dem Gemeindeparkplatz geparkt und den Autoschlüssel schließlich mit der Leiche abgelegt haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.08.2022 um 02:09
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es könnte auch so gewesen sein: Der Täter könnte BA getötet, ihr Handy geschnappt und in den Flugmodus gestellt, BAs Auto dann auf dem Gemeindeparkplatz geparkt und den Autoschlüssel schließlich mit der Leiche abgelegt haben.
Wenn der Täter das Auto von BA auf dem Gemeindeparkplatz abgestellt hat, wo hat ihr Auto dann vorher gestanden? Auf ihrem eigenen Parkplatz? Oder ist BA mit ihrem Auto zum Täter gefahren?

Sollte aber der Täter nochmal zu dem Auto von BA gefahren sein, dann sicher nicht um ihr Handy in den Kofferraum zu legen. Wenn er es eh schon hatte, wäre es doch kein Problem gewesen es auszuschalten und zu entsorgen ebenso wie die Autoschlüssel.


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12.08.2022 um 08:27
Am Ende sind Gewohnheiten und Verhaltensweisen wichtig. Für mich bleibt es weiterhin ungewöhnlich, warum jemand bei einem Treffen o.ä sein Handy nicht mitnehmen sollte.


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12.08.2022 um 09:51
@Enterprise1701
Ja, dass sehe ich auch so. Ein Handy nimmt man eigentlich immer mit, bzw. eine Tasche, in der man Handy Geldbörse
mit Papieren + Schlüssel hat. Die Tochter sagte m.M.n., dass B.A den Flugmodus nicht benutzte, auch nicht rückwärts gerne einparkte,
der Täter sie gut gekannt haben muss. Das ist das, was ich zu den Gewohnheiten von B.A. gelesen habe. Deshalb sind alle diese
genannten Dinge , wie Du schon sagtest mit dem Handy, aber auch die anderen von mir genannten, ungewöhnlich für die Verhaltensweisen und Gewohnheiten. Das sind mir einfach zuviel Abweichungen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.08.2022 um 11:39
@ClearWater
Zitat von ClearWaterClearWater schrieb:Die Tochter sagte m.M.n., dass B.A den Flugmodus nicht benutzte, auch nicht rückwärts gerne einparkte, der Täter sie gut gekannt haben muss.
Hervorhebungen von mir.

Ich befasse mich nun schon recht lange und recht intensiv mit dem Fall. Trotzdem mag mir das eine oder andere Detail entfallen/gerade nicht präsent sein. Manches mag auch zwischendurch neu dazugekommen sein und ich hab´s wg. aktivem reallife nicht mitgekriegt.

Mir und vermutlich allen, die sich mit dem Fall beschäftigen ) ist bekannt ist die Äußerung von B.A.´s Tochter, dass der Täter ihrer Meinung nach ihre Mutter gekannt haben muss.

Gut gekannt wäre mir in dem Zusammenhang neu.

Dass sich die Tochter auch bezüglich der Gewohnheiten ihrer Mutter den Flugmodus und das Einparken betreffend geäußert hätte, habe ich im Moment nicht so auf dem Schirm. Hilf mir doch bitte mal. Wo hast Du das gelesen, wo kann ich es nachlesen?

MfG

Dew


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.08.2022 um 12:01
Zitat von DewDew schrieb:ist die Äußerung von B.A.´s Tochter, dass der Täter ihrer Meinung nach ihre Mutter gekannt haben muss.
Ich weiß nicht recht, ob den Äußerungen von Verwandten hier nicht oft ganz grundsätzlich zu viel Bedeutung beigemessen wird. Die Tochter wird auch keine sensationellen Erkenntnisse von der Polizei erfahren haben, die eigentlich nicht veröffentlicht wurden. Und sie wird auch nicht immer dabeigewesen sein, wenn ihre Mutter das Handy benutzte.

Und wenn man dann auch noch die verständliche, extreme emotionale Stresssituation bedenkt, sollte man da nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.


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12.08.2022 um 12:26
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich weiß nicht recht, ob den Äußerungen von Verwandten hier nicht oft ganz grundsätzlich zu viel Bedeutung beigemessen wird.
Bezüglich der Gewohnheiten für bestimmte Verhaltensweisen oder Situationen kann man natürlich nicht "in Stein gemeißelte" Schlüsse ziehen. Aber immerhin Tendenzen.

Das gilt für das, was die betroffenen Verwandten auch tatsächlich gesagt haben.

Ich möchte nur sichergehen, dass hier der Tochter nicht irgendwas in den Mund gelegt wird, was sie eben nicht wörtlich so gesagt hat. Ich sehe da nicht grundsätzlich böse Absicht, aber die Gefahr, dass sich solche Fehlinterpretationen in die Diskussion schleichen, kennen wir doch alle.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wenn man dann auch noch die verständliche, extreme emotionale Stresssituation bedenkt, sollte man da nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Absolut richtig.

Wobei sich der "unbekannte Bekannte" auch ohne die Äußerung der Tochter rein deduktiv ergab, indem man die "bekannten Bekannten" ausschloss.

Dieser Teil der von @ClearWater sinngemäß wiedergegebenen Äußerung verstärkt damit den erarbeiteten Schluss.

Die Details über Flugmodus und Einparken stehen dagegen m. E. etwas wackelig da.

MfG

Dew


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12.08.2022 um 12:36
@Dew
Das kann ich Dir nicht mehr genau sagen, ich schrieb ja, es ist eine Erinnerung. Liegt solange zurück,
muss nach dem Fund von B.A. gewesen sein.
Wenn ich dazu Zeit habe, und es finde, oder jemand anderes es noch weiß, kann man es einstellen.
Es ist aber nicht so ein wichtiger Punkt, wie schon @brigittsche im Beitrag schrieb.

Ob gut, oder gekannt, in jedem Fall GEKANNT haben, aber es hörte sich für mich so an, dass die Tochter
davon ausging, dass Täter die Abläufe, Gewohnheiten von B.A.gekannt haben müsste. Für mich gesehen
setzt dies voraus, dass man jemanden schon gut kennt, und nicht nur oberflächlich, oder gerade kennen-
gelernt hat. Das ist meine Sicht der Dinge, aber keine Gewissheit, und so habe ich es auch nicht formuliert.
Ich werde niemals einen totalen Anspruch hier haben, dass meine daraus entwickelten Spekulationen und
Gedanken das Einzige wahre sind. Es ist eine Aussage wie von allen anderen hier.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.08.2022 um 12:52
Zitat von DewDew schrieb:Wobei sich der "unbekannte Bekannte" auch ohne die Äußerung der Tochter rein deduktiv ergab, indem man die "bekannten Bekannten" ausschloss.
Das ist vollkommen richtig. Ich wollte ja auch mehr darauf hinweisen, dass die Äußerung der Tochter nicht unbedingt auf "geheime" Informationen zurückgeht, die die Polizei der Familie, nicht aber der Öffentlichkeit mitgeteilt hat. So wurde die Aussage irgendwo weiter vorne in den Tiefen dieses Threads nämlich interpretiert, so nach dem Motto "Die Tochter wird schon mehr wissen als wir, der hat die Polizei mehr mitgeteilt als der Öffentlichkeit!" - was ich aber für weitgehend ausgeschlossen halte.


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