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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.267 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:16
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Wenn ein Fall bislang nicht aufgeklärt ist, muss das nicht bedeuten, dass es Ermittlungsfehler gibt.
Ich habe auch nicht behauptet, dass Fehler gemacht werden. Ich empfinde es aber als ungeschickt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:19
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Folglich kann man auch nicht beurteilen, ob Ermittlungen "unzureichend" sind.
In meinen Augen war es ein wahnsinniges Pech, dass die Leiche zunächst übersehen wurde (es gab ja Hinweise auf einen Geruch in dem Gebiet, in dem Birgit später gefunden wurde).
Nach 5 Jahren war an DNA-Spuren wohl nichts mehr zu holen, befürchte ich.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:24
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:wie intensiv regional berichtet wurde und wie intensiv die Ermittlungsarbeiten von Beginn an waren - die Polizei ging von Haus zu Haus (ok, das ist überschaubar), kontaktierte Fluggäste, durchsuchte das Gelände und die verlassenen Militaerbauten, setzte Hubschrauber ein....
Damit erreichte die Polizei aber nur ihr bekannte Personen und durchsuchte Objekte, die sie für relevant hielt. Das ist anfangs völlig okay und ein verständlicher Ansatz.

Was dabei unberücksichtigt bleibt sind alle Personen und Orte, die die Polizei nicht auf dem Radar hat, die aber möglicherweise auch wichtig sein könnten.

Nach 11 Jahren, in denen der definierte Suchradius nicht erfolgreich war stellt sich aber schon die Frage, ob man nicht flächendeckender agieren sollte. Gerade in einem Fall, der weit überregionale Komponenten beinhaltet.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:32
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Nach 11 Jahren, in denen der definierte Suchradius nicht erfolgreich war stellt sich aber schon die Frage, ob man nicht flächendeckender agieren sollte.
Suchradius nach was?

Die Leiche wurde quasi am Ende der Landebahn gefunden. Und das Auto unweit des Flughafens.

Der Taeter könnte weltweit zu finden sein - es ist ein internationaler Flughafen, v. A. Fuer den Transport von Gütern.

Oder wie B Ameis eine weitere Anreise haben.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Damit erreichte die Polizei aber nur ihr bekannte Personen und durchsuchte Objekte, die sie für relevant hielt.
Haben sie zeitnah abgeprüft - ich sehe nicht, dass man mehr als 10 Jahre später neue Erkenntnisse bekommen wuerde - zumal der Fall auch letztes Jahr um Ostern wieder in den Medien war.

Hier steht einiges dazu:
Beitrag von T68 (Seite 16)

Und hier:
Zitat von maxxb74maxxb74 schrieb am 05.10.2015:Die Ermittler hätten nach wie vor keine erfolgversprechenden Hinweise, was mit der Frau passiert sein könnte, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach dem SWR auf Nachfrage mit. Die 54-Jährige bleibe spurlos verschwunden. Der "Ermittlungshorizont" werde daher nun ausgeweitet.
So will die Polizei in den kommenden Wochen wieder gezielt Menschen anschreiben, die am Osterwochenende am Flughafen waren. Rund 1.000 solcher Briefe hat die Sonderkommission der Polizei Koblenz bereits verschickt, an mögliche Zeugen in Deutschland, der EU und auch China. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 54-Jährige nicht freiwillig verschwunden ist.



