Rieke63
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Davon ist auszugehen. Das HACCP wurde von der NASA entwickelt, weil Raumfahrer nicht krank werden dürfen. Es ist aus den 60er Jahren, und man hat es auf die gesamte Nahrungsmittelbranche umgesetzt und zur Verpflichtung gemacht. Davor fanden aber auch bereits Hygienegesetzte Anwendung.Rieke63 schrieb:Galten diese Bestimmungen auch schon 1979?
Das relativiert diese Information in ihrer Bedeutung.TatzFatal schrieb:... wenn nicht ausschließlich für Eigenbedarf produziert wird...
Sicher haben die auch für sich selbst geschlachtet, aber Geld mussten sie auch erwirtschaften. Strom, Heizung, Wasser, Krankenversicherung und all solche Sachen müssen bezahlt werden.Rieke63 schrieb:Ich glaube schon, dass die Bauern oftmals nur für sich geschlachtet haben.
TatzFatal schrieb:Ich überlege wo das Schweineblut noch herkommen kann.
Den Sinnvollsten Beitrag seit längerem.TatzFatal schrieb:Schweineblut und Sägemehl ist eine eigenartige Kombi.
Also ich kann mich erinnern, dass es 1979 höchstens in der Kreisstadt einen Supermarkt gab. Um diese Zeit gab es noch Lebensmittelgeschäfte, meist Familienbetriebe, die eine kleine Wursttheke hatten.Altduesseldorf schrieb:Wurden auch Angestellte von Supermärkten überprüft, die dort in der Fleischabteilung arbeiteten?
Nicht, wenn die Leiche irgendwo auf einem Hof gelegen hat (nicht in einem Schlachtraum) und er mit dem Metzgermesser die Körperteile abgetrennt hat.TatzFatal schrieb:chweineblut und Sägemehl ist eine eigenartige Kombi.
...und genau deshalb konnte man den Täter auch noch nicht ermitteln bzw. man suchte ihn vielleicht im falschen Personenkreis.Rieke63 schrieb:Also der Personenkreis war schon alleine hier in Wülfrath umfangreich.
Das gab es bei uns, wenn notgeschlachtet werden musste. Da fuhr der Gemeindediener mit dem Fahrrad und einer Klingel in der Hand durchs Dorf und schrie, dass es bei dem Bauer X Fleisch zu kaufen gäbe. Das Fleisch musste aber schon vor dem Verkauf vom Fleischbeschauer freigegeben werden, ansonsten lief da nichts.Rieke63 schrieb:fleischpakete beim Bauern kaufen konnte, aber das waren keine professionellen Verkäufe
Genau das habe ich vor ein paar Seiten auch vermutet, aber auf meinen Beitrag hat niemand reagiert. Es war ja auch so, dass Tierärzte ihre dreckigen Gummistiefel zum Autofahren oft hinter den Fahrersitz oder in den Kofferraum stellten. Dort könnte Sägemehl oder auch Schweineblut gehaftet haben, wenn es nicht gerade am Tatwerkzeug haftete (das ein Tierarzt ggf. immer bei sich hat). Zudem waren Tierärzte zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Meine Schwiegereltern hatten früher selbst eine Tierarztpraxis und hatten immer irgendwelche Praktikanten beschäftigt. In unserem Fall beschäftigten sie nur Österreicher, keine Ahnung warum. Aber selbst wenn dort oben ein Praktikant beschäftigt gewesen wäre, wäre er voraussichtlich nicht mal aus der Gegend gekommen und wäre einfach nur so durchgeflutscht.Jacksy24 schrieb:Tierärzte ausgeschlossen? Wenn ich an unseren Landtierarzt im Nachbardorf denke, finde ich die Kombination von Sägespäne und Tierblut gar nicht so abwegig.