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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

3.025 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

19.02.2019 um 15:32
Also ich habe so was noch nie gehört. Morde an Kindern - das sind doch eigentlich meistens Verdeckungstaten nach (sexuellem) Missbrauch, oder der Täter ist richtig heftig geistesgestört, oder die Tat geschieht aus extrem gestörten Familienverhältnissen heraus. Man muss sich mal diese große negative Energie vorstellen, die es braucht, ein Kind zu töten... Bei auch nur halbwegs normalen Menschen verhindert das doch schon der Beschützerinstinkt. Da muss sich auch viel angestaut haben, bis man zu so was "fähig" ist, eine Affekttat war das meiner Meinung nach nicht. Und trotzdem wirkt diese Tat wie aus dem Nichts heraus gemacht.


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19.02.2019 um 15:41
Lichtenberg schrieb:Es ist zynischen diesen Eltern gegenüber zu behaupten, je nachdem wie das Kind starb, man mal gut, mal weniger gut diesen Verlust verarbeiten könne und dass insbesondere Eltern eines getöteten Kindes es viel schwieriger hätten.
Man kann das nicht gegeneinander aufwiegen, aber für die Eltern in diesem Fall kommt wohl dazu, dass sie sich immer fragen werden, ob sie im Vorfeld nicht etwas hätten merken können. Ich jedenfalls würde mir den Vorwurf immer machen, auch wenn es nicht stimmt.


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19.02.2019 um 15:49
bellady schrieb:Aber wer hat dann Ole gewürgt, wenn sie sagt, sie war es nicht ?
Die Zahnfee. Ernsthaft mal, willst du immer noch auf dieser - es war jemand anderes Schiene fahren ? Mittlerweile könnte sogar eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht gezogen werden und du kommst immer noch mit solchen Fragen um die Ecke. Ich verstehe es wirklich nicht ! Sie sagt, sie hat ihn nicht erwürgt. Also muß das die Wahrheit sein ? Irgendwann sollte es auch mal gut sein.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

19.02.2019 um 16:06
@Lichtenberg
Es ist zynischen diesen Eltern gegenüber zu behaupten, je nachdem wie das Kind starb, man mal gut, mal weniger gut diesen Verlust verarbeiten könne
Nein, ist es nicht. Es spielt sehr wohl eine Rolle. Dein Beispiel trifft die Situation außerdem gar nicht, da das fiktive Kind nicht durch einen Menschen umkam.
Will man hier tatsächlich Unterschiede machen?
Für die Verarbeitung ist der Unterschied enorm wichtig.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Hergang als Unglück akzeptiere oder weiß, dass es Mord war. In dem Fall kommt nämlich zum Trauergefühl noch enorme Wut hinzu.


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19.02.2019 um 16:42
off-peak schrieb:Für die Verarbeitung ist der Unterschied enorm wichtig.
Das weißt Du so genau, weil?

Versteh das bitte nicht als provokante Frage. Aber woher weiß man das/ woher weißt Du das? Ist es in der Tat so, dass man den Tod eines geliebten Menschen anders verarbeitet, je nachdem was Ursache des Todes war? Ist es einfacher, wenn sich das Kind suizidiert hat, als wenn es vorsätzlich getötet wurde? Und wer bestimmt das? Und wie soll man sich das vorstellen: "Ihr Kind ist tot. Aber es hätte schlimmer kommen können: Es hätte vorsätzlich getötet werden können". Wäre das ein Trost?
off-peak schrieb:Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Hergang als Unglück akzeptiere oder weiß, dass es Mord war.
Immer wieder werden Fahrradfahrer von abbiegenden LKW tödlich erfasst, weil sie sich im toten Winkel befanden. Darunter auch Kinder. Unglück? Fahrlässigkeit? Vorsatz?

Spielt das eine Rolle bei der Verarbeitung?

Und könnte es nicht so sein, dass die Verarbeitung des vorsätzlich getöteten eigenen Kindes einfacher ist, weil man anders als bei einem Unglück Schuld zuweisen kann? Und falls nein: Warum nicht?


