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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

833 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Ermordet ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

09.09.2017 um 23:25
Zitat von Sister101Sister101 schrieb:Warum die Polizei so schnell auch suchte? War wohl eher Routine und deswegen wurde nicht so gründlich gesucht? Normalerweise wird ja nicht gleich das große Programm herausgeholt, wenn ein Ehemann seine Ehefrau als vermisst meldet. Die Polizei hat wohl die Meldung bekommen,dass sie da zuletzt gesehen wurde und da wird wohl ein unambitionierter Polizeibeamter mit seinem Hund den Weg abgelaufen sein ohne weiter ein paar Meter nach rechts und links zu schauen.
Das stelle ich mir auch so vor,- hat der Polizeisprecher ja mehr oder weniger eingeräumt.

Die haben vielleicht gedacht: Eine Frau ist abends mit Freudinnen aus gewesen. Die Frauen haben etwas getrunken und eine der Frauen hatte noch keine Lust nach Hause zu gehen. In ein, zwei Tagen taucht sie etwas derangiert wieder auf.


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10.09.2017 um 00:13
Es gibt noch die Möglichkeit, dass die Leiche über das Gleisgelände unbemerkt zurückgebracht wurde


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10.09.2017 um 00:22
Sie lag im Gebüsch an der Mauer, die ist ungefähr 5 Meter vom Weg entfernt. In diesem Gebiet liegen auch Obdachlose herum. Einen habe ich heute kaum 5 Meter von dieser Stelle beobachtet. Ich glaube, man hat sie tagelange für einen solchen gehalten, denn sie muss deutlich sichtbar gewesen sein.


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10.09.2017 um 00:39
Zitat von superflyonsuperflyon schrieb:In diesem Gebiet liegen auch Obdachlose herum. Einen habe ich heute kaum 5 Meter von dieser Stelle beobachtet. Ich glaube, man hat sie tagelange für einen solchen gehalten, denn sie muss deutlich sichtbar gewesen sein.
wow, das ist natürlich eine kolossale Beobachtung! Es könnte sein, dass Fußgänger u. Radfahrer etwas liegen gesehen haben u. dachten, es sei ein Obdachloser.


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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

10.09.2017 um 03:59
Zitat von millymilly schrieb:Wenn der Bereich von Junkies u. Obdachlosen hoch frequentiert ist, dann würde ich da auch nicht am Tage alleine laufen bzw. gar nicht.
du wirst in Berlin wenige parks finden, in denen keine Dealer, Junkies , Alkoholiker und Obdachlose abhängen. Normalerweise töten diese Personen nicht einfach so eine vorbei laufende Frau.


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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

10.09.2017 um 05:12
Ich möchte anmerken ,das der Zoo mit Gehegen unmittelbar an den Weg grenzt.Es gibt daher oft eine starke Geruchsbildung der Tiere ,die auch am Zaun sind. Dies könnte mM. nach Hunde irritieren und somit dazu beitragen ,das Fr. Fontaine unentdeckt blieb.


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10.09.2017 um 08:38
Zitat von millymilly schrieb:Das ist sicher, aber leider nicht immer die Richtigen.
Klar trifft man evtl. auch mal den falschen. Aber in der Regel sollten in dem Zeitraum einer Übergriffes halt auch noch andere Passanten vorbeikommen, die sich entweder einmischen oder die unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Polizei alarmieren.
Zitat von millymilly schrieb:Der Weg vom Schleusenkrug bis zum vermutlichen Tatort ist ein Weg, also am Schleusenkrug ist Sackgasse, oder?
Nein! Er ist keine Sackgasse. Wie kommst du darauf? Lies bitte meinen ausführlichen Post von gestern morgen dazu.
Zitat von millymilly schrieb:Wenn der Bereich von Junkies u. Obdachlosen hoch frequentiert ist, dann würde ich da auch nicht am Tage alleine laufen bzw. gar nicht.
OK. Dann wirst du aber auch die meisten Unterführungen, Bahnhöfe, Parks und andere Sehenswürdigkeiten in Berlin genau wie auch in anderen großen Städten meiden müssen. Sprich: Das ist heutzutage so gut wie unmöglich. Ganz konkret würdest du in diesem Fall sicher nicht mal auf 500 m an den Bahnhof Zoo herankommen, wenn du Orte meiden willst, die von Junkies und Obdachlosen hoch frequentiert sind.
Zitat von superflyonsuperflyon schrieb:Sie lag im Gebüsch an der Mauer, die ist ungefähr 5 Meter vom Weg entfernt. In diesem Gebiet liegen auch Obdachlose herum. Einen habe ich heute kaum 5 Meter von dieser Stelle beobachtet. Ich glaube, man hat sie tagelange für einen solchen gehalten, denn sie muss deutlich sichtbar gewesen sein.
Wie weiter vorne diskutiert, ist das vermutlich die einzige Möglichkeit, warum sie dort durch Passanten nicht früher entdeckt wurde. Allerdings ist es in der Regel so, dass sich dann doch irgendjemand erbarmt, eine regungslos da liegende Person anspricht und die Polizei alarmiert. Aber OK, das hat hier dann wohl 3 Tage gedauert... Wie schon vorher geschrieben, hätte es allerdings auch schon gereicht, wenn sich bei der Suche am Mittwoch einer der Polizisten mit seinem Hund an den beiden einzigen Stellen, wo man dort etwas so großes wie einen Körper verstecken kann, nur 3 m vom Weg wegbewegt hätte.

