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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

1.215 Beiträge, Schlüsselwörter: Leiche, Dessau

Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

02.06.2016 um 23:51
@oBARBIEoCUEo Moment, muss mal eben noch einmal danach suchen, habe die alte Quelle nicht mehr... Okay. Das hier ist z.B. eine Quelle zu der Sache mit dem verstorbenen Kind:
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/fall-yangjie-li-alter-todesfall-im-blick-der-ermittler-24115714
Im Mordfall der Chinesin Yangjie Li werden die Ermittler den Tod des gemeinsamen Kindes der beiden 20 Jahre alten Tatverdächtigen noch einmal genauer überprüfen. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Das Pärchen hatte im Oktober 2015 das Kind verloren. Es war in eine Klinik gebracht worden und dort wenig später verstorben.
Wobei ich gerade sehe, da steht auch (irgendwie finde ich das widersprüchlich?!):
„Wir haben den Fall im Blick. Es gibt aber derzeit keinen neuen Sachstand und keinen Anlass, den Fall noch einmal aufzurollen“, sagte Sebastian Opitz, Sprecher der Polizeidirektion Dessau.
Nun, ich traue der Polizei schon zu, dass sie weiß, was sie tut. Jedenfalls kommt mir seltsam vor, wie das Kind gestorben ist. Aber selbst, wenn die Tatverdächtigen an dem Tod unschuldig waren, der männliche Tatverdächtige hat auch so massenhaft auf dem Kerbholz, und das erwiesenermaßen. Beleidigungen, Brandstiftung, Körperverletzung, Diebstähle und nicht zuletzt den Missbrauch, den er als Minderjähriger beging.


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02.06.2016 um 23:54
"Beleidigungen, Brandstiftung, Körperverletzung, Diebstähle..." ui...


es gibt allerdings auch den seltenen Fall, dass Kinder sich so entwickeln, weil sie bei sämtlichen Fehlleistungen immer in dem Glauben gelassen wurden, es sei schon OK so. Also zB eine Mutter, die ihr Kind sogar dafür belohnt, Aggressivität zu zeigen, indem sie sich in dem Glauben wähnt, durch Ablenkung effektiv gehandelt zu haben.

Dies nur am Rande: Es gibt Störungen, die durch Erziehungsfehler entstehen. Muss in diesem Fall nicht so sein..


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 00:07
@Aloceria

Danke, das hatte ich noch nicht mitbekommen.
Wenn es da keine Ansatzpunkte gibt, dann kann man das auch nicht beurteilen. Ein Geschmäckle hat es schon.

@kreuzkuemmel

Ein Dreizehnjähriger der ein Kind im Familienumfeld mißbraucht, macht das normalerweise nicht, weil er keine gute Erziehung genossen hat.
Sexuelle Andersartigkeit scheint sich durch seine Teenagerjahre zu ziehen. Der Mißbrauch , den er begangen hat, die Beschreibung des Intimslebens der Tatverdächtigen., wie die Frau ums Leben gekommen ist. Jungs gehen mit Mißbrauch oft anders um. Muss nicht, aber es klingt nach, er war Opfer, das wird er nicht mehr sein, er bestimmt wo es langgeht...Naja, bin mal gespannt, was da noch raus kommt.


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03.06.2016 um 00:16
Naja, wenn ich daran denke - 13 Jahre alt, das war ich in der 7. Klasse. Die Jungs dort hatten teilweise doch schon ziemlich derbe sexuelle Gedanken, sexuelles Interesse an Mitschülerinnen, ich glaube, Pornografie kannten die auch. Und das ist nun bei mir schon einige Jährchen her. Ich glaube durchaus, dass ein heute 20-Jähriger mit 13 Jahren schon aus sexuellem Interesse gehandelt haben könnte, mit 13 ist man heute nicht mehr unbedingt das "unschuldige Kind". Aber wie es nun wirklich bei dem Tatverdächtigen in diesem Fall war, was ihn zu seinem Verhalten bewog - das wissen wir nicht. Überlassen wir die Klärung der Polizei.

