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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.454 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.04.2026 um 21:06
@brigittsche
Also das was du hier also Argumente gegen eine Darstellung in XY bringst kannst du dann ja eigentlich über die meisten Fälle sagen die dort vorgetragen werden. Im Endeffekt sind es ja meist ein paar wenige Menschen, die tatsächlich hilfreiche Hinweise geben können. Manchmal nur eine einzige Person. Wieso sollte das in diesem Fall anders sein? Im Gegenteil, an einem Flughafen sind eher noch Leute unterwegs, die öfters mal rumreisen oder die eben aus einer anderen Gegend kommen. Aber auch wenn der Täter sagen wir mal aus der Gegend von Lohmar kam, könnte jemand dazu etwas wissen.

Es gibt auch immer mal Fälle, die erst nach langer Zeit zu XY kommen, z.B. weil inzwischen jemand anders für den Fall zuständig ist bei den Behörden und derjenige dann findet, es könnte etwas bringen, wohingegen der Vorgänger das eben anders sah. Also so pauschal kann man da nicht sagen, daß es in diesem Fall sowieso nix bringen würde. Gerade weil es keine Ansatzpunkte zu geben scheint, wäre es ja zumindest einen Versuch wert.

Deshalb stimme ich @sallomaeander hier eindeutig zu.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.04.2026 um 21:58
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Weil dann niemand in Hamburg, München, Berlin aufspringen wird und ruft: "Oh, ich weiß es, der Max Mustermann, der hat sie umgebracht!"
Das war doch aber vermutlich fast noch nie bei xy der Fall. Ich denke, meistens wird es so sein, dass die Ermittler irgendeine Spur oder einen Verdacht oder zumindest eine Richtung haben, aber noch nicht den entscheidenden Hinweis. Den suchen sie dann halt per xy, aber ob die Hinweise aus Berlin, München, vom Bodensee oder aus Kleinkleckersdorf kommen, wird denen egal sein.
Dass der Fall Ameis nicht bei xy kommt, liegt meiner Meinung nach daran, dass sie einfach fast nichts wissen; die wissen noch nicht mal, in welche Richtung sie fragen sollen. So kam es doch immer rüber: wir können nicht die Stecknadel im Heuhaufen suchen, weil wir noch nicht mal einen Heuhaufen haben (so ähnlich wurde das gesagt). Ich denke, deswegen macht eine xy-Sendung aus Sicht der Polizei wenig Sinn. Und nicht weil sie einen Täter im Umfeld vermuten statt in Berlin. Die Sie wissen nicht, ob sie in Berlin, Büchenbeuren oder Lohmar suchen sollen. Das wäre an sich noch kein Hinderungsgrund für eine xy Sendung, aber es gibt halt auch sonst rund um den Fall kein Wissen, keine Ahnung, keine Vermutung...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.04.2026 um 22:06
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Also das was du hier also Argumente gegen eine Darstellung in XY bringst kannst du dann ja eigentlich über die meisten Fälle sagen die dort vorgetragen werden. Im Endeffekt sind es ja meist ein paar wenige Menschen, die tatsächlich hilfreiche Hinweise geben können.
Nein, der Punkt ist ein anderer. Natürlich sind das immer nur wenige Menschen, aber, und das ist der wesentliche Punkt, es kommt darauf an, die zu finden. Und wo die sind.

Nehmen wir mal an, es wird jemand auf dem Kölner Hauptbahnhof zuletzt gesehen. Da macht es dann Sinn, im Fernsehen danach zu fragen, weil dort Leute von überall her unterwegs sind. Also kann es sein, dass in Hamburg, München, Berlin jemand aufspringt und sagt: "Hah, da war ich doch auch gerade in Köln und stell Dir vor, den habe ich da gesehen, ich erinnere mich genau!"

So, und jetzt übertragen wir das mal auf den Flur im Gebäude des Wetterdienstes auf dem Flughafen Hahn - ich glaube kaum, dass da so viele Fremde aus Hamburg, München, Berlin rumlaufen, die sich dann plötzlich wieder erinnern, dass sie da doch diese Frau gesehen haben weil sie Aktenzeichen XY sehen. Sondern das dass ein begrenzter Kreis von Leuten ist die keine Fernsehsendung brauchen, weil die a) davon wissen und b) bereits dazu befragt worden sind.

