Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.454 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.04.2026 um 11:53
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ich sehe das beim Verkaufen von Diebesgut etwas anders, ich würde tatsächlich Dinge nicht in meinem Dunstkreis verkaufen, weil es da eher wiedererkannt wird, als wenn du in Hamburg was klaust und in München verkaufst, mit dem Hinweis Oma ist nun gestorben, wir wollen die Münzsammlung nun zu Geld machen.
Hast Du meinen Beitrag überhaupt vollständig gelesen?! Ich schrieb doch von Einbrüchen und Überfällen, bei denen eben nichts sonderlich markantes erbeutet wurde, was einen gewissen Wiedererkennungswert hat, an dem es dann in irgendwelchen Pfandhäusern in der ganzen Republik wieder erkannt werden könnte.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das Problem bei XY ist auch ein wenig, dass man gutgläubige Leute erreicht, die helfen wollen. Bisher ist jeder Verstorbene, z.B. Maria Baumer, nochmal von irgendwem gesehen worden, der sich sicher ist. Ich bin damals oft von Hahn aus geflogen und musste ehrlich nachschauen, ob ich an dem Wochenende da war. Ich gehöre zu den Menschen: Ich könnte an BA und Mörder vorbeigelaufen sein - Alltagshandlung - ich wüsste es heute nicht mehr. Ich habe ein extrem schlechtes Erinnerungsvermögen, würde aber behaupten, es gibt nur sehr wenig Leute, die ein so gutes haben, dass sie so eine Alltagsszene mit ihnen unbekannten Leuten noch Jahre später zuverlässig abrufen können.
Es werden bei XY mittlerweile Fälle gezeigt, die deutlich länger zurückliegen, teilweise, 25, 30 oder sogar mehr als 40 Jahre. Natürlich fragt man sich da, wer sich da noch erinnern soll.
Manchmal findet sich halt doch jemand, der ein besseres Erinnerungsvermögen hat als Du und sich doch noch an was erinnert. Sich selbst als Maßstab zu nehmen, was sinnvoll ist und was nicht, ist immer eine schlechte Messlatte.
Und Lezte, die zu der Zeit öfter vom Hahn geflogen sind, sind sicher die schlechteren Zeugen, als die, die genau an jenem Ostersamstag das erste und einzige Mal dort waren, weil sich in deren Erinnerung die Eindrücke von dem Ort und das, was sie gesehen haben, halt nicht mit zahlreichen anderen Eindrücken zu anderen Zeitpunkten vermengen.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Es war ein kalter, regnerischer Tag, sie hatte am nächsten Tag Familienbesuch und hatte 12 Stunden Nachtschicht hinter sich. Ich würde fast 100% wetten, dass sie vorhatte, direkt oder über einen Supermarkt nach Hause zu fahren und den Besuch vorzubereiten. Daher ist es eigentlich ziemlich unerheblich, was sie in ihrer Freizeit machte.
Auch da frage ich mich, ob Du meinen Beitrag genau genug gelesen hast?
Es ging mir darum, dass die Ermittler bisher wohl keinerlei private Kontakte, die BA am Hahn gepflegt hat, ausfindig machen konnten und auch ihrer Familie sagt, sie habe dort keine gehabt.
Die Tat sieht aber doch eher nach einer Beziehungstat aus. Dafür spricht, dass jemand das Auto "versteckt" hat, er also gewusst haben könnte, dass sie an dem Tag nach Hause fahren wollte und der Bruder mit ihr das Appartement teilt und ebenfalls am Hahn anwesend war, weshalb es ihm aufgefallen wäre, wenn ihr Auto noch auf dem Parkplatz am Appartement gestanden hätte, als er von seiner Schicht kam, BA aber nicht da gewesen wäre.
Wenn gleichzeitig bekannt ist, dass sie gerne dort gewandert ist, könnten eben Beobachtungen interessant sein, bei denen sie in Wochen oder MOnaten vor der Tat mit einer anderen Person gesehen wurde, z.B. beim Wandern. Das hat rein gar nicht mit dem Wetter, ihrer Müdigkeit und ihren Plänen am Verschwindetag zu tun.


