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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.622 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 20:53
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Wenn sie jemand interessant gefunden hätte, egal, in welchen Kontext, hätte sie dieses Interesse vermutlich nicht erwidert.
Aber wäre das im sozialen Umfeld nicht aufgefallen? Auch wenn B. A. die Zeit auf dem Hahn außerhalb der Arbeit eher kontemplativ und als „Auszeiten“ genutzt zu haben scheint, müsste es Kollegen, Nachbarn oder in Gesprächen mit dem Bruder etc. doch wahrgenommen worden sein, wenn da jemand etwas zu oft in ihrem Umfeld herumschwirrt oder auffälliges Interesse zeigt.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Er ist alleine. Hat vielleicht mehr Möglichkeiten als sonst (Vermieter in Urlaub gefahren, etc.). Er sieht auch die ganzen Leute, die fröhlich über Ostern wegfliegen. Das frustriert ihn noch mehr. Da schlägt er zu. Wäre sowas nicht denkbar?
Denkbar ist grundsätzlich alles, aber „allgemeiner Frust“ erscheint mir als alleiniges Motiv etwas dünn.

Ich denke, dass mehr passiert sein muss, dass es zu einer Konfrontation und einer Eskalation gekommen sein muss.

Dass es die letzte Schicht von B. A. auf dem Hahn war und insofern jemand die möglicherweise letzte Gelegenheit einer Klärung nutzen wollte, könnte gut sein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 21:23
Ich denke, dass sie als Wanderfreundin und auch aufgrund ihres Berufes Naturliebhaberin war und tippe am ehesten auf die Vogelmafia. Es gibt im Hunsrück durchaus seltene und damit für Sammler und Züchter kostbare Vogelarten. Sie wollte für Ostern eventuell ein paar Zweige aus dem Wald mitnehmen und hat diese Schonung mit den Vogelfallen entdeckt. Sie plante kein Treffen mit einem bestimmten Menschen, hatte jedoch zuvor bereits Beobachtungen im Hinblick auf illegalen Vogelfang vom Tower aus gemacht. Vogelflug spielt an Flughäfen durchaus eine Rolle, besonders bei Starts und Landungen. Vielleicht wollte sie nur die Fallen näher betrachten, kam jedoch jemandem in die Quere, der sein lukratives Geschäft dadurch bedroht sah. Die Plakataufrufe in russischer Sprache und die Fragen zu den Drahtgebinden weisen für mich in diese Richtung.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 21:34
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Sie wollte für Ostern eventuell ein paar Zweige aus dem Wald mitnehmen und hat diese Schonung mit den Vogelfallen entdeckt. Sie plante kein Treffen mit einem bestimmten Menschen, hatte jedoch zuvor bereits Beobachtungen im Hinblick auf illegalen Vogelfang vom Tower aus gemacht. Vogelflug spielt an Flughäfen durchaus eine Rolle, besonders bei Starts und Landungen. Vielleicht wollte sie nur die Fallen näher betrachten, kam jedoch jemandem in die Quere, der sein lukratives Geschäft dadurch bedroht sah. Die Plakataufrufe in russischer Sprache und die Fragen zu den Drahtgebinden weisen für mich in diese Richtung
Ich glaube nicht das man nach einer 12 Std. Schicht, 170 km Heimfahrt vor sich, dann noch bei dem miesen kalten Wetter was an dem Ostersamstag herrschte noch extra in den Wald stiefelt , nur um ein paar nasse Zweige zu holen. Oder halt wegen dieser Vogelfallen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 21:48
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Auch wenn B. A. die Zeit auf dem Hahn außerhalb der Arbeit eher kontemplativ und als „Auszeiten“ genutzt zu haben scheint, müsste es Kollegen, Nachbarn oder in Gesprächen mit dem Bruder etc. doch wahrgenommen worden sein, wenn da jemand etwas zu oft in ihrem Umfeld herumschwirrt oder auffälliges Interesse zeigt.
Er muss nicht in ihrem Umfeld herumschwirrt sein oder ihr schoene Augen gemacht haben.
Ich denke, er hatte eine Phantasie im Kopf und die Gelegenheit dazu (vielleicht war die Gattin ueber Ostern nicht da oder er hockte ueber die Feiertage auf dem Hahn fest und wollte ein bisschen 'Abwechslung') - und Birgit, deren Gewohnheiten er kannte, war auch 'greifbar' , um diese Phantasie auszuleben.