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19.02.2019 um 17:00
@Lichtenberg
Das weißt Du so genau, weil?
Geh mal raus in die Welt. Schau Dir mal Menschen an. Frage die, die ein Kind verloren haben.
Solltest Du keine kennen, dann lies mal darüber nach. Internet ist ja groß.

Im übrigen eine erstaunliche Frage von jemanden, der seinerseits Behauptungen aufstellt, die er selbst aber nicht begründet.


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19.02.2019 um 17:03
Dass die Verarbeitung des Verlustes eines vorsätzlich getöteten Kindes 'einfacher' (kein schönes Wort in dem Zusammenhang) ist, glaube ich kaum. Schließlich wäre der Tod/der Verlust in diesen Fällen vermeidbar gewesen.


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19.02.2019 um 17:04
@off-peak

Das ist eine erstaunlich aggressive Reaktion von Dir. Meine Fragen hast Du aber nicht beantwortet.

Am Ende verstehe ich es so: Du weißt es einfach besser, weil Du a) unglaublich viele Menschen kennst und man Dir das einfach mal zu glauben hat und/ oder b) Du einfach hervorragend mit dem Internet umzugehen weißt.
siri76 schrieb:Schließlich wäre der Tod/der Verlust in diesen Fällen vermeidbar gewesen.
Und ein tödlicher Autounfall ist unvermeidbar?


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19.02.2019 um 17:07
Er geschieht zumindest nicht mit der Absicht, ein Leben zu beinträchtigen oder zu nehmen. Es steht kein Entschluss dahinter.


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19.02.2019 um 17:13
@Lichtenberg


Eine Bitte:

Könntest du erläutern, worauf du deine Erkenntnis stützt, dass es bei der Verarbeitung keinen Unterschied macht, auf welche Weise man ein Kind verloren hat?


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19.02.2019 um 17:41
gräfinzahl schrieb:Könntest du erläutern, worauf du deine Erkenntnis stützt, dass es bei der Verarbeitung keinen Unterschied macht, auf welche Weise man ein Kind verloren hat?
Das kommt einer Umkehrung der Beweislast gleich.

Hier wird wieder und wieder behauptet, es würde einen Unterschied machen, auf welche Weise ein Kind das Leben verliert. Ich frage warum das so sein soll.

Ich weiß(!) nicht, ob es einen Unterschied macht. Ich frage die, die es vermeintlich wissen.

Und woher wissen es die Eltern, wenn sie keinen Vergleich haben?


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19.02.2019 um 17:53
@Lichtenberg
Das ist eine erstaunlich aggressive Reaktion von Dir.
Was ist aggressiv daran, wenn ich Dir sage, wie und wo Du die vermissten Erfahrungen machen kannst? Doch wohl nur in der Realität mit realen Menschen oder in Berichten darüber.

Ich fand Deine absolut gegebene Antwort, dass die Art der Todesumstände keine Rolle spielen sollte, auch aggressiv und sogar arrogant. Weil Du damit versuchst, nur Deine Sichtweise als richtig darzustellen.
Ich finde es auch unverschämt, selbst keine Begrndung zu liefern, aber sie bei anderen sofort zu verlangen, und wenn sie dann kommen, dann probierst Du es eben noch über die Ad Hominem Schiene, die andere Meinung oder gar den andes Meinenden abzuwerten.
Auch jetzt versuchst Du weiterhin, andere (in dem Fall grad mich) persönlich zu diffamieren und Dich als Opfer auszugeben, statt einfach mal damit zu leben, dass nicht jeder die Dinge so sieht, wie Du.

Sagenhaft, dass man darüber streiten muss, dass Menschen nun mal unterschiedlich auf Situationen reagieren.


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19.02.2019 um 17:55
@Lichtenberg

Ich würde ja mal behaupten, dass es sehr individuell ist, wie gut oder schlecht man den Tod eines Kindes verarbeiten kann, ganz egal, ob durch Krankheit, Unfall oder Mord geschehen. Denn Menschen gehen allesamt unterschiedlich mit dem Thema "Tod" generell um.