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.04.2026 um 18:05
Zitat von GrillageGrillage schrieb:We sie noch mit dem Bruder quatscht, wie sie durch die Flughafenhalle vom Arbeitsplatz zum Appartement geht, wie sie ihr Auto packt.
Könnte man in AZXY zeigen, könnte..

Aber selbst das ist nicht sicher: Hat sie wirklich mit dem Bruder gequatscht - Aussage des Bruders, keine Zeugen -, ist sie wirklich durch die Halle zum Apartment gelaufen - dafür gibt es ebenfalls keine stichhaltigen Beweise, sondern nur die vage Vermutung einer Mitarbeiterin eines Backshops -, hat sie wirklich ihr Auto bepackt - wer hat sie dabei gesehen -????? Und so gibt es vermutlich noch ein Dutzend weitere, unklare Situationen.

Ich denke mal, aufgrund derart schwammiger Begebenheiten wird sich die Polizei keine Mühe machen den Fall überregional im TV zu bringen...


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 11:58
Zitat von lambitalambita schrieb:Und so gibt es vermutlich noch ein Dutzend weitere, unklare Situationen.
Weiter oben hatte ich schon mal die offiziellen Fragen verlinkt, die sich heute auf der Seite der SOKO finden.

https://www.polizei.rlp.de/fahndung/detailansicht/default-a9cfcf981623d1c9aa28306451473740

Da geht es nur ganz allgemein um die Frage, wer sie bzw. ihr Auto gesehen hat. Es wird nicht konkret auf das Apartmentgebäude oder gar auf die Büros eingegangen - m. M. weil man davon ausgehen muss, dass es keine externen Zeugen gibt, eben weil das Bereiche waren, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich waren (Büro) bzw. wo nicht viel Publikumsverkehr herrschte bzw. die Personen die dort üblicherweise waren leicht zu ermitteln gewesen sind und bereits befragt wurden (Apartmentgebäude, bei dem es ja Listen geben wird, wer dann und dann dort eingemietet war).

Daher ist es folgerichtig, eben nicht zu fragen, ob es irgendwelche Zeugen für das Gespräch mit dem Bruder gibt, denn der ist der einzige, der etwas dazu sagen konnte (und mittlerweile verstorben) weil die beiden sich eben alleine in einem Raum aufgehalten haben.

Konkreter wird es dann bei den Fragen der SOKO im Zusammenhang mit dem Leichenfundort.

Daher denke ich, dass die Ermittler aus verschiedenen Gründen eher die Hoffnung haben, dort ansetzen zu können und nicht beim Apartmengebäude bzw. dem Flughafengelände.


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 12:00
1. Der Flughafen ist ein stark von Publikum frequentierter Bereich.
Natürlich erinnert sich niemand an irgendeinen unauffälligen Reisenden, der vor über 10 Jahren dort am Check-in stand und ganz normal unauffällig abgeflogen ist.
Aber vielleicht hat jemand eine besondere Auffälligkeit wahrgenommen, den seltsamen Vorgang nicht vergessen aber noch nicht mit der Polizei gesprochen?
Das kann ja durchaus auch in nichtöffentlichen Bereichen mit wenigen Reisenden sein, im Bereich der Appartements können auch Zeugen aus dem Umfeld des Flughafens unterwegs gewesen sein.


Ein solcher Zeuge muss keineswegs lokal verortet sein sondern kann aus einem großen Einzugsgebiet stammen. Hahn ist für Reisende wegen billiger Tickets von Ryanair interessant, es gab/gibt fahrplanmäßige Busverbindungen nach Köln, Bonn, Koblenz, Mainz, Frankfurt und viele mit dem Auto anreisende Passagiere aus einem locker 200 km riesengroßen Radius um den Hahn.

Dazu z. B. ausländische Flugbegleiter oder andere Leute, die vorübergehend dort gelebt haben, Pendler wie B. a. usw.

2. Der DWD und auch die im Tower tätige Deutsche Flugsicherung GmbH sind bundesweit tätig. Erkenntnisse zu persönlichen Verbindungen und Verflechtungen müsste man sinnvollerweise flächendeckend erfragen und nicht nur rund um die damals dort tätigen Kollegen.