Die von @kreuzkuemmel genannte Sache, dass einige Eltern ihre Kinder unglaublich verhätscheln, ihnen keine Grenzen aufzeigen, prinzipiell alles toll finden und schönreden, was das Kind macht - das gibt es leider auch, habe ich auch schon erlebt. Das kann genauso zu kriminellen, eben entgrenzten, Verhaltensweisen führen. Aber auch hier: Wie das beim Tatverdächtigen ist, wie seine Familie ihn behandelte, wissen wir nicht.

Nochmal @oBARBIEoCUEo , wo siehst Du beim TV eine Tendenz zur "sexuellen Andersartigkeit"? Welche Hinweise haben wir? Der Missbrauch als minderjähriger Täter ist bekannt. Und nun wird ihm ein Sexualmord zur Last gelegt. Aber abgesehen davon? Er wird als fordernd und jähzornig beschrieben, das zieht sich häufig durch die verschiedensten Persönlichkeitsbereiche. Aber haben wir sonst deutliche Hinweise?


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03.06.2016 um 00:22
nein, wir wissen es nciht, aber es deutet vieles darauf hin.

diese persönlichkeitssache scheint mir in vielen ermittlungen zu kurz zu kommen.

meiner ansicht nach ist nicht jeder dazu in der lage, einen menschen zu töten und dann auch noch die spuren zu verwischen.


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03.06.2016 um 00:27
@oBARBIEoCUEo
von einem sexuellen Missbrauch an dem männlichen TV ist nichts bekannt; aber die weibliche TV ist als Kind, dies hat ihre Mutter bestätigt, vom Vater (Stiefvater?) sexuell missbraucht worden, siehe

http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/mordfall-yangjie-li-mutter-will-ihre-tatverdaechtige-tochter-in-der-haft-besuchen-24...


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03.06.2016 um 00:46
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die beiden älteren Kinder des Paares aus früheren Beziehungen mit jeweils anderen Partnern stammen?
Wieso befinden sich diese Kinder bei der Mutter der tv Frau? Besonders das Kind des Mannes, was hat das Kind mit der Mutter der TV zu tun? Hat es keine Mutter, bei der es leben kann? Großeltern sind ja offenbar auch vorhanden, die haben aber wohl zuviel mit der Karriere bei der Polizei zu tun, um sich um ein Enkelkind kümmern zu können.
Wieso wird dieses Kind als Enkelkind der Mutter der TV bezeichnet? Die sind doch gar nicht verwandt.


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03.06.2016 um 00:52
@kreuzkuemmel "Spuren verwischen" ist relativ, die Tote lag einfach im Gebüsch, als sie aufgefunden wurde. Das finde ich irgendwie besonders schlimm, man hat sie einfach entsorgt, wie einen Gegenstand.

Was aber nun genau mit dem Tatverdächtigen ist bzw wie er aufwuchs - keine Ahnung. Dass irgendetwas schief gelaufen sein muss mit ihm, ist aber wohl klar, wenn man sich ansieht, was für Delikte er bisher begangen hat. Normal ist so eine Täterlaufbahn ja nicht, schon gar nicht im Alter von nur 20 Jahren (und auch, dass er in dem Alter schon 3 Kinder hatte, davon 2 leibliche, ist natürlich nicht kriminell, aber schon ziemlich seltsam).

