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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

2.848 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.12.2018 um 08:04
Tja, wo fang ich an... Ich hoffe, ich vergesse nichts.

1. Grundsätzlich mal: Meldet doch bitte, statt noch über Beiträge, die regelwidrig sind, zu kommentieren oder zu lamentieren. Dann können Mods schneller einschreiten und es entsteht nicht so eine Quatsch-, OT- und letztlich Löschorgie.

2. A propos OT. Ich verstehe nicht, wie man sich an einem einzigen Satz so aufhängen kann, der nichtmal von einem Tatbeteiligten stammt. Dann geht es noch weiter, dass man über seinen Humor und seinen Beruf fabuliert... Unterlasst derartige OTs.

3. Ebenso OT: Welche Klamotten/Farben eine Reporterin anhat, das ist soooo wurschd... Ich würde ja verstehen, dass ihr Diskussionsbedarf hättet, wenn sie eine Hakenkreuzarmbinde getragen hätte, aber alles andere ist einfach absurd. Genauso absurd ist es, darüber zu fabulieren, warum sie vor irgendwelchen Fahnen steht, weil eine Gerichtsreporterin ja gefälligst ausschließlich vor dem Sitzungssaal zu stehen hat... oder so ähnlich...

Der Thread bleibt einen Moment zu, damit alle Beteiligten den Beitrag lesen, verstehen und nach der Öffnung anwenden können.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.12.2018 um 13:37
Falstaff schrieb: Lichtenberg schrieb:
Die Angeklagte ist wegen Totschlags angeklagt. Es ist nicht Aufgabe des Gerichts hier ein Motiv zu ermitteln; zumal es schwierig wird, wenn die Angeklagte schweigt. Aufgabe des Gerichts ist den Tötungsvorsatz(!) zu ermitteln.

Das schließt sich jetzt aber jetzt auch nicht wechselseitig aus. Aus einem Motiv kann ein Tötungsvorsatz hervorgehen.
Du hast Recht: Selbstverständlich schließt sich das nicht gegenseitig aus.

Die Suche nach einem Motiv ist in einem Indizienprozess durchaus von Bedeutung. In diesem Fall wird aber das Motiv der Angeklagten wohl eher von untergeordneter Bedeutung für das Gericht sein.


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14.12.2018 um 14:53
Am Montag ist der nächste Gerichtstermin, dann gibt es vielleicht ein Puzzleteil mehr, aber ich habe inzwischen die Hoffnung aufgegeben,dass die Tat aufgeklärt wird. Ich habe zwar auch meine Vermutungen,
bin gespannt wie die Verteidigung argumentiert, schön wäre es, wenn hier ein Prozessbeobachter dabei wäre, der uns besser informieren könnte wie die Presse. Ich fand die Diskussion hier auch nicht mehr sinnvoll, eher agressiv und sinnlos.


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14.12.2018 um 16:33
Ich denke, dass es - NACH den Zeugenaussagen -
aufgeklärt wird; denn es war der persönliche Herzenswunsch der Mutter an die TV.


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14.12.2018 um 21:29
FALKE29 schrieb:denn es war der persönliche Herzenswunsch der Mutter an die TV.
Besagt in meinen Augen nicht viel, was sich die Mutter wünscht. Natürlich will sie zumindest wissen, was da passiert ist, was das Motiv war usw., aber ob das die Angeklagte berührt, weiß man nicht, wird sich zeigen. Ich schließe nicht aus, daß die Angeklagte bis zum Schluß und darüber hinaus schweigt.


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17.12.2018 um 15:03
Gibt es schon neue Informationen zum Prozess?
Ich habe noch nichts entdeckt, ich weiss, ich bin neugierig, aber ich finde das nicht verwerflich.


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17.12.2018 um 15:11
https://www.gschwaetz.de/2018/12/17/ich-hatte-angst-dass-sie-nachts-an-meinem-bett-sitzt/

JETZT habe ich doch noch einen aktuellen Bericht gefunden


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17.12.2018 um 15:33
zwei Freundinnen von Elisabeth S. und die Chefin von Susanne T., der Mutter von Ole. Vor allem die beiden Freundinnen sprechen von einer deutlichen Wesensveränderung von Elisabeth S. in den vergangenen zwei Jahren. Zeugin Edeltraud M. (71), die Elisabeth S. seit über 55 Jahren kennt ... offenbarte nun, dass Elisabeth wohl schon jahrzehntelang mit depressiven Phasen zu kämpfen hatte – so dass sie Elisabeth in diesen Phasen teilweise kaum wiedererkennt habe und auch Angst vor ihr gehabt hatte.
Dem verordneten Trimipramin werden folgende Eigenschaften zugeordnet: angstlösend, schlaffördernd und beruhigend. Manche Quellen sprechen auch von stimmungsaufhellend, andere widersprechen der Eigenschaft.
Nach der Verhandlungspause soll nun der Sohn von Elisabeth S. im Zeugenstand vernommen werden.
Vielleicht wird der Artikel also noch ergänzt.


