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Die Plaza Frau

7.767 Beiträge, Schlüsselwörter: Norwegen, Hotel, Unbekannte Tote, 1995, Oslo, Plaza, 2816

Die Plaza Frau

11.02.2020 um 18:47
Nur mal kurz ein Einwurf zu den Etiketten.
Also wenn mein Kind neue Klamotten kauft, schneidet sie zuerst alle Etiketten ab oder raus, weil sie sie einfach stören.

Vielleicht ist es einfach eine profane Sache dieser Frau gewesen. Ist nur eine Überlegung.


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Die Plaza Frau

11.02.2020 um 19:44
PrivateEye schrieb:Aus einem Staatsdienst kann man ja regulär austreten. Wäre dies aber auch bei einer solchen privaten Organisation gegeben?!LG
Ach, es gibt viele Möglichkeiten. Sie sind teils im Staatsdienst, unentdeckt oder entdeckt & geführt. Sie leiten Sicherheitsfirmen, sie betätigen sich als Unternehmer in den Nachfolgefirmen der DDR-Rüstungsindustrie. Sie sind Ärzte, Biologen, Chemiker, Übersetzer, Bürgermeister, ...


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11.02.2020 um 19:49
@Adelaide1948
Tja, aber für den offiziellen Part unterschreibst du eine Verschwiegenheitserklärung, bekommst eine Abfindung oder Pension (oder auch nicht) und bist einfach raus.

Soweit mir bekannt ist, gab es wohl auch teilweise Einschränkungen für gewisse ehemalige Mitarbeiter. So wurden zum Beispiel waffenrechtliche Erlaubnisse verwehrt. Ob dies nun mit fehlender "Zuverlässigkeit" zu tun hat, weiß ich aber nicht.


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Die Plaza Frau

11.02.2020 um 19:54
PrivateEye schrieb:Tja, aber für den offiziellen Part unterschreibst du eine Verschwiegenheitserklärung, bekommst eine Abfindung oder Pension (oder auch nicht) und bist einfach raus.
1989 war die DDR am Ende, 1990 wurde das MfS als Behörde aufgelöst. Wer kontrolliert diese zur Verschwiegenheit verpflichteten Menschen? Es redet keiner.


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11.02.2020 um 19:58
Adelaide1948 schrieb:Wer kontrolliert diese zur Verschwiegenheit verpflichteten Menschen?
Eine Nachfolge gab es ja nicht, dem BND etc waren sie nie unterstellt. Zudem ihr Diensteid auch auf einen Dienstherren geschworen war, der nicht mehr existent ist.

Eine gute und berechtigte Frage.


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Die Plaza Frau

12.02.2020 um 00:56
PrivateEye schrieb:Womit wir wieder da wären, dass es durchaus genug Leute mit eindeutigem Fachwissen gibt, die sich und dieses aber nicht mehr in Staatsdienste stellen, sondern gewinnbringend anderweitig veräußern.
Das ist eben eine der Möglichkeiten. So kann man den offiziellen Weg gehen und ein Sicherheitsunternehmen oder eine entspr. Beratungsfirma gründen. Dann ist man legal unterwegs und kann möglicherweise illegale Aktivitäten abschatten. Adler Research in den USA war so ein Unternehmen, dass als Tarnfirma der CIA für selbige auch und gerade die "schmutzigen Aufträge", auch Auftragsmorde übernahm. Die Firma war überigens auch ein Refugium für Ex-Agenten, die so wieder in Lohn und Brot kamen, ohne den gelernten Job aufgeben zu müssen. Nur das sie dabei noch viel mehr Geld verdienten als zuvor. ;)