@otternase Da könnte man jetzt spekulieren, denn manche Missbrauchsüberlebende kommen später als Erwachsene immer wieder in gewalttätige Partnerschaften, weil sie den erlebten Missbrauch unterbewusst reinszinieren (gibt es auch außerhalb des Themas sexueller Missbrauch, auch Kinder mit Alkoholikervater oder -mutter z.B. haben später häufiger wieder einen Alkoholiker zum Partner). Wäre aber nur Spekulation in diesem Fall.
eldec schrieb:Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die beiden älteren Kinder des Paares aus früheren Beziehungen mit jeweils anderen Partnern stammen?
Korrekt.
eldec schrieb:Wieso befinden sich diese Kinder bei der Mutter der tv Frau? Besonders das Kind des Mannes, was hat das Kind mit der Mutter der TV zu tun?
Die TV ist zwar nicht die leibliche Mutter des Kindes des TV, aber wird zumindest die letzten Jahre die soziale Mutter gewesen sein, das Kind hat dort ja schließlich gelebt. Was mit der leiblichen Mutter und deren Familie ist, darüber ist nichts bekannt, gar nichts. Interessant ist ja auch, dass das Kind zum Vater kam und offenbar zur Mutter kein Kontakt mehr bestand? Vielleicht ist sie verstorben? Wobei das in so jungem Alter (ich gehe mal von ungefährer Gleichaltrigkeit aus) ja auch wieder seltsam erschiene.
eldec schrieb:Großeltern sind ja offenbar auch vorhanden, die haben aber wohl zuviel mit der Karriere bei der Polizei zu tun, um sich um ein Enkelkind kümmern zu können.
Soweit würde ich nicht spekulieren wollen. Es kann auch einfach so sein, dass die anderen Großeltern (also die Eltern der weiblichen TV, die beide sozialen(!) Kinder ihrer Tochter nun pflegen), einfach bessere Voraussetzungen haben, sich um die Kinder zu kümmern, z.B. wegen geringerer Berufstätigkeit, oder vielleicht sind sie auch schon in Rente, kann ja alles sein. Es erscheint auch plausibel, dass man beide Kinder an einer Stelle untergebracht hat und nicht getrennt voneinander, da sie schließlich als Geschwister zusammenlebten.


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03.06.2016 um 01:52
@Aloceria

ergänzend zu letzterem Absatz:
die Eltern des männlichen TV standen ja von Anfang an stark im Fokus der Presse und auch die Möglichkeit eines Ermittlungsverfahrens gegen diese stand (steht?) im Raum. Um die Kinder zu schützen, scheint es daher richtig gewesen zu sein, diese nicht zu den Eltern des männlichen TV, sondern zu der Mutter der weiblichen TV zu geben

Mit der Frage nach der leiblichen Mutter des Kindes des männlichen TV hast Du in der Tat eine sehr interessante Frage aufgeworfen. Einerseits die Frage, warum das Kind nicht bei ihr ist, aber insbesondere auch, ob sie weitere Hinweise zu dem Kindsvater und TV geben kann (vorangehende Straftaten, Jähzorn etc.), welche geeignet wären, sein Verhalten einzuschätzen. Ebenso müsste man umgekehrt diese Frage bzgl. des Kindsvaters des Kindes der weiblichen TV stellen, kann dieser eventuell etwas über sie sagen, was in der Sache weiterhilft?


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03.06.2016 um 02:27
Der neueste Artikel zu diesem Fall:
http://www.naumburger-tageblatt.de/mitteldeutschland/getoetete-studentin-familie-und-freunde-nehmen-abschied-24161072-se...
Zum aktuellen Stand: Nach MZ-Informationen soll sich das Puzzle für die Ermittler allmählich zusammenfügen, auch wenn die Verdächtigen schweigen. Es zeichnet sich offenbar ab, dass viele Spuren, Aussagen und andere Hinweise den Verdacht gegen die Tatverdächtigen erhärten. Entlastendes, nach dem nach Angaben eines Ermittlers „selbstverständlich in gleichem Umfang“ gesucht werde, finde sich bislang dagegen wenig.


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 09:38
Hier noch ein Bericht aus der neusten Ausgabe der ZEIT.

http://www.zeit.de/2016/24/mord-yangjie-li-dessau-polizei

Es geht hierbei eher um die vermeintlichen Zufälle und Schlampereien des Falles.


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 10:18
Das zusätzlich Tragische: in dieser Familie ist auch ein kleines Kind gestorben,und dabei waren die Todesursachen nicht von vorneherein eindeutig zuzuordnen.


