musikengel schrieb:er wusste doch dass sie am Samstag zurückfahren wollte , wartet man dann nicht auf seine Frau - egal wie spät es wird ?
hatte er evtl. selbst Dienst ?
Ein sehr guter Gedanke. Andererseits denke ich, dass man gerade dann, wenn beide Partner arbeitsbedingt oft aushäusig sind, und vielleicht sonst niemand zu Hause ist, gewisse Absprachen und Verabredungen hinsichtlich des gemeinsamen Haushalts treffen muss. Also wer bestimmte Einkäufe tätigt, die Mülltonnen rausstellt, die Heizung einschaltet, und so weiter. Klar, das kann man im Voraus vereinbaren, aber in der Lebenswirklichkeit muss man doch auch darüber sprechen. Es ändert sich ja auch mal etwas.
musikengel schrieb:wir wissen nichts über das Familienleben und auch nichts über die Beziehung von B.A. zu ihrem Mann ...
Das Familienleben würde uns erstens nicht interessieren, und zweitens auch nichts angehen, wenn Frau A. nicht einer Gewalttat zum Opfer gefallen und im Wald verscharrt worden wäre.
Ein Tatverdächtiger wurde in diesem Fall nie ermittelt, den Stern-Artikel zum Fall lese und verstehe ich so, dass das familiäre Umfeld ergebnislos überprüft wurde.
Die Frage, die sich eben stellt, waren die Verhältnisse innerhalb der Familie, also speziell die Tatsache, dass da nicht engmaschig Abfahrtszeiten usw. kommuniziert wurden, Außenstehenden bekannt?
War durch die arbeitsmäßig bedingte, räumliche Trennung der Eheleute eine Lücke, eine Leerstelle entstanden, welcher Art auch immer, die von einem uns Unbekannten, wie auch immer, gefüllt wurde?
@brigittsche weist mMn zu Recht darauf hin, dass man eine Bekanntschaft zwar vor den gewöhnlichen Mitmenschen geheim halten, aber vor der Polizei, die in einem Mordfall "alles auf links dreht", schlecht verbergen kann.
Dem steht aber entgegen, dass irgendjemand die Tat begangen haben muss.
Das lässt für mich eigentlich nur den Schluss zu, dass der Täter als solcher bekannt ist, aber nicht in Verdacht steht, oder dass wir es mit einem Phantom, einem komplett Unbekannten, zu tun haben.
Gegen die letzte Annahme spricht, dass der Tâter das Opfer, die Örtlichkeiten und die Lebensumstände des Opfers gekannt haben muss. Kann er das, ohne je gegenüber Dritten in Erscheinung getreten zu sein?
Mickelangelo schrieb:Was für ein Handy hatte Frau Ameis nochmal genau? Ich konnte nichts über das Modell finden..
Das Fabrikat oder das Modell wurde mWn nie benannt. Der aktivierte Flugmodus und andere Angaben zu dem Gerät lassen eigentlich ein Smartphone vermuten, aber das ist mMn nicht einmal sicher.
Viele der Möglichkeiten, die wir mit Smartphones assoziieren, also Kamera, Browser, E-Mail usw. gab und gibt es auch bei Geräten, die über die Tastatur bedient werden und nicht unter iOS oder Android laufen.