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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

24.328 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Wald, Mädchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 01:45
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Ich denke schon das die Feuerschale nicht zum Grillen benutzt werden sollte, man nannte es nur so. Denn Fr. Gehricke schmierte doch nur Brötchen oder Brot in der Küche. Das dort Salate angerichtet wurden , oder von Grillfleisch die Rede war hab ich nirgends gelesen. Und für Kinder hört sich das gegeillt wird doch ertmal aufregender an als nur belegte Brötchen essen.
Es ging ja nicht darum, wie es die "Kinder finden" - dann hätte man es auch einfach "Picknick" nennen können. Es gab also demzufolge auch keinen "Grillplatz". Und warum wählte man einen Platz für dieses Essen dann so weit vom Haus, wenn man ohnehin nicht grillen wollte oder konnte?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 06:40
Zitat von Lady.SherlockLady.Sherlock schrieb:Und warum wählte man einen Platz für dieses Essen dann so weit vom Haus, wenn man ohnehin nicht grillen wollte oder konnte?
Vermutlich eben wegen der Kinder, da es dort eben genügend Möglichkeiten für sie zum Spielen gab und auch nicht unmittelbar von Bewohnern der Einrichtung frequentiert wurde.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 07:27
Zum Thema Wald: Ich lese ständig, mehrere Suchmaßnahmen und sie oder irgendwas wäre gefunden worden. Ich kann jedem mal empfehlen eine ganz einfach Sache zu machen. Google Maps öffnen, Sattelitenansicht und dann sieht man man erst, wie groß das Waldgebiet eigentlich ist. Man kann nicht einfach behaupten, es wäre was gefunden worden... unmöglich!


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 15:24
Zitat von GastschreiberGastschreiber schrieb:Ich lese ständig, mehrere Suchmaßnahmen und sie oder irgendwas wäre gefunden worden.
Deinen Beitrag verstehe ich nicht. Es wird hier immer wieder hervorgehoben, dass die Absuchen des Waldes keine Hinweise ergeben haben.

Richtig ist, dass die zu durchsuchende Fläche im Quadrat zum Suchradius wächst, wie ich schon einmal hier geschrieben habe. Das gilt generell, nicht nur in diesem Fall.

Das bedeutet schlicht und einfach, dass eine gründliche Absuche des Waldes ab einem gewissen Radius an praktische Grenzen stößt.

Menschen denken in der Regel linear, deswegen fällt uns das so schwer, und das vorzustellen.

Das einzige, was man tun kann, ist die Absuche entlang von Wegen oder ggf. Bachläufen auch außerhalb des Suchradius zu intensivieren. Falls ein Kind, warum auch immer, sich im Wald weiter entfernt haben sollte, dann mMn nur auf Wegen oder entlang von Gewässern.

Quer durch den Wald zu gehen, ist kräftezehrend, und führt zum Verlust der Orientierung.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 15:32
@sallomaeander

Ich glaube, @Gastschreiber meinte mit "es wäre etwas gefunden worden" eher "es hätte etwas gefunden werden müssen".

Im Sinne von "das Waldgebiet ist dermaßen groß, dass nicht zwingend etwas hätte gefunden werden müssen", so verstehe ich das.

Geht für mich überein mit:
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Das bedeutet schlicht und einfach, dass eine gründliche Absuche des Waldes ab einem gewissen Radius an praktische Grenzen stößt.



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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 19:36
Zitat von Lady.SherlockLady.Sherlock schrieb:Es ging ja nicht darum, wie es die "Kinder finden" - dann hätte man es auch einfach "Picknick" nennen können. Es gab also demzufolge auch keinen "Grillplatz". Und warum wählte man einen Platz für dieses Essen dann so weit vom Haus, wenn man ohnehin nicht grillen wollte oder konnte?
Ich denke auch das dieser Grillplatz aus den Gründen gewählt wurde wie es hier @Triquetrum schon schrieb
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Vermutlich eben wegen der Kinder, da es dort eben genügend Möglichkeiten für sie zum Spielen gab und auch nicht unmittelbar von Bewohnern der Einrichtung frequentiert wurde.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Stockbrot hätte man auch im Garten der Gastgeber auf dem Grill machen können. Ins Feuer schauen, wäre auf einem Grill auch möglich. Meiner Meinung nach gab es keinen zwingenden Grund, eine Feuerschale zu holen, diese irgendwo auf dem Gelände in Nähe des Waldrandes zu positionieren
Das Argument kann man auch nicht von der Hand weisen. Es würde mich interessieren wer überhaupt diesen Grillplatz vorgeschlagen oder bestimmt hat.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 19:41
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Es würde mich interessieren wer überhaupt diesen Grillplatz vorgeschlagen oder bestimmt hat.
Ich glaube, dass diesem Platz vielleicht zu viel Bedeutung für das Geschehen zugemessen wird. Es könnte ja so sein, dass es eine Art ungeschriebenes Gesetz war, dass man mit Gästen/Besuchern auf dem Grillplatz feiert.