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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:45
Hier nich ein Bericht, der zeigt, wie aufwendig sich die zeitnahe Suche gestaltet hat:
[1. Update] Das Auto der vermissten Birgit A. ist am Samstagmorgen, 11. April, auf dem Parkplatz des Gemeindehauses in Lautzenhausen – also in der Nähe des Flughafens, wo die 54-Jährige arbeitet und zuletzt gesehen wurde – gefunden worden. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher. Die großangelegte Suche nach der Vermissten konzentriert sich seitdem auf Lautzenhausen und weite Teile der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück.
[2. Update] Auch am Sonntag, 12. April, sind seit 9.30 Uhr 142 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen sowie die Rettungshundestaffeln aus Landau, Lahnstein und Bad Sobernheim auf der Suche nach Birgit A. Bis 20 Uhr haben sie eine Fläche von 28 Quadratkilometern (!) rund um den Flughafen Hahn abgesucht – unterstützt vom Polizeihubschrauber. Wie Oliver Socher, der Einsatzleiter der Feuerwehr, im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet, wird die Suche auch nach 20 Uhr weitergeführt.
5. Update] Am Mittwoch, 15. April, wurde erneut in einer großen Aktion, diesmal auf dem Gelände des Flughafen Hahn, nach Birgit A. gesucht. 80 Feuerwehrleute der VG Kirchberg und vom Malteser Hilfsdienst sowie ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Die Suche blieb ergebnislos.
Quelle:
https://www.rhein-zeitung.de/rheinland-pfalz/birgit-a-bleibt-verschwunden-erneute-suche-am-hahn-erfolglos-5-update_arid-1298345.html#.VS6rJvn8lqE


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:53
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Der Taeter könnte weltweit zu finden sein - es ist ein internationaler Flughafen, v. A. Fuer den Transport von Gütern.
Ja, aber die Wahrscheinlichkeit von relevanten Personen, Zeugen, tatrelevanten Örtlichkeiten nimmt mit der Entfernung ab. „Weltweit“ zu suchen ist unrealistisch. Zumal Hahn nun auch kein Großflughafen mit Millionen Fluggästen und dementsprechend viel Personal ist.

Wenn aber das Opfer, seine Familie, Kollegen, Freunde, Bekannte und viele Bedienstete und Reisende nicht nur im nahen Umfeld zu finden sind sondern aus einem größeren Einzugsbereich stammen, erscheint eine überregionale Suche sinnvoll.

Und nochmal: die Polizei hat offensichtlich bisher nicht überregional um Hinweise von allen, die vielleicht etwas beitragen können, gebeten. Man hat im räumlichen Umfeld gesucht, in regionalen Medien (dazu gehört für mich auch der SWR Rheinland-Pfalz) und man hat Personen angesprochen, von denen man weiß.

Jeder, der in NRW, BaWü oder sonstwo lebt, hat medial bestenfalls zufällig etwas von diesem Fall mitbekommen. Jeder, den die Polizei bisher nicht kennt oder der nicht zu den berücksichtigten Gruppen (Familie, Passagiere, Kollegen, Nachbarn, …) gehört, wurde nicht adressiert.

Aber ich glaube das wird eine sinnlose Diskussion weil wenn man diesen Punkt nicht sehen möchte, braucht man es nicht totdiskutieren.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 12:05
Deren Leiter Bernd Kreuter und seine Leute ließen nichts unversucht. Klopften privates und berufliches Umfeld der Frau ab, durchkämmten 400 Hektar Wald, ließen Taucher Wasserbecken mit 250 000 Kubikmeter Volumen durchsuchen, schrieben weltweit 2632 Passagiere, die am 4. April 2015 auf dem Airport waren, an, fuhren ihre bevorzugten Wanderwege mit Mountainbikes ab, vernahmen 4000 Personen. Erfolg: Null!
Quelle:https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/sechs-jahre-nach-der-tat-wird-der-mordfall-birgit-ameis-jetzt-geloest-75968088.bild.html
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Zumal Hahn nun auch kein Großflughafen mit Millionen Fluggästen und dementsprechend viel Personal ist.
Noe, die Zahl der Passagiere war überschaubar und diese hat man angeschrieben.

