Origines schrieb:Wenn man für überschaubare Zeit zu einer bekannten Person in ein bekanntes Fahrzeug steigt - warum nicht?
Vorstellbar, z. B. man verabredet ein Treffen auf dem Parkplatz um zu quatschen, B. A. steigt in das andere Auto und nimmt keine Utensilien mit weil sie eigentlich beabsichtigt, kurz danach wieder in ihr eigenes Auto zu steigen und abzufahren. Dann entwickelt sich die Situation im anderen Auto aber anders als geplant…
Origines schrieb:Weil sie a) im Kofferraum waren (wohl schon bei Fahrtantritt), sie b) weder Geld noch Handy brauchte (eine 53jährige Frau war 2015 noch nicht so mit ihrem Handy vernäht, wie es heute der Fall ist - für sie handelte es sich um eine mobile Telefonzelle) und c) keine Gefahr einer Ordnungswidrigkeit bestand.
Mmmhhhhh… auffällig finde ich das schon. Die meisten Leute haben Handy und Geldbörse „am Mann“ und das Handy nicht im Flugmodus.
Das hat weniger damit zu tun ob man alle 3 Minuten am Handy spielt, sondern weil man diese persönlichen Gegenstände in der Regel in Reichweite unter Kontrolle hat.
Wären diese Gegenstände im Fahrgastraum liegen geblieben während B. A. kurz in das neben ihr parkende Fahrzeug gestiegen ist, okay. Aber dass die Dinge im Kofferraum liegen ist bemerkenswert.
Genauso die Milchflasche auf dem Beifahrersitz und die fehlende Klappbox. Keine absolut verdächtigen Umstände, aber so richtig smooth ist das nicht.
Origines schrieb:Ob es familiäre Konflikte gab, ist damit nicht ausgeschlossen.
Rein statistisch sind Täter aus dem nahen sozialen Umfeld am wahrscheinlichsten.
Was für mich aber nicht so recht passen will sind Zeit und Ort des Verschwindens. Beides war nicht ideal, da hätten Täter aus der Familie doch normalerweise unauffälligere Situationen nutzen können…
Was einen Täter aus der Familie nicht per se ausschließt, aber die müssen ihre Abwesenheit am Morgen des Verschwindens von B. A. ja auch erklären können… im besten Fall ein Alibi haben.