Man darf ja nicht vergessen, dass die am Ort lebenden Mitarbeiter der Einrichtung abends ihren Feierabend genießen möchten- die Arbeit in so einer Einrichtung, überhaupt im sozialen/therapeutischen Bereich, stelle ich mir anstrengend vor.

Wenn dann Besuch des Abends lachend und feiernd zusammensitzt, hat man es vielleicht gern gesehen, wenn das nicht vorm eigenen Wohnzimmer stattfand.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.10.2026 um 23:15
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Man darf ja nicht vergessen, dass die am Ort lebenden Mitarbeiter der Einrichtung abends ihren Feierabend genießen möchten- die Arbeit in so einer Einrichtung, überhaupt im sozialen/therapeutischen Bereich, stelle ich mir anstrengend vor.
Das wäre natürlich nachvollziehbar und durchaus legitim. An jenem Tag gab es allerdings Waldbrandgefahrenstufe 4. Alleine das würde bedeuten, dass man das Feuerchen weit weg vom Wald entfacht.

Ich stelle mir die Arbeit dort auch als schwierig vor. Klar, jeder möchte auch mal ein wenig Privatsphäre haben, aber das Risiko, einen Waldbrand auszulösen, indem man just am Waldrand ein Lagerfeuer macht, besteht einfach. Den Feierabend hätte man auch ganz abgeschottet von dem beruflichen Alltag im Haus erleben können, vielleicht besser ohne Feuerchen, aber dafür auch komplett ohne Zuschauer.

Darüber hinaus sind die Menschen, die dort leben und arbeiten an diese Situation der ständigen Präsenz auf dem Präsentierteller gewöhnt.

Für mich wäre ein solches Leben nichts, ich brauche die Trennung von Privat und Beruf. Aber ich kann nicht nachvollziehen, warum man über einen unendlich langen Zeitraum mit so viel Manpower Brote schmiert, ein paar Stühle von A nach B trägt und ein Feuerchen macht.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich bin ein sehr strukturierter Denker. In dem Fall Inga bekomme ich keine Timeline hin, so sehr ich mir auch Mühe gebe. Und davon abgesehen kommt mir die ganze Planung des Abendessens chaotisch vor. Alle Elternteile stehen mit beiden Beinen beruflich auf dem Boden, haben Kinder und dadurch eine doppelte Verantwortung. Aber sie brauchen mit Maus und Mann Stunden, wofür andere maximal eine halbe Stunde bräuchten. Natürlich schaut man nicht ständig auf die Uhr, aber jeder hat sowas wie eine innere Uhr.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.10.2026 um 01:02
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Quer durch den Wald zu gehen, ist kräftezehrend, und führt zum Verlust der Orientierung.
Wir sprechen von einer 5-jährigen, die wohl ein derart strukturiertes Denken, insbesondere bei eintretender Nachtzeit, noch nicht abrufen kann. Hier wird ziemlich schnell die Panik und Angst in den Vordergrund treten, was dann ein vermeintlich logisches Handeln, so wie wir uns das vorstellen mögen, ausschließen lässt.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Falls ein Kind, warum auch immer, sich im Wald weiter entfernt haben sollte, dann mMn nur auf Wegen oder entlang von Gewässern.
Deshalb auch hier, aufgrund der eintretenden Nachtzeit wird für das Kind alles gleich ausgesehen haben. Stellt man sich dann vor, dass Inga wirklich die ganze Nacht sich immer wieder orientierungslos bewegt hat, so glaube ich, dass die Kräfte bei eintretender Morgendämmerung schon sehr begrenzt waren. Die Frage ist dann, ob sich die Kleine einen Unterschlupf gesucht hat, der ihr vermeintlich Wärme und Sicherheit bringt. Letztendlich könnte sich dieser aber auch, z. B. durch einen Erdrutsch, als tödliche Falle erwiesen haben, was dann, wenn man von diesem Szenario ausgeht, auch dazu geführt haben könnte, dass man Inga bis heute noch nicht auffinden konnte.


