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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

3.025 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

15.01.2019 um 15:26
@MaybeX
Ich könnte mir vorstellen, dass genau das die Situation ist, an der alles eskaliert ist.
Dahin gehend bewegen sich auch meine Spekulationen.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

15.01.2019 um 15:32
Photographer73 schrieb:Natürlich kann auch diese Aussage gelogen gewesen sein, wie sonst fast alles bei ihr. Ich könnte mir aber auch vorstellen, daß die Situation, wie auch @MaybeX
schon sagte, dort eskaliert ist. Der Junge sollte baden, warum auch immer, er wollte nicht und sträubte sich mit Händen und Füßen. Die Angeklagte war genervt und wollte ihn unbedingt in die Wanne bekommen, packte ihn vielleicht etwas grob und der Junge schrie sie an - Das sag ich der Mama, ich komme nicht mehr zu dir... Irgendwie sowas. Daraufhin brannten ihr die Sicherungen durch. Ins Blaue spekuliert, aber nicht unwahrscheinlicher als andere Versionen.
Möglich wäre es, klar. Ich halte es für gut möglich dass der Junge im Streit so etwas sagte wie "dann komme ich eben garnicht mehr" und sie daraufhin durchgedreht ist. Nur: Warum sollte sie überhaupt wollen dass der Junge badet? Sie wusste dass er das nicht gerne tut und es bestand auch keinerlei Anlass dazu. Wenn sie also den Jungen zum baden zwingen wollte, dann hätte zuvor schon etwas im Argen liegen müssen.


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15.01.2019 um 16:05
Warum der Junge überhaupt baden sollte, erschließt sich mir auch nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass solch eine Situation eskalieren kann. Es ist warm im Badezimmer, der Junge sträubt und wehrt sich, Wasser spritzt. Vielleicht hat sie zuerst versucht, ihn an den Schultern unten zu halten.


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15.01.2019 um 16:12
bellady schrieb:Wieder entsteht für mich der Eindruck, als ob jemand anderer als das Gericht und Verteidigung entscheidet, was die TV aussagt ?
Wie ich dir schon gestern erklärte, wir sprechen hier nicht mehr von einer TV, also Tatverdächtigen, sondern von einer Angeklagten.

Eigentlich würde ich sagen, dass darüber, was die Angeklagte aussagt, niemand entscheidet, also kein Gericht und keine Verteidigung, nur sie einzig und allein.

Du denkst also, eine geheime Macht sei hier im Spiel? Ist ja richtig gruselig :D


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15.01.2019 um 16:19
War das vielleicht eine neue Marotte von ihm, dass er nicht baden wollte? E. hatte ihm dann möglicherweise bereits ein Bad eingelassen und, dass Ole sich dann so gesträubt hat, hat ihr schwaches Nervenkostüm zum Reißen gebracht?
Ich weiß es aber natürlich nicht. Könnte auch alles anders gewesen sein.


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15.01.2019 um 16:24
MaybeX schrieb:War das vielleicht eine neue Marotte von ihm, dass er nicht baden wollte? E. hatte ihm dann möglicherweise bereits ein Bad eingelassen und, dass Ole sich dann so gesträubt hat, hat ihr schwaches Nervenkostüm zum Reißen gebracht?
Warum hätte sie überhaupt ein Bad für ihn auslassen sollen? Das war ein 8 jähriger Junge und er scheint sich nicht schmutzig gemacht zu haben. Darüber hinaus badete er laus Aussage der Mutter überhaupt nicht gerne.

Es hätte also nicht den geringsten Anlass gegeben, den Jungen baden zu lassen. Ich persönlich gehe davon aus, dass das Badewasser Vertuschungszwecken galt. Und wenn es doch zu Lebzeiten des Jungen ausgelassen wurde, dann um ihn zu provozieren, oder weil sie was anderes vorhatte - Aber nicht weil er wirklich baden sollte. Dazu gab es keinen Anlass.


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15.01.2019 um 16:28
Wir gehen hier gerade davon aus, die Angeklagte hätte erst das Badewasser eingelassen und danach wäre der Junge zu Tode gekommen. Dafür gibt es jedoch keine Anhaltspunkte.