Was mich gestern ziemlich gewundert hat, ist die Tatsache, dass das Gebüsch übersät war mit Gegenständen, Müll etc. Wie kann die SpuSi da differenzieren zwischen etwas, das womöglich eine Spur darstellen könnte und Unrat? Das ist an so einer Stelle natürlich sehr schwierig. Aber hier sah es tatsächlich so aus, als ob einfach alles liegen geblieben wäre. Beim Mord an der Studentin in Freiburg, der ja hinter dem Fussballstadion in einem Gebüsch passierte, wurde laut einer Aussage der Polizei ja das gesamte Gebüsch mit allem darin abgetragen und dann im Labor akribisch auf Spuren untersucht (und letztendlich ja auch ein Haar gefunden, das zur Festnahme führte). Und dort wird es auch nicht gerade sauber und ordentlich ausgesehen haben (wie das nun mal in Gebüschen an solchen Orten so ist). Ich habe gestern jedoch nicht den kleinsten Hinweis gesehen, der auf derartige Spurensicherungsarbeiten hindeutete.


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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

10.09.2017 um 09:06
@milly
Deinen Worten entnehme ich, dass du selbst nicht in einer Großstadt lebst. Großstädter und vor allem die Berliner sind da meiner Erfahrung nach ziemlich schmerzfrei. Selbst die aus den gehobenen Wohnvierteln bewegen sich am Tiergarten und in der Innenstadt ohne Scheu und stören sich nicht an Junkies und Obdachlosen, denn die gehören da zum normalen Stadtbild. Ich bin selbst aus einer netten Kleinstadt im Rheinland und habe mehrere Freunde in Berlin. Man selbst ist dort dann gerade anfangs oft geschockt, weil man solche Leute bei sich Zuhause nicht zu sehen bekommt, aber selbst eine Berliner Freundin aus reichem Elternhaus hat damit null Probleme und amüsiert sich jedesmal über meine Reaktionen.

Frau Fontaine ist diesen Weg sicher schon x-mal gegangen und auch ihre Freundinnen hatten ja keine Sorge, sie da allein entlang laufen zu lassen. Es war kein ungewöhnlicher oder gefährlicher Weg aus ihrer Sicht. Auch du wirst in deiner Region Wege kennen, die du regelmäßig gehst und wo du nie mit sowas rechnen würdest, obwohl dir das da theoretisch auch passieren könnte, wenn du da dem Falschen begegnest. Unser Sicherheitsgefühl im eigenen vertrauten Bereich ist trügerisch, denn es basiert auf Erfahrungswerten, aber es kann nicht in die Zukunft schauen.


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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

10.09.2017 um 09:33
Genau das gleiche viel mir auch auf. Jacken, Schuhe, sogar Unterhosen, Zigarettenschachteln, kurz: jede Menge Unrat, der aber theoretisch auch mit dem Fall zu tun haben könnte. Auch meiner Meinung nach könnte die Spurensicherung weitaus genauer stattfinden. Kam mir jetzt schlampig vor.


