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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

517 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Ermittlungen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

27.11.2025 um 11:11
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 08.02.2025:Soldat mit elf Messerstichen getötet: Mord an Norbert Stolz im Juni 1989 wird bei Aktenzeichen XY gezeigt

Die Kölner Ermittlungsgruppe Cold Case rollt einen weiteren Fall neu auf: Am 5. März stellt Leiter Markus Weber im Cold-Case-Spezial von Aktenzeichen XY den ungeklärten Mord an dem 20-jährigen Soldaten Norbert Stolz in der Kaserne Butzweilerhof in Köln-Ossendorf vor.
Im Fall Norbert Stolz strengt die Kölner Ermittlungsgruppe Cold Cases eine DNA-Reihenuntersuchung an.
Unter der Leitung von Markus Weber wurde das damalige Spurenbild erneut kriminalistisch untersucht. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft setzen die Ermittlerinnen und Ermittler nun auf eine DNA-Untersuchung. "Ziel ist es, die Spurenlage neu zu bewerten und einzuordnen. Wir hoffen, dadurch neue Ermittlungsansätze zu gewinnen und den Fall nach all den Jahren doch noch aufklären zu können" so Weber.

Für die Abgabe einer Speichelprobe wurden rund 50 ehemalige Angehörige der Kaserne persönlich eingeladen. Sie können am kommenden Samstag (29. November) sowie am darauffolgenden Montag (1. Dezember) die Probe freiwillig abgeben und damit die Ermittlerinnen und Ermittler bei der Aufklärung des Falls unterstützen.
Link: Polizei Köln


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

28.11.2025 um 14:30
Versuchter und vollendeter Mord an zwei 9-jährigen Mädchen: Polizei Essen führt Rasterfahndung im Fall Marijana Krajina durch

Im Fall der im Jahr 1993 getöteten Marijana Krajina und des im Jahr zuvor vom selben Täter entführten und missbrauchten ebenfalls 9 Jahre alten Mädchens führt die Polizei Essen aktuell eine Rasterfahndung durch. Das haben die Cold-Case-Ermittler Dustin Wisnewski und Michael Detscher in einer neuen Ausgabe des Podcasts Pottcast Ungelöst publikgemacht. Da beide Opfer außerhalb von Essen aufgefunden und mutmaßlich mit einem Auto transportiert wurden, entschied sich die Ermittlungseinheit gegen eine DNA-Reihenuntersuchung, welche nur den Essener Stadtteil Altenessen, in dem beide Opfer entführt wurden, in den Blick genommen hätte. Vielmehr wurden im Rahmen einer Rasterfahndung 80 bis 150 Männer für einen freiwilligen DNA-Abgleich identifiziert. Diese hatten Bezüge nach Essen sowie gleichzeitig auch nach Niedersachsen, wo Marijana abgelegt wurde, hatten doppelte Wohnsitze oder waren bereits mit Sexualstraftaten in Erscheinung getreten. Ein besonderer Fokus lag auf Soldaten, da eine Zeugin Marijana am Tag ihres Verschwindens in Begleitung eines Mannes in Bundeswehruniform gesehen haben will. Die Abgleiche und Auswertungen laufen derzeit noch.

Im August 2022 wurden die zusammenhängenden Fälle bei Aktenzeichen XY ausgestrahlt. Damals stellte die Polizei Essen sie wie folgt vor:
Fall 1: Im Februar 1992 wurde ein 9-jähriges Mädchen von einem unbekannten Täter in Altenessen in ein Auto gelockt, betäubt und missbraucht. Sie wurde schwer verletzt von einer jungen Frau an einer Landstraße gefunden.

Am 6. Februar 1992 ging die 9-Jährige Stefanie M. auf den Geburtstag ihres Cousins, welcher 30 Minuten zu Fuß entfernt wohnte. Am Nachmittag gegen 17:20 Uhr machte sich Stefanie mit zwei weiteren Kindern auf den Weg nach Hause. Die Kinder trennten sich nach gewisser Zeit, um den Heimweg in verschiedene Richtungen fortzusetzen. In der Nähe von Stefanies Wohnhaus stieß sie auf einen Mann in einem weißen Kastenwagen. Er stieg aus und schaffte es, sie in sein Auto zu locken. Trotz der Einwände von Stefanie fuhr er in eine andere Richtung.

Etwa 10 Stunden später lag sie bewusstlos in der Nähe einer Landstraße (L422) in Düsseldorf-Kaiserswerth circa 30 Kilometer von Essen entfernt. Der oder die Täter hatten sie dort abgelegt.

Sie rappelte sich auf und kroch zu der Landstraße, wo eine junge Frau mit ihrem Auto anhielt und Stefanie vorfand.