Vor allem war (oder ist) der Hahn ein internationaler Frachtflughafen (er wurde als Drehscheibe bezeichnet) - mit entsprechend Personal zum Aus- und Umladen und vermutl. Subunternehmern. Und dem Flugpersonal aus diversen Ländern, auch China und Russland.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb am 22.07.2025:Ich finde, der Taeterkreis ist gross - es kann ja auch jemand sein, der immer wieder mal am Hahn vor Ort war.
Also z.B. jemand von einer Flugzeugcrew. Dann war der Hahn ein Frachtflughafen, Waren wurden ausgeladen und umgeladen. Techniker fuer Wartungen...
ich glaube, da kommen recht viele Personen in Betracht und es ist schwer nachvollziehbar, wer immer mal wieder vor Ort war.

Es sind einige Unternehmen, dazu teilweise im Ausland ansaessig mit Mitarbeitern die u.U. laenderuebergreifend eingesetzt werden.
Insg. wurden 4000 Personen vernommen - zeitnah.
Was haette die Polizei denn 5 Jahre (nach dem Leichenfund) oder 10 Jahre später noch tun sollen?
Es gibt wohl keinerlei Hinweis auf einen best. Taeter.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Jeder, der in NRW, BaWü oder sonstwo lebt, hat medial bestenfalls zufällig etwas von diesem Fall mitbekommen. Jeder, den die Polizei bisher nicht kennt oder der nicht zu den berücksichtigten Gruppen (Familie, Passagiere, Kollegen, Nachbarn, …) gehört, wurde nicht adressiert.
Die, die zum Hahn angreist sind, hat man doch namentlich und damit angeschrieben.

Das Einzugsgebiet fuer Leute, die am Hahn gearbeitet haben und ihn gerne zum Reißen nutzte, war sicherlich RLP - und da kam man um den Fall nicht herum.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 13:06
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Man ging sehr schnell von einem Unfall oder einem Verbrechen aus und tat viel, um Birgit aufzufinden.
Ja. Als es noch ein Vermisstenfall war, hat man das große Besteck aufgefahren und natürlich auch die Öffentlichkeit stark mit einbezogen. Das war auch richtig so und ist auch üblich, wenn eine Gefahr für Leib und Leben angenommen werden muss.

Später, als daraus ein Verbrechen geworden war, dürfte die Arbeit wesentlich zurückhaltender stattgefunden haben. Da wurde nur punktuell an die Öffentlichkeit gegangen (Hinweistafeln). Es waren ja fünf Jahre seit dem Verschwinden vergangen und es hatte für Zeugen genügend Gelegenheit gegeben, sich zu melden. Hausbesuche und Hundertschaften im Unterholz waren nach dem Leichenfund sinnfrei. So ließen sich keine neue Zeugen aus dem Hut zaubern.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Ich empfinde es aber als ungeschickt.
Deine Empfindungen seien Dir unbenommen. Eine nachvollziehbare Begründung habe ich bislang aber nicht vernommen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 13:13
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Später, als daraus ein Verbrechen geworden war, dürfte die Arbeit wesentlich zurückhaltender stattgefunden haben
Woraus schliesst Du das?
In meinen Augen hat man bereits in 2015 alles an Infos eingesammelt, was einzusammeln war:
Siehe auch z.B. die Infos aus dem verlinkten Bild Artikel.

Ich denke, wenn man brauchbare DNA gefunden haette, haette man inzwischen um Speichelproben gebeten.....es war Pech, dass die Leiche nicht frueher gefunden wurde.

Hier haette mich auch interessiert, was die operative Fallanalyse ergeben hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 13:46
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Woraus schliesst Du das?
Aus allgemeinen Erwägungen.

Vermisstenfälle unterscheiden sich von Verbrechensfällen, was die rechtlichen Möglichkeiten der Ermittler betrifft. Bei Vermisstenfällen gibt es auch keine Soko wie die Soko "Hahn", die kurzfristig mit 10 bis 30 Ermittlern aufgebaut wird.

