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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.514 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 17:10
Nur weil man eine andere Idee bevorzugt, muss man nicht gleich unhöflich von Schwachsinn sprechen. Das verlässt den sachlich-neutralen Rahmen. Aufgrund fehlender anderer Ideen, habe ich die Vogel-Mafia wieder aufgegriffen, da meiner Meinung nach die Diskussion sich zu sehr an einer persönlichen Beziehung festgebissen hatte, die von den Ermittlern wohl eindeutig ausgeschlossen wurde. Immerhin hat sich die Polizei doch deutlich auf die Drahtfallen bezogen und sich an die russischsprachige Bevölkerung gewandt. Wie schon früher diskutiert, spielen in manchen Gegenden nicht nur Osteuropas Fangen, Jagen und Züchten von Singvögeln eine nicht unbedeutende Rolle. Wer dazu recherchiert, wird merken, dass die Dealer keine netten Papagenos sind, sondern gestandene Mafia-Größen.
https://www.zdfheute.de/panorama/illegaler-wildtierhandel-tierschmuggel-100.html
https://www.bazonline.ch/basler-kaempfen-gegen-die-vogel-mafia-in-zypern-460429846537
https://www.ifaw.org/de/journal/voegel-wildtierhandel-eu-illegal-niederlande


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 17:47
Zitat von PlyxePlyxe schrieb:Aufgrund fehlender anderer Ideen, habe ich die Vogel-Mafia wieder aufgegriffen, da meiner Meinung nach die Diskussion sich zu sehr an einer persönlichen Beziehung festgebissen hatte, die von den Ermittlern wohl eindeutig ausgeschlossen wurde.
Das wurde von den Ermittlern explizit niemals ausgeschlossen.

Im Sternartikel, und das ist leider eine der wenigen Quellen zum Fall, ist das sehr gut geschrieben, zusammengefasst kann man sagen, dass die Ermittler mehr oder weniger gar nichts ausschließen wollen und können.

Es wurde in jede Richtung ermittelt.

Ein Zitat der Tochter war in etwa ,Der Täter muss meine Mutter gut gekannt haben'. Die Familie selbst ging von einer Beziehungstat aus, die wie auch immer geartet war. Das wissen wir hier nicht, wohl aber die Polizei.

Die ganze komplexe Situation, einschließlich derjenigen um BAs Auto, lässt eher weniger an osteuropäische Vogelfallenmafiosi als Täter denken.

Ebensowenig habe ich immer daran geglaubt, dass BA auf dem Lautzenhausener Parkplatz angehalten hat, um Fleisch, Eier oder Kartoffeln aus einem Camper heraus von einem Typen zu kaufen, der sie dann zufällig kaltgemacht hat, weil sie sich über die Qualität des Osterlamms beschwerte, so wie es in der Anfangszeit des Falles in diesem Forum manchmal zu lesen war.

Für mich gibt es eigentlich nur 2 Optionen:
1. Beziehungstat (mein Favorit) oder
2. Absolut zufälliges Opfer eines absolut mordlustigen Psychopathen

Beide hätten den perfekten Mord begangen.

Warum BA selbst oder der Psychopath ihr Auto aber in Lautzenhausen hätte abstellen sollen, erschließt sich mir nicht...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 19:37
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wenn jemand den Türöffner betätigt und sich nicht ausstempelt, könnte das auffallen. Vielleicht ist die Arbeitszeit aber ohne Aufzeichnung, und das Gebäude kann verlassen werden? Es gibt auch gleitende Arbeitszeiten, wo nicht so genau fest steht, wann eine Pause genommen wird und auch vom Beschäftigten selbst, innerhalb gewisser Bandbreiten, bestimmt werden kann
Arbeitszeiterfassung ist das eine, Zugang in Sicherheitsbereiche etwas anderes. Ich weiß nicht wie es 2015 auf dem Hahn geregelt war, meine eigene Erfahrung an einem großen Verkehrsflughafen ist aber so, dass ein Token nicht reicht um in Sicherheitsbereiche zu kommen. Neben dem Ausweis braucht es auch ein biometrisches Merkmal damit sich die Tür öffnet.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Zonen und man hat nur Zutritt zu den Bereichen, in denen man zu tun hat. Ein Ramp Agent kommt z. B. aufs Vorfeld, aber nicht in den Tower.