Eine andere Möglichkeit ist, direkt illegal zu arbeiten und seine Dienste anzubieten, ggf. auch im organisierten Verbrechen.
PrivateEye schrieb:Wäre es denkbar, das auch eine private Firma o.ä. sich damit ähnlicher Strukturen und Organisation nicht nur bedient, sondern gegebenfalls auch selbst "vermittelt" oder "ausbildet"? Wobei diese Art gewiss nicht bei einer IHK auftauchen dürfte.
Ja, das ist möglich. Wie ich oben erläutert habe. Die Einschränkung ist jedoch das Land in dem ich aktiv werden möchte. In Israel z.B. ist der andauernde Kampf gegen Terrorismus allgegenwertig und Sicherheit (auch die private) hat dort viel mehr Raum und Möglichkeiten. In den USA ist die Gesetzeslage ebenfalls recht locker. In der BRD ist das anders. Schon die Gesetze erlauben es Unternehmen eigentlich nicht, wirklich wie ein Geheimdienst zu agieren oder entspr. auszubilden. Die Möglichkeiten sind viel eingeschränkter. Es kommt also auf das Land an und was der konkrete Geschäftszweck sein soll.
PrivateEye schrieb:Und könnte, besonders unsere Plaza-Frau, mit so etwas zu tun gehabt haben?
Theoretisch ja. Praktisch waren solche Unternehmen in West/Nordeuropa in den 90ern noch nicht wirklich präsent. Diese neue "Söldnerkultur" kam viel mehr als Trend aus den USA und Israel gerade erst zu uns herüber. Nach der "Wende" und dem Zerfall des sog. Ostblocks, war der kalte Krieg ersteinmal vorbei und das Sicherheitsbedürfnis entspr. gering. Es kommt also auf die tatsächliche Identität der JF an. Welche Nationalität hatte sie ? Woher stammte sie ? Was war ihr Beruf ? Welches Umfeld hatte sie ? Ohne diese Basisinformationen wird es schwierig für Ermittlungen.
PrivateEye schrieb:Aus einem Staatsdienst kann man ja regulär austreten. Wäre dies aber auch bei einer solchen privaten Organisation gegeben?!
Warum nicht ? Ein Problem gibt es eher bei einer Tätigkeit für das organisierte Verbrechen. Da ist der Eintritt in gewisse Organisationen auf Lebenszeit, ein Ausstieg nur durch das eigene Ableben möglich.
musikengel schrieb:ist denen allen ein Menschenleben (so ein junger Mensch) dann - sorry - "scheiß egal " ?
Die Sichtweise eines Agenten ist oft weitgehend militärisch geprägt. Er sieht sich als getarnter Soldat hinter feindlichen Linien, der tut was getan werden muß, um einen noch viel größeren Schaden von den eigenen Leuten zu abzuwenden. Die Motive sind Abenteuerlust, Patriotismus, die extreme Herausforderung/Grenzerfahrung und manchmal auch der schnöde Mammon oder eine Kombination daraus. Diese Agenten schrecken dann auch vor einer gezielten Tötung nicht zurück. Warum auch ? Es dient einem edlen Motiv, alle Gefahren von "seinem Land" abzuwenden und/oder sich selbst ein luxuriöses und abenteuerliches Leben zu ermöglichen. Die moralischen Bedenken hängen von der Begründung des Auftrages ab und daher nicht in der Hand des Agenten. Er ist genug konditioniert, als Waffe zu fungieren und den Auftrag nicht zu hinterfragen. Zweifel, Skrupel und Unsicherheit sind in diesem Business schnell tödlich. Diese Menschen funktionieren einfach. Privat können sie nette Familienmenschen sein, haben Emotion und ggf. eine "weiche Seite". Im Job erledigen sie das was verlangt wird.
PrivateEye schrieb:Eine Nachfolge gab es ja nicht, dem BND etc waren sie nie unterstellt. Zudem ihr Diensteid auch auf einen Dienstherren geschworen war, der nicht mehr existent ist.
Manche sehen sich tatsächlich noch an den Diensteid gebunden und kooperieren daher nicht. Andere sehen sich nicht daran gebunden, reden aber nur, wenn sie große Vorteile daraus ziehen können oder aus Enttäuschung/Scham/Reue/Schuldgefühlen/Wut darüber, einem Unrechtsstaat gedient zu haben. Letztere sind aber eher selten anzutreffen.


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Die Plaza Frau

12.02.2020 um 05:05
Slaterator schrieb:In der BRD ist das anders. Schon die Gesetze erlauben es Unternehmen eigentlich nicht, wirklich wie ein Geheimdienst zu agieren oder entspr. auszubilden.
Ideal und Wirklickeit. Aber sicher, natürlich gibt es das auch in der BRD, Mauss ist hier nur der Bekannteste.

Wikipedia: Werner_Mauss
Die „Institution M“, wie Mauss beim BKA genannt wurde,[9] kam immer dann ins Spiel, wenn staatliche Organe nicht mehr weiterkamen, sich nicht „die Finger dreckig machen“ wollten oder eine Operation aus juristischen oder völkerrechtlichen Aspekten heraus nicht durchführen konnten.[10] Kritiker werfen Mauss vor, dabei die Grenzen des Rechtsstaates überschritten zu haben und als „Agent provocateur von Staats wegen“[11] aufgetreten zu sein, also zu Straftaten angestiftet zu haben, deren Aufklärung er sich später zuschreiben ließ.