Im Krankenhaus wurden bei der 9-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen sowie ein sexueller Missbrauch festgestellt.

Fall 2: Eineinhalb Jahre später wurde erneut ein 9-jähriges Mädchen vermisst, nachdem sie sich in der Fußgängerzone in Essen-Altenessen aufhielt. Marijana Krajina wurde Tage später in Niedersachsen an einer Bundesstraße tot aufgefunden.

Die neun Jahre alte Marijana Krajina lebte mit ihren vier Geschwistern in Kroatien. Ihr Vater verdiente sein Geld als Straßenbauarbeiter in Deutschland. In den Sommerferien 1993 besuchten Marijana mit der Mutter ihren Vater.

An einem Nachmittag, drei Wochen vor ihrem Verschwinden, spielte die 9-Jährige mit ihrem Freund Frisbee auf dem Altenessener Markt. Dort trafen sie das erste Mal auf den späteren Täter. Ermittlungen ergaben, dass sich der unbekannte Mann mit den Kindern verabreden wollte. Zu einem Treffen kam es nicht.

Am frühen Abend des 31. August 1993 verließ Marijana die Wohnung ihres Vaters mit der Absicht, ihre Mutter in dem nahegelegenen Bekleidungsgeschäft "Woolworth" aufzusuchen. In der Zwischenzeit kehrte die Mutter ohne ihre Tochter an der Wohnung zurück. Marijana kam auch am selben Abend und den darauffolgenden Tagen nicht mehr nach Hause.

Drei Tage später, am 3. September 1993, hielt ein Pärchen mit ihrem Pkw an einem Parkplatz an der B75 zwischen Bremen und Hamburg, nordöstlich der Ortschaft Scheeßel, an. Sie entdeckten dort die getötete Marijana. Die Obduktion ergab Zeichen eines schweren sexuellen Missbrauchs.
Laut Pottcast Ungelöst gingen damals 200 Hinweise ein. Seitdem werden bis heute kontinuierlich Ermittlungsansätze abgearbeitet.

Marijana
Fotoquelle: Polizei Essen


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

04.12.2025 um 10:39
Der Mord an Oliver F. wird neu aufgerollt. Die Tat geschah im Oktober '94 in Dessau.
Der damals 28-jährige Oliver F. wurde am 02.10.1994 erschossen vor seinem Wohnhaus in der Taubenstraße in Dessau aufgefunden. Trotz umfangreicher und intensiver Ermittlungen blieb der Täter bis heute unbekannt.
Oliver F. bewegte sich im Umfeld der organisierten Kriminalität. Die Ermittlungen legen den Verdacht nahe, dass seine Kontakte im Rotlicht- und Drogenmilieu eine Rolle bei der Tat gespielt haben könnten. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers stammt.
Auf Grundlage neuer Ermittlungsansätze wurde das Verfahren fortgesetzt und die letzten Lebensstunden des Opfers werden noch einmal detailliert rekonstruiert. Die Polizei geht derzeit verschiedenen neuen Spuren nach. Weitere Auskünfte können dazu aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gegeben werden.

Die Polizei ist nach wie vor sehr an Hinweisen aus der Bevölkerung interessiert und bittet daher um Mithilfe:

Wer kannte das Opfer persönlich?

Wer kann Hinweise zu seinen Kontakten und Aufenthaltsorten in den Tagen und Stunden vor seinem Tod geben?

Wer hat in der Tatnacht von Samstag, den 01.10.1994, zum Sonntag, den 02.10.1994, in der Nähe der Wohnung des Opfers in der Taubenstraße verdächtige Beobachtungen gemacht?

Auch Hinweise aus dem damaligen Umfeld, die bislang nicht gemeldet wurden, können für die Ermittler von entscheidender Bedeutung sein
Mord an Oliver F. im Jahr 1994 in Dessau (Polizeiinspektion Dessau-Roßlau)


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18.12.2025 um 16:36
Mutmaßliche Tötung von 15-Jähriger am Neujahrsabend 2001: Polizei identifizierte neue Kontaktperson von Katrin Konert

Neue Entwicklung im Fall Katrin Konert: Wie die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen mitteilt, gibt es einen weiteren Zeugen oder Zeugin, der oder die am Neujahrsabend noch mit Katrin gesprochen haben will, als diese versuchte, von Bergen nach Groß Gaddau zu gelangen.
Ein Anonymus gab bereits 2018 den Hinweis auf diese Person über das freigeschaltete BKMS-System, und nannte auch die Adresse der Person. Die Ermittler kontaktierten in der Folge die Person, die bestätigte, dass sie am 01.01.2001 Kontakt mit Katrin hatte. Jedoch blieben auch dort verschiedene Fragen offen und sind bis heute nicht überprüfbar.