Ich habe beispielsweise regelmäßig mit Leuten zu tun, die Kinder haben, deren Lebenserwartung eingeschränkt ist. Da gibts welche, für die macht dieses Wissen jeden Tag fast unerträglich, weil sie Angst haben, dass es der letzte ist und andere, denen dieses Wissen hilft, ganz bewusst die Zeit möglichst gut zu nutzen.


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19.02.2019 um 18:15
@becky

Danke. Genau das meine ich.


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19.02.2019 um 18:24
Warum wird hier darüber diskutiert, wie gut oder schlecht die Eltern den Verlust ihres Kindes verkraften können?🤔
Das Kind ist tod, erwürgt von Elisabeth. Das sind die Fakten. Die Frage ist und bleibt : Warum? Warum hat sie den Jungen erwürgt? Sie hätte ihn ja auch aus Verlustangst im Schlaf ersticken können, aber nein, sie erwürgt ihn. Sie bekam ja in der Woche vor dem Tod des Jungen, Antidepressiva verschrieben, möglich wäre ja, dass durch die Gabe der Medis ein Schub ausgelöst worden ist und sie ihn in einem Panikanfall etc.... umgebracht hat.
Abgesehen davon hat ihr jüngerer Bruder ausgesagt, dass sie auch früher schon Manien und Depressionen hatte.
https://www.gschwaetz.de/2019/02/18/verteidigung-wirft-geplantes-prozessende-ueber-


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19.02.2019 um 18:51
@Lichtenberg
Das kommt einer Umkehrung der Beweislast gleich.
Nein, Du hast eine Behauptung aufgestellt, die als unrichtig erkannt wurde und Gegenmeinungen ausgelöst hat. Du hast also damit angefangen. Du wärst bereits in dem Post verpflichtet gewesen, zu belegen, zumal Du eine Meinung vertrittst, die nicht nur anderen Meinungen, sondern auch anderen Erfahrungen widerspricht.
Spätestens aber fsnn wäre ein Beleg angebracht gewesen, als Du direkt danach gefragt wurdest.

Wenn Du nicht kannst, dann darfst Du ruhig zugeben, dass Du Dich geirrt hast, dafür reißt Dir keiner den Kopf ab. Wenn Du das aber nicht möchtest, dann gibt es noch die Alternative des Schweigens.

Aber nicht belegen, weiterhin behaupten und Fragende oder/und Andersmeinende gar Ad Hominem angreifen, ist einfach ein No-Go, und das nicht nur in Diskussionen.

Übrigens, derjenige, der prompt Beweislastumehr (von mir) verlangt hat, warst Du. Und das, obwohl Du selbst keinen geliefert hast.

Im Grunde genommen muss man auch nicht belegen, worüber ein allgemeiner Konsens besteht oder das allgemein bekannt ist (so zB dass Menschen durchaus unterschiedliche Bewältigungsstrategien haben).

Wären hier alle Deiner Meinung, würden wir jetzt auch nicht weiter darüber nachdenken, nicht wahr?


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19.02.2019 um 19:04
off-peak schrieb:Nein, Du hast eine Behauptung aufgestellt, die als unrichtig erkannt wurde und Gegenmeinungen ausgelöst hat.
Ich habe keine Behauptung aufgestellt, sondern Fragen gestellt und diese Fragen mit Beispielen flankiert. Ich habe auch Dir dazu Fragen gestellt, die Du bisher nicht beantwortet hast, obwohl Du etwas nicht nur behauptest, sondern die Behauptung als absolut darstellst:
off-peak schrieb:Für die Verarbeitung ist der Unterschied enorm wichtig.
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Hergang als Unglück akzeptiere oder weiß, dass es Mord war. In dem Fall kommt nämlich zum Trauergefühl noch enorme Wut hinzu.
Du behauptest nicht nur, dass es einen Unterschied macht, sondern sogar, dass es "enorm wichtig" sei. Woher weißt(!) Du das? Du kannst diese Frage doch nicht mit der Unterstellung begegnen, ich hätte keine Lebenserfahrung oder würde nicht genug Menschen kennen. Und damit wären wir beim Thema ad hominem.
off-peak schrieb:Nein, Du hast eine Behauptung aufgestellt, die als unrichtig erkannt wurde und Gegenmeinungen ausgelöst hat.
Du kehrst nicht nur die Beweislast, sondern gleich die Chronologie der Postings um. Und Du ignorierst nicht nur, dass ich keine(!) Behauptungen aufgestellt habe, sondern unterstellst mir noch, dass ich es getan hätte.
off-peak schrieb:zumal Du eine Meinung vertrittst, die nicht nur anderen Meinungen, sondern auch anderen Erfahrungen widerspricht.
Vielleicht kann man hier anfangen: Du kennst Eltern, die Kinder hatten, wovon eines vorsätzlich getötet wurde und das andere bei einem Unfall/ aufgrund einer Erkrankung verstorben ist und die Dir mitgeteilt haben, welcher Verlust aufgrund welches Umstands "erträglicher" war?