Das ist schon heftig wie dort jeder der Tatverdächtigen im Mordfall Yangjie Li eine Vorgeschichte der einen oder anderen Art hat.

Der T.V. selbst ist in so jungen Jahren schon in mehrere Straftaten verwickelt

Die T.V: hat eine MissbrauchsVorgeschichte, ist selbst als Kind/Mädchen missbraucht worden

In so einem familiären Umfeld, wird man doch öfter mit Menschen die derart agieren zu tun haben, auch mit Jugendlichen. Bleibt die Frage, ob bei diesem Wissen, nicht präventive Massnahmen zu Zuge hätte kommen lassen können.


Nachher ist immer gut zu reden , das stimmt. Aber hier ist/war doch vieles gehäuft an Alarmzeichen vorhanden.


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 10:34
@Aloceria

Ich habe lediglich dargestellt, dass es bei seinem Verhalten so anmutet, nicht, dass es so ist.
Auf die Idee kam ich, als die Mutter der Tatverdächtigen berichtete, dass ihre Tochter Opfer wurde.
Dass bei dem jungen Mann etwas nicht stimmt, sind wir uns ja einig. Jungs reagieren oft mit Aggression und Zerstörung auf so ein Erleben, das würde dann seine Straftaten erklären können, muss aber nicht...
Mädchen zerstören sich meist selber (Selbstverletzungen usw.) und harren z.B. in gestörten Beziehungen, wie vermutlich dieser, aus, weil sie halt ein gestörtes Selbstbild haben.
Wie gesagt, es mutet so an, mehr nicht.
Es gibt ja genug Literatur zu diesem Thema..:-)
PS.: Es ist nicht normal, dass ein 13jähriger ein anderes Kind mißbraucht, auch wenn sie verbal porno sind...

@otternase
Ja, das hatte ich gelesen, aufgrunddessen, kam ich zu meinen Überlegungen zu dem Tatverdächtigen...


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 10:46
Auf jeden Fall, bin ich der Meinung, dass Angehörige, bei Untersuchungen von Tatverdächtigen nichts zu suchen haben. Das kommt nie gut...
Vielleicht erfahren wir ja noch einige Hintergründe zu seinem Verhalten...


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 17:20
@oBARBIEoCUEo
oBARBIEoCUEo schrieb:Jungs reagieren oft mit Aggression und Zerstörung auf so ein Erleben, das würde dann seine Straftaten erklären können, muss aber nicht...
Mädchen zerstören sich meist selber (Selbstverletzungen usw.) und harren z.B. in gestörten Beziehungen, wie vermutlich dieser, aus, weil sie halt ein gestörtes Selbstbild haben.
zwar stimmt dies oft in dieser Zuordnung zu den Geschlechtern, aber das heisst nicht, dass es nicht die Verhaltensweisen auch just andersrum auftreten können.
Auch bei der weiblichen TV könnte der Missbrauch, der an ihr als Kind begangen wurde, zu Aggression und Zerstörung, nicht an Dingen, sondern an Menschen, also möglicherweise auch zu einem Mord geführt haben!


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03.06.2016 um 18:02
@otternase

Natürlich gibt es auch weibliche Täter.
ich kann mir nach den bisherigen Informationen jedoch nicht vorstellen, dass sie die Frau entstellt hat.
Ich hoffe, dass sie einen Aussage macht, sich selbst, ihrem Kind und ihrer Mutter zuliebe...


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 18:14
otternase schrieb:Auch bei der weiblichen TV könnte der Missbrauch, der an ihr als Kind begangen wurde, zu Aggression und Zerstörung, nicht an Dingen, sondern an Menschen, also möglicherweise auch zu einem Mord geführt haben!
Auszuschliessen ist das nicht, aber ihre Mutter (die sie ja gut kennt), also die Mutter der T.V. erklärte doch, dass ihre Tochter nicht agressiv wäre. Und wenn nicht ihr, wem sollte dies sonst aufgefallen sein, wenn sie denn agressive Verhaltensweisen gezeigt hätte. Sicher werden SchulfreundInnen und andere Bekannte be/gefragt.