Dieses "Viel hilft viel!" im Sinne von: Man muss nur oft genug irgendwo einen Film zeigen, dann meldet sich schon jemand und zack ist der Fall gelöst, ist einfach nicht zu Ende gedacht.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Dass der Fall Ameis nicht bei xy kommt, liegt meiner Meinung nach daran, dass sie einfach fast nichts wissen; die wissen noch nicht mal, in welche Richtung sie fragen sollen.
Das kommt noch hinzu, wobei das eine das andere ja nicht ausschließt. Wenn ich keinen "Pfad" habe, der von BA nach außen führt und überhaupt nichts erkennbar ist, dann kann es eben einfach sein, dass diese Frau keine Kontakte nach außen hatte.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Den suchen sie dann halt per xy, aber ob die Hinweise aus Berlin, München, vom Bodensee oder aus Kleinkleckersdorf kommen, wird denen egal sein.
Wenn es aber offensichtlich keine Verbindung nach außen gibt, sondern alle nachweisbaren Kontakte aus einem eng begrenzten Feld (räumlich wie persönlich) sind, und diese Personen bereits befragt wurden, dann wird sich auch nach der 100. Sendung niemand melden. Weil der Täter sich nicht melden wird und es sonst eben niemanden gibt, der nicht schon befragt wurde. Weil man die Leute, die man befragen kann, eben schon befragt hat. Oder über die Maßnahmen am Ort erreicht hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.04.2026 um 22:43
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb: Dass hier alle paar Seiten ganz empört gefordert wird, den Fall nun doch endlich mal zu Aktenzeichen XY zu bringen scheint mir zu einem großen Teil daran zu liegen, dass die User gerne den Films sehen und Dinge erfahren wollen, die man noch nicht kennt.
Mich bewegt der Fall schon, vermutlich, weil ich in einem ähnlichen Alter bin und ein ähnlich langweiliges Leben führe. Ich wüsste gerne, warum genau diese eher unscheinbare und vermutlich grundsolide Frau sterben musste. Es gibt tausende derartige Frauen in Deutschland, wie wurde der Täter genau auf sie aufmerksam?

Vermutlich würde XY nicht viel bringen, es ist zu lange her und vermutlich wurde sie so geschickt abgepasst bzw. ging einen Teil des Weges ggf. auch freiwillig mit (es wirkt ja so, als ob sie das Auto selbst gefahren hätte). Man hat bestimmt die Anwohner dieses Gemeindeparkplatzes genau befragt und die wussten ja auch ohne Fernsehfahndung, wer bei ihnen zu Besuch war.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nein, der Punkt ist ein anderer. Natürlich sind das immer nur wenige Menschen, aber, und das ist der wesentliche Punkt, es kommt darauf an, die zu finden. Und wo die sind.
Die Frage ist: Gibt es die hier. Ich würde nun mal, ohne Ahnung zu haben, behaupten, dass man vermutlich 95% der Leute, die an dem Flughafen waren, ermitteln kann. Der Flughafen ist so weit JWD und die Gegend relativ isoliert, da fährt man nicht "ausversehen" mal hin. Die Leute mit gebuchtem Flug hatte man auf Passagierlisten. Es gibt sicher auch Erkenntnisse eines Profilers. Meiner Meinung nach ist es auch unwahrscheinlich, dass ein Reisender noch kurz vor Abflug etc. hier zum Mörder wurde, es muss ja jemand gewesen sein, der die Abläufe von BA ziemlich genau kannte, der mobil war, über eine gewisse Ortskenntnis verfügte (Parkplatz, Ablageplatz und die Schwierigkeit, den zu erreichen) und ein entsprechendes Zeitfenster an Ostern hatte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 11:02
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Meiner Meinung nach ist es auch unwahrscheinlich, dass ein Reisender noch kurz vor Abflug etc. hier zum Mörder wurde, es muss ja jemand gewesen sein, der die Abläufe von BA ziemlich genau kannte, der mobil war, über eine gewisse Ortskenntnis verfügte (Parkplatz, Ablageplatz und die Schwierigkeit, den zu erreichen) und ein entsprechendes Zeitfenster an Ostern hatte.
Das ist der Punkt. Ich sehe gerade, dass ich das vermutlich nicht klar genug gesagt habe: Ich gehe a) von einem Täter aus, der BA und ihre Gewohnheiten genau kannte, mithin also einem "Insider" und b) gehe ich ferner davon aus, dass sich alles in Bereichen abgespielt hat, in denen kein "Publikumsverkehr" herrschte.