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17.12.2018 um 18:27
hier der zweite Teil
https://www.gschwaetz.de/2018/12/17/es-ist-fuer-uns-alle-ein-albtraum-auch-sohn-von-elisabeth-s-steht-vor-einem-raetsel/


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17.12.2018 um 19:07
Es klingt alles wirklich schlimm. Die Frau scheint trotz Freunden und Familie sehr traurig (und zeitweise gefühlt einsam oder depressiv) gewesen zu sein. Da kann man sich vielleicht schnell in düstere Gedanken hinein steigern.

Schade, dass es vorher für sie scheinbar keinen Ausweg oder Hilfestellung gab... (Komplett ohne Vorwurf gegen irgendwen).


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17.12.2018 um 19:20
Ob er seine Mutter während seiner diversen Haftbesuche nicht gefragt habe, was passiert sei, hat Richter Kleinschroth ihn gefragt. „Nein“, lautet die knappe Antwort des 47-Jährigen.
Worüber redet man denn eigentlich mit einer Mutter, die einer solchen Tat bezichtigt ist, während diverser Gefängnisbesuche? Über Nichtigkeiten, Alltäglichkeiten à la wie geht es dir in München, Sohn? Wie geht es dir im Gefängnis, Mutter?
Wie es scheint, hat sie ihm generell wohl nicht sonderlich viel über ihr Innenleben und ihre Gefühlslagen offenbart.
Laut den Beschreibungen des Sohnes entsteht das Bild einer Mutter-Sohn-Beziehung, die zwar telefonisch, über WhatsApp und regelmäßige Besuche aufrechterhalten wurde, wodurch beide miteinander in kontinuierlichem Austausch standen, aber die Gespräche eher oberflächlicher Natur waren. Ihre Ängste und Sorgen hat Elisabeth S. eher ihren engsten Freundinnen anvertraut.
Auch interessant, dass sie sich öfter von ihrem (verstorbenen) Mann trennen wollte, sogar einige Male aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist. Hier war ja immer zu lesen, dass sein Tod sie in eine Depression gestürzt haben könnte. Dem ist dann wohl nicht so bzw. kann es zumindest nicht so ganz 100% stimmen, wenn die Ehe krisenbehaftet war.


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17.12.2018 um 19:24
auchhier schrieb:Auch interessant, dass sie sich öfter von ihrem (verstorbenen) Mann trennen wollte, sogar einige Male aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist. Hier war ja immer zu lesen, dass sein Tod sie in eine Depression gestürzt haben könnte. Dem ist dann wohl nicht so bzw. kann es zumindest nicht so ganz 100% stimmen, wenn die Ehe krisenbehaftet war.
Das eine schließt das andere doch nicht aus. Die Streitereien gab es vermehrt in der Pubertät des Sohnes, das ist ja eine Weile her... Vielleicht hat man sich zusammen gerauft, oder arrangiert? Klar, gibt Besseres, aber trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es schon eine krasse Umstellung ist, wenn der Lebenspartner plötzlich fehlt...


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17.12.2018 um 19:26
auchhier schrieb:Auch interessant, dass sie sich öfter von ihrem (verstorbenen) Mann trennen wollte, sogar einige Male aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist. Hier war ja immer zu lesen, dass sein Tod sie in eine Depression gestürzt haben könnte. Dem ist dann wohl nicht so bzw. kann es zumindest nicht so ganz 100% stimmen, wenn die Ehe krisenbehaftet war.
du solltest genauer lesen und dann den menschen zugestehen, dass sie sich, oder die menschen die sich in einer partnerschaft befinden, auch ändern können, so, dass man nicht mehr an eine trennung denkt.
ebenso, kann der tod eines partners einiges in dem zurückgebliebenen menschen bewirken/ verändern.

die situtaion ist grotesk genug, da bedarf es nicht noch mehr fantastereien.


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17.12.2018 um 19:30
auchhier schrieb:Hier war ja immer zu lesen, dass sein Tod sie in eine Depression gestürzt haben könnte. Dem ist dann wohl nicht so bzw. kann es zumindest nicht so ganz 100% stimmen, wenn die Ehe krisenbehaftet war.
Klar kann das sein. Wenn man sich zofft, über Trennung nachdenkt, heißt das nicht, dass der Tod des Partners einen nicht in Trauer/Depression werfen kann

Es steht uns hier nicht zu ihr die Trauer abzusprechen, finde ich


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17.12.2018 um 19:31
die situtaion ist grotesk genug, da bedarf es nicht noch mehr fantastereien.
Es sind Gedanken, keine Fantastereien (was auch immer dieses Wort bedeutet).
Grotesk empfinde ich zudem als unpassend, um diese Tragödie zu umschreiben.
Die Depression der Beschuldigten scheint vielschichtige Ursachen und eine längere Vorgeschichte zu haben. Allein der Tod des Ehemannes wird sie nicht ausgelöst haben. Nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen.