Der T.V. hingegen hat all diese früheren Straftaten (ohne je dafür belangt zu worden sein ? ) und neigt zu Jähzorn. Die Zurichtung der Leiche lässt auch auf Jähzorn schliessen. Dass die Leiche dann nicht weiter versteckt wurde, nur in ein Gebüsch gelegt. Da wollte jemand sich nicht lange sich aufhalten, um so dem Risiko der Entdeckung zuvor zukommen.

Grundsätzlich stimmt es aber, auch missbrauchte weibliche Personen, können agressiv werden/sich so verhalten. Da kommt eventuell aufs Temperament, ob der/die Missbrauchte, wenn denn, selbstverletzende oder drittverletzende Verhaltensweisen zeigt.


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Mord an Yangjie Li in Dessau-Roßlau

03.06.2016 um 18:19
P.S. oder auch beides, oder gar keine dieser agressiven Verhaltensweisen. Wie auf Missbrauch reagiert wird, bzw. welche Möglichkeiten darauf zu reagieren da sind, ist ganz unterschiedlich. Könnte auch zu großer Verunsicherung führen.
So wie eventuell bei der T.V., dass sie sich in einer unguten Partnerschaft nicht trennen kann, sich nicht selbstbehaupten kann.


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03.06.2016 um 20:55
ich will mal meine Theorie von Seite 11 (28.05.2016 um 21:56) überarbeiten aufgrund diverser neue Erkenntnisse, die seither aufgetaucht sind und die Theorie so nicht mehr haltbar erscheinen lassen, aber eine veränderte Version in den Bereich des Möglichen bringen:

- dass der männliche TV und die Studentin ein Verhältnis hatten, will ich mal verwerfen. Ihre Tagebucheintragungen über eine Liebe dürften auf eine andere Person gemünzt gewesen sein, vielleicht sogar auf eine Person, die gar nichts von ihrem Glück wusste und daher nun dies auch nicht aufklären kann

- trotzdem jedoch halte ich es weiter für denkbar, dass das Sexualdelikt und das Tötungsdelikt nur in indirektem Zusammenhang miteinander stehen

- nehmen wir an, Sebastian F. hat in sexueller Frustation nach der Trennung von der Verlobten (siehe WhatsApp Message), die Studentin zu Sex gezwungen, vergewaltigt. Dass es just diese traf, kann entweder Zufall gewesen sein, einfach nur, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war, vielleicht aber hatte er schon zuvor auf diese Nachbarin ein Auge geworfen (möglicherweise sogar dies der Verlobten gegenüber geäussert)
Jedenfalls liegt die Annahme nahe, dass er den Weg der sexuellen Gewalt gewählt hat, so wie er es als Kind schon getan hat und wie er es zu einem gewissen Grad wohl auch seiner Verlobten gegenüber getan hat

- trotzdem bleibt meine These, dass er es nicht war, der den Mord ausgeführt hat
- vielmehr gehe ich in meiner Theorie weiter davon aus, dass die weibliche TV den Mord begangen hat