Strafprozessuale Maßnahmen sind erst möglich, wenn ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet worden ist. Das war erst mit dem Leichenfund möglich. Darunter auch verdeckte Ermittlungsmaßnahmen wie beispielsweise Abhörmaßnahmen, Durchsuchungen, Vernehmungen (statt informatorischer Befragungen) usw.

Ich gehe davon aus, dass Kennverhältnisse von Birgit A., beruflich oder privat, wesentlich intensiver durchleuchtet worden sind. V.a. Personen, die A.s Tagesablauf in Hahn und speziell an diesem Tag gut kannten. Daten geprüft wurden (was vorher nicht zulässig war), eine grundlegende Revision aller bis zum Leichenfund verfolgten Spuren erfolgt ist.

Auch eine OFA wird erst nach dem Leichenfund erfolgt sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 13:52
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Vermisstenfälle unterscheiden sich von Verbrechensfällen, was die rechtlichen Möglichkeiten der Ermittler betrifft.
Bereits 6 Wochen nach dem Verschwinden wurde die Aussage getroffen, dass ein Kapitalverbrechen immer wahrscheinlicher gesehen wird und die SOKO bestand bereits....hier hat man es also nicht 'lasch' angehen lassen;
Noch immer keine Spur von der seit Ostersamstag, 4. April, vermissten Birgit Ameis - und deshalb geht die Kripo erneut mit einem Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit. Die 30-köpfige Soko "Hahn" und Helfer haben fast jeden Stein umgedreht am und um den Flughafen - nichts. Und deshalb formuliert Pressesprecher Helmut Zirfas: "Die Ermittlungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse lassen nunmehr den Schluss zu, dass die 54-Jährige nicht freiwillig verschwunden ist. Ein Kapitaldelikt als Ursache wird immer wahrscheinlicher." Es ist aber auch genauso vorstellbar, dass sie in unwegsamem Gelände einen Unfall hatte
Sechs Wochen waren es am Samstag seit dem Verschwinden von Birgit Ameis - und für die Polizei erhärtet sich die Befürchtung: Sie ist mutmaßlich Opfer eines Verbrechens geworden.
In den Fokus rückt, dass die 54-Jährige als begeisterte Wanderin bekannt ist. Hat sie bei einer Wanderung im Hunsrück eine fatale Bekanntschaft gemacht?
Quelle:
https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/vermisste-birgit-ameis-verhaengnisvolle-bekanntschaft-beim-wandern_aid-6129685
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Auch eine OFA wird erst nach dem Leichenfund erfolgt sein.
So lese ich es auch.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 13:55
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Insg. wurden 4000 Personen vernommen - zeitnah.
Was haette die Polizei denn 5 Jahre (nach dem Leichenfund) oder 10 Jahre später noch tun sollen?
Es gibt wohl keinerlei Hinweis auf einen best. Taeter.
Man stellte seine Fragen aber nur in selbst definierten Umgebungen. Medial weitgehend regional begrenzt und personell auf Personengruppen beschränkt, die man selbst definiert hatte: Passagiere, Kollegen, Familie, Nachbarn etc.

Wenn da ein potentieller Tippgeber nicht zu den berücksichtigten Kreisen gehört, wurde er 11 Jahre lang nicht angesprochen. 4000 Leute befragen ist beachtlich, bringt aber nix wenn ein Mitwisser blöderweise nicht aus einer umgrenzten Gruppen kommt.

Gerade Orte mit viel Publikum wie Bahnhöfe oder Flughäfen, wo neben Passagieren zusätzlich zahlreiche Dritte unterwegs sind - Abholer oder Zubringer von Passagieren, Flugzeugspotter, sonstige Besucher, … schreien doch eigentlich nach einer breit angelegten, unbegrenzten Fahndung. Und nicht klar begrenzen Radien, auch wenn die womöglich relativ weit gestreckt wurden.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Das Einzugsgebiet fuer Leute, die am Hahn gearbeitet haben und ihn gerne zum Reißen nutzte, war sicherlich RLP - und da kam man um den Fall nicht herum.
Eben nicht. NRW, Hessen und BaWü sind sehr, sehr nah, weniger als 1 Autostunde entfernt.