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12.05.2026 um 21:58
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Ich denke, dass sie als Wanderfreundin und auch aufgrund ihres Berufes Naturliebhaberin war und tippe am ehesten auf die Vogelmafia. Es gibt im Hunsrück durchaus seltene und damit für Sammler und Züchter kostbare Vogelarten. Sie wollte für Ostern eventuell ein paar Zweige aus dem Wald mitnehmen und hat diese Schonung mit den Vogelfallen entdeckt. Sie plante kein Treffen mit einem bestimmten Menschen, hatte jedoch zuvor bereits Beobachtungen im Hinblick auf illegalen Vogelfang vom Tower aus gemacht. Vogelflug spielt an Flughäfen durchaus eine Rolle, besonders bei Starts und Landungen. Vielleicht wollte sie nur die Fallen näher betrachten, kam jedoch jemandem in die Quere, der sein lukratives Geschäft dadurch bedroht sah. Die Plakataufrufe in russischer Sprache und die Fragen zu den Drahtgebinden weisen für mich in diese Richtung.
So ähnlich hab ich auch schon mal spekuliert vor 100 Seiten oder so. Also daß sie auf die Vogelmafia getroffen ist und es zu einer Auseinandersetzung kam. Glaube aber nicht, daß sie da vorher schon etwas davon gesehen hatte, denn da hätte sie bestimmt jemandem davon erzählt.
Aber irgendwie kann ich mir doch nicht vorstellen, daß sie ihr Auto so weit weg geparkt hätte, wenn sie irgendwo Zweige für ein Ostergesteck hätte sammeln wollen und wenn sie zum Waldrand gefahren wäre, daß dann jemand ihr Auto von dort nach Lautzenhausen gefahren hätte, das macht ja schon gar keinen Sinn.
Ich glaube ich verwerfe auch diese Theorie….


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

12.05.2026 um 22:03
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Ich glaube nicht das man nach einer 12 Std. Schicht, 170 km Heimfahrt vor sich, dann noch bei dem miesen kalten Wetter was an dem Ostersamstag herrschte noch extra in den Wald stiefelt , nur um ein paar nasse Zweige zu holen. Oder halt wegen dieser Vogelfallen.
Vor allem parkt man dann das Auto nicht kilometerweit weg sondern fährt direkt dahin. Das hatten wir ja schon öfter: Moos für Osternester, Rekitzrettung, Zweige - das kann man einfach total vergessen in Anbetracht des Parkplatzes. Ich parke doch nicht 3 min vom Apartment weg mitten im Dorf und gehe dann zu Fuß bei Null Grad und Schneeregen über mehrere Schnellstraßen hinweg eine dreiviertel Stunde lang irgendwie querfeldein um ein paar Zweige zu pflücken, die ich genauso gut in Lohmar im Vorgarten bekomme. Was für ein Schwachsinn, sorry.


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12.05.2026 um 22:12
@Tritonus
Das sehe ich genau so ! Aber die , die vermuten das es so gewesen sein könnte, werden jetzt sagen das Fr.Ameis dort geparkt hat, umgebracht wurde, und der Täter das Auto zurück auf den Gemeindeparkplatz gefahren hat.


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12.05.2026 um 22:14
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Aber die , die vermuten das es so gewesen sein könnte, werden jetzt sagen das Fr.Ameis dort geparkt hat, umgebracht wurde, und der Täter das Auto zurück auf den Gemeindeparkplatz gefahren hat.
Dann sollen sie aber bitte auch erklären, warum es an dem Auto keine Spuren einer fremden Person gegeben hat.