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15.01.2019 um 16:34
Zur Badewannen-Streit-Version möchte ich an die Auffindesituation des Kindes erinnern. Seine Mutter fand ihn in Schlafanzug und Socken in der vollen Badewanne:
https://www.gschwaetz.de/2018/11/29/wie-in-einem-horrorfilm-eltern-von-ole-erleben-fuerchterliches/
Hier müsste die Angeklagte erklären, warum Ole schon im Schlafanzug war, wenn er doch noch baden sollte.
Ich frage mich, ob die verschiedenen Versionen zum Tatablauf im weiteren Verlauf des Prozesses noch auf ihre Stringenz hin hinterfragt werden - beispielsweise anhand dieses Details. Die Angeklagte behauptet (unter anderem), Ole habe sich mit Händen und Füssen gegen das Baden gewehrt. Bis zur Badewanne hat sie ihn, denkt man ihre Einlassung weiter, immerhin bekommen - dafür aus dem Bett geholt, nachdem er (aus Trotz vielleicht?) schon im Schlafanzug war?
Was ich damit sagen möchte, vielleicht sollte man doch von der Streit-ums-Baden-Version erstmal wieder abrücken und die anderen Versionen der Angeklagten zum Tatablauf befragen. Oder meint ihr, Details sind hier relativ unwichtig, weil sie sich sowieso um Kopf und Kragen lügt?


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15.01.2019 um 16:40
@emz
Wie ich dir schon gestern erklärte, wir sprechen hier nicht mehr von einer TV, also Tatverdächtigen, sondern von einer Angeklagten.
Doch sprechen wir. Die Tatverdächtige ist angeklagt, ergo Angeklagte. Das heißt aber nicht, dass sie nich gleichzeitig Tatverdächtige bleibt. Sie ist der Tat verdächtigt, daher auch angeklagt. Sie bleibt so lange tatverdächtigt bis sie rechtskräftig verurteilt wurde.


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15.01.2019 um 16:42
dike schrieb:Die Angeklagte behauptet (unter anderem), Ole habe sich mit Händen und Füssen gegen das Baden gewehrt
Wo behauptet sie das ? Ich kenne nur die Aussage der Eltern, daß er baden hasste.

Aber gerade der Schlafanzug ist ein guter Punkt. Wenn ich von meiner Theorie ausgehe, muß etwas eskaliert sein, bevor er in der Wanne saß.

Zum Thema schmutzig machen... Erwähnte die Angeklagte nicht, daß er Schokolade gegessen hat ? Vielleicht hat er rumgeschmiert und sollte deswegen baden ?


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15.01.2019 um 16:42
dike schrieb:Zur Badewannen-Streit-Version möchte ich an die Auffindesituation des Kindes erinnern. Seine Mutter fand ihn in Schlafanzug und Socken in der vollen Badewanne:
Absolut, es macht keinen Sinn dass der Junge überhaupt baden sollte. Und in der Version mit dem Badestreit, hätte ja alles bis zu einem bestimmten Punkt noch Sinn machen müssen.

Stattdessen ist das Füllen der Badewanne wohl eher dem Nachtatverhalten zuzuordnen, als nichts mehr so richtig Sinn machte.


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15.01.2019 um 16:58
Lichtenberg schrieb:Mir geht es nicht darum, die Angeklagte zu verteidigen oder ihr (wie auch immer geartetes) Verhalten zu rechtfertigen. Mir geht es darum, dass wir ihre Aussage nicht aufgrund der medialen Berichterstattung als "unblaubhaft", "frech" oder gar als "unverschämte Lüge" bezeichnen sollten.
Nun ja. Bei drei voneinander abweichenden Aussagen über den Tathergang kann es ja gar nicht anders sein, dass mindestens zwei nicht der Wahrheit entsprechen, in diesem Fall sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sogar alle drei Versionen an den Haaren herbeigezogen.


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15.01.2019 um 17:15
auchhier schrieb:Doch sprechen wir. Die Tatverdächtige ist angeklagt, ergo Angeklagte. Das heißt aber nicht, dass sie nich gleichzeitig Tatverdächtige bleibt. Sie ist der Tat verdächtigt, daher auch angeklagt. Sie bleibt so lange tatverdächtigt bis sie rechtskräftig verurteilt wurde.
Das ist so nicht richtig. Ich empfehle deshalb einen Blick ins Gesetzt:

§ 112 StPO Spoiler
Strafprozeßordnung
1. Buch - Allgemeine Vorschriften (§§ 1 - 150)
9. Abschnitt - Verhaftung und vorläufige Festnahme (§§ 112 - 130)
Gliederung
§ 112
Voraussetzungen der Untersuchungshaft; Haftgründe

(1) 1Die Untersuchungshaft darf gegen den Beschuldigten angeordnet werden, wenn er der Tat dringend verdächtig ist und ein Haftgrund besteht. 2Sie darf nicht angeordnet werden, wenn sie zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung außer Verhältnis steht.