- meine These: Xenia I hat auf von der Vergwaltigung erfahren, entweder lief das vor ihren Augen ab, sie kam dazu oder sie hat im unmittelbaren Anschluss davon erfahren
- entweder, die Xenia I hat das dann nicht als Vergewaltigung begriffen, vielleicht, weil der TV sie zuvor in gleichermassen gewalttätiger Weise "genommen" hat und sie durch ihren eigenen Hintergrund (sexuell missbraucht worden als Kind) eine falsche Vorstellung von der Natur eines "einvernehmlichen GV" hatte, dh. sie glaubte vielleicht tatsächlich, dass da ein einvernehmlicher GV stattfand und hat die -so ihre verquere Vorstellung- "Nebenbuhlerin" getötet
- oder Xenia I hat dem Opfer der Vergewaltigung in Gedanken die Schuld für die Vergewaltigung gegeben, eine Verhaltensweise, die sie ebenfalls aus früherem sexuellem Missbrauch durch ihren Vater oder auch den TV erlernt haben könnte, wo sie vielleicht jeweils sich selbst die Schuld dafür gegeben hat. Und sie hat dann die, die ihrer verqueren Denke gemäß Schuld hatte, umgebracht
- oder Sebastian F hat aus seiner kriminellen Karriere heraus geglaubt, erneut ohne Konsequenzen aus der Sache rauszukommen, evtl. erneut von seiner Mutter rausgeboxt zu werden, wohingegen Xenia I immerhin soviel Intelligenz aufgebracht hat zu begreifen, dass eine Anzeige der vergewaltigten Studentin bei der Polizei nicht folgenlos bleiben würde, für ihn sehr wohl im Knast enden könnte und sie hat in dem Moment so große Verlustangst gehabt, dass sie lieber das Vergewaltigungsopfer getötet hat, als auf "ihren Bastian" zu verzichten

Es gibt drei Gründe, warum ich diese Theorie, entsprechend adaptiert, weiterhin für möglich halte:

1) Die zunächst vorgetragene Version von dem "einvernehmlichen Dreier" ist eine so bescheuerte Story als Ausrede, dass man sich fast nicht vorstellen kann, dass jemand sich sowas "from the scratch" ausdenkt und glaubt, damit durchzukommen. näher liegt für mich der Gedanke, dass das eine Story ist, die irgendwo einen Grad an Wahrheit enthält, die nur an entscheidender Stelle hingebogen wurde
2) Die Art der Verletzungen der Studentin, die Tatsache, dass ihr Gesicht bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde. Sowas passiert gewöhnlich nicht unabsichtlich und es ist auch nicht typisch für eine reine Vertuschungstat. Erklärbar wäre es durch die Annahme des Versuchs, die Identifikation zu verhindern/behindern und damit Rückschlüsse auf den Täter zu verzögern, aber zu einem solch planvollem Vorgehen passt wiederum nicht, die Leiche dann im Garten hinter der eigenen Wohnung offen rumliegen zu lassen. Vielmehr muss man davon ausgehen, dass der Täter einen sehr persönlichen Hass auf das Opfer geschoben hat und rasend vor Hass und Wut die Studentin entstellt hat! Und da klingt ein Hass einer Frau auf eine andere näher als die Vertuschungstat eines Vergewaltigers.
3) Der Hintergrund der Tatverdächtigen. Aus sozial schwachem Umfeld, als Kind missbraucht worden, an einer ungesunden, gewalttätigen Beziehung hängend, Verlustängste. Sowas kann in selbstschädigendem Verhalten resultieren (wie @oBARBIEoCUEo schon schrieb), aber auch in aggresivem Verhalten. Es kann auch zunächst in Rückzug und Abschottung gegen die Welt resultieren (würde sich damit decken, dass sie nicht als aggresiv, sondern als besonders zurückhaltend und ruhig von Mitschülern beschrieben wurde) und dann plötzlich in die Enge getrieben in drittverletzendem besonders "rasendem" Verhalten ausbrechen.

Wir wissen nicht weiteres, aber ich würde die TV definitiv nicht als Haupttäterin des Mordes ausschliessen wollen.


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03.06.2016 um 21:16
otternase schrieb:Vielmehr muss man davon ausgehen, dass der Täter einen sehr persönlichen Hass auf das Opfer geschoben hat und rasend vor Hass und Wut die Studentin entstellt hat! Und da klingt ein Hass einer Frau auf eine andere näher als die Vertuschungstat eines Vergewaltigers.
Genausogut kann allerdings der männliche Tatverdächtige aus Frust und Wut über seine Partnerin einen Frauenhass entwickelt und daher das Opfer sexuell und nicht-sexuell schwer bis zum Eintritt des Todes (und darüber hinaus? wir wissen es nicht) misshandelt haben.


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