3. Der Leichenfundort liegt im öffentlichen Bereich. Trotz des kalten Wetters und der Abgeschiedenheit des Ortes können hier Menschen aus der Umgebung unterwegs gewesen sein.

Menschen, die z. B. den Traktor ihres Nachbarn dort stehen gesehen haben aber bisher lieber den Mund gehalten haben um keine Unruhe im Dorf zu haben, aber die durch XY nochmal unter moralischen Druck kommen, ihr Wissen zu teilen.

4. B. A. stammt aus Lohmar, 170 km vom Hahn entfernt. Der Fokus der Ermittlungen liegt dort und Lohmar spielt so gut wie keine Rolle. Was aber wenn der Schlüssel zu dem Fall dort zu suchen wäre? Ein Nachbarschaftskonflikt, Verstrickungen am Wohnort… ein Täter, der den Arbeitsort von B. A. als Tatort wählt weil er selber dorthin keinerlei Verbindung hat und sich somit eine gewisse Tarnung verschafft… tatsächlich ist das Lohmarer Umfeld kaum im Blickfeld.

5. Die zuständige Kripo sitzt in Koblenz. Wirkliche Nähe und Vernetzungen hat sie damit weder auf den Hahn noch nach Lohmar. Die sitzen außerhalb und sind an beiden Orten „außen vor“ und nicht im Bilde, was da so los ist hinter den Kulissen des dörflichen Umfelds, was die Leute so reden etc.

All das spricht IMHO hier ganz besonders für eine XY-Fahndung. Es gibt wenige Fälle, wo ich eine breite XY-Fahnung sinnvoller fände.

Dass es dazu bisher nicht kam mag Gründe haben, aber da halte ich unter Verschluss gehaltene Erkenntnisse der Ermittler genauso für denkbar wie einfach nur dumme Fehleinschätzungen irgendwelcher Entscheider. Ein wirrer Staatsanwalt, der eine komische Linie fährt und deswegen mauert reicht ja schon… da könnten die Polizisten XY noch so sinnvoll finden, wenn der Staatsanwalt blockiert sind ihnen die Hände gebunden.

Dass man nicht weiß wonach man suchen soll bzw. welche Fragen man stellen kann, ist IMHO Unsinn. Jeder hier kann wie aus der Pistole geschossen passende Fragen stellen:

- hatte B. A. Verbindungen/Kontakte, die offiziell keiner kannte?
- gab es im Arbeitsumfeld oder firmenintern Probleme?
- gab es im Lohmarer Umfeld Probleme?
- wer hat rund um den Leichenfundort auffällige Beobachtungen gemacht?
- wer weiß Dinge, die die Polizei bisher nicht kennt und hat sie den Ermittlern noch nicht mitgeteilt?

Das sind doch absolut naheliegende Dinge, nach denen sich sonst oft gefragt wird.

Selbst wenn man einen Verdächtigen im Visier hat könnten offene Fragen dieser Art Erkenntnisse bringen oder den Druck auf Beteiligte erhöhen.

Einfach nix mehr tun und eine Cold case-Akte in den Schrank zu stellen ist IMHO die am wenigsten sinnvolle Vorgehensweise.


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 15:35
Zitat von VolvicVolvic schrieb:All das spricht IMHO hier ganz besonders für eine XY-Fahndung. Es gibt wenige Fälle, wo ich eine breite XY-Fahnung sinnvoller fände.
Ich kann Dir da nur beipflichten und danke für Deinen gut durchdachten und sorgsam ausgearbeitetrn Beitrag.

Besonders gut finde ich, dass auch die Situation im heimatlichen Lohmar in Deiner Argumentation auftaucht.

Frau A. hatte ja dort mit Sicherheit soziale Bindungen auch außerhalb ihrer Familie, zumal sie ja am Hahn bzw. in Lautzenhausen keine näheren Kontakte gepflegt haben soll.

Und ein Mensch im mittleren Lebensalter hat doch auch eine weit zurück reichende Lebensgeschichte. Das spielt aber in der offiziellen Darstellung des Falles alles keine Rolle - vielleicht zu Recht, aber mir bleiben Zweifel.