Wenn jemand überhaupt Regionalsender konsumiert, wird er aber in NRW eher WDR Aktuelle Stunde und Lokalzeit schauen, in Hessen die Hessenschau. Außerhalb von RLP und dem Saarland wird man Regionalprogramme des SWR wohl kaum wahrnehmen. Und das kommt, dass man hier in kleinen, schwach besiedelten Gebieten informiert. Die Reichweiten von WDR, HR und SWR BaWü sind in einer ganz anderen Liga.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 14:53
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Außerhalb von RLP und dem Saarland wird man Regionalprogramme des SWR wohl kaum wahrnehmen
Laut Thread wurde im April bereits auch auf RTL berichtet:
Zitat von maxxb74maxxb74 schrieb am 20.04.2015:: der Beitrag kam bei "Explosiv Weekend" Erstausstrahlung Samstag, 18.04.2015, 19:05 Uhr !!
Und in diesem SAT1 Magazin fuer RLP und Hessen, auch 2015:
https://www.1730live.de/2015/05/20/wo-ist-birgit-ameis/

Sieht also nicht so aus, aus wäre nur lokal in RLP berichtet worden.

Nach rund 1,5 Jahren gab es den Stern Artikel.

Und nach dem Leichenfund ging die Polizei doch auch verstärkt an die Presse - in meiner Wahrnehmung.

Das hier war 2022:
Zitat von maxxb74maxxb74 schrieb am 25.07.2022:Gerade lief der Fall bei "ungelöst und unvergessen"
Und wie gesagt: ich meine mich zu erinnern, dass Gerne auch kurz etwas in XY sagte und Bilder von Birgit und ihrem Auto eingeblendet wurden.

Ich finde, dieser Fall hatte durchaus Präsenz in den Medien - von Anfang an, was selten ist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 15:58
Ich denke, dass der Wunsch, den Fall in Aktenzeichen XY zu thematisieren, nicht gleichbedeutend ist mit einer allgemeinen, oder gar fundamentalen, Kritik an der bisherigen Arbeit der Ermittler.

Was man bedauern kann, ist die Tatsache, dass von den Bemühungen der Ermittler ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr allzuviel nach außen, also an die Öffentlichkeit, kommuniziert wurde, und vielleicht auch die Tatsache, dass die an die Öffentlichkeit bzw. an potentielle Zeugen gerichteten Fragen über die lezten Jahre stets die gleichen geblieben sind.

Man kann diese Art der Kommunikation nicht allein auf fahndungstaktische Überlegungen zurückführen, da ja bekanntermaßen die Autorin und Psychologin Lydia Benecke in ihrer Sendung bei Sat 1 Gold doch bis dahin unbekannte Information der Ermittler publiziert hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 16:05
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Was man bedauern kann, ist die Tatsache, dass von den Bemühungen der Ermittler ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr allzuviel nach außen, also an die Öffentlichkeit, kommuniziert wurde, und vielleicht auch die Tatsache, dass die an die Öffentlichkeit bzw. an potentielle Zeugen gerichteten Fragen über die lezten Jahre stets die gleichen geblieben sind.
Bei Amy Lopez wurde mehr Info (zu den vermissten Gegenständen) herausgegeben, als klar war, dass man DNA Spuren sichern konnte.

Ich befürchte, dass man im Fall Ameis (entgegen der anfänglichen Hoffnung in 2021) keine brauchbare DNA mehr finden konnte.....seit 2022 ist quasi Funkstille, was neue Infos angeht.

