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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

Irina A. - Mord im Frankfurter Park

13.01.2020 um 22:19
https://www.fr.de/frankfurt/polizist-erneut-belastet-13437823.html

Hier ein Artikel....der vernehmende Polizist hat Jan Mai belastet, dieser hätte seine Aussage immer den präsentierten Fakten angeglichen etc.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

13.01.2020 um 22:43
So langsam wird es schon ein bisschen lächerlich, mit solchen Zeugen :D
Wie man in obigem Artikel nachlesen kann.
Die Verteidigung zeigte sich von dem Beschleunigungsversuch des Gerichts unbeeindruckt. „Wir haben noch viel vor“, kündigte Rechtsanwalt Hans Euler an. Am Montag präsentierte die Verteidigung einen Zeugen, der sich von M. 50 000 Euro geliehen haben soll. Damit soll die Liquidität des Angeklagten belegt werden. Der Zeuge, der nach eigener Aussage gleichzeitig einen Frisörsalon, einen Shuttle-Service und ein Bauunternehmen betreibt, konnte sich allerdings nicht genau erinnern, wann er sich das Geld lieh und bis wann er es zurückbezahlt hat. Auch auf die Frage der Kammer, seit wann er das Bauunternehmen führe, wusste der Zeuge keine konkrete Antwort zu geben.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

14.01.2020 um 00:30
Ja, und nicht zu vergessen....weil der gute Herr so insolvent äh pardon solvent war musste er sich bei seinen Geschäftspartnern übrigens 200.000 Euro für seine wohlgemerkt erstunken und erlogene Krebserkrankung leihen.....


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

14.01.2020 um 00:32
Bei Herrn Mai im Angebot!: Ein Sammelsurium von Absurditäten


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

14.01.2020 um 06:52
Aus dem oben verlinkten Artikel der FR
So habe M. ausgesagt, das spätere Opfer am Tattag im Mai 2018 nachmittags getroffen zu haben. Auf die Frage, was A. angehabt habe, nannte der Gastronom allerdings die Kleidung, die das Opfer erst am späten Abend, zum Zeitpunkt der Tat, getragen hatte.
Jan M. liefert sich mit seinen Aussagen komplett selbst ans Messer. Da wundert es mich nicht, dass das Gericht einen Schlußstrich ziehen und die Beweisaufnahme abkürzen will. Nicht weiter verfolgen will man die Vorwürfe des Betrugs und der Urkundenfälschung, weil diese bei einer Verurteilung wegen Mordes nicht ins Gewicht fallen. Das ist ein deutlicher Fingerzeig, in welche Richtung es geht.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

15.01.2020 um 23:19
https://www.fr.de/frankfurt/finanzieller-abstieg-raten-frankfurt-13443206.html

Heutiger Zeuge, ein ehemaliger Freund, dem er 475.000 schuldet.
Als der Gläubiger dann bei einem Treffen im Rothschildpark 2014 deutlicher wurde, soll M. dem Zeugen zufolge die subtile Drohung ausgesprochen haben, er wisse ja wohl, dass er die Hells Angels gut kenne. Da der Kaufmann mit der verbotenen Motorradgang nichts zu tun haben wollte, ließ er in der Folge von seinen Forderungen ab und machte sie erst nach der Inhaftierung des Angeklagten geltend. Auf sein Geld wartet er aber noch heute. Stattdessen wurde der Zeuge bei einem Empfang in einem Frankfurter Hotel angeblich verblüfft gefragt, warum er da sei, wo M. ihm doch „Stadtverbot“ ausgesprochen habe.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

16.01.2020 um 13:44
Die beiden waren geschäftlich in mehreren Firmen miteinander tätig:
https://www.northdata.de/Kling,+Bruno,+Bad+Vilbel/13ym

Guckt man sich die Objekte an, die der Zeuge so ersteigert und andere, die er veräußert, wird deutlich, dass er auch ohne Jan "überlebt"; ich meine finanziell.
Erstaunlich finde ich, welche seriös erscheinenden Menschen sich so alles auf Typen wie Jan M. einlassen, ob nun als Freund oder Geschäftspartner oder beides parallel.

Stadtverbot, ich lach mich schlapp.


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E_M
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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

16.01.2020 um 14:03
brownie1970 schrieb:Stadtverbot, ich lach mich schlapp.
Ja, was wurde hier gezetert und gelöscht. Daran sieht man doch mit welcher Mischpoke sich der feine Herr rumgetrieben hat, wenn er meint ein „Stadtverbot“ aussprechen zu können 🙄


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

16.01.2020 um 16:30
E_M schrieb:wenn er meint ein „Stadtverbot“ aussprechen zu können
Soweit ich das weiß, mögen es Gruppierungen wie die Hells Angels eigentlich gar nicht so gern, wenn Hangarounds so tun, als ob sie der Über-Sultan wären. Und Stadtverbote aussprechen. Oder so...