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 15:48
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Und ein Mensch im mittleren Lebensalter hat doch auch eine weit zurück reichende Lebensgeschichte. Das spielt aber in der offiziellen Darstellung des Falles alles keine Rolle - vielleicht zu Recht, aber mir bleiben Zweifel.
Die Frage ist dabei, warum die Ermittler nicht auf diesen Aspekt eingegangen sind - und damit meine ich nicht zwingend Aktenzeichen XY, man hätte das ja auch auf anderen Wegen thematisieren können.

Und da wird hier gerne mehr oder weniger andeutet: "Die sind aber dumm, die wissen wohl nicht, dass da auch in Lohmar/in der Vergangenheit von BA irgendwas gewesen sein könnte!"

Nur glaube ich, dass die nicht so dumm sind, sondern dass sie gute Gründe haben, warum sie das eben nicht thematisieren. Und da könnte es sein, dass es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass das in diese Richtung geht.

Mal abgesehen von der Frage, wo man da ansetzen soll. Vielleicht in der Schulzeit, weil sie mal einem Klassenkameraden einen Korb gegeben hat, so dass der 40 Jahre später beschließt, sie umzubringen?

Wenn es keine konkreten Anhaltspunkte gibt, ist sowas doch uferlos.

Und wenn es Anhaltspunkte gäbe (z. B., rein fiktives Beispiel, einen ehemaligen Nachbarn, der sie gestalkt hätte, nun, dann wäre das mit Sicherheit überprüft worden. Nur: Wenn der dann ein todsicheres Alibi hat, warum sollte man das dann öffentlich machen? (Mal abgesehen von der Frage, ob man das dürfte...)


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 22:35
Die Antwort ist einfach: wenn man nach mehr als 10 Jahren noch immer keine belastbaren Fakten hat, die einen weiterbringen, ist „Abwarten, Tee trinken und möglichst sparsam öffentlich fahnden“ eher nicht die passende Taktik.

Egal ob es bisher noch gar keinen Ermittlungsansatz gibt oder ob man eine Verdachtsrichtung aber zu wenig Beweise hat: in beiden Fällen braucht man mehr Input. Dass Leute angesprochen werden und reden, die mehr wissen. Dass ein gewisser moralischer Druck entsteht, sich der Polizei zu offenbaren.

Ich halte die Polizei nicht für blöd und uns hier nicht für die großen Checker, die es besser wissen als die Profis. Die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft sind aber auch nicht immer glücklich unterwegs:

In der letzten XY-Sendung stellt man einen Fall vor, wo das Lager einer Obdachlosen in der City angezündet wird und man ermittelt offenbar so hoffnungslos, dass der Fall bei XY landet. Da meldet sich dann die Bundespolizei vom Bahnhof und teilt mit, man kennt die auffallende tatverdächtige Person…

Das und die von mir oben genannten Gründe, warum lokale Ermittlungen nicht weitreichend genug erscheinen, lassen einen denken, dass die Polizei hier unglücklich agiert.


4x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 22:46
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Egal ob es bisher noch gar keinen Ermittlungsansatz gibt oder ob man eine Verdachtsrichtung aber zu wenig Beweise hat: in beiden Fällen braucht man mehr Input. Dass Leute angesprochen werden und reden, die mehr wissen. Dass ein gewisser moralischer Druck entsteht, sich der Polizei zu offenbaren.
Schreib doch die Redaktion von Aktenzeichen XY mal an und schlag ihnen vor, den Fall zu thematisieren.
Gute Gründe, weshalb eine TV-Fahndung sinnvoll sein könnte, hast du doch schon zusammengetragen und hier gepostet.


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 23:03
Darf ich dazuschreiben „ich hätte nicht geschrieben, aber Kielius hat es mir nahegelegt.“?


2x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 23:24
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Darf ich dazuschreiben „ich hätte nicht geschrieben, aber Kielius hat es mir nahegelegt.“?
Ich seh schon die Kommissare mit dem Brief im Studio stehen und darum bitten, dass der Schreiber, der sich "Volvic" nennt, doch bitte dringend bei ihm melden sollen. Sie hätten noch einige wichtige Fragen, die sie gerne mit ihm persönlich besprechen wollen, z.B. wer "Kielius" ist.


