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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

2.840 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

19.02.2019 um 09:48
frauzimt schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass ein festgestellter geistiger Defekt bei der Angeklagten, den Eltern helfen könnte, mit dem Verlust ihres Kindes irgendwann fertig zu werden.
Zwiespältig - wenn jetzt mehrere Zeugen auftreten die aussagen dass die Frau massive und klar wahrnehmbare Probleme hatte, dann fragen sich die Eltern vielleicht warum sie das nicht bemerkt haben - bzw. sie werden gefragt.

Ich hatte bisher den Eindruck dass die Eltern besser mit der Version leben können, dass absolut keine Probleme sichtbar waren. Diesen Eindruck sehe ich bestätigt durch das fast schon übertrieben harmonische Bild, dass sie von der Beziehung zwischen der Ersatzoma und ihrem Sohn malen.


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19.02.2019 um 09:54
@frauzimt
Ich glaube, egal, was sich da noch ergibt mit einem möglichen neuen Gutachten, das macht nichts mehr gut. So etwas ist der absolute Albtraum jeder Eltern.
Sie haben der TV vertraut und erleben so etwas am nächsten Morgen.
Ich weiß nicht, wer von Euch Kinder hat, aber Kinder sind die wundeste Stelle, die man hat und ein Kind auf so eine Weise zu verlieren, das wird man NIE verstehen.


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19.02.2019 um 10:04
sundra schrieb:Ich glaube, egal, was sich da noch ergibt mit einem möglichen neuen Gutachten, das macht nichts mehr gut. So etwas ist der absolute Albtraum jeder Eltern.
Sie haben der TV vertraut und erleben so etwas am nächsten Morgen.
Ich weiß nicht, wer von Euch Kinder hat, aber Kinder sind die wundeste Stelle, die man hat und ein Kind auf so eine Weise zu verlieren, das wird man NIE verstehen.
@sundra
Das wollte ich damit auch sagen. Schwer die Gedanken in Worte zu fassen, eben weil das das Schlimmste ist, was Eltern widerfahren kann.

Ich gebe dir kurz ein Beispiel. )Obwohl Beispiele immer hinken).

Ein Kind stirbt bei einem Verkehrsunfall.

Beispiel 1
Der Autofahrer war betrunken, außerdem hätte er nicht fahren dürfen. Er besaß keinen Führerschein.
Man kann sich vorstellen, dass die Eltern außer sich vor Wut, auf den Autofahrer sind

Beispiel 2
Der Unfall beruhte auf unglücklichen Straßenverhältnissen.
Der Autofahrer hat das Lenkrad verrissen



Zu Beispiel 1
Auf diese Weise hat ein Freund meines Bruders als Kind seine Mutter verloren.
So eine Wunde heilt nie.


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19.02.2019 um 10:21
@frauzimt
ich weiß, was Du sagen möchtest, aber es gibt Umstände, wie bei dem Unfall, die dazu führen können und die jederzeit jedem passieren können und dann gibt es noch den freien Willen etwas zu tun. Jetzt denkst Du vielleicht, wenn bei der TV etwas festgestellt wird, was eben genau das widerlegt, aber daran glaube ich nicht. Ich denke, die Anwältin versucht noch was geht.. Aus einer Depression heraus jemanden zu töten kommt mir eher unwahrscheinlich vor. Da würde mir der erweiterte Suizid einfallen, wo man andere noch mit in den Tod nehmen würde, aber sie lebt ja.


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19.02.2019 um 10:24
@frauzimt
mir fällt noch dazu ein, wenn solche Unfälle passieren: Das man oft liest, dass die Unfallverursacher auch psychologisch betreut werden mussten etc. Was Empathie für das Geschehene deutlich macht und das Nicht Gewollte.


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19.02.2019 um 10:29
Falstaff schrieb:Zwiespältig - wenn jetzt mehrere Zeugen auftreten die aussagen dass die Frau massive und klar wahrnehmbare Probleme hatte, dann fragen sich die Eltern vielleicht warum sie das nicht bemerkt haben - bzw. sie werden gefragt.
Nicht nur das. Sie werden diesen Zeugen vorwerfen, warum habt ihr uns nicht gewarnt?