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10.09.2017 um 09:49
Wenn das der Fundort ist, was ich stark annehme, ist es für mich tatsächlich unverständlich, daß sie nicht vorher gefunden werden konnte
http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/ehemann-von-susanne-f---susas-todeskampf-muss-schrecklich-gewesen-sein--28383994 (Archiv-Version vom 12.09.2017)

das mit dem Handy ist sehr merkwürdig und daß es eingeschaltet wurde, hätte doch den Standort melden müssen,oder ?
Viele Spuren deuten auf einen Raubmord hin. An der Stelle würden viele kriminelle Obdachlose campieren, so die Polizei. Außerdem schaltete jemand das Handy von Susanne F. ein. Am Donnerstagvormittag bekam Rasch eine SMS, dass seine Frau nun wieder erreichbar sei. Als er sie daraufhin anrufen wollte, war ihr Telefon aus. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/28383994 ©2017



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10.09.2017 um 09:52
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:Deinen Worten entnehme ich, dass du selbst nicht in einer Großstadt lebst. Großstädter und vor allem die Berliner sind da meiner Erfahrung nach ziemlich schmerzfrei. Selbst die aus den gehobenen Wohnvierteln bewegen sich am Tiergarten und in der Innenstadt ohne Scheu und stören sich nicht an Junkies und Obdachlosen, denn die gehören da zum normalen Stadtbild. Ich bin selbst aus einer netten Kleinstadt im Rheinland und habe mehrere Freunde in Berlin. Man selbst ist dort dann gerade anfangs oft geschockt, weil man solche Leute bei sich Zuhause nicht zu sehen bekommt, aber selbst eine Berliner Freundin aus reichem Elternhaus hat damit null Probleme und amüsiert sich jedesmal über meine Reaktionen.

Frau Fontaine ist diesen Weg sicher schon x-mal gegangen und auch ihre Freundinnen hatten ja keine Sorge, sie da allein entlang laufen zu lassen. Es war kein ungewöhnlicher oder gefährlicher Weg aus ihrer Sicht. Auch du wirst in deiner Region Wege kennen, die du regelmäßig gehst und wo du nie mit sowas rechnen würdest, obwohl dir das da theoretisch auch passieren könnte, wenn du da dem Falschen begegnest. Unser Sicherheitsgefühl im eigenen vertrauten Bereich ist trügerisch, denn es basiert auf Erfahrungswerten, aber es kann nicht in die Zukunft schauen.
Ganz genau.
Und das ist einfach der Weg dort von A nach B.

Der andere, vermeintlich sicherere, ist ein kilometerweiter Umweg.

Ich kenne diese Strecke auch, bin sie oft gelaufen. Das machen zumindest tagsüber alle Berliner dort. Ich könnte mir vorstellen, dass neu Zugezogene diesen Weg nicht kennen- aber sehr schell kennenleren.
Dazu kommt, dass es tagsüber sehr schön ist, da entlang zu gehen. Die Tiergehege auf der einen Seite - das Grün auf der anderen.
Man hat fast das Gefühl außerhalb Berlins zu sein.

Allerdings sind meine letzte Spaziergänge dort viele Jahre her und ich weiss nicht, wem man dort aktuell über den Weg läuft.

In einem Punkt widerspreche ich Comtesse. Ich wäre dort auch damals nicht gerne im Dunkeln durchgelaufen.
Das empfindet natürlich jeder Mensch anders. Und vor den Alterativen stehend, ein Taxi rufen zu müssen- oder einen sehr großen Abendspaziergang nach Hause anzutreten, entscheidet man sich da verständlicherweise für die paar Meter am Zoo entlang.

Ich habe hier gelesen, dass der Müll ringsum immer noch liegt und nicht eingesammelt worden ist.
Das wundert mich auf den erste Blick auch.
Aber vielleicht konnten an der Leiche Spuren gesichert werden?
Wenn sie gewürgt wurde, hat sie vielleicht verwertbare Spure unter den Fingernägeln?


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10.09.2017 um 10:11
Zu dem Handy und der SMS... ich könnte mir vorstellen, dass der Dieb seine Beute noch mal genauer betrachten wollte und hat es kurz eingeschaltet. Vielleicht ist ihm dann eingefallen, dass das keine so gute Idee ist und hat es schnell wieder aus gemacht. Den Standort in dem Moment sollte die Polizei aber kennen...