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.04.2026 um 23:54
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Darf ich dazuschreiben „ich hätte nicht geschrieben, aber Kielius hat es mir nahegelegt.“?
Darfst du sehr gern machen.

Und schreib der Redaktion am besten auch gleich, dass die sich ewig wiederholenden Verfilmungen von fast immer gleich ablaufenden "Home Invasions" die Stammzuschauer von Aktenzeichen XY mittlerweile zu Tode langweilen und ein Filmfall über den mysteriösen Mord an Birgit Ameis der Sendung allein schon deshalb gut tun würde....


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 00:17
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Das und die von mir oben genannten Gründe, warum lokale Ermittlungen nicht weitreichend genug erscheinen, lassen einen denken, dass die Polizei hier unglücklich agiert.
Ich meine mich zu erinnern, dass die Vermisstenmeldung von B. Ameis damals recht präsent in den Regionalnachrichten war - mehrfach, in der Zeit nach Ostern.
Die Polizei hat damals, nach ihrem Verschwinden und dem Auftauchen des Autos viel gemacht.

Und nach dem Auffinden der Leiche war der Fall doch schon bei AK XY.

Ich glaube, die Polizei hat weder einen best. Verdacht noch brauchbare DNA-Spuren.
Und deshalb passiert da nichts mehr.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die Tat sieht aber doch eher nach einer Beziehungstat aus. Dafür spricht, dass jemand das Auto "versteckt" hat, er also gewusst haben könnte
Oder einfach jemand, der mit den Abläufen vertraut war.
Birgit A. muss diesem Menschen nicht mal bewusst wahrgenommen haben.

Birgit als arbeitsbedingte 'Strohwitwerin' konnte da leicht in den Fokus mancher Maenner geraten.


2x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 06:12
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und nach dem Auffinden der Leiche war der Fall doch schon bei AK XY.
In welcher Folge war das? Ich habe im XY_Wiki nichts dazu gefunden.


2x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 06:20
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Ich habe im XY_Wiki nichts dazu gefunden.
Ich auch nicht - aber ich erinnere mich daran und es wird auch in dem SWR-Artikel aufgeführt:
Polizei bezog die Öffentlichkeit bei der Fahndung mit ein
Bei den Ermittlungen setzte die Polizei erneut auch auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Mit Fahndungsaufrufen, Flyern und Plakaten suchten die Ermittler nach Zeugen, die Hinweise zu dem Fall geben konnten. Auch in der ZDF-Sendung Aktenzeichen "XY Ungelöst" war der Fall Ameis Thema. Die Soko "Hahn" ging allen Hinweisen nach.
Quelle:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/gewaltverbrechen-verschwinden-birgit-ameis-10-jahre-danach-100.html

Nicht als Filmfall, aber ich meine, es war war Thema als die gefundene Box etc. der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Und auch direkt als Birgit A. (sowie ihr Auto) verschwunden war, war es zumindest Thema in den SWR Regionalrichten.


2x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 06:48
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und nach dem Auffinden der Leiche war der Fall doch schon bei AK XY.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Nicht als Filmfall, aber ich meine, es war war Thema als die gefundene Box etc. der Öffentlichkeit bekannt wurde.
Oder war es kurz nach ihrem Verschwinden?
Mir ist diese Box noch so präsent.

Ich erinnere mich, dass der Bruder durch Fenster diese Box auf dem Boden des Apartments sah, aber ihre Farbe nicht mehr benennen konnte. Und es wurde gesagt (oder ich erinnere es so), dass es Birgits letzter Arbeitstag auf dem Hahn war.

Vielleicht war dies schon kurz nach dem Verschwinden Birgit Ameis Thema bei XY - manchmal haben sie doch solche ad hoc Faelle, zu denen Cerne nur kurz etwas sagt und noch 1 - 2 Bilder (hier Birgit Ameis und ihr Auto eingeblendet) werden.