Ich finde es auch sehr bedauerlich.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:da ja bekanntermaßen die Autorin und Psychologin Lydia Benecke in ihrer Sendung bei Sat 1 Gold doch bis dahin unbekannte Information der Ermittler publiziert hat
Diese Sendung habe ich leider verpasst. Aber hier im Thread steht ja einiges.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:nicht gleichbedeutend ist mit einer allgemeinen, oder gar fundamentalen, Kritik an der bisherigen Arbeit der Ermittler.
Ja, denen kann man hier schlecht einen Schwarzen Peter zuschieben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 19:43
Bei der intensiven Suche nach Fr. Ameis, die @Jan_
hier nochmal eingestellt hat, da hätte man sie doch in dieser Fichtenschonung finden müssen. Das wirft wieder die Frage auf, ob sie überhaupt zum Zeitpunkt der Suche dort schon gelegen hat. Hier wurde ja öfter angedacht das aufgrund des nahen Ablageplatzes der Täter an diesem Ostersamstag nur ein knappes Zeitfenster hatte. Das kann durchaus so gewesen sein, muss es aber nicht. Er kann auch über reichlich Zeit verfügt haben, denn mMn sagt der Ablageplatz, nur weil er so nah am Flughafen war, nicht unbedingt etwas über die Zeit aus die der Täter hatte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 21:01
Zitat von OriginesOrigines schrieb:
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Das und die von mir oben genannten Gründe, warum lokale Ermittlungen nicht weitreichend genug erscheinen, lassen einen denken, dass die Polizei hier unglücklich agiert.
Ist das der Rückschluss aus dem Umstand ist, dass etwas nicht bei XY thematisiert worden ist?
Die Kriminalpolizei aus dem rund 65 km entfernten Koblenz ermittelt hat (und nicht die Cops von der Kripo Bärenbach)?
Der Fall nicht aufgeklärt ist?

Mangels neuer Fakten zum Fall muss man jetzt nicht das ZDF-Pferd totreiten. Es gibt überhaupt keinen Einblick in die Ermittlungen der Kriminalpolizei außerhalb der öffentlich bekannt gegebenen Erkenntnisse und Fragen. Wir haben keine Ahnung, wie intensiv welche Richtungen bearbeitet worden sind.
Hilfe! Ich bitte darum, dass hier nicht überinterpretiert wird. Mir ging es bei der Frage, ob der Fall bei XY thematisiert wurde, "nur" darum den Stand der öffentlichen Erkenntnisse und die dazugehörigen Fragen zu dem Zeitpunkt der Ausstrahlung in Erfahrung zu bringen. Ich wollte damit keinen Tadel in Richtung Polizei lancieren.
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:
Zitat von Gast_01Gast_01 schrieb:Ich habe im XY_Wiki nichts dazu gefunden.
Ich auch nicht - aber ich erinnere mich daran und es wird auch in dem SWR-Artikel aufgeführt:
Polizei bezog die Öffentlichkeit bei der Fahndung mit ein
Bei den Ermittlungen setzte die Polizei erneut auch auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Mit Fahndungsaufrufen, Flyern und Plakaten suchten die Ermittler nach Zeugen, die Hinweise zu dem Fall geben konnten. Auch in der ZDF-Sendung Aktenzeichen "XY Ungelöst" war der Fall Ameis Thema. Die Soko "Hahn" ging allen Hinweisen nach.
Quelle:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/gewaltverbrechen-verschwinden-birgit-ameis-10-jahre-danach-100.html

Nicht als Filmfall, aber ich meine, es war war Thema als die gefundene Box etc. der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Und auch direkt als Birgit A. (sowie ihr Auto) verschwunden war, war es zumindest Thema in den SWR Regionalrichten.
Ich fürchte, dass es sich um Fake-News handelt. Kein einziger Suchbegriff greift entsprechend im XY-Wiki.

Vielleicht ein anderes Format? Ungeklärte Morde, o.ä.?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 21:06
Zitat von Jan_Jan_ schrieb:Diese Sendung habe ich leider verpasst. Aber hier im Thread steht ja einiges.
Im Themenwiki findest du die Transkription der Sendung:
Beitrag von Tritonus (Seite 633)


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