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10.09.2017 um 10:52
Zitat von kaietankaietan schrieb:OK. Dann wirst du aber auch die meisten Unterführungen, Bahnhöfe, Parks und andere Sehenswürdigkeiten in Berlin genau wie auch in anderen großen Städten meiden müssen. Sprich: Das ist heutzutage so gut wie unmöglich. Ganz konkret würdest du in diesem Fall sicher nicht mal auf 500 m an den Bahnhof Zoo herankommen, wenn du Orte meiden willst, die von Junkies und Obdachlosen hoch frequentiert sind.
Es kommt darauf an, zu welcher Tageszeit, u. ob viele Menschen unterwegs sind. Der Mord geschah am späten Abend an einem dunklen, wenig frequentierten Bereich. Wenn ich weiß, dass ein Park, sei er noch so klein, von gewissen Leuten genutzt wird, meide ich jede Parkfläche.
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:aber selbst eine Berliner Freundin aus reichem Elternhaus hat damit null Probleme und amüsiert sich jedesmal über meine Reaktionen.
Möglich ist alles, aber ich gehöre zur Fraktion der Vorsicht, was nicht bedeutet, sich abzuschotten. Wenn ich aber weiß, dass eine bestimmte Uhrzeit o. ein bestimmter Ort gefährlich(er) ist, meide ich sie.
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:Frau Fontaine ist diesen Weg sicher schon x-mal gegangen und auch ihre Freundinnen hatten ja keine Sorge, sie da allein entlang laufen zu lassen.
Gut möglich, dass sie öfters den Weg alleine gegangen war; wir wissen es nicht.

Ich glaube zB. nicht, dass ein Junkie o. ein Obdachloser verantwortlich ist. Ich kenne ganz wenige Fälle, bei der diese Leute andere in der Öffentlichkeit überfallen haben. Da kommt es häufiger untereinander zu Todesfällen. Ich glaube eher, dass S.F. vom Biergarten verfolgt wurde, o. es könnte sich um eine andere Gattung Täter handeln.


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Vermisste Susanne Fontaine in Berlin tot aufgefunden

10.09.2017 um 11:35
Die These, dass die Frau einem Raubmord zum Opfer fiel, scheint sich zu verfestigen. Die BZ Berlin schreibt heute dass die Kripo sowohl eine Sexualstrafttat als auch eine Beziehungstat ausschliesst
Neu ist auch dass das Opfer mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen wurde. Das würde auch erklären, warum trotz der Nähe zu den Gebäuden der Bundespolizei (nur ca. 30 Meter laut einem früheren Artikel) als auch zum Hardenbergplatz bisher keine Wahrnehmungen durch Zeugen vermeldet wurden.

http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/ueberfallen-erschlagen-ausgeraubt-wer-toetete-die-schlossherrin?utm_term=Autofeed&utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook#link_time=1505033524


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10.09.2017 um 11:37
Zitat von millymilly schrieb:Ich glaube zB. nicht, dass ein Junkie o. ein Obdachloser verantwortlich ist. Ich kenne ganz wenige Fälle, bei der diese Leute andere in der Öffentlichkeit überfallen haben. Da kommt es häufiger untereinander zu Todesfällen. Ich glaube eher, dass S.F. vom Biergarten verfolgt wurde, o. es könnte sich um eine andere Gattung Täter handeln.
Das glaube ich auch nicht, wobei ein Junkie schon eher ins Muster fiele wegen Beschaffungskriminalität bei Geldmangel. Aber eher würde ich denken, dass solche Leute zur Hilfe eilen, wenn sie ein Verbrechen mitbekommen, denn sie sind selbst oft genug solchen Gefahren ausgesetzt und daher meist sehr hilfsbereit und passen auch aufeinander auf in ihren Bezirken, wo sie sich aufhalten und schlafen. Eigentlich kann man sich da also sogar irgendwie sicher fühlen, weil Menschen in der Nähe sind. Fraglich daher, warum niemand von denen was mitbekam. Es muss alles sehr schnell gegangen sein. Vielleicht war es nicht nur ein Täter.