Und gerade b) ist für mich das Argument, warum der Fall nicht bei XY vorgestellt wurde (und wird): Irgendwelche Reisende, die zufällig an dem besagten Tag um die besagte Zeit dort waren, scheiden daher als Zeugen aus. Es macht also keinen Sinn, sie über die Sendung zu suchen.

Und die Leute, auf die es ankommt, die kennt man bereits und hat sie befragt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 11:25
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und gerade b) ist für mich das Argument, warum der Fall nicht bei XY vorgestellt wurde (und wird): Irgendwelche Reisende, die zufällig an dem besagten Tag um die besagte Zeit dort waren, scheiden daher als Zeugen aus. Es macht also keinen Sinn, sie über die Sendung zu suchen.

Und die Leute, auf die es ankommt, die kennt man bereits und hat sie befragt.
Aber es geht ja in den seltensten Fällen darum, dass jemand die Tat oder Teile davon selbst beobachtet hat, z.B. wie sie von einer Person in ihre Auto gezerrt wurde.
Sondern z.B. darum, ob als sie ihr Auto packte, eine zweite Person dabei war. Das Auto stand auf dem Parkplatz am Appartementgebäude, auch das ist ein Bereich am Hahn, an den sich selten normale Reisende verirren. Aber dennoch könnte jemand unbeabsichtigt dort vorbei gekommen sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 12:07
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das Auto stand auf dem Parkplatz am Appartementgebäude, auch das ist ein Bereich am Hahn, an den sich selten normale Reisende verirren. Aber dennoch könnte jemand unbeabsichtigt dort vorbei gekommen sein.
Ausschließen kann man das natürlich nicht, aber es geht um die Wahrscheinlichkeit.

Und wenn ich fünf Fälle habe, bei denen es sehr wahrscheinlich ist, dass es Zeugen gibt, die ich übers Fernsehen finde, und dann einen wie diesen hier, bei dem es dann 0,5% Wahrscheinlichkeit oder so sind, welchen werde ich bei begrenzter Zeit und begrenztem Budget auswählen?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 12:15
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das ist der Punkt. Ich sehe gerade, dass ich das vermutlich nicht klar genug gesagt habe: Ich gehe a) von einem Täter aus, der BA und ihre Gewohnheiten genau kannte, mithin also einem "Insider" und b) gehe ich ferner davon aus, dass sich alles in Bereichen abgespielt hat, in denen kein "Publikumsverkehr" herrschte.

Und gerade b) ist für mich das Argument, warum der Fall nicht bei XY vorgestellt wurde (und wird): Irgendwelche Reisende, die zufällig an dem besagten Tag um die besagte Zeit dort waren, scheiden daher als Zeugen aus. Es macht also keinen Sinn, sie über die Sendung zu suchen.
Aber wovon du ausgehst, das ist ja deine Meinung in nicht unbedingt Fakt, also kannst du doch nicht beurteilen was sinnvoll ist und was nicht.
Es wurden ja auch diese Russischen/Mehrsprachigen Plakate aufgestellt. Wieso sollte das gemacht werden, wenn die Polizei davon ausginge, daß niemand etwas beobachtet haben könnte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 12:27
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und wenn ich fünf Fälle habe, bei denen es sehr wahrscheinlich ist, dass es Zeugen gibt, die ich übers Fernsehen finde, und dann einen wie diesen hier, bei dem es dann 0,5% Wahrscheinlichkeit oder so sind, welchen werde ich bei begrenzter Zeit und begrenztem Budget auswählen?
Es wertden aber oft auch Einbrüche in Einfamilienhäuser gezeigt und zwar auch solche, bei denen keine Schmuckstück-Unikate oder Uhren mit individuellen Gravuren entwendet wurden, die irgend ein hamburger, müncher oder sauerländer Pfandleiher wiedererkennen könnte, weil sie ihm zum Kauf angeboten wurden.
Genauso wie Überfälle auf irgendwelche Kleinstadt-Discounter.
Auch da kann man doch annehmen, dass potentielle Zeugen eh nur im direkten geographischen Umfeld des Tatortes zu finden sind, also in der Nachbarschaft, vielleicht noch im Nachbarort. Eine Befragung von Tür zu Tür im direkten Wohnumfeld und ein Zeugenaufruf im Lokalblättchen sollte nach Deiner Argumentation da doch völlig ausreichend sein und ein Zeigen bei XY nur wertvollen Sendeplatz verstopfen.

