Grillage
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Der Fall Birgit A. aus Lohmar
um 11:53Hast Du meinen Beitrag überhaupt vollständig gelesen?! Ich schrieb doch von Einbrüchen und Überfällen, bei denen eben nichts sonderlich markantes erbeutet wurde, was einen gewissen Wiedererkennungswert hat, an dem es dann in irgendwelchen Pfandhäusern in der ganzen Republik wieder erkannt werden könnte.MissMary schrieb:Ich sehe das beim Verkaufen von Diebesgut etwas anders, ich würde tatsächlich Dinge nicht in meinem Dunstkreis verkaufen, weil es da eher wiedererkannt wird, als wenn du in Hamburg was klaust und in München verkaufst, mit dem Hinweis Oma ist nun gestorben, wir wollen die Münzsammlung nun zu Geld machen.
Es werden bei XY mittlerweile Fälle gezeigt, die deutlich länger zurückliegen, teilweise, 25, 30 oder sogar mehr als 40 Jahre. Natürlich fragt man sich da, wer sich da noch erinnern soll.MissMary schrieb:Das Problem bei XY ist auch ein wenig, dass man gutgläubige Leute erreicht, die helfen wollen. Bisher ist jeder Verstorbene, z.B. Maria Baumer, nochmal von irgendwem gesehen worden, der sich sicher ist. Ich bin damals oft von Hahn aus geflogen und musste ehrlich nachschauen, ob ich an dem Wochenende da war. Ich gehöre zu den Menschen: Ich könnte an BA und Mörder vorbeigelaufen sein - Alltagshandlung - ich wüsste es heute nicht mehr. Ich habe ein extrem schlechtes Erinnerungsvermögen, würde aber behaupten, es gibt nur sehr wenig Leute, die ein so gutes haben, dass sie so eine Alltagsszene mit ihnen unbekannten Leuten noch Jahre später zuverlässig abrufen können.
Manchmal findet sich halt doch jemand, der ein besseres Erinnerungsvermögen hat als Du und sich doch noch an was erinnert. Sich selbst als Maßstab zu nehmen, was sinnvoll ist und was nicht, ist immer eine schlechte Messlatte.
Und Lezte, die zu der Zeit öfter vom Hahn geflogen sind, sind sicher die schlechteren Zeugen, als die, die genau an jenem Ostersamstag das erste und einzige Mal dort waren, weil sich in deren Erinnerung die Eindrücke von dem Ort und das, was sie gesehen haben, halt nicht mit zahlreichen anderen Eindrücken zu anderen Zeitpunkten vermengen.
Auch da frage ich mich, ob Du meinen Beitrag genau genug gelesen hast?MissMary schrieb:Es war ein kalter, regnerischer Tag, sie hatte am nächsten Tag Familienbesuch und hatte 12 Stunden Nachtschicht hinter sich. Ich würde fast 100% wetten, dass sie vorhatte, direkt oder über einen Supermarkt nach Hause zu fahren und den Besuch vorzubereiten. Daher ist es eigentlich ziemlich unerheblich, was sie in ihrer Freizeit machte.
Es ging mir darum, dass die Ermittler bisher wohl keinerlei private Kontakte, die BA am Hahn gepflegt hat, ausfindig machen konnten und auch ihrer Familie sagt, sie habe dort keine gehabt.
Die Tat sieht aber doch eher nach einer Beziehungstat aus. Dafür spricht, dass jemand das Auto "versteckt" hat, er also gewusst haben könnte, dass sie an dem Tag nach Hause fahren wollte und der Bruder mit ihr das Appartement teilt und ebenfalls am Hahn anwesend war, weshalb es ihm aufgefallen wäre, wenn ihr Auto noch auf dem Parkplatz am Appartement gestanden hätte, als er von seiner Schicht kam, BA aber nicht da gewesen wäre.
Wenn gleichzeitig bekannt ist, dass sie gerne dort gewandert ist, könnten eben Beobachtungen interessant sein, bei denen sie in Wochen oder MOnaten vor der Tat mit einer anderen Person gesehen wurde, z.B. beim Wandern. Das hat rein gar nicht mit dem Wetter, ihrer Müdigkeit und ihren Plänen am Verschwindetag zu tun.