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12.05.2026 um 23:05
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Das sehe ich genau so ! Aber die , die vermuten das es so gewesen sein könnte, werden jetzt sagen das Fr.Ameis dort geparkt hat, umgebracht wurde, und der Täter das Auto zurück auf den Gemeindeparkplatz gefahren hat.
Und ein ertappter Vogelfallensteller soll das Auto warum umgeparkt haben? Und dabei noch das Risiko eingehen, Spuren zu hinterlassen? Man hätte doch eh keine Verbindung von ihm zu BA gehabt, da reine Zufallsbegegnung.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 00:04
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und ein ertappter Vogelfallensteller soll das Auto warum umgeparkt haben? Und dabei noch das Risiko eingehen, Spuren zu hinterlassen? Man hätte doch eh keine Verbindung von ihm zu BA gehabt, da reine Zufallsbegegnung.
Das würde wahrscheinlich so begründet werden , um vom Tatort und der Leiche abzulenken.


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13.05.2026 um 06:53
Aber dann wäre der Täter ein großes Risiko eingegangen indem er das Auto zum Gemeindeparkplatz bringt. Dabei wird er unterwegs und im Ort doch wahrscheinlicher gesehen als wenn er das Auto nicht bewegt - oder wenn er es von diesem Wald wegbringen will, dass er es irgendwo sonst abstellt, auf einem etwas entfernten Wanderparkplatz etc.

Dass ein Täter das Auto auf dem Gemeindeparkplatz abgestellt hat ist für mich aus 2 Gründen eher unwahrscheinlich:

- keine Spuren eines Fremden im Auto
- im Ort hat der Täter ein erhöhtes Risiko von Passanten/Zeugen gesehen zu werden. Es mag ein Treffpunkt gewesen sein, aber ich glaube kaum, dass ein Täter, der das Auto verstecken will, es dorthin stellt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 09:00
Der "Papageno" scheidet für mich aus. Der Täter hat einen Bezug zum Flughafen, zu BA (er kannte gewisse Abläufe und das passt beim "Papageno" schon mal nicht) und ein begrenztes Zeitfenster. Darin sind Ablageort der Leiche, Abstellort des Wagens (unabhängig davon, ob er oder BA den Wagen dorthin fuhr) begründet.

Wenn er die Abläufe von BA kannte (Rückkehr nach Lohmar), hätte er doch nur 124 km nach Frankfurt am Main fahren müssen und dort den Wagen auf einen P+R Parkplatz stellen brauchen. Dann wäre der Wagen nochmal länger nicht gefunden worden, und man hätte womöglich nach Spuren ins Frankfurter Bahnhofsviertel gesucht.

Das ging aber nicht, weil der Täter wenig Zeit hatte und örtlich nicht flexibel war. Er konnte womöglich auch nur glaubwürdige Erklärungen für seine Abwesenheit für eine gewisses Zeitfenster geben, wem gegenüber auch immer (Familie, Arbeitgeber). Und er musste, das vermute ich stark, zum Flughafen zurück. Wenn er den Wagen, ohne Spuren zu hinterlassen, zum Gemeindehausparkplatz fuhr, was sicherlich möglich ist, dann konnte er von dort bequem und schnell zum Flughafen zurück gehen.


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13.05.2026 um 10:14
Dass der Täter unter Zeitdruck stand weil er am Flughafen arbeitet und lokal begrenzt war, ist eine Vermutung und die bekannten Fakten beweisen dass nicht.

Mit ist klar, welche Vermutung du hast, aber es gibt keine handfesten Indizien dafür.

Bzgl. des Autos bin ich bei dir. Wollte man ein Auto möglichst lange verstecken, stellt man es am besten mitten auf einen großen öffentlichen Parkplatz, idealerweise einen, wo Fahrzeuge auch länger stehen. Problem heute sind Kameras, die allerorten installiert werden, das war damals aber noch nicht so weit verbreitet.

Der Rückweg zum Flughafen wäre in deiner Theorie ein großes Risiko für den Täter gewesen. Er konnte gesehen werden und eigentlich müsste es auch Logdaten geben wenn jemand Sicherheitsbereiche verlässt oder betritt.