Im Fall Birgit Ameis könnte es Zeugen auf dem Flughafengelände, in der Nähe des Appartmentshauses, auf der Straße nach Lautzenhausen, in Lautzenhause, im Wald geben. Natürlich machen Leute, die am Ostersamstagvormittag vom Hahn zum Urlaub nach Mallorca abfliegen wollen sicher nicht vorher noch einen Waldspaziergang durch die umliegenden Wälder oder einen Einkaufsbummel in Lautzenhausen. Aber dennoch ist es doch nicht ausgeschlossenm dass man über XY jemanden erreicht, der dort unterwegs war, etwas gesehen hat, was er bisher nicht einem Verbrechen zugeordnet hat und der bisher noch nicht mit den Ermittlern gesprochen hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 12:47
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber wovon du ausgehst, das ist ja deine Meinung in nicht unbedingt Fakt, also kannst du doch nicht beurteilen was sinnvoll ist und was nicht.
Nun, es hat ja wohl niemand von uns die Akten gelesen, Du ja wohl auch nicht. Und ich habe immerhin Argumente gebracht, warum der Fall meiner Meinung nach nicht bei Aktenzeichen XY vorgestellt wurde.

Und nein "Aber ich will das!" ist kein Argument, genauso wenig wie "Aber in anderen Fällen hat es doch auch geholfen!".
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Genauso wie Überfälle auf irgendwelche Kleinstadt-Discounter.
Wo dann Aufnahmen aus der Überwachungskamera gezeigt werden. Gibt es hier sowas? Nein.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Es wertden aber oft auch Einbrüche in Einfamilienhäuser gezeigt und zwar auch solche, bei denen keine Schmuckstück-Unikate oder Uhren mit individuellen Gravuren entwendet wurden, die irgend ein hamburger, müncher oder sauerländer Pfandleiher wiedererkennen könnte, weil sie ihm zum Kauf angeboten wurden.
Prävention dürfe da der Grund sein: Seht her liebe wohlhabenden Rentnerehepaare, besser ihr bewahrt Eure Rolex nicht im stattlichen Eigenheim auf und nicht jeder, der durch die Türsprechanlage sagt: "Hier ist die Polizei!" ist auch wirklich ein Polizist.

Und was, außer BA sitzt am Computer und schaut auf irgendwelche Daten oder strickt Socken will man hier zeigen?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 12:52
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und was, außer BA sitzt am Computer und schaut auf irgendwelche Daten oder strickt Socken will man hier zeigen?
Es würde wenn, dann auf einen klassischen Studiofall hinauslaufen.


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11.04.2026 um 13:38
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Und was, außer BA sitzt am Computer und schaut auf irgendwelche Daten oder strickt Socken will man hier zeigen?
We sie noch mit dem Bruder quatscht, wie sie durch die Flughafenhalle vom Arbeitsplatz zum Appartement geht, wie sie ihr Auto packt.
Dann wie sie zuhause vermisst wird, wie man eine Woche später das Auto in Lautzenhausen findet.

Und dann, wie man jahre später die Leiche findet. Dass in der Nähe eine ähnliche Box gefunden wurde und dass in den Ästen diese Netze hingen.

Ein Ansatz für XY wäre ja z.B., dass man vielleicht gerade nicht weiß, was sie am Hahn in ihrer Freizeit gemacht hat. Angeblich soll sie dort regelmäßig wandern gegangen sein. Da wäre es z.B. eine Frage, ob jemand sie in den Wochen und Monaten vor dem Verschwinden dabei gesehen hat und ob sie dabei vielleicht in Begleitung war. Oder ob sie am Hahn Kontakte außerhalb des beruflichen Umfelds hatte, die bisher nicht bekannt geworden sind.
Also ein solches 10 MInuten- XY-Filmchen würde man schon sinnvoll füllen können.