Trotz mehrerer Kontaktversuche über das individuelle Postfach im BKMS-System kam mit dem anonymen Hinweisgeber in der Vergangenheit kein Kontakt mehr zu Stande.
Die 15-jährige Katrin Konert wird seit dem Abend des 1. Januar 2001 vermisst. An diesem Tag ist die Schülerin ohne Wissen ihrer Eltern bei ihrem doppelt so alten Freund in Bergen an der Dumme zu Besuch. Nachdem sie bei ihrer Schwester ankündigt, zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr wieder zu Hause zu sein, versucht Katrin vor allem über das Mobiltelefon ihres Freundes, bei mehreren Bekannten eine Mitfahrgelegenheit in das gut 12 Kilometer entfernte Groß Gaddau zu organisieren, was jedoch mutmaßlich scheitert. Nach Angaben ihres Freundes verlässt Katrin dennoch gegen 18.47 Uhr seine Wohnung. Gegen 18.50 Uhr passieren sie ein Bekannter und dessen Freundin an der Breiten Straße, wo sie in einer Pizzeria waren und zuvor bereits ablehnten, Katrin heimzufahren. Nach 19 Uhr möchte ein weiterer Bekannter noch an der Bushaltestelle an der Neuen Straße mit Katrin gesprochen, sie aber nicht mitgenommen haben. Ein dritter Mann, ein Bekannter von Katrins Freund, der Katrin früher an diesem Tag fahren wollte und den sie kurz vor Verlassen des Hauses nochmal anruft, kommt nach eigener Aussage gegen 19.30 Uhr an der Haltestelle vorbei, will sie dort aber nicht mehr gesehen haben. In den Bus, der um 19.30 Uhr regulär Richtung Groß Gaddau fährt, steigt sie nicht ein. Die drei Männer sowie Katrins Freund und der Vermieter der Familie Konert gelten in den Ermittlungen zeitweise als verdächtig. Der Verdacht kann aber trotz einiger Verdachtsmomente gegen keinen der Männer erhärtet werden. In der Folge gab es zahlreiche angebliche Sichtungen, weitere Zeugenaussagen und anonyme Anrufe. Bis heute fehlt jedoch von Katrin Konert jede Spur.

KatrinKonert.jpg
Quelle: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen


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14.01.2026 um 15:00
Fünfter "Identify Me"-Fall: Berliner Polizei veröffentlicht Foto in Zusammenhang mit unbekannter Toter im Spandauer Forst

Im Zusammenhang mit dem fünften Fall der "Identify Me"-Reihe um eine unbekannte Tote aus dem Spandauer Forst haben Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin ein neues Foto veröffentlicht. Dieses soll aus Mitte der 1980er Jahre stammen. Es zeigt eine Frau, die damals sowohl in der West- als auch in der Ostberliner Musikszene unterwegs gewesen sein soll. Ihre Beschreibung ist ähnlich zu jener der am 8. November 1988 gefundenen Toten:
  • Westberlinerin ohne Dialekt
  • circa 24 bis 32 Jahre alt (Stand 1987/88)
  • circa 1,65 bis 1,68 m groß, schlanke Statur
  • kurze rotbräunliche Haare
Quelle: Polizei Berlin

Die Berliner Polizei war in dem Fall im Mai 2023 im Rahmen der Kampagne "Identify Me" wieder an die Öffentlichkeit gegangen. Die teilskelettierte Leiche der Frau war im November 1988 in einer offenbar durch Tiere geöffneten Erdgrube gefunden worden. Die Frau war offensichtlich Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Der Leichnam war in einem Jutesack verpackt. Um den Hals waren zwei kurze Kunststofftaue (Seile) verknotet, die üblicherweise im Wassersport Verwendung finden. Dabei handelt es sich um ein einfaches gelbes Tauende und ein weiteres aus hochwertigem Material, das als "Reffbändsel" verwendet worden sein könnte. Bei dem Opfer wurde ein abgerissenes Stück Papier mit dem Stempelaufdruck des Gesundheitsamts des Bezirksamts Schöneberg, Beratungsstelle für Geschlechtskrankheiten, aufgefunden. Sie trug zudem einen auffälligen lila-türkisen Ohrring in Blattform.