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12.02.2020 um 05:27
Adelaide1948 schrieb:Aber sicher, natürlich gibt es das auch in der BRD, Mauss ist hier nur der Bekannteste.
Maus ist ein "Sonderfall", weil er in einer Art Doppelfunktion agierte und ggf. heute noch agiert. Das ist einigermaßen einzigartig. Er wurde als Agent und Unterhändler eingesetzt, während er parallel dazu auch ein eigenes Geschäft im selben Umfeld, jedoch mit eigenen Interessen und Machenschaften betrieb. Wohlgemerkt offiziell und mit Kenntnis des BND. Mir ist diese Konstellation so noch kein zweites Mal bekannt geworden, was natürlich nicht bedeutet, dass es das so kein zweites Mal gibt. Allgemein ist die BRD aber kein ideales Pflaster für ein solches Unternehmen. Dann schon eher ein "neutrales" Land wie die Schweiz oder Länder mit weniger harten Gesetzen und/oder entspr. Kontrolle.


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12.02.2020 um 08:56
Slaterator schrieb:Er wurde als Agent und Unterhändler eingesetzt, während er parallel dazu auch ein eigenes Geschäft im selben Umfeld, jedoch mit eigenen Interessen und Machenschaften betrieb. Wohlgemerkt offiziell und mit Kenntnis des BND.
Merk dir das Geschäftsmodell gut.


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12.02.2020 um 17:28
Slaterator schrieb:Eine andere Möglichkeit ist, direkt illegal zu arbeiten und seine Dienste anzubieten, ggf. auch im organisierten Verbrechen.
Ich vermute einfach mal, in dem Millieu können die Übergänge ziemlich fließend sein, nicht wahr?
Slaterator schrieb:Theoretisch ja. Praktisch waren solche Unternehmen in West/Nordeuropa in den 90ern noch nicht wirklich präsent. Diese neue "Söldnerkultur" kam viel mehr als Trend aus den USA und Israel gerade erst zu uns herüber.
Ich würde es eher im Bereich der (Industrie)Spionage/Informationsbeschaffung vermuten. Primär wurden Frauen eher in diesen Bereichen eingesetzt, teils sogar extra geschult, für "die Waffen der Frauen".
Adelaide1948 schrieb:Ideal und Wirklickeit. Aber sicher, natürlich gibt es das auch in der BRD, Mauss ist hier nur der Bekannteste.

Wikipedia: Werner_Mauss
Vielen Dank! Ein sehr interessanter Artikel und ein ebenso vielschichtiger Mann, dieser Herr Maus. Umso bemerkenswerter, da er ja quasi eine Art "Quereinsteiger" war und sich scheinbar eine Art "Untergrundimperium" aufgebaut hat.

Ich würde zudem vermuten, dass er nicht der einzige dieser Art war und/oder ist.

Auch das "Outsourcing" diverser Aufgaben seitens Regierungen/Militär hat ja immer mehr zugenommen.


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Die Plaza Frau

12.02.2020 um 23:33
PrivateEye schrieb:Ich vermute einfach mal, in dem Millieu können die Übergänge ziemlich fließend sein, nicht wahr?
Das stimmt wohl. Das eine Regierung bzw. Regierungsorganisation auch mal das organisierte Verbrechen/Berufsverbrecher für sich arbeiten lässt, ist ja nicht erst seit der Ermordung von Daphne Caruana Galizia bekannt. Das gab es eigentlich schon immer.
PrivateEye schrieb:Ich würde es eher im Bereich der (Industrie)Spionage/Informationsbeschaffung vermuten. Primär wurden Frauen eher in diesen Bereichen eingesetzt, teils sogar extra geschult, für "die Waffen der Frauen".
Vorstellbar. Allerdings war sie relativ jung. Ohne Klärung der Herkunft/Identität kann man da aber nur wild spekulieren.


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Die Plaza Frau

13.02.2020 um 11:08
Slaterator schrieb:Allerdings war sie relativ jung.
Jedem Töpfchen sein Deckelchen, nicht wahr?
Slaterator schrieb:Ohne Klärung der Herkunft/Identität kann man da aber nur wild spekulieren.
Womit wir wieder am Anfang sind und womit alles steht oder fällt...

Aber das eben niemand sich scheinbar an sie erinnert? Abgesehen von Familie, Verwandten und Bekannten aus einem normalen sozialen Gefüge gibt es doch noch ehemalige Mitschüler*innen, man macht eine Ausbildung, hat einen Job und damit Kollegen usw...