Ich denke, dass die Ermittler längst eine Person im Visier haben, die ihrer Meinung nach die Tat begangen hat, der sie das aber nicht nachweisen können. Und dass sie wissen, dass sie das letzte Puzzleteil, das ihnen noch fehlt eher NICHT über die breite Öffentlichkeit, also z.B. durch bisher unbekannte Zeugen von irgendwas, bekommen können.
Ich bin also nicht der Meinung, dass die Ermittler völlig im Dunkeln tappen und deshalb nicht zu XY gehen.
Aber ich bin mir sicher, dass sie XY in Erwägung gezogen haben, aber nicht für zielführend eingeschätzt haben. Ich halte die Abwägung der Ermittler, welchen Fall die bei XY präsentieren und welchen nicht, für durchaus vielschichtiger als es hier viele annehmen. Auch wenn es in XY sodargestellt wurde, dass die Polizei die Fälle dorthin bringt, wenn sie einfach nicht weiter kommen und ganz wenig wissen. Meiner Meinung nach trifft das Gegenteil zu: es sind eher die Fälle, wo ihnen noch eine ganz bestimmte Info fehlt, von der sie ausgehen, dass sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, diese zu bekommen, wenn sie möglichst viele verschiedene Personen mit der Fragestellung erreichen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 13:54
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aber ich bin mir sicher, dass sie XY in Erwägung gezogen haben, aber nicht für zielführend eingeschätzt haben.
Genau das meine ich ja auch, wenn auch aus anderen Gründen.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ein Ansatz für XY wäre ja z.B., dass man vielleicht gerade nicht weiß, was sie am Hahn in ihrer Freizeit gemacht hat. Angeblich soll sie dort regelmäßig wandern gegangen sein. Da wäre es z.B. eine Frage, ob jemand sie in den Wochen und Monaten vor dem Verschwinden dabei gesehen hat und ob sie dabei vielleicht in Begleitung war. Oder ob sie am Hahn Kontakte außerhalb des beruflichen Umfelds hatte, die bisher nicht bekannt geworden sind.
Also ein solches 10 MInuten- XY-Filmchen würde man schon sinnvoll füllen können.
Ja, wenn man diese Fragen denn überhaupt stellen will. Aber womöglich sind das alles Dinge, die man geklärt hat und die nicht mehr öffentlich gefragt werden müssen, weil man sie eben kennt.

Wenn ich mal die offiziellen Fragen nehme, die die SOKO Hahn nach wie vor öffentlich stellt, dann geht es ausschließlich um den Ostersamstag:
Wer hat Birgit Ameis am Ostersamstag, dem 04.04.2015, allein oder in Begleitung im Bereich des Flughafens Hahn oder der umliegenden Gemeinden gesehen?
Wer hat den roten Pkw Renault Megan Scenic, SU-UA 256, wahrgenommen? Dieser war zuletzt auf dem Gemeindeparkplatz im Mühlenweg in Lautzenhausen abgestellt worden.
Wer hat Ostersamstag, 04.04.2015 oder an den Tagen danach, Beobachtungen zu Personen oder anderen Fahrzeugen am Abstellort des Pkw von Birgit Ameis am Mühlenweg in Lautzenhausen gemacht?
Wer hat am Ostersamstag, 04.04.2015 oder in den Tagen danach Beobachtungen gemacht, die mit dem Verbringen und Ablegen der Leiche von Birgit Ameis, in dem Waldgebiet der Gemarkung Büchenbeuren, an der alten Hunsrückhöhenstraße B 327, K 77 Richtung Lötzbeuren unweit der Start- und Landebahn des Flughafens Hahns, im Zusammenhang stehen könnten?
Quelle: https://www.polizei.rlp.de/fahndung/detailansicht/default-a9cfcf981623d1c9aa28306451473740

Da ist nichts mit "Wer kann Angaben zu persönlichen Kontakten der BA machen?", "Wer hat sie auf ihren Wanderungen begleitet?" oder ähnlichen Fragen, die sich auf das sonstige Leben von BA beziehen. Und solche Fragen könnte man dort ja problemlos stellen, tut man aber nicht.

Und es sind alles Fragen, die Leute beantworten können, die dort in der Gegend zumindest mal überwiegend anwesend sind. Denn ein Tourist, der in den Urlaub fliegen will, läuft nicht über den Gemeindeparkplatz oder durch den Wald an der alten Hunsrückhöhestraße, selbst wenn er weiß, wo das ist.


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11.04.2026 um 14:06
Die Diskussion "warum nicht bei xy?" bringt ziemlich wenig. Die Sendung ist hier nicht Thema.

Ob der Fall dafür grundsätzlich geeignet wäre, können nur die Ermittler beurteilen. Und die entscheiden auch, ob sich ein Fall eignet.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 14:17
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Diskussion "warum nicht bei xy?" bringt ziemlich wenig. Die Sendung ist hier nicht Thema.
Hast ja Recht. Daher belasse ich es jetzt auch bei dem, was ich dazu gesagt habe.

