Auf dem zweiten Blick fand ich den Filmbeitrag gut.
Alles verwirrende haben die außen vor gelassen und sich nach meiner Annahme, nur auf das konzentriert, was von Bedeutung ist und den anwesenden Familien im Nachgang nachhaltig in Erinnerung blieb.
Folgende Punkte sind aufgeführt:
Das Fußballspiel (Tournier) mit einigen wenigen Bewohnern des WH und dortigen Mitarbeitern.
Es wird gezeigt, dass Inga sich schon einmal Richtung Wald bewegte.
Die Grillvorbereitungen.
Das Tragen der zwei Wasserflaschen.
Das Inga im weiteren Verlauf des Tages als auffallend in sich gekehrt und passiv beschrieben wird.
Die letzte Sichtung am Blechpferd.
Das Umparken der Autos.
Die Familien 1,5 Stunden bis zum Anruf bei der Polizei nach ihr suchten.
Das kann jeder anders sehen, aber das Fußballspiel am Nachmittag spielt für mich eine untergeordnete Rolle.
Die "Grillvorbereitung" gab es und das Inga zwei Flaschen zum Grillplatz trug.
Ich meine es war Axel Petermann gewesen, welcher die Beschreibung über Inga interessant fand. Sie war teilnahmslos, wirkte in sich gekehrt und er oder eine andere Person vom Fach, konnte sich vorstellen, dass Inga etwas anderes beschäftigte. Es ein Vorerlebnis gab, ihr vielleicht jemand etwas versprochen hatte zu zeigen oder was weiß ich und sie bei dem Gedanken war, dort wieder hinzugehen.
Im Filmbeitrag wird gesagt, dass diese Beschreibung von Inga für die Polizei von großer Wichtigkeit sei, daher interpretiere ich, dass sie nicht müde gewesen ist.
Das Blechpferd wird aus der Erinnerung als die letzte Sichtung von Inga dargestellt. Ich schaute in meinen Unterlagen und dort steht, wie auch im Filmbeitrag gezeigt, ihre Schwester ging mit einem anderen weiblichen Kind von dort aus weg, mutmaßlich Richtung Spielplatz.
Aber das war doch nicht die letzte Sichtung!
Danach hat ein anderer Vater der Familien, definitiv nicht der Gastgebervater, sie am Auto beim Übergeben der Kleidungsgegenstände noch gesehen.
Das Umparken der Autos (für die Übergabe der Kleidungsgegenstände) wird erwähnt, aber nicht mehr die Zeugenaussage, sie dabei noch gesehen zu haben.
sdk schrieb:Meine Schlussfolgerung ist, dass der andere Mann für die Ermittler irrelevant ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass dieser weggelassen wurde, um den anderen Mann mehr in den Fokus des Filmes zu rücken.
Auch wenn du für deine Schlussfolgerung Kritik einstecken musstest, ich bin da ganz bei dir und glaube nicht an einer zufälligen filmischen Darstellung.
Diese Person ist präsenter als der Filmvater und das einer das "Kommando" übernimmt, ist mit Sicherheit auch richtig, aber diese Person tritt mir in dem Filmbeitrag zu oft in den Fokus.
Ich habe mir die Stelle nicht gemerkt, aber es gibt eine Gegebenheit in dem Film-Fall, da wird explizit die Kamera von dem Geschehen abgewendet und fokussiert diese Person und das ist für mich kein Zufall.
Ich weiß nur nicht, welchen Vater diese Person darstellt.