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13.05.2026 um 10:29
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Dass der Täter unter Zeitdruck stand weil er am Flughafen arbeitet und lokal begrenzt war, ist eine Vermutung und die bekannten Fakten beweisen dass nicht.
Ja, das ist meine Vermutung.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Der Rückweg zum Flughafen wäre in deiner Theorie ein großes Risiko für den Täter gewesen. Er konnte gesehen werden und eigentlich müsste es auch Logdaten geben wenn jemand Sicherheitsbereiche verlässt oder betritt.
Alle Risiken ausschließen kann kein Täter. Es geht um Risikomanagement innerhalb bestimmter Abhängigkeiten, die der Täter nicht ändern kann, was dieser Täter meiner Ansicht nach gut beherrschte. Einen perfekten Mord gibt es nicht. In diesem Fall ist bekannt, dass Kamera Aufzeichnungen zum Zeitpunkt, als sie angefordert wurden, bereits gelöscht waren.

Mit den Logdaten ist es so eine Sache: Man kann auch den Token von jemand anders nehmen, um Türen zu öffnen, Gebäude zu betreten und zu verlassen. BA hatte einen solchen Token, er wurde im Fahrzeug gefunden. Jemand, der so viel kriminelle Energie hat, einen Menschen zu töten, dem ist auch zuzutrauen, sich bei so Dingen wie Gebäudezutritt nicht "vertragskonform" zu verhalten.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Mit ist klar, welche Vermutung du hast, aber es gibt keine handfesten Indizien dafür.
In diesem Fall habe ich keine konkrete Vermutung.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 11:56
Zitat von sören42sören42 schrieb:Alle Risiken ausschließen kann kein Täter.
Das stimmt. Und ich glaube auch, dass Täter in weiten Teilen intuitiv handeln, also nicht jede sich stellende Frage unter Millionen Aspekten abwägen und die perfekte Verhaltensweise zeigen, die haben gar keine Zeit um Dinge so zu beleuchten wie wir es hier tun - mit viel Zeit, Abwägungen und Schwarmintelligenz.

Die wenigsten Täter sind so schlau und rundum abgeklärt, dass die Tat perfekt verschleiert wird. Eher gibt es Lücken, offene Fragen und verschiedene Möglichkeiten bei der späteren Rekonstruktion und das erscheint dann so, als hätte jemand einen sehr guten Plan gehabt. Vieles davon ist nur Glück für den Täter.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Mit den Logdaten ist es so eine Sache: Man kann auch den Token von jemand anders nehmen, um Türen zu öffnen, Gebäude zu betreten und zu verlassen. BA hatte einen solchen Token, er wurde im Fahrzeug gefunden. Jemand, der so viel kriminelle Energie hat, einen Menschen zu töten, dem ist auch zuzutrauen, sich bei so Dingen wie Gebäudezutritt nicht "vertragskonform" zu verhalten.
Schon richtig, nur sind solche Sicherungssysteme in der Regel so beschaffen, dass man sie nicht so ohne Weiteres austricksen kann. Man kann zwar Token anderer Leute benutzen, aber es gibt dann sicherlich Logdaten, die nicht so einfach manipulierbar sind - jedenfalls nicht für normale Nutzer.

Sollten also zeitlich passende Datensätze vorhanden sein, die im Zusammenhang mit dem Verschwinden von B. A. in die Zeitlinie passen und derjenige kann es nicht wirklich plausibel erklären, wäre das schon sehr verdächtig.