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Die Plaza Frau

13.02.2020 um 18:03
PrivateEye schrieb:Aber das eben niemand sich scheinbar an sie erinnert? Abgesehen von Familie, Verwandten und Bekannten aus einem normalen sozialen Gefüge gibt es doch noch ehemalige Mitschüler*innen, man macht eine Ausbildung, hat einen Job und damit Kollegen usw...
Also ich bin ja ungefähr in dem Alter von JF, und ich habe nie irgendetwas über den Fall gelesen, ausser von hier aus.


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Die Plaza Frau

13.02.2020 um 18:48
lullaby69 schrieb:Also ich bin ja ungefähr in dem Alter von JF, und ich habe nie irgendetwas über den Fall gelesen, ausser von hier au
Okay. Aber wenn du wen vermissen würdest, würdest du (heute) dann nicht gerade via Internet suchen? Dann sollte man doch, wenn es etwas gibt, relativ schnell fündig werden.


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13.02.2020 um 19:30
PrivateEye schrieb:Okay. Aber wenn du wen vermissen würdest, würdest du (heute) dann nicht gerade via Internet suchen? Dann sollte man doch, wenn es etwas gibt, relativ schnell fündig werden.
Nehmen wir an Du vermisst Katrin aus der Nachbarschaft, oder Claudia Deine Schwester.
Wie würdest Du jemals auf diesen Fall stossen?


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Die Plaza Frau

13.02.2020 um 19:33
@lullaby69

Erstmal kundig machen, wo der letzte Wohnsitz war.

Recherchen über das Internet, der Name ist ja bekannt. Auch dort lässt sich viel finden. Zudem kann man sich an gemeinsame Bekannte und/oder Verwandte wenden, die man kennt.

Im zweiten, fiktiven Beispiel deinerseits, könnte ich mich auch einfach an die Polizei wenden, da es eine Verwandte ist.


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Die Plaza Frau

13.02.2020 um 23:26
Slaterator schrieb:Allerdings war sie relativ jung.

Mit 18 Jahren kannst du zur Polizei oder zur Armee gehen, möglicherweise auch zu Verfassungsschutz und BND.
Slaterator schrieb:Das stimmt wohl. Das eine Regierung bzw. Regierungsorganisation auch mal das organisierte Verbrechen/Berufsverbrecher für sich arbeiten lässt, ist ja nicht erst seit der Ermordung von Daphne Caruana Galizia bekannt. Das gab es eigentlich schon immer.
... aber ob es gut ist?

Bevor der folgende Mensch V-Mann wurde,
sah er sich gezwungen als IM zu arbeiten
und zwar eben wegen jener Dinge,
für die er später eingesperrt wurde.

Wikipedia: Tino_Brandt

https://www.google.com/amp/s/amp.focus.de/politik/deutschland/schwerer-sexueller-missbrauch-in-157-faellen-neonazi-tino-...
Der Thüringer Neonazi Tino Brandt ist wegen schweren sexuellen Missbrauchs in 157 Fällen angeklagt worden. Zudem soll er Jugendliche als Zuhälter gegen Geld an andere Erwachsene vermittelt haben. Brandt ist einer der bekanntesten Neonazis Deutschlands. Er war V-Mann des Verfassungsschutzes und stand auch mit dem NSU in Kontakt.


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Die Plaza Frau

14.02.2020 um 01:03
PrivateEye schrieb:Jedem Töpfchen sein Deckelchen, nicht wahr?
Adelaide1948 schrieb:Mit 18 Jahren kannst du zur Polizei oder zur Armee gehen, möglicherweise auch zu Verfassungsschutz und BND.
Ich meinte damit eher ihre Erfahrung. Sie wird sicher nicht mit den sensibelsten Operationen betraut gewesen sein, sofern sie noch irgendeine "Diensttätigkeit" für wen auch immer ausübte. Da sie -wie ich zumindest derzeit sehr stark annehme- ermordet wurde, mußte aber mehr dahinter stecken, als ein Anfängerjob. Vlt. wurde sie auch für etwas missbraucht oder in etwas eingebunden, ohne es zu wissen oder aber sie kam zufällig an äußerst brisante Informationen, die sie auf eigene Faust weitergeben wollte. Da sind einige Szenarien vorstellbar, wenn man ein Kapitalverbrechen mit Dienstbeteiligung bzw. innerhalb eines solchen Umfeldes unterstellt.
PrivateEye schrieb:Aber das eben niemand sich scheinbar an sie erinnert? Abgesehen von Familie, Verwandten und Bekannten aus einem normalen sozialen Gefüge gibt es doch noch ehemalige Mitschüler*innen, man macht eine Ausbildung, hat einen Job und damit Kollegen usw...
Ich halte es für möglich, dass man sich sehrwohl an sie erinnert, aber aus Sicherheitsgründen dazu schweigt. Nach dem Untergang der Estonia verschwanden einige zunächst gerettete Besatzungsmitglieder spurlos. Darunter auch ein Zwillingspaar, die als Tänzerinnen auf dem Schiff angeheuert hatten. Inzwischen verweigern die Eltern der Beiden jedes Interview, weil sie angeblich erfahren hätten, dass die Zwillinge in einer Art Zeugenschutzprogramm der CIA in den USA leben und jede Information darüber für sie tödlich enden könnte... WENN es stimmen sollte (dafür gibt es natürlich nicht den geringsten Beweis), haben also manche Angehörige, welche die verschwundene Person kennen vlt. sogar gute Gründe, sich nicht zu melden und -auf diesen Fall bezogen- JF nicht zu identifizieren.