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Gesichtsrekonstruktion der Leiche (BKA); Foto einer unbekannten Frau (Polizei Berlin)


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15.01.2026 um 10:10
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 30.05.2025:Mord an Bettina Damschen in Bonn-Bad Godesberg: Tatverdächtiger nach fast 23 Jahren festgenommen

Der Polizei Bonn ist ein Ermittlungserfolg im Fall der im Oktober 1992 in Bonn-Bad Godesberg getöteten Bettina Damschen gelungen.
Im Fall Bettina Damschen beginnt heute vor dem Bonner Landgericht der Mordprozess gegen den 59-jährigen Angeklagten.
Der Vorwurf gegen den Angeklagten lautet auf Mord aus Verdeckungsabsicht. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass der 59-Jährige Bettina D. getötet hat, um sie als potenzielle Zeugin der zuvor stattgefundenen Vergewaltigung auszuschalten.

Die Vergewaltigung ist nicht Teil der Anklage. Ebenso wenig die Brandstiftung. Auch wegen Totschlags kann der Beschuldigte fast 34 Jahre nach der Tat nicht mehr verurteilt werden. Nur ein Mord - der verjährt nicht.

Im Prozess vor der 4. Großen Strafkammer des Bonner Landgerichts wird die Schwester von Bettina D. als Nebenklägerin auftreten. Es sind mehrere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird für den 11. März erwartet.
Quelle: WDR


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15.01.2026 um 18:55
Nachtrag zum Prozessauftakt im Mordfall Bettina D.:

Der Angeklagte hat am ersten Prozesstag die Tat gestanden.
Gleich zu Beginn des Prozesses gab es ein Geständnis: Durch die Erklärung seines Verteidigers Martin Kretschmer ließ der Angeklagte die Richter wissen, dass er Bettina D. 1992 vergewaltigt und getötet habe.

"Es war meinem Mandanten sehr wichtig. Er wollte reinen Tisch machen“, erklärt Strafverteidiger Kretschmer gegenüber wdr.de. "Es war eine Last für ihn, dieses Wissen jahrzehntelang mit sich herumzutragen.“
Der Angeklagte ist vorbestraft und verbrachte schon mehrere Jahre im Gefängnis - er hatte drei Frauen vergewaltigt.
Der jetzt Angeklagte hatte vor der Tat seine damalige Freundin und wenige Monate nach dem Mord zwei Frauen in Bonn vergewaltigt. Nach den letzten beiden Taten setzte er sich nach Brasilien ab. Nach seiner Auslieferung verurteilte das Bonner Landgericht ihn zu sieben Jahren Haft.
Bettina D.s Schwester nimmt als Nebenklägerin am Prozess teil und hofft, dass sich ihre zahlreichen Fragen im Laufe des Verfahrens klären werden.
"Es war ein Wechselbad der Gefühle. Meine Mandantin war überrascht, als sie von der Festnahme des Angeklagten erfahren hat“, sagt ihre Anwältin Sonja-Adina Arpay.

"Das hat sie emotional sehr aufgewühlt. Damit hat sie nicht gerechnet, wenngleich auch immer darauf gehofft. Sie erhofft sich jetzt Antworten auf viele Fragen – vor allem auf die nach dem Warum.“

Bis dahin wird es noch dauern. Zur Tat selbst will sich der Angeklagte erst an einem der kommenden, insgesamt neun Verhandlungstagen äußern.
Fast 34 Jahre nach der Tat: Cold Case Mordprozess in Bonn (WDR)


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

16.01.2026 um 08:32
Der Mord an der damals 12 jährigen Marion Baier im Jahr 1973 wird wieder aufgerollt
Zirndorf (ots)


In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 1973 wurde die damals 12-jährige Marion Baier im Oberasbacher Gemeindeteil Kreutles (Lkrs. Fürth) von einem bislang unbekannten Täter ermordet. Im Zuge einer neuerlichen Untersuchung von Beweismitteln ergab sich für die Kriminalpolizei Fürth ein neuer Ermittlungsansatz in dem über 52 Jahre alten Cold Case.

Ein Arbeiter fand die Leiche von Marion Baier am Montagmorgen, den 02. Juli 1973 auf einer der Flächen des damaligen Neubaugebiets an der Hainbergstraße in Oberasbach. Das Mädchen war erschlagen worden. Aufgrund des teilweise entkleideten Leichnams gingen die Ermittler davon aus, dass Marion Baier einem Sexualstraftäter zum Opfer gefallen war.

Die Polizei hatte im Rahmen der Ermittlungen rekonstruieren können, dass sich Marion Baier am Sonntagabend (01. Juli 1973) auf dem Fischerfest im benachbarten Zirndorf aufgehalten hatte. Dort war sie zuletzt gegen 20:00 Uhr von einer Schulfreundin gesehen worden.