Allerdings finde ich, dass man aus der "Nicht-Präsentation" schon etwas zum Stand der Ermittlungen und den vorhandenen Erkenntnissen ableiten kann.

Denn ich finde, man sollte davon ausgehen, dass die Ermittler nicht dumm sind und nicht wissen, dass es Aktenzeichen XY gibt. Sondern dass sie es als Möglichkeit geprüft und sich dann bewusst dagegen entschieden haben.

Und dafür haben wir in der Diskussion, soweit ich sehe, doch zwei mögliche Gründe besprochen:

1) Die Ermittler gehen davon aus, dass das überregionale Publikum nichts dazu sagen kann. Das bedeutet: Die Lösung liegt auf dem Flughafen und/oder im unmittelbarem Umfeld. Evtl. kann man auch daraus ableiten, dass das Umfeld von BA bereits so genau durchleuchtet wurde, dass man keinen "unbekannten Liebhaber" (fiktives Beispiel!) mehr vermutet.

Oder:

2) Die Ermittler tappen so dermaßen im Dunklen, dass es nicht einmal für konkrete Fragen bei XY reicht.


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11.04.2026 um 19:07
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:2) Die Ermittler tappen so dermaßen im Dunklen, dass es nicht einmal für konkrete Fragen bei XY reicht.
Davon gehe ich inzwischen sehr stark aus. Es klang mehrfach durch bzw wurde sogar deutlich seitens der Ermittler gesagt, dass sie noch nie einen Fall hatten, der so gar keine Spuren und Hinweise hergibt. Man kann das für Taktik halten, aber für mein Gefühl klang das immer echt.

@brigittsche
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Es wertden aber oft auch Einbrüche in Einfamilienhäuser gezeigt und zwar auch solche, bei denen keine Schmuckstück-Unikate oder Uhren mit individuellen Gravuren entwendet wurden, die irgend ein hamburger, müncher oder sauerländer Pfandleiher wiedererkennen könnte, weil sie ihm zum Kauf angeboten wurden.
Genauso wie Überfälle auf irgendwelche Kleinstadt-Discounter.
Auch da kann man doch annehmen, dass potentielle Zeugen eh nur im direkten geographischen Umfeld des Tatortes zu finden sind, also in der Nachbarschaft, vielleicht noch im Nachbarort.
Genau. Und nicht nur bei Einbrüchen. Jeder Fall ist auf seine Weise "regional", da die allermeisten Gewalttäter aus dem Umfeld des Opfers kommen. Du @brigittsche hast dich da ein bißchen festgebissen, dass der Anlass, bei XY behandelt zu werden, Zeugen und Täter irgendwo entfernt aus dem Bundesgebiet voraussetzt. Das ist doch überhaupt nicht so.
Nimm z.B. den Fall Hartmut Weiske. Alles spricht dafür, dass der oder die Täter aus dem näheren Umfeld kommen, nämlich Weißenburg/Sachsen. Und der Fall wurde nicht deswegen in XY vorgestellt, weil man Zeugen in München, Hamburg oder Berlin vermutete, sondern weil XY eben ein populäre Sendung ist, die viele Leute sehen, eben auch in Weißenburg/Sachsen. Da wurde sogar ganz explizit nach Zeugen auf einem ganz bestimmten Ikea-Parkplatz gefragt. Das ist doch ein winziger Bruchteil von allen Bundesbürgern, und trotzdem wurde das bei XY ausgestrahlt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 19:10
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Denn ich finde, man sollte davon ausgehen, dass die Ermittler nicht dumm sind und nicht wissen, dass es Aktenzeichen XY gibt. Sondern dass sie es als Möglichkeit geprüft und sich dann bewusst dagegen entschieden haben.
Eine von mehreren Möglichkeiten. Da wir den Stand der Ermittlungen nicht kennen, lässt sich aus der Nichtthematisierung nicht viel ableiten.

So kann es bereits einen Verdächtigen geben, gegen den nicht genug vorliegt, aber eine Öffentlichkeitsfahndung auch keinen Sinn machen würde.

Die Person ist im Nahbereich des Opfers zu verorten.

Das Täterprofil ist zu unspezifisch.

Das Täterprofil ist sehr spezifisch.