Ich tue mich deswegen schwer mit dem Gedanken, dass jemand „einfach so“ den Tower verlassen oder betreten haben könnte, und dass es nicht mal digitale Spuren davon geben soll.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich glaube mich erinnern zu können, dass nur die Rede von "ausgebildeten" Hunden die Rede war, ohne dass das weiter erklärt wurde.
Die Frage ist ja, was die finden sollten. Vorstellbar ist, dass man mit Mantrailern nach der vermissten B. A. gesucht hat und dazu an einem Ort gestartet ist, an dem sie nachweislich war: im Tower.

Leichenspürhunde machen IMHO nur Sinn wenn eine Leiche im Tower gewesen wäre, zumindest für eine gewisse Zeit. Oder wenn jemand Zeit mit einer Leiche verbracht hätte.

Hätte jemand aus dem Tower B. A. umgebracht und wäre dann wieder zur Arbeit zurückgekehrt, dürfte derjenige nur so kurze Zeit mit einer gerade erst verstorbenen Person verbracht haben, dass da wohl eher kein Leichengeruch zu erwarten ist.
Zitat von lambitalambita schrieb:Ein Zitat der Tochter war in etwa ,Der Täter muss meine Mutter gut gekannt haben'. Die Familie selbst ging von einer Beziehungstat aus
Bei allem Respekt vor der Familie - aber das ist auch nur irgendeine Meinung. Deutlich mehr Erkenntnisse als wir werden die auch nicht haben.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 19:58
Zitat von lambitalambita schrieb:Die ganze komplexe Situation, einschließlich derjenigen um BAs Auto, lässt eher weniger an osteuropäische Vogelfallenmafiosi als Täter denken.
So denke ich auch. Der Gedanke bezüglich "Vogelfallenmafia" kam womöglich bei einigen hier deswegen auf, weil es eben diese Schilder der Polizei dort gab und diese Fragen teils auch auf russisch auf den Hinweisschildern stellten.

Meine Vermutung ist, dass es da aber mehr um mögliche Zeugen ging, die vielleicht was beobachtet haben könnten als darum, dass das der vermutete Täterkreis ist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 20:30
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Die Frage ist ja, was die finden sollten. Vorstellbar ist, dass man mit Mantrailern nach der vermissten B. A. gesucht hat und dazu an einem Ort gestartet ist, an dem sie nachweislich war: im Tower.
Denke ich auch. Denn zu überprüfen ob sie dort war, macht keinen Sinn, das wusste man ja. Insofern wäre es dann auch nicht ungewöhnlich, dass die Hunde "angeschlagen" haben sollen (wie es immer zitiert wird, was ich aber nicht nachprüfen kann).
Zitat von sören42sören42 schrieb:Meine Vermutung ist, dass es da aber mehr um mögliche Zeugen ging, die vielleicht was beobachtet haben könnten als darum, dass das der vermutete Täterkreis ist.
Das würde ich auch so sehen. Vielleicht eben auch, weil ein bestimmter Personenkreis (=ältere Russlanddeutsche) an den sich das Schild richet vielleicht eher noch in den Wald geht um dort z. B. Pilze zu sammeln als die "Einheimischen".

Zumindest hat mir mal ein Freund mit russlanddeutschem Hintergrund erklärt, dass viele ältere Russlanddeutsche zwar deutsch sprechen können, weil sie es zu Hause in der Familie gelernt haben - es aber kaum lesen und schreiben können, weil das zu Sowjetzeiten in der Schule nicht unterrichtet wurde. Für diesen Kreis wäre ein solches Schild auf russisch dann leichter zu verstehen.


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