Bereits im Dezember des Jahres 1974 veröffentlichte das ZDF in der Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" einen Beitrag zum Mordfall Marion Baier. Während der damaligen Ermittlungen standen vor allem folgende Beweismittel im Fokus der Polizei:

- Polizeibeamte fanden in der Nähe der Leiche ein Silbermedaillon
mit dem Abbild des Hl. Christophorus (Schutzpatron der Reisenden und
Autofahrer), das offensichtlich dem Täter zuzuordnen ist.
- Am Tatort konnte die Polizei mehrere Schuheindrücke feststellen,
die mutmaßlich vom Täter gesetzt worden waren. Das erkennbare
Sohlenprofil in der Größe 43 gehörte nach polizeilichen Erkenntnissen
zu Turnschuhen der Marke Adidas und fand bei den damaligen Modellen
"Olympia" (Typ 3010), "Italia" (Typ 302), "Gazelle blau" (Typ 3100)
oder "Allround" (Typ 3070) Verwendung.
Die Sendung thematisierte außerdem zwei Fahrzeuge, die Zeugen im relevanten Zeitraum in der Hainbergstraße aufgefallen waren. Darüber hinaus bat die Polizei im Rahmen der Ausstrahlung um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem sich Marion Baier nach Angaben einer Schulfreundin in dieser Zeit getroffen haben sollte. Inwieweit diese Wahrnehmungen bzw. Angaben für den Fall relevant sind, ließ sich durch die Polizei bis zum heutigen Tag nicht zweifelsfrei klären, weshalb diese Aspekte auch im Rahmen der neuaufgenommenen Ermittlungen überprüft werden. Zu diesem Zweck wurde bei der Kriminalpolizei Fürth die Arbeitsgruppe "Hainberg" eingerichtet.

Im Rahmen der Überprüfung des über 52 Jahre alten Cold Case liegt den Beamten mittlerweile ein neuer Ermittlungsansatz vor. Im Regierungsbezirk Schwaben ermittelt die Kriminalpolizei Kempten in einem Mordfall, der Parallelen zur Tat in Oberasbach aufweist. Die Kriminalbeamten aus Kempten wenden sich am kommenden Mittwoch (21.01.2026) in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" mit dem Mordfall Sonja Hurler aus dem Jahr 1981 an die Öffentlichkeit. Der Beitrag richtet sich aufgrund der Parallelen sowohl an Personen aus dem Raum Kempten als auch der Region rund um Zirndorf und Oberasbach.

Unabhängig davon bittet die Kriminalpolizei Fürth um Hinweise aus der Bevölkerung. Dieser Aufruf richtet sich vor allem an Zeitzeugen aus dem Jahr 1973. Personen, die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag (01./02. Juli 1973) auf dem Fischerfest in Zirndorf oder anderweitig im angrenzenden Oberasbach aufgehalten haben, kommen als wichtige Zeugen in Betracht. Für die Ermittler der Arbeitsgruppe "Hainberg" ergeben sich derzeit folgende Fragen:

- Wer kann Angaben zum Mordfall Marion Baier machen?
- Wer hat das Fischerfest am 01. Juli 1973 besucht?
- Wer kannte Marion Baier und kann sich an deren Besuch auf dem
Fischerfest erinnern?
- Wer kann Angaben zu Personen machen, mit denen Marion Baier an
diesem Tag Kontakt hatte?
- Wer hat am 01. Juli 1973 Fotos vom Fischerfest gemacht, die er
der Polizei für Ermittlungen zur Verfügung stellen kann?
- Wer hat in der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 1973 im Bereich
des Neubaugebiets an der Hainbergstraße Wahrnehmungen gemacht, an die
er sich in Verbindung mit dem Mordfall erinnern kann?
- Wer kann Informationen zu den oben genannten Beweismitteln bzw.
Zeugenwahrnehmungen machen?
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Festnahme des Täters führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt im Mordfall Marion Baier eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden wird. Zudem ist die Belohnung ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von strafbaren Handlungen gehört.

Hinweise jeglicher Art nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen. Zur Übermittlung von Fotomaterial hat die mittelfränkische Polizei außerdem ein Upload-Portal eingerichtet:

https://medienupload-portal04.polizei.bayern.de/



Quelle:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/6197412



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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

17.01.2026 um 12:51
Ein ziemlich unbekannter Mordfall an der 12- jährigen Marion Baier.
Kriminalpolizei Fürth/Mfr. überprüft Cold Case aus dem Jahr 1973.
Aber Mord verjährt eben nicht !
ZIRNDORF. (40) In der Nacht vom 01. auf den 02. Juli 1973 wurde die damals 12-jährige Marion Baier im Oberasbacher Gemeindeteil Kreutles (Lkrs. Fürth) von einem bislang unbekannten Täter ermordet. Im Zuge einer neuerlichen Untersuchung von Beweismitteln ergab sich für die Kriminalpolizei Fürth ein neuer Ermittlungsansatz in dem über 52 Jahre alten Cold Case.
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html

sowie
Youtube: Cold Case Marion Baier: Nach 52 Jahren neue Spur im Mordfall von Oberasbach
Cold Case Marion Baier: Nach 52 Jahren neue Spur im Mordfall von Oberasbach
Externer Inhalt
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Das Thema wurde unter anderem in der Sendung XY ungelöst am 21.01.2026 behandelt.