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17.12.2018 um 19:33
Wir können jetzt übrigens das Thema wieder wechseln, es muss jetzt hier nicht jeder schreiben, dass sie Trauer empfunden haben dürfte als ihr Mann starb. Das ist auch mir klar, habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Danke! ;-)


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17.12.2018 um 21:48
Ich wollte heute Nachmittag hier schon in die Runde fragen, warum eigentlich keine anderen Medien über den Prozess berichten. Nun also ein Spon-Artikel: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronn-rentnerin-vor-gericht-warum-musste-ole-sterben-a-1244215.html
Elisabeth S. ist sichtlich bewegt, als Stephan S. am Nachmittag verkündet, er werde nicht von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen, er werde alle Fragen beantworten. Man kann die Hoffnung einiger Prozessbeteiligter spüren. Kleinschroth wartet ab, fühlt vor, dann fragt er direkt: "Haben Sie Ihre Mutter gefragt, was passiert ist?" - "Nein." - "Das ist doch die naheliegendste Frage.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht erklären, wieso der Sohn seine Mutter diese eine entscheidende Frage nicht gestellt hat und nicht stellt. Auch für mich liegt sie mehr als nahe.

Es mutet schon sehr seltsam an:
Er besuche sie im Gefängnis, so oft er dürfe, alle zwei Wochen. Meistens weine sie. Sie unterhielten sich über "völlig Banales", sie frage viel, was in seinem Leben passiere.
Ich könnte das jedenfalls nicht. Die ganze Zeit um die Tat herum reden, Banales besprechen. Irgendwann bräche die Frage aller Fragen aus mir raus - nicht mal in vorwurfsvoller Absicht, sondern einfach um es zu verstehen u. der Mutter auch besser beistehen zu können (was der Sohn ja offensichtlich will und macht).

Ich finde gut u. verständlich, dass der Richter offensichtlich immer wieder versucht nachzuhaken.
Richter Kleinschroth wagt den zweiten Vorstoß: Vielleicht sei die Mutter auch bedrückt, weil sie nicht damit zurechtkomme zu schweigen. Vielleicht falle es ihr schwer, nicht über das zu reden, über das dringend geredet werden müsse.
Und
Kleinschroth lässt nicht locker. Man merke, dass Stephan S. ein enges Verhältnis zu seiner Mutter habe. Wenn sie denn die Wahrheit sagen würde über das, was sich an jenem Abend, in jener Nacht abgespielt hat: "Muss sie Angst haben, dass Sie ihren Sohn verlieren würde?"


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17.12.2018 um 21:51
Vielleicht schafft es der Richter ja doch noch im Laufe des Prozesses, die Beschuldigte zum Reden zu bringen (scheint offenkundig sein Ziel zu sein) - und wenn sie nur sagt, sie könne sich nicht erinnern. Irgendwas. Ich glaube, darauf warten alle, vor allem natürlich die Eltern.


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17.12.2018 um 23:00
Mich erstaunt die Frage des Richters,
"Haben Sie Ihre Mutter gefragt, was passiert ist?" - "Nein." - "Das ist doch die naheliegendste Frage. Können Sie sich denn Oles Tod erklären?"
Soweit mir bekannt ist, ist bei den Besuchen ein JVA-Beamter anwesend und dass es untersagt ist, sich als Besucher mit dem Untersuchungshäftling über den Tatvorwurf zu unterhalten.


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17.12.2018 um 23:07
Soweit mir bekannt ist, ist bei den Besuchen ein JVA-Beamter anwesend und dass es untersagt ist, sich als Besucher mit dem Untersuchungshäftling über den Tatvorwurf zu unterhalten.
Echt? Na das müsste der Richter ja am besten wissen, wenn dem so ist.
In anderen Ländern kann man sich darüber unterhalten - ich verfolge regelmäßig die italienische Sendung "Chi l'ha visto", wo es um Kriminalfälle geht. Dort kann man sich im Gefängnis über die Tat unterhalten, oft wird es aber von den Ermittlern mitgeschnitten. Diese Mitschnitte kann man dann oft in der Sendung hören.
Wie das in Deutschland ist, kann man ja mal ergoogeln. Aufgrund der Tatsache, dass der Richter wissen wollte, ob der Sohn mit seiner Mutter über die Gründe der Tat gesprochen hat, gehe ich mal davon aus, dass es erlaubt ist. Würde ja sonst keinen Sinn ergeben.


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