Das scheitert weniger an der kriminellen Energie eines Täters, sondern er hinterlässt auffällige Spuren. Und je nach Arbeitsumfeld müsste ggf. auch Kollegen auffallen wenn da jemand plötzlich aufgeregt aus einer Pause zurückkommt, Abwehrverletzungen hat oder Spuren eines Ausflugs in den Wald mitbringt. Selbst wenn derjenige es zunächst erklären kann müsste es einem Zeugen später komisch vorkommen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 13:09
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Sollten also zeitlich passende Datensätze vorhanden sein, die im Zusammenhang mit dem Verschwinden von B. A. in die Zeitlinie passen und derjenige kann es nicht wirklich plausibel erklären, wäre das schon sehr verdächtig.
Wenn jemand den Türöffner betätigt und sich nicht ausstempelt, könnte das auffallen. Vielleicht ist die Arbeitszeit aber ohne Aufzeichnung, und das Gebäude kann verlassen werden? Es gibt auch gleitende Arbeitszeiten, wo nicht so genau fest steht, wann eine Pause genommen wird und auch vom Beschäftigten selbst, innerhalb gewisser Bandbreiten, bestimmt werden kann. Und wenn jemand (rein fiktiv!) einen fremden Türöffner verwendet, etwa (rein fiktiv!) den von BA, wird es kompliziert: War es BA, die ihn benutzt hat (lebte sie also noch)? Oder war es ihr Mörder? Also die Datensätze sagen dann auch etwas aus, lassen aber unterschiedliche Handlungsverläufe zu, Vorsicht ist dann bei der Interpretation geboten.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Die wenigsten Täter sind so schlau und rundum abgeklärt, dass die Tat perfekt verschleiert wird. Eher gibt es Lücken, offene Fragen und verschiedene Möglichkeiten bei der späteren Rekonstruktion und das erscheint dann so, als hätte jemand einen sehr guten Plan gehabt.
Perfekt verschleiert nicht, aber auch nicht ganz blöd: Dass der Gemeindehausparkplatz nicht an BAs üblicher Heimwegstrecke lag, ist mMn kein Zufall, unabhängig davon, ob BA den Wagen dort (vom Täter veranlasst) abgestellt hat oder der Täter selbst.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 14:45
Der Sternartikel ist mittlerweile hinter einer Bezahlschranke. Darin stand, glaube ich, dass Hunde im Tower angeschlagen haben.

Als ich schon mal hier im Forum vor geraumer Zeit nachgefragt hatte, um welche Art von Hunden es sich handele, wurde ich, teils schroff, zurechtgewiesen, das sei doch egal...

Für mich ist es das eben nicht, deshalb hier noch mal explizit meine Frage an alle:

Kann sich noch jemand daran erinnern, von welchen Hunden die Rede war? SUCHHUNDE oder LEICHENSPÜRHUNDE? Stand dazu etwas im Artikel? Hat den jemand zufällig parat bzw. noch im Kopf?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 15:54
Zitat von lambitalambita schrieb:Kann sich noch jemand daran erinnern, von welchen Hunden die Rede war? SUCHHUNDE oder LEICHENSPÜRHUNDE? Stand dazu etwas im Artikel? Hat den jemand zufällig parat bzw. noch im Kopf?
Ich glaube mich erinnern zu können, dass nur die Rede von "ausgebildeten" Hunden die Rede war, ohne dass das weiter erklärt wurde.

Mal abgesehen davon: Hunde sind auch nicht unfehlbar, das kann also etwas bedeuten, muss es aber nicht.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 16:21
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich glaube mich erinnern zu können, dass nur die Rede von "ausgebildeten" Hunden die Rede war, ohne dass das weiter erklärt wurde.
Danke, aber jetzt habe ich den Artikel gefunden und nochmals gelesen. Die Rede war von ,Personen- und Fährtensuchhunden' im Tower.

Da werde ich mich mal schlau machen, wie die arbeiten, ob und welche Unterschiede es gibt zu Leichenspürhunden.

Natürlich stimmt aber auch: Hundenasen sind auch nicht unfehlbar.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

13.05.2026 um 16:32
Zitat von lambitalambita schrieb:Danke, aber jetzt habe ich den Artikel gefunden und nochmals gelesen. Die Rede war von ,Personen- und Fährtensuchhunden' im Tower.
Ah, danke, dann hatte ich das falsch im Kopf.

Aber interessant ist ja, dass es offenbar keine Leichenspürhunde waren die da angeschlagen haben - denn das wurde, glaube ich, weiter oben in der Diskussion als Beleg dafür angenommen, dass BA im Tower umgebracht worden wäre.


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