Quelle:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/mord-an-m%C3%A4dchen-vor-50-jahren-zusammenhang-mit-t%C3%B6tung-von-13-j%C3%A4hriger-f%C3%A4lle-bei-aktenzeichen-xy/ar-AA1UlLFD?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=696b6fc916574061a353bbcef92e4276&ei=24


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17.01.2026 um 15:34
Zitat von Turmfalke23Turmfalke23 schrieb:Das Thema wurde unter anderem in der Sendung XY ungelöst am 21.01.2026 behandelt.
Wird voraussichtlich behandelt werden...
So wäre es wohl richtig.


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20.01.2026 um 10:19
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 16.09.2025:Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin bitten in einem Cold Case aus dem Jahr 2009 erneut um die Mithilfe der Bevölkerung. Konkret geht es um den Mord am damals 33-jährigen Gerüstbauer und Hells Angel Michael Bartelt.
Auch im Mordfall Michael Bartelt hoffen die Ermittler darauf durch Aktenzeichen XY an neue Hinweise zu gelangen.
Vor mehr als 16 Jahren erschütterte der Tod von Michael Bartelt die Berliner Rockerszene. Der „Hells Angel“ wurde auf dem Fußweg zu seiner Wohnung aus einem fahrenden Fahrzeug heraus mit zwei Schüssen getötet. Bis heute sucht die Polizei nach den Tätern. Nun wird der Fall in der Sendung von „Aktenzeichen XY... Ungelöst“ am Mittwochabend, 21. Januar, um 21.15 Uhr thematisiert.
Fall um ermordeten „Hells Angel“ in Berlin nun bei „Aktenzeichen XY“ (Berliner Morgenpost)


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21.01.2026 um 09:00
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb am 23.11.2023:In Kempten im Allgäu ist in der Nacht vom 4. auf den 5.7.1981 Sonja Hurler verschwunden, eine 13jährige Gymnasiastin. Offenbar war sie mit ihrer Mutter und dem Stiefvater auf einem Stadtfest. Nach einem Streit wollte sie allein zum leerstehenden Haus ihrer Großmutter, um dort zu übernachten - sie kam aber nie an. Drei Monate später hat jemand sie tot unter einem Feldstadel gefunden.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 15.12.2023:Die DNA-Reihenuntersuchung im Fall Sonja Hurler ist angelaufen. Die Rücklaufzahlen sind zufriedenstellend.
Zitat von antheanthe schrieb am 16.11.2025:Es gab leider keinen Treffer bei den ca 300 ausgewerteten DNA-Vergleichsproben.
Zitat von seliseli schrieb am 16.01.2026:Der Mord an der damals 12 jährigen Marion Baier im Jahr 1973 wird wieder aufgerollt
In den Fällen Sonja Hurler und Marion Baier ergab die jeweilige erneute kriminaltechnische Untersuchung sichergestellter Asservate eine Übereinstimmung von DNA-Spuren. Der sogenannte Spur-Spur-Treffer wurde festgestellt, nachdem die Kriminalpolizei Fürth einen auf der Bluse Marions sichergestellten Spurenträger in die polizeiliche DNA-Analysedatei eingestellt hatte. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung heute.
Ein solcher Treffer bei der Wiedervorlage alter Fälle sei „leider Gottes nur sehr selten“, sagt Kriminalhauptkommissar Jan Frühwald im SZ-Gespräch. Natürlich überlege man, ob es für dieselbe DNA an zwei Tatorten auch eine andere Erklärung geben könne als denselben Täter. „Wir hinterfragen uns immer wieder, um uns nicht festzufahren“, sagt Frühwald, der die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürth in dem Fall leitet. Aus Sicht der Polizei ist das aber unwahrscheinlich. „Wir sind uns schon relativ sicher“, sagt der 41-Jährige.

Zwei Cold Cases also und mutmaßlich ein Täter – wobei die Ermittler nicht ausschließen wollen, dass diesem noch weitere Taten zuzurechnen sind. Zurzeit gehen Spezialisten aus München dieser Möglichkeit nach und untersuchen Altfälle aus ganz Deutschland und Europa. Besondere Beachtung schenken dürften sie den augenfälligen Parallelen der Morde an Marion Baier und Sonja Hurler: zwei ähnlich alte Opfer, beide mutmaßlich getötet im Zusammenhang mit einem Sexualverbrechen. Und, vielleicht Zufall: beide nach einem Fest.