Oder vermutest Du nur, dass es so sei, flankiert mit dem (entschuldige bitte) Schulhofargument, andere wären ja auch Deiner Meinung?
becky schrieb:Ich würde ja mal behaupten, dass es sehr individuell ist, wie gut oder schlecht man den Tod eines Kindes verarbeiten kann, ganz egal, ob durch Krankheit, Unfall oder Mord geschehen. Denn Menschen gehen allesamt unterschiedlich mit dem Thema "Tod" generell um.
Du sprichst mich hier ja explizit an: Habe ich das Gegenteil von dem behauptet, was Du mir mittelbar unterstellen möchtest? Lies meine Postings. Du wirst (vielleicht) feststellen, dass es meine Intention war, die hier vorgetragene Absolutheit in der Behauptung in Frage zu stellen.


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19.02.2019 um 19:10
@Lichtenberg

Du hast das Thema angeschnitten, dementsprechend habe ich dich angesprochen und meine Meinung dazu abgegeben. Wo liest du da ne Unterstellung? Da war keine, da war nur meine Meinung und meine Erfahrungen zu dem Thema.


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19.02.2019 um 19:11
becky schrieb:Du hast das Thema angeschnitten,
Entschuldige bitte: Welches Thema soll ich(!) angeschnitten haben?

Wenn Du mich direkt ansprichst, dann muss Dir doch klar sein, dass Du zu meinen Postings Stellung beziehst und mir Du mir etwas sagen möchtest.

Oder war/ ist Dir das nicht klar?


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19.02.2019 um 19:15
Lichtenberg schrieb:An dieser Stelle ein weiteres Beispiel:

Bei einem Kind wird im Alter von sechs Jahren ein Glioblastom (ein hirneigener Tumor) festgestellt. Die Eltern erfahren, dass die Mortalitätsrate bei dieser Art von Krebs im ersten Jahr nach Diagnose 98% beträgt.

Nach etwa einem Jahr verliert das Kind kognitive Fähigkeiten. Es kommt ins Hospitz. Etwa drei Stunden vor dem Tod des Kindes erfahren die Eltern, dass das Kind nicht mehr lange zu leben hat. Trotz der Schmerzmittel schreit das Kind zum Schluss vor Schmerzen und aus Angst vor dem bestehenden Tod, weil das Kind weiß, dass es sterben wird. Die Eltern sind so lange bei Ihrem Kind, bis der Arzt den Tod feststellt.

Worauf ich hinaus möchte:

Es ist zynischen diesen Eltern gegenüber zu behaupten, je nachdem wie das Kind starb, man mal gut, mal weniger gut diesen Verlust verarbeiten könne und dass insbesondere Eltern eines getöteten Kindes es viel schwieriger hätten.

Am Ende steht der Verlust des Kindes.

Will man hier tatsächlich Unterschiede machen?
Das war der Post, auf den ich mich bezog (gut, vielleicht hätte ich den gleich zitieren sollen, aber ich dachte, du wüsstest, was du selbst geschrieben hast zu dem Thema).

Dazu habe ich meine Meinung geschrieben, das macht man für gewöhnlich in Foren. War/ist dir das nicht klar?

Damit wäre diese Diskussion für mich auch beendet, denn du gehst nicht auf den Post an sich ein, sondern unterstellst mir, ich würde Dinge unterstellen.


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