Diese Frage habe ich mir schon damals gestellt, als die "Freundin" der Angeklagten aussagte, die kein gutes Haar an ihr ließ und die diesen Kontakt zwischen den Eltern und der Angeklagten überhaupt hergestellt hatte. Natürlich besteht da keine rechtliche Verpflichtung, aber moralisch ...


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19.02.2019 um 10:39
sundra schrieb:Da würde mir der erweiterte Suizid einfallen, wo man andere noch mit in den Tod nehmen würde, aber sie lebt ja.
Vielleicht hat sie es ja nur nicht gebacken gekriegt. Da wäre sie nicht die Erste.


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19.02.2019 um 10:53
Obwohl ich hier ja mal angedeutet habe, dass Gutachter sich auch durchaus vertun können, ist es natürlich unwahrscheinlich, dass sich mehrere Gutachter vertun. Daher denke ich eher, wenn also eine Störung psychischer Natur vorliegen würde, wäre das schon auf den Tisch gekommen. Aber wie wir ja wissen, kann jemand jahrelang sehr unauffällig sein und dann plötzlich zum Monster werden. Doch dazu sind ja die proffesionellen Gutachter da, um das zu klären. Irgendwann gibt es natürlich auch nichts mehr zu begutachten, da kann die Anwältin der TV noch so drauf hoffen, dass sich das Blatt wendet. Und ein spleen, ein Tick und erst recht keine Depression reichen aus, um das zu rechtfertigen.


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19.02.2019 um 11:02
@emz
ich gehe mal schwer davon aus, dass den Eltern nie etwas aufgefallen ist .Vor allen Dingen, wenn Ole nicht den Eindruck erweckt hat, das etwas komisch ist oder nicht stimmt. Wenn es in der Hinsicht keinen Hinweis gibt, vom Kind selbst ausgehend, geht man ja auch nicht von etwas zwingend aus. Erst recht nicht, wenn man vertraut. Das macht es ja auch u.a. so schlimm.
Sie werden sich aber trotzdem ihr Leben lang genau diese Frage stellen, ob sie was übersehen haben, sich Vorwürfe machen.


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19.02.2019 um 11:40
hier geht es nun darum, wie sich der psychiatrische gutachter dr, heinrichs nun nächsten montag bei seiner erneuten anhörung

äussern wird und sich selbst gegen erhobene vorwürfe wehrt.
bei allen zeugen kommnt es mir nun so vor, als ob alle dafür plädieren,dass sie die tv lieber in der psychiatrie als im gefängnis

sehen würden.

mir ist nach wie vor nicht klar,dass die eltern von ole rein gar nichts scheinbar bemerkt haben. sie waren wohl mit der tv

immer sehr zufriieden ich hätte mein kind bei solch vertrauensverältnis wohl auch der tv überlassen. also keine schuld der eltern!

die eltern scheinen völlig arglos gewesen zu sein,da ihnen nichts besonderes aufgefallen ist.


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19.02.2019 um 14:04
@Falstaff

Da kommen wir gerade ganz andere Gedanken. Diese Zwang der Brüder, den Keller ausräumen zu wollen, das lässt schon darauf schließen, dass man das Haus leerräumen wollte.

Da müsste man jetzt das Testament kennen.


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19.02.2019 um 14:06
emz schrieb:Da müsste man jetzt das Testament kennen.
Du meinst sie wollten sie entmündigen lassen? Anders wären sie ja auch nicht an das Haus gekommen.

Erst mal will ich den Brüdern nicht unterstellen, dass sie die Frau "loshaben" wollten. Womöglich wollten sie tatsächlich helfen, konnten aber nicht weil die Betroffene abblockte. Dieses Problem dürften viele kennen, die mit psychischen Problemen in ihrer Familie zu tun hatten.


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19.02.2019 um 14:09
@emz

das haus wurde wohl bereits vor etwas mehr als 2 jahren dem sohn überschrieben. also haben die brüder nicht mehr und nicht weniger davon.


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19.02.2019 um 14:16
Falstaff schrieb:Du meinst sie wollten sie entmündigen lassen?
In Deutschland kann man seit 1992 niemanden mehr entmündigen lassen.