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22.01.2026 um 00:30
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 27.09.2024:Polizei Essen sucht mit Podcast nach Hinweisen: Mord an 78-jähriger Rentnerin Cäcilia Lange wird neu aufgerollt
Im Fall Cäcilia Lange hat es von einer unbekannten Person einen Hinweis auf eine weibliche Täterin gegeben. Das hat Kommissarin Vivienne Fischer von der Ermittlungsgruppe Cold Cases des Polizeipräsidiums Essen am Abend bei der Ausstrahlung des Falls in "Aktenzeichen XY ... ungelöst" bekanntgegeben. Die Polizei nehme den Hinweis sehr ernst, wenngleich keine weibliche DNA am Tatort gefunden werden konnte. Zuvor hatte die Polizei Essen bereits in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass weitere DNA-Spuren aus der Wohnung isoliert werden konnten. Diese konnten in der Datenbank aber noch keinen Personen zugeordnet werden. Weiterhin geht die Polizei von einem Zusammenhang zu einer im Ruhrgebiet operierenden Betrügergruppe aus. Eine Rolle in dem Fall spielt daher ein Opel Kadett E Kombi mit dem Kennzeichen TUT-AX 503, der von der Gruppe verwendet wurde.

Gesichtsrekonstruktion Kopf 1
Fotoquelle: ZDF


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22.01.2026 um 15:15
Im Februar bei Aktenzeichen XY: Kölner Polizei rollt Mord an 16-jähriger Seckin Caglar im Oktober 1991 in Poll neu auf

Die Polizei Köln geht mit dem Fall der im Oktober 1991 in Poll ermordeten 16-jährigen Seckin Caglar nochmal an die Öffentlichkeit.
Wie die Rundschau erfuhr, wird der tragische Fall am 25. Februar 2026 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ aufgerollt. Wie es bei ungeklärten Kriminalfällen in der Sendung immer ist: In einem mehrminütigen Film wird der Fall von Laienschauspielern nachgestellt. Dies ist auch bei Seckin Caglar geschehen. Mordermittler Weber wird in das TV-Studio nach München reisen und mit Moderator Rudi Cerne über den Uralt-Kriminalfall zu sprechen. „Wir hoffen endlich auf den entscheidenden Hinweis“, sagte Weber, der nach rund 35 Jahren bei der Kölner Polizei im Frühjahr in den Ruhestand geht und den aufwühlenden Fall noch klären will.
Quelle: Kölnische Rundschau

Die Polizei hatte den Fall im März 2023 in einer digitalen Broschüre zusammengefasst:
Die 16-jährige Seckin Caglar war seit einem Monat Auszubildende beim „co op“-Markt auf der Siegburger Straße in Köln-Poll. Sie wurde als fleißige, fröhliche, immer hilfsbereite und hübsche junge Frau beschrieben. Sie wuchs in einem sehr behüteten familiären Umfeld auf. Am Mittwoch, dem 16. Oktober 1991 stieg sie gegen 18.40 Uhr an der Haltestelle „Poll-Salmstraße“ in die Linie 7, um sich auf den Heimweg zu machen. Sie verließ die Bahn zwei Minuten später an der nächsten Haltestelle „Poll-Autobahn“. Dort wurde sie üblicherweise von einem Familienmitglied abgeholt. Am Tatabend verspätete sich Seckins Vater jedoch um wenige Minuten und wartete anschließend eine halbe Stunde vergebens an der Haltestelle.

Die Familie informierte sofort die Polizei. An der Suche nach dem Mädchen beteiligten sich Einsatzkräfte, Familienangehörige und Freunde. Seckin blieb zunächst verschwunden. Eine Fortführung der Suche am nächsten Morgen führte schließlich zum Auffinden von Seckins Leiche in unmittelbarer Nähe der Haltestelle „Poll-Autobahn“. Seckin lag entblößt und erwürgt hinter einem Dornengebüsch an dem Weg, der zu ihrem Wohnhaus führte. Bis heute ist unklar, wann der Täter auf das Mädchen traf. Möglich ist ein Zusammentreffen bereits in der Bahn, an einer der beiden Haltestellen oder kurze Zeit später am Tatort.

Es ist anzunehmen, dass der Täter sich spontan zur Tat entschloss. Ein persönlicher Bezug zu Köln-Poll ist nicht auszuschließen. Möglicherweise hat er im Bereich des Tatortes gewohnt und lebt dort noch heute. Vielleicht hat er dort jemanden besucht oder seine Arbeitsstelle oder Freizeitgestaltung hat in diesem Bereich gelegen.