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03.10.2026 um 15:45
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb am 30.09.2026:Wäre Inga auch verschwunden, wenn das Stockbrotbacken/Feuerchen im Garten der Gastgeber stattgefunden hätte? Dies würde jetzt jeder verneinen, denn bei so viel Manpower durch drei Männer und zahlreiche Jugendliche und Kinder im Garten der Gastgeber, wäre Inga nicht verschwunden.

Deswegen ist für mich dieser Punkt der Tagesabläufe durchaus relevant für das Verschwinden von Inga
Ohne Feuerschale nahe des Waldrandes hätte die falsch Info Inga wäre zusammen mit den Kindern Holz suchen gewesen gar nicht erst entstehen können.
Ergo wäre wahrscheinlich der Hof durchsucht bzw. hätte es Hofsperrungen gegeben.
Ohne den falschen Anhaltspunkt Wald ( Funker ) , hätte wohl ein einfaches „hab schon in den Häusern gesucht“ wohl nicht ausgereicht.
Dann wären wohl anderen Maßnahmen aufgefahren worden siehe Gefahr in Verzug als Inga hat sich verlaufen…
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Das Argument kann man auch nicht von der Hand weisen. Es würde mich interessieren wer überhaupt diesen Grillplatz vorgeschlagen oder bestimmt hat.
Ja das ist die Frage der Fragen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen das die Gäste so eine Entscheidung trafen.
In der Regel ist der Gastgeber verantwortlich.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 17:10
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Ergo wäre wahrscheinlich der Hof durchsucht bzw. hätte es Hofsperrungen gegeben.
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Dann wären wohl anderen Maßnahmen aufgefahren worden siehe Gefahr in Verzug als Inga hat sich verlaufen…
Ich denke nicht, dass die Maßnahmen anders ausgesehen hätten, da weiterhin keinerlei Anhaltspunkt für ein Verbrechen vorhanden gewesen wären. Es gab ja keine Beobachtungen, wie z. B. der unbekannte Verdächtige, der sich schon eine Weile rund um das Gelände aufgehalten hat. Somit wäre es weiterhin nur eine Vermissung.

Würde man nun von der fiktiven Annahme ausgehen, dass man Inga zuletzt in Richtung Wohngebäude laufen hat sehen, so würde man sicherlich die frei zugänglichen Gebäudeteile in die Durchsuchung mit einbeziehen. Im weiteren Verlauf würde aber eine komplette Durchsuchung daran scheitern, dass eine Betretung von Wohnräumlichkeiten alleine auf das Mitwirken der jeweiligen Bewohner gestützt werden könnte, da man ohne jeglichen Anhaltspunkt auf eine Straftat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keinen vollumfänglichen Durchsuchungsbeschluss für das komplette Diakoniewerk erhalten hätte.

Deshalb hätte man wohl bei dieser fiktiven Ausgangslage wohl auch sehr schnell das Waldgebiet in Betracht gezogen, da dies nun mal das Diakoniewerk wie eine Insel in selbigem liegt.


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03.10.2026 um 17:13
Zitat von heritageheritage schrieb am 30.09.2026:Während möglicher Suchmaßnahmen ist dies ein Risiko für alle, einschließlich des Jägers.
Hast du Sorge, der schiesst? Der schiesst nur, wenn er genau sieht, was er schiessen will. Der schiesst auch nicht nachts, das glauben auch viele. Der schiesst bei Licht und Sicht. Und wenn er das Ziel nicht trifft, die Kugel muss in den Boden gehen, nicht in den Wald. Darum sitzt der im Hochstand.