Der Täter hat keine Gegenstände des Opfers in seinem Besitz.

Es gibt keine Anhaltspunkte. Polizeiplakate werden offenbar dann an Tatorten aufgehängt, wenn gar nichts mehr geht.

usw.

Es fällt mir ja auch schwer zu akzeptieren, dass bislang hier niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Uns Hintergründe und Motive unbekannt sind, warum gerade Birgit A. Opfer geworden ist. Aber das ist so. Und es ist ja nicht der einzige Fall. Irgendetwas über's Knie zu brechen, das bringt selten was.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 19:34
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Da wurde sogar ganz explizit nach Zeugen auf einem ganz bestimmten Ikea-Parkplatz gefragt.
Gut, da hast Du Recht. Aber trotzdem ist und bleibt der Ikea-Parkplatz ein öffentlicherer Ort als der Büroflur des Deutschen Wetterdienstes auf dem Hahn. Und ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass so eine Ikea-Filiale ein etwas größeres Einzugsgebiet hat als eine aufgegebene Straße im tiefsten Hunsrück oder der Gemeindeparkplatz in Lautzenhausen.

Und deswegen ist es Unsinn zu glauben, man müsste nur einfach mal den Fall bei XY ausstrahlen und dann wird sich schon jemand melden, der natürlich ganz zufällig dort entlang gelaufen ist, noch nie etwas von BA gehört hat und sich natürlich auch noch an die Autonummer von dem seltsamen Auto erinnern kann, das er da gesehen hat.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Da wir den Stand der Ermittlungen nicht kennen, lässt sich aus der Nichtthematisierung nicht viel ableiten.
Klar, das sind ja nur Überlegungen von mir, die mag man teilen oder nicht.

Nur ist es Unsinn so zu tun, als wären die Ermittler einfach nur zu dumm um den Fall bei XY anzubringen, wie es hier teilweise angedeutet wird. Sondern man kann davon ausgehen, dass es dafür Gründe gibt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

11.04.2026 um 19:55
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Nur ist es Unsinn so zu tun, als wären die Ermittler einfach nur zu dumm um den Fall bei XY anzubringen, wie es hier teilweise angedeutet wird. Sondern man kann davon ausgehen, dass es dafür Gründe gibt.
Es hat doch nie jemand behauptet, die Ermittler seien zu dumm. Es ist doch auch Ansichtssache und jeder Leiter einer SOKO bzw. zuständige Beamte in einem Fall hat da auch eine andere Einstellung dazu. Wenn jemand anders die Ermittlungen geleitet hätte wäre der Fall vielleicht schon längst bei XY gewesen, das wissen wir doch nicht. Es gibt da ja kein einheitliches Vorgehen, nach dem Motto wenn A dann B.
Es wurde hier lediglich von einigen Usern eingebracht, daß sie den Fall gern in XY sehen würden bzw. Daß man sich davon etwas versprechen könnte und sei es nur, daß der Fall (wieder) mehr ins Bewusstsein einer breiteren Bevölkerung rückt.

Und wenn du das anders siehst ist es doch auch ok. Du würdest dir davon nichts versprechen, das haben wir verstanden und akzeptieren das auch so.