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 07:28
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Vielleicht war dies schon kurz nach dem Verschwinden Birgit Ameis Thema bei XY - manchmal haben sie doch solche ad hoc Faelle, zu denen Cerne nur kurz etwas sagt und noch 1 - 2 Bilder (hier Birgit Ameis und ihr Auto eingeblendet) werden.
Daran glaube ich mich auch zu erinnern. Aber auch, dass es nach dem Verschwinden war und man eben noch nach einer Vermissten gesucht hat.


melden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 10:07
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Das und die von mir oben genannten Gründe, warum lokale Ermittlungen nicht weitreichend genug erscheinen, lassen einen denken, dass die Polizei hier unglücklich agiert.
Ist das der Rückschluss aus dem Umstand ist, dass etwas nicht bei XY thematisiert worden ist?
Die Kriminalpolizei aus dem rund 65 km entfernten Koblenz ermittelt hat (und nicht die Cops von der Kripo Bärenbach)?
Der Fall nicht aufgeklärt ist?

Mangels neuer Fakten zum Fall muss man jetzt nicht das ZDF-Pferd totreiten. Es gibt überhaupt keinen Einblick in die Ermittlungen der Kriminalpolizei außerhalb der öffentlich bekannt gegebenen Erkenntnisse und Fragen. Wir haben keine Ahnung, wie intensiv welche Richtungen bearbeitet worden sind.

Da ist dann jede Schlussfolgerung vom Verhalten der Ermittler auf deren Erkenntnisstand ohne Grund und Boden und wirkt auch etwas skurril.


3x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 10:38
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Ist das der Rückschluss aus dem Umstand ist, dass etwas nicht bei XY thematisiert worden ist?
Die Kriminalpolizei aus dem rund 65 km entfernten Koblenz ermittelt hat (und nicht die Cops von der Kripo Bärenbach)?
Der Fall nicht aufgeklärt ist?

Mangels neuer Fakten zum Fall muss man jetzt nicht das ZDF-Pferd totreiten. Es gibt überhaupt keinen Einblick in die Ermittlungen der Kriminalpolizei außerhalb der öffentlich bekannt gegebenen Erkenntnisse und Fragen. Wir haben keine Ahnung, wie intensiv welche Richtungen bearbeitet worden sind.

Da ist dann jede Schlussfolgerung vom Verhalten der Ermittler auf deren Erkenntnisstand ohne Grund und Boden und wirkt auch etwas skurril.
Es geht um einen seit 11 Jahren ungelösten Fall und die nicht erkennbaren Ermittlungen der Polizei.

Ich unterstelle nicht, dass sie nichts tut. Selbstverständlich wird sie im Hintergrund aktiv sein.

Bei einem Tatgeschehen in einem Flughafenumfeld, mit Beteiligten aus weiterer Entfernung und potentiellen Zeugen, die auch aus einem sehr, sehr großen Einzugsbereich kommen können, erscheinen Ermittlungen im Nahbereich und gelegentlich in Regionalmedien aber unzureichend.


1x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 10:47
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Es geht um einen seit 11 Jahren ungelösten Fall und die nicht erkennbaren Ermittlungen der Polizei.
Es ist normal, dass Ermittlungen nicht nach Außen erkennbar sind.

Folglich kann man auch nicht beurteilen, ob Ermittlungen "unzureichend" sind.

Wenn ein Fall bislang nicht aufgeklärt ist, muss das nicht bedeuten, dass es Ermittlungsfehler gibt.


2x zitiertmelden

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.04.2026 um 11:16
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wir haben keine Ahnung, wie intensiv welche Richtungen bearbeitet worden sind.
Wenn man sich die ersten 15 Seiten dieses Thread anschaut, bekommt man einen Eindruck, wie intensiv regional berichtet wurde und wie intensiv die Ermittlungsarbeiten von Beginn an waren - die Polizei ging von Haus zu Haus (ok, das ist überschaubar), kontaktierte Fluggäste, durchsuchte das Gelände und die verlassenen Militaerbauten, setzte Hubschrauber ein....

Das war kein Fall, wo die Polizei sagte, BA hat sich vielleicht fuer die Osterzeit eine spontane Auszeit genommen, sie ist erwachsen und darf das, wir warten mal ab....

Man ging sehr schnell von einem Unfall oder einem Verbrechen aus und tat viel, um Birgit aufzufinden.


2x zitiertmelden