Ausserdem haben Jäger noch andere Aufgaben als rumschiessen, von daher ist es kein Problem, wenn er bei der Suche im Wald war.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Im Sinne von "das Waldgebiet ist dermaßen groß, dass nicht zwingend etwas hätte gefunden werden müssen", so verstehe ich das.
Genau, selbst die 12.Suche der Polizei bedeutet nicht, dass jeder Polizeibeamte auch wirklich jeden Stein umgedreht hat und in jeden dichten Busch geschaut hat. Auch wenn die alles per GPS getrackt haben, kann trotzdem genau der entscheidende Quadratmeter übersehen worden sein.

Nochmal zu den Hunden:
Die Kinder waren den dort den ganzen Tag, das müssen Spuren kreuz und quer sein. Daraus soll der Hund die letzte, die frischeste Spur verfolgen. Weiss der das überhaupt, unterscheidet der das überhaupt? Der schnüffelt ein absolutes Chaos an unzähligen Spuren und sagt sich dann, ist mir zu anstrengend, ich leg mich schlafen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 17:18
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:unterscheidet der das überhaupt? Der schnüffelt ein absolutes Chaos an unzähligen Spuren und sagt sich dann, ist mir zu anstrengend, ich leg mich schlafen.
Natürlich sucht er die frischeste Spur in der richtigen Richtung.
Wenn er einen Hasen in freier Wildbahn jagt, muss er das ja auch können, sonst wird er nicht satt.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 17:36
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Hast du Sorge, der schiesst? Der schiesst nur, wenn er genau sieht, was er schiessen will. Der schiesst auch nicht nachts, das glauben auch viele. Der schiesst bei Licht und Sicht. Und wenn er das Ziel nicht trifft, die Kugel muss in den Boden gehen, nicht in den Wald. Darum sitzt der im Hochstand.
Nein das er schießen könnte halte ich nicht für möglich, er wird zumindest ungefähr ins Bild gesetzt worden sein über das vermisste Kind.
Mir ist nicht bekannt zu welchem Zeitpunkt er ggf.einen Ansitz genutzt hat,dito wann er das Waldgebiet wo erreichte.
Waren die Suchmaßnahmen während der ersten Nacht fortgesetzt worden,wieviele waren daran beteiligt,gab es Freiwillige?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 17:41
Zitat von heritageheritage schrieb:Nein das er schießen könnte halte ich nicht für möglich, er wird zumindest ungefähr ins Bild gesetzt worden sein über das vermisste Kind.
Nein, soweit ich weiss hat er erst nach seiner Meldung bei der Polizei von dem Vermisstenfall erfahren.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 17:47
Zitat von BundeskanzleriBundeskanzleri schrieb:Natürlich sucht er die frischeste Spur in der richtigen Richtung.
Wenn er einen Hasen in freier Wildbahn jagt, muss er das ja auch können, sonst wird er nicht satt.
Die frischeste Spur schon, aber ich denke, es wurde nicht zu unrecht angeführt, dass sich die Kinder und somit auch Inga, kreuz und quer durch das relevante Gebiet, in dem wohl auch der erste Suchansatz gesetzt wurde, bewegten. Aufgrund der zeitlichen Diskrepanz zwischen Vermissung und Suche denke ich, dass es für einen Hund nicht ganz so einfach gewesen sein wird, die richtige Fährte und vor allem die entsprechende Laufrichtung aufzunehmen. Hierzu wäre es interessant, soweit vorhanden, das Trackingmuster der zuerst eingesetzten Tiere zu sehen.


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03.10.2026 um 18:55
Ich denke nicht, dass die Maßnahmen anders ausgesehen hätten, da weiterhin keinerlei Anhaltspunkt für ein Verbrechen vorhanden gewesen wären. Es gab ja keine Beobachtungen, wie z. B. der unbekannte Verdächtige, der sich schon eine Weile rund um das Gelände aufgehalten hat. Somit wäre es weiterhin nur eine Vermissung.
Das interpretiere ich auf der BKA Seite anders :
Die Polizei leitet eine Vermissten-Fahndung ein, wenn u.a.

eine Gefahr für Leib oder Leben (z. B. Opfer einer Straftat, Unfall, Hilflosigkeit, Selbsttötungsabsicht) angenommen werden kann.