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11.04.2026 um 22:18
Zitat von GrillageGrillage schrieb: Sondern z.B. darum, ob als sie ihr Auto packte, eine zweite Person dabei war. Das Auto stand auf dem Parkplatz am Appartementgebäude, auch das ist ein Bereich am Hahn, an den sich selten normale Reisende verirren. Aber dennoch könnte jemand unbeabsichtigt dort vorbei gekommen sein.
Da weiß ja die Polizei mehr ... die Frage ist auch, ob sie erst packte und dann schlief oder anders herum. Sie war ja vermutlich an dem Morgen nicht ewig müde, sonst wäre das Gespräch mit dem Bruder kürzer gewesen. Vielleicht hat sie, um runterzukommen, die Sachen erst ins Auto gepackt und sich dann hingelegt, mit dem Wissen "sobald ich aufstehe, fahre ich los". Dann wäre es sinnlos, das zu ermitteln. Oder weiß man sicher (außer dem Brötchenzeugen?), dass das Auto schon morgens auf dem Parkplatz stand?
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Auch da kann man doch annehmen, dass potentielle Zeugen eh nur im direkten geographischen Umfeld des Tatortes zu finden sind, also in der Nachbarschaft, vielleicht noch im Nachbarort. Eine Befragung von Tür zu Tür im direkten Wohnumfeld und ein Zeugenaufruf im Lokalblättchen sollte nach Deiner Argumentation da doch völlig ausreichend sein und ein Zeigen bei XY nur wertvollen Sendeplatz verstopfen.
Ich sehe das beim Verkaufen von Diebesgut etwas anders, ich würde tatsächlich Dinge nicht in meinem Dunstkreis verkaufen, weil es da eher wiedererkannt wird, als wenn du in Hamburg was klaust und in München verkaufst, mit dem Hinweis Oma ist nun gestorben, wir wollen die Münzsammlung nun zu Geld machen.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aber dennoch ist es doch nicht ausgeschlossenm dass man über XY jemanden erreicht, der dort unterwegs war, etwas gesehen hat, was er bisher nicht einem Verbrechen zugeordnet hat und der bisher noch nicht mit den Ermittlern gesprochen hat.
Das Problem bei XY ist auch ein wenig, dass man gutgläubige Leute erreicht, die helfen wollen. Bisher ist jeder Verstorbene, z.B. Maria Baumer, nochmal von irgendwem gesehen worden, der sich sicher ist. Ich bin damals oft von Hahn aus geflogen und musste ehrlich nachschauen, ob ich an dem Wochenende da war. Ich gehöre zu den Menschen: Ich könnte an BA und Mörder vorbeigelaufen sein - Alltagshandlung - ich wüsste es heute nicht mehr. Ich habe ein extrem schlechtes Erinnerungsvermögen, würde aber behaupten, es gibt nur sehr wenig Leute, die ein so gutes haben, dass sie so eine Alltagsszene mit ihnen unbekannten Leuten noch Jahre später zuverlässig abrufen können.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ein Ansatz für XY wäre ja z.B., dass man vielleicht gerade nicht weiß, was sie am Hahn in ihrer Freizeit gemacht hat. Angeblich soll sie dort regelmäßig wandern gegangen sein. Da wäre es z.B. eine Frage, ob jemand sie in den Wochen und Monaten vor dem Verschwinden dabei gesehen hat und ob sie dabei vielleicht in Begleitung war.
Es war ein kalter, regnerischer Tag, sie hatte am nächsten Tag Familienbesuch und hatte 12 Stunden Nachtschicht hinter sich. Ich würde fast 100% wetten, dass sie vorhatte, direkt oder über einen Supermarkt nach Hause zu fahren und den Besuch vorzubereiten. Daher ist es eigentlich ziemlich unerheblich, was sie in ihrer Freizeit machte.

Man müsste jemanden ermitteln, der:
a) Sie zumindest flüchtig kannte - oder den Arbeitsplatz
b) die Schichtpläne
c) und die Unterbringung kannte
d) Am Ostersamstag ein Zeitfenster hat
e) Die Gegend zumindest so gut kennt, dass er den Parkplatz auf dem das Auto stand und die Ablagestelle kennt

Ich stelle es mir so vor, dass es jemand war, dem sie irgendwann mal aufgefallen ist - und wir wissen ja nicht, ob das Verbrechen gegen sie persönlich gerichtet war oder einfach eine isolierte Frau gesucht hat. Lass mal sagen, dass ist einfach ein Typ mit Gewaltphantasien, der eine einzene Frau sucht.
Flugbegleiterinnen kommen nicht in Frage, da die gemeinsam auftreten. Ich würde mal behaupten, dass die meisten Angestellten am Flughafen, die dort regelmäßig arbeiten (Check-in, Bäcker, ... dort auch in der Gegend wohnen und man nicht weiß, wann sie daheim vermisst werden). Daher ist der Wetterdienst schon sicher, da dort nur einzelne Leute arbeiten, die in BAs Fall keinen örtlichen Bezug in die Gegend haben, was z.B. das Nummernschild verrät. Bei 12 Stunden Schicht ist es auch nicht so, dass da noch ewig Freizeit bleibt. Er fängt an, das zu beobachten, rekonstruiert den Schichtplan. Es ist auch klar, dass ich bei über 100km Anfahrt nicht nur eine Nacht arbeite. Vielleicht hat sie morgens auch gepackt und er war sich sicher, sie geht an dem Tag. Das kann alles sehr unauffällig passieren - zieh eine Warnweste an und die Urlauber denken, du gehörst zum Flughafen.


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