(2) Ein Haftgrund besteht, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen
1. festgestellt wird, daß der Beschuldigte flüchtig ist oder sich verborgen hält,
2. bei Würdigung der Umstände des Einzelfalles die Gefahr besteht, daß der Beschuldigte sich dem Strafverfahren entziehen werde (Fluchtgefahr), oder
3. das Verhalten des Beschuldigten den dringenden Verdacht begründet, er werde
a) Beweismittel vernichten, verändern, beiseite schaffen, unterdrücken oder fälschen oder
b) auf Mitbeschuldigte, Zeugen oder Sachverständige in unlauterer Weise einwirken oder
c) andere zu solchem Verhalten veranlassen,
und wenn deshalb die Gefahr droht, daß die Ermittlung der Wahrheit erschwert werde (Verdunkelungsgefahr).

§ 157 StPO Spoiler
§ 157
Bezeichnung als Angeschuldigter oder Angeklagter

Im Sinne dieses Gesetzes ist

Angeschuldigter der Beschuldigte, gegen den die öffentliche Klage erhoben ist,

Angeklagter der Beschuldigte oder Angeschuldigte, gegen den die Eröffnung des Hauptverfahrens beschlossen ist.


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15.01.2019 um 17:25
@emz
Sie ist Tatverdächtige und nun auch Angeklagte, ich lese aus deinen Verlinkungen nicht heraus, dass das Eine das Andere ausschließt o. aufhebt.
Ich bin kein Jurist, sage nur wie ich es verstehe.


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15.01.2019 um 17:46
auchhier schrieb: ich lese aus deinen Verlinkungen nicht heraus, dass das Eine das Andere ausschließt o. aufhebt.
Im § 157 StPO steht, wie so eine Person zu benennen ist. Klar und deutlich.

Da braucht's jetzt nicht eine Liste, wie diese Person nicht heißt. Anders gesagt, was da nicht steht, trifft auch nicht zu.


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15.01.2019 um 19:17
auchhier schrieb:ich lese aus deinen Verlinkungen nicht heraus, dass das Eine das Andere ausschließt o. aufhebt.
Ist eine Person angeklagt, ist sie automatisch tatverdächtig aber eine Tatverdächtige nicht automatisch Angeklagte.
Angeklagte schließt Tatverdächtige ein, daher ist Angeklagte in diesem Stadium natürlich richtig.
So zumindest meine Auffassung.
Falstaff schrieb:Absolut, es macht keinen Sinn dass der Junge überhaupt baden sollte. Und in der Version mit dem Badestreit, hätte ja alles bis zu einem bestimmten Punkt noch Sinn machen müssen.
Es könnte doch sein, dass "Badetag" war oder er sich irgendwie schmutzig gemacht hat, sodass sie wollte, dass er baden geht. Vielleicht hat er sich eingenässt? Aber das wüsste man vermutlich wenn das manchmal vorgekommen ist..
Ich finde zumindest ganz so abwegig ist die Bade-Streit-Theorie nicht.


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15.01.2019 um 19:33
@Photographer73
Da habe ich wohl die Aussagen von Eltern und Angeklagter durcheinandergebracht, immerhin ist im bereits um 08.57 heute eingestellten link
https://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstiges/Pflege-Oma-uebernimmt-im-Fall-Ole-die-Verantwortung;art140018,4140...
erwähnt, dass das Kind zuerst "baden wollte", später dann doch nicht mehr, von sträuben oder gar zetern war (zumindest nach diesem Bericht) seitens der Angeklagten nicht die Rede, du hast Recht. Ihre Aussage ist auch so, gelinde gesagt, der Berichterstattung nach verworren genug.


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15.01.2019 um 19:36
MaybeX schrieb:Ist eine Person angeklagt, ist sie automatisch tatverdächtig aber eine Tatverdächtige nicht automatisch Angeklagte.
Angeklagte schließt Tatverdächtige ein, daher ist Angeklagte in diesem Stadium natürlich richtig.
So zumindest meine Auffassung.
Wenn man mich einer Tat verdächtigt, dann bin Tatverdächtigte.
Wenn dann Anklage erhoben wurde, bin ich Angeklagte.


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15.01.2019 um 19:46
@emz
Angeklagt zu sein, schließt tatverdächtig zu sein doch ein. Aber egal. Ist ohnehin ot.


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15.01.2019 um 19:47
MaybeX schrieb:Es könnte doch sein, dass "Badetag" war oder er sich irgendwie schmutzig gemacht hat, sodass sie wollte, dass er baden geht. Vielleicht hat er sich eingenässt? Aber das wüsste man vermutlich wenn das manchmal vorgekommen ist..
Ich finde zumindest ganz so abwegig ist die Bade-Streit-Theorie nicht.
Man hätte doch im Badewasser feststellen können, ob der Junge schmutzig war. Schokolade, Urin, Matsch, all das hätte man nachweisen können. Davon wurde aber nichts bekannt - insofern macht es keinen Sinn anzunehmen, dass das Wasser für den naheliegendsten Zweck eingelassen wurde - denn der war nicht gegeben.


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