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19.02.2019 um 14:17
gräfinzahl schrieb:In Deutschland kann man seit 1992 niemanden mehr entmündigen lassen.
Schade, mittlerweile ist echt alles verboten :-D


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19.02.2019 um 14:43
Es wäre schon möglich, dass sie besachwaltet werden sollte oder, wie es heute zumindest in Österreich heißt, einen Erwachsenenvertreter erhalten sollte. Ohne Zustimmung der Betroffenen ist das jedoch nicht so einfach möglich.

Mir erschien sie bisher nicht so als würde sie ihre Geschäfte des täglichen Lebens nicht mehr selbst verrichten können. Eine leichte Depression ist da kein Grund dafür.

Ich denke, der Bruder wird die Angeklagte als psychisch instabil und wohlmöglich unberechenbar beschreiben.


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19.02.2019 um 15:12
Nach heutigem dt. Recht kann einer Person einen gesetzlichen Betreuer gem. §1902 BGB zur Seite gestellt bekommen;
bzw. es wird ein gesetzlicher Betreuer*in vom Betreuungsgericht, eine Abteilung des Amtsgerichtes, bestellt um den Betreuten in seinen alltäglichen Dingen zu unterstützen. Das ist kein Vormund und der Betreute ist nicht entmündigt.


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19.02.2019 um 15:13
seepferd2017 schrieb:mir ist nach wie vor nicht klar,dass die eltern von ole rein gar nichts scheinbar bemerkt haben. sie waren wohl mit der tv

immer sehr zufriieden ich hätte mein kind bei solch vertrauensverältnis wohl auch der tv überlassen. also keine schuld der eltern!

die eltern scheinen völlig arglos gewesen zu sein,da ihnen nichts besonderes aufgefallen ist.
Sie könnten aber doch hier und da bemerkt haben, dass die Tv mit ihrem familiären Umfeld hier und da haderte, dass diese dies einfach ausblenden konnte in Gegenwart von Ole und seinen Eltern, die sich darin nicht eingemischt haben.

Keiner konnte ahnen, dass dies so endet.

Aber wer hat dann Ole gewürgt, wenn sie sagt, sie war es nicht ?


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19.02.2019 um 15:21
Hahnundhenne schrieb:Nach heutigem dt. Recht kann einer Person einen gesetzlichen Betreuer gem. §1902 BGB zur Seite gestellt bekommen;
bzw. es wird ein gesetzlicher Betreuer*in vom Betreuungsgericht, eine Abteilung des Amtsgerichtes, bestellt um den Betreuten in seinen alltäglichen Dingen zu unterstützen. Das ist kein Vormund und der Betreute ist nicht entmündigt.
Davon war sie aber meilenweit entfernt. Sie war leicht depressiv, mit Messie-Tendenzen - das reicht noch nichtmal für RTL2...


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19.02.2019 um 15:32
frauzimt schrieb:Ich gebe dir kurz ein Beispiel.
An dieser Stelle ein weiteres Beispiel:

Bei einem Kind wird im Alter von sechs Jahren ein Glioblastom (ein hirneigener Tumor) festgestellt. Die Eltern erfahren, dass die Mortalitätsrate bei dieser Art von Krebs im ersten Jahr nach Diagnose 98% beträgt.

Nach etwa einem Jahr verliert das Kind kognitive Fähigkeiten. Es kommt ins Hospitz. Etwa drei Stunden vor dem Tod des Kindes erfahren die Eltern, dass das Kind nicht mehr lange zu leben hat. Trotz der Schmerzmittel schreit das Kind zum Schluss vor Schmerzen und aus Angst vor dem bestehenden Tod, weil das Kind weiß, dass es sterben wird. Die Eltern sind so lange bei Ihrem Kind, bis der Arzt den Tod feststellt.

Worauf ich hinaus möchte:

Es ist zynischen diesen Eltern gegenüber zu behaupten, je nachdem wie das Kind starb, man mal gut, mal weniger gut diesen Verlust verarbeiten könne und dass insbesondere Eltern eines getöteten Kindes es viel schwieriger hätten.

Am Ende steht der Verlust des Kindes.

Will man hier tatsächlich Unterschiede machen?


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