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14.02.2020 um 08:29
@
Slaterator schrieb:Ich halte es für möglich, dass man sich sehrwohl an sie erinnert, aber aus Sicherheitsgründen dazu schweigt. Nach dem Untergang der Estonia verschwanden einige zunächst gerettete Besatzungsmitglieder spurlos. Darunter auch ein Zwillingspaar, die als Tänzerinnen auf dem Schiff angeheuert hatten. Inzwischen verweigern die Eltern der Beiden jedes Interview, weil sie angeblich erfahren hätten, dass die Zwillinge in einer Art Zeugenschutzprogramm der CIA in den USA leben und jede Information darüber für sie tödlich enden könnte... WENN es stimmen sollte (dafür gibt es natürlich nicht den geringsten Beweis), haben also manche Angehörige, welche die verschwundene Person kennen vlt. sogar gute Gründe, sich nicht zu melden und -auf diesen Fall bezogen- JF nicht zu identifizieren.
das ist gut.
Es gibt doch aber bestimmt noch andere Personen, die sie gekannt haben /erkennen würden (außerhalb der engsten Angehörigen, oder Familie) ehemalige Klassenkameraden was auch immer. Die dann von so etwas (wie Zeugenschutzprogramm oder ähnliches) gar nichts wissen.. Irgend ein Zufallstreffer evtl. , eine ehemalige Nachbarin, der Zahnarzt , sie wird ja mit mehr Menschen in Kontakt gekommen sein, als ihrer eigenen Familie. Schon seltsam dass sich absolut keiner gemeldet hat und sie erkannt hat.


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Die Plaza Frau

14.02.2020 um 09:10
lullaby69 schrieb:Nehmen wir an Du vermisst Katrin aus der Nachbarschaft, oder Claudia Deine Schwester.
Wie würdest Du jemals auf diesen Fall stossen?
Und du wüßtest, dass sie mit gefährlichlichen Leuten. arbeitet, an wen würdest du dich wenden?

https://m.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Sachsensumpf-Ermittlungen-Hinweise-auf-Kontakte-von-Ex-Stasi-Leuten-zur-Krimin...
„Bestehen fortwirkender Strukturen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in vielschichtiger Verbindung mit Organisierter Kriminalität“ geliefert. Skroch nannte die Bereiche Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und das Rotlichtmilieu
Jetzt lasst mal, die Plaza-Frau in solchen Umständen gelebt haben, wofür es alledings keine Beweise gibt und auch die Isotopenanalyse verweist nicht auf eine Herkunft aus Sachsen
Es habe tatsächlich Anhaltspunkte dafür gegeben, „dass durch Personen aus dem Bereich der OK bewusst und zielgerichtet Situationen der Erpressbarkeit, teilweise in Verbindung mit Bestechung und Korruption, herbeigeführt werden“, erklärte die Zeugin. Das Ziel habe darin bestanden, bestimmte Personengruppen wie Angestellte, Beamte, Politiker und andere Vertreter des öffentlichen Lebens in „Abhängigkeitsverhältnisse“ zu bringen.

Ehemalige hochrangige Angehörige des MfS und ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter des Mfs sollen Schlüsselfunktionen zwischen Angehörigen der regionalen OK und auch der internationalen OK - hier vor allem osteuropäische und italienische OK - eingenommen haben“, hieß es.
Slaterator schrieb:Vlt. wurde sie auch für etwas missbraucht oder in etwas eingebunden, ohne es zu wissen oder aber sie kam zufällig an äußerst brisante Informationen, die sie auf eigene Faust weitergeben wollte. Da sind einige Szenarien vorstellbar, wenn man ein Kapitalverbrechen mit Dienstbeteiligung bzw. innerhalb eines solchen Umfeldes unterstellt.
Du sagst es.


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