Trotz intensiver Ermittlungen konnte bis heute kein Täter identifiziert werden.
Da in dem Fall eine mutmaßliche Täter-DNA aus einer Blutspur vorliegt, lud die Polizei Köln im März 2023 insgesamt 355 Männer, die zur Tatzeit zwischen 14 und 75 Jahre alt waren und einen Bezug nach Köln-Poll hatten, zu einer Reihenuntersuchung ein (Polizei Köln). Bis Juni 2025 konnten alle Speichelproben, auch jener Personen, die eine freiwillige Abgabe verweigert hatten, ausgewertet werden. In einem Fall hatte die Polizei von einer Leiche DNA genommen, die bereits im Krematorium gelegen hatte. Ein Treffer erfolgte dabei nicht (Kölnische Rundschau). Auch eine Aktion mit Plakaten und Swing Cards rund um den Tatort und in der Kölner Stadtbahnlinie 7 brachte bislang keinen entscheidenden Hinweis auf den Mörder (Polizei Köln).

k-mk-caglar-01
Quelle: Polizei Köln


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22.01.2026 um 16:29
@1899Ost Gibt es eine Abbildung, wie man sich eine "Swing Card" bei einem Kriminalfall vorzustellen hat?

Ich höre von so etwas zum ersten Mal.


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22.01.2026 um 16:30
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Gibt es eine Abbildung, wie man sich eine "Swing Card" bei einem Kriminalfall vorzustellen hat?
Diese Karten wurden an die Haltestangen in der Kölner Stadtbahn gehängt (Vorder- und Rückseite).

k-mk-caglar-04


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22.01.2026 um 16:32
@1899Ost Vielen Dank. Das ist ja anscheinend ein ganz neuer und aktueller Ansatz bei der Fahndung. Sehr interessant!


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

27.01.2026 um 17:10
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 13.02.2025:"Immer wieder neue Hinweise": Polizei Düsseldorf ermittelt weiter im Fall der vermissten achtjährigen Deborah Sassen

Im Fall der seit 13. Februar 1996 vermissten Düsseldorfer Grundschülerin Deborah 'Debbie' Sassen gibt die Düsseldorfer Polizei die Hoffnung auf eine Aufklärung nicht auf. In einer Pressemitteilung teilt sie mit, dass auch nach fast 30 Jahren immer wieder Hinweise eingehen.
Im Fall Deborah Sassen hat die Mordkommission gestern und heute mehrere Häuser und Wohnungen durchsuchen lassen und dabei Beweismittel sichergestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor. Die Auswertungen und weiteren Ermittlungen dauern an.

Wie die Rheinische Post berichtet, stand vor allem ein Objekt in einer Wohngegend in Düsseldorf-Wersten im Fokus. Dieses liege nur wenige hundert Meter von der Henri-Dunant-Schule entfernt, die die damals achtjährige Deborah besuchte. Gestern wurden demnach von Beamten der Mordkommission, Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und Spezialisten des Bundeskriminalamts die Wohnräume durchsucht. Heute wurde eine zugepflasterte Sickergrube in der Garageneinfahrt ausgehoben und der abgefüllte Schlamm in einem Container unter anderem von Kriminaltechnikern untersucht.
Zu möglichen Ergebnissen wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft t-online nichts sagen. Ob es zuvor etwa neue Zeugenhinweise gegeben hatte, ließ er ebenfalls offen.
Quelle: t-online


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Lange zurückliegende Morde - neu aufgerollt

27.01.2026 um 19:45
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 13.02.2025:"Immer wieder neue Hinweise": Polizei Düsseldorf ermittelt weiter im Fall der vermissten achtjährigen Deborah Sassen

Im Fall der seit 13. Februar 1996 vermissten Düsseldorfer Grundschülerin Deborah 'Debbie' Sassen gibt die Düsseldorfer Polizei die Hoffnung auf eine Aufklärung nicht auf. In einer Pressemitteilung teilt sie mit, dass auch nach fast 30 Jahren immer wieder Hinweise eingehen.
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Im Fall Deborah Sassen hat die Mordkommission gestern und heute mehrere Häuser und Wohnungen durchsuchen lassen und dabei Beweismittel sichergestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hervor. Die Auswertungen und weiteren Ermittlungen dauern an.
Nach Bild-Informtionen stehen die Durchsuchungen im Fall Deborah Sassen in Zusammenhang mit einem neuen Tatverdächtigen.
Der Mann hatte 1996 Zugang zu den jetzt durchsuchten Objekten, wurde damals aber nicht mit der Vermissten in Verbindung gebracht. Aktuell soll er auch nicht mehr in Düsseldorf-Wersten leben.



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