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10.09.2017 um 11:39
Zitat von buchfinkbuchfink schrieb:Neu ist auch dass das Opfer mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen wurde. Das würde auch erklären, warum trotz der Nähe zu den Gebäuden der Bundespolizei (nur ca. 30 Meter laut einem früheren Artikel) als auch zum Hardenbergplatz bisher keine Wahrnehmungen durch Zeugen vermeldet wurden.
Dafür ist die Geräuschkulisse um den Hardenbergplatz, bzw. auf dem Weg dorthin viel zu intensiv, um da evtl. einen einzelnen Schrei zu hören. Selbst dann, wenn die Polizeidirektion nur 5 Meter entfernt gewesen wäre.

Da fährt z.B. im Schnitt alle paar Minuten eine S-Bahn entlang, das alleine macht schon genug Krach,
um Geräusche dahinter verschwinden zu lassen.


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10.09.2017 um 11:53
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:Fraglich daher, warum niemand von denen was mitbekam. Es muss alles sehr schnell gegangen sein. Vielleicht war es nicht nur ein Täter.
Nun wissen wir, dass es Raubmord ist. - Vermutlich ging es blitzschnell. S.F. wurde zur Auffindestelle gelegt, ausgeraubt u. ermordet. Ich verstehe nur nicht, warum man sie erwürgte? Mit einem Schlag auf den Kopf wäre sie in Ohnmacht gefallen u. vermutlich hätte sie den o. die Täter nicht identifizieren können, vll. sich der Haut- u. Haarfarbe erinnert. Wozu die Tötungshandlung?


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10.09.2017 um 11:54
Zitat von inci2inci2 schrieb:Dafür ist die Geräuschkulisse um den Hardenbergplatz, bzw. auf dem Weg dorthin viel zu intensiv, um da evtl. einen einzelnen Schrei zu hören. Selbst dann, wenn die Polizeidirektion nur 5 Meter entfernt gewesen wäre.
Es ist ja auch der Zoo in nächster Nähe, wahrscheinlich würde ein Schrei und komische Geräusche in Zoonähe gar niemandem komisch vorkommen, weil die Tiere auch komische Geräusche und auch Schreie ausstoßen ab und zu, oder?
Zitat von millymilly schrieb:Wozu die Tötungshandlung?
Ja, das habe ich mich auch schon gefragt, warum man sie minutenlang traktiert hat, nur um sie zu berauben... Ein paar Schläge hätten es auch getan, wenn sich jemand an seiner Tasche festklammert, und mit vorgehaltenem Messer wehrt sich auch niemand. Wenn ich jemanden überfallen will, warum maskiere und bewaffne ich mich nicht? Warum gehe ich eine Frau mit bloßen Händen an? Könnte mir vorstellen, dass was anderes das Motiv war. Vielleicht ein gescheitertes Sexualdelikt, weil der Täter nicht "konnte"? Und sie dann stattdessen ausraubte? Die Wut über das eigene Versagen dann am Opfer ausgelassen?


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10.09.2017 um 11:57
Zitat von ComtesseComtesse schrieb:Es ist ja auch der Zoo in nächster Nähe, wahrscheinlich würde ein Schrei und komische Geräusche in Zoonähe gar niemandem komisch vorkommen, weil die Tiere auch komische Geräusche und auch Schreie ausstoßen ab und zu, oder?
Auch das ist möglich. Ich weiß, das da in der Nähe auch Tiervolieren sind, die liegen aber, wenn
ich das richtig in Erinnerung habe, hinter dem Schleusenkrug in Richtung Bellevue. Ich kenne diese
Strecke nur vom Boot her, weil wir des Öfteren mit dem Boot einen Ausflug machen.

Aber abends um 22:30 Uhr ist noch genug "normaler" Umgebungskrach vorhanden, um einzelne
Geräusche dahinter verschwinden zu lassen. Und ich nehme mal an, in diesem Fall hier, gab es gar
keinen Laut mehr von Susanne F., da sie wohl direkt ohnmächtig wurde.


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10.09.2017 um 12:00
@inci2
Es ist ja auch so, wenn man EINEN Schrei z.B. hört oder EINEN Knall, dann horcht man ja erst Mal auf: Was war das? Wenn dann aber keine weiteren Geräusche mehr kommen, dann beruhigt man sich selbst wieder und denkt, ach, das war bestimmt was Harmloses. Wenn sie erwürgt wurde, ist davon auszugehen, dass sie nicht dazu kam, viele Geräusche von sich zu geben, vielleicht noch einen Schreckenslaut, aber der war dann evtl. nicht alarmierend genug, um Ohrenzeugen zum Nachschauen zu bewegen...


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