Quelle: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/BearbeitungVermisstenfaelle/bearbeitungVermisstenfaelle.html

Ich lese hieraus , das es keinen Anhaltspunkt gebraucht hätte für ein Verbrechen , weil keine Straftat ausgeschlossen werden konnte.
Erst durch die falsche Funkmeldung „ Holz suche im Wald“ wurde zuerst ein Verbrechen ausgeschlossen weil angenommen wurde Inga hätte sich verlaufen.
Das ist schon ein Unterschied.

Aus den Ermittlungsakten geht hervor, dass mehrere Augenzeugen sahen, wie Inga die Wasserflaschen am Bolzplatz abstellte. Dort sollen die Kinder gespielt
haben. Und die erzählten der Polizei, dass Inga dann zum Wilhelmshof
lief, zu den Wohnhäusern.

Quelle: https://www.inga-suche.de/2023/07/16/im-namen-der-tochter/

Ergo hätte nicht der ganze Hof durchsucht werden müssen aber zumindest die Wohnhäuser hätten abgesucht werden können. Inklusive Hofsperrung.
Und Inga wusste wo der Getränke Keller war vom vorherigen mithelfen.
Naheliegend das sie vorgehabt haben könnte süsse Getränke vom Wohnhaus / Keller zu holen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 20:56
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Ergo hätte nicht der ganze Hof durchsucht werden müssen aber zumindest die Wohnhäuser hätten abgesucht werden können. Inklusive Hofsperrung.
Und Inga wusste wo der Getränke Keller war vom vorherigen mithelfen.
Naheliegend das sie vorgehabt haben könnte süsse Getränke vom Wohnhaus / Keller zu holen.
Da gebe ich dir schon recht, hier wäre die Absuche auch im gefahrenabwehrenden Bereich möglich gewesen. Trotzdem hätte man eine vollumfängliche Durchsuchung des Diakoniewerkes wohl nur auf die StPO und somit einer strafrechtlichen Grundlage stützen können, die aber, egal ob nun Holz sammeln oder Getränke holen sich nicht ergeben hätte.

Unabhängig davon gehe ich davon aus, dass man wohl alle Räumlichkeiten des Diakoniewerkes, die nicht als persönlicher Wohnbereich eines Einzelnen angesehen wurde, zeitnah abgesucht hat. Spätestens dann hätte man Inga wohl, wäre sie dort in eine hilflose Lage geraten, die ihr ein selbstständiges Verlassen der Räumlichkeit bzw. des Gebäudes nicht mehr erlaubt hätten, aufgefunden.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 22:17
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Unabhängig davon gehe ich davon aus, dass man wohl alle Räumlichkeiten des Diakoniewerkes, die nicht als persönlicher Wohnbereich eines Einzelnen angesehen wurde, zeitnah abgesucht hat
Gut möglich. Allerdings würde man
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Getränke holen
für das private Abendessen im privaten Wohn- und Kellerbereich vermuten! Wurde dort von den Einsatzkräften / mit Hunden gesucht?

Unschlüssig bin ich beim "Verschlag, in dem Spielzeug aufbewahrt wird", zu dem auch eine Hundespur führte. Wurde der Verschlag nur privat genutzt oder befand sich da Spielzeug für Veranstaltungen? Also vllt nicht ganz öffentlich. Nicht so, dass sich jeder zu jeder Zeit dort bedienen konnte. Sondern, dass es Verantwortliche gab, die Spielzeug (Bälle, Tischtennisschläger, Trampolin, Skier, Schlitten usw) ausgegeben und abends wieder weggeschlossen haben. Als Freizeitaktivitäten wird angeboten Senioren- und Jugendsport, Gymnastik, Musizieren. Outdoorgerätschaften oder Fahrräder könnten ja von den Grillfreunden genutzt und mit Ingas Hilfe zurückgebracht worden sein, sodass sie diesen Verschlag mit dem vielen tollen Spielzeug "kannte"?


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

03.10.2026 um 23:03
@Kuno426 Vor allem: Weiß man überhaupt, wo sich dieser "Verschlag" auf dem Gelände befindet, und wie er aussieht?

Wie muss man den sich vorstellen?


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