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E_M
ehemaliges Mitglied

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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

16.01.2020 um 18:52
Blues666 schrieb:Soweit ich das weiß, mögen es Gruppierungen wie die Hells Angels eigentlich gar nicht so gern, wenn Hangarounds so tun, als ob sie der Über-Sultan wären. Und Stadtverbote aussprechen. Oder so...
Na ich glaube, die haben sich auch bissel von ihm distanziert. Zuviel Publicity. Er wäre wohl gerne ein Dicker mit ihnen gewesen...naja. Nun is rum.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

16.01.2020 um 22:54
Danke für das Verlinken des Artikels, @Boho.

Zu Diskutieren gibt es eigentlich nicht viel. Der nächste Geschäftspartner, dem Jan M. ein paar Hunderttausend schuldig geblieben ist. Alle Zeugen zeichen dasselbe Bild, vom glamourösen Geschäftsmann und Kneipier ist nicht mehr viel übrig, Neu sind höchstens die Drohungen mit den Hells Angels. So großmäulig und lächerlich sie auch gewesen sein mögen, tun sie jetzt ihr übriges, ihn als zwielichte, gewaltaffine Gestalt der Halbwelt zu entlarven.

Alles nur noch erbärmlich.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

05.02.2020 um 19:39
Aus der Frankfurter Rundschau
https://www.fr.de/frankfurt/blut-schuh-niddapark-frankfurt-13524660.html
Ein Experte untersuchte die Schuhe daraufhin und fand am linken Schuh knapp ein Dutzend DNA-Spuren vom Blut des Angeklagten. In einem Diavortrag präsentierte der Spurenexperte seine Ergebnisse am Mittwoch. Ansonsten wies der Schuh nur noch Blut des Opfers auf. Dass sich nur am linken Schuh Blut fand, nicht aber am rechten, könnte damit zusammenhängen, dass M. sich an der rechten Hand verletzt hatte und das Opfer an den Füßen durch das Gras des Niddaparks zog.
Der Vorsitzende Richter Volker Kaiser-Klan wies in der sehr ausführlichen Ablehnung der Besetzungsrüge darauf hin, dass die Kammer anfangs durchaus die Hoffnung hatte, den Prozess noch im Jahr 2019, also mit dem nun abgeordneten Richter beenden zu können. Nach den Ausführungen des Gutachters erklärte Kaiser-Klan, die Beweisaufnahme sei „von Amts wegen“ abgeschlossen.

Das sieht die Verteidigung anders und kündigte für die kommende Woche einen weiteren Antrag an, auch wenn wohl noch nicht so ganz klar ist, zu welchem Thema. Verteidiger Hans Euler wollte sich auch noch nicht festlegen, ob der linke Schuh nicht auch auf Fingerabdrücke untersucht werden sollte. Der Gutachter hatte zuvor ausgesagt, dies sei möglich, habe aber so gut wie keine Aussagekraft, da sich daran allerhand Spuren finden lassen könnten. Richter Kaiser-Klan gab zu Bedenken, dass er den Schuh zwischenzeitlich selbst in der Hand gehabt habe. Trotzdem wollte die Verteidigung „in Ruhe“ überlegen, ob ein entsprechender Antrag gestellt werden soll. „Wo soll die Ruhe hinführen?“, fragte Kaiser-Klan.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

06.02.2020 um 00:41
Das wars dann wohl...hoffentlich fährt er lange ein...


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

06.02.2020 um 15:04
Boho schrieb:Nach den Ausführungen des Gutachters erklärte Kaiser-Klan, die Beweisaufnahme sei „von Amts wegen“ abgeschlossen.
Ein klares Statement. Man hat offenbar mehr als genug gehört. Aber die Verteidigung legt noch einmal nach. Wie lange kann dieses Spiel weitergehen? Ich nehme mal als Beispiel den Schuh: Es ist offensichtlich, dass eine Untersuchung auf Fingerabdrücke wenig Sinn ergibt. Und doch wird seitens der Verteidigung ein solcher Schritt überlegt. Fast hat man den Eindruck, man wolle Zeit schinden. Kann das Gericht nicht irgendwann sagen "es reicht"? Die Indizien sind eindeutig. Mais Blut an Irina A.s Schuh bekräftigt die bekannten Indizien. Mai wird wieder die Ausrede bringen, er habe halt geblutet wegen einer älteren Verletzung. Und rein zufällig findet sich das Blut nur an einem Schuh, als habe er sie durch das Gras gezogen. Noch lückenloser können Indizien eigentlich nicht sein.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

07.02.2020 um 07:27
Ja der Herr Mai hat sich mit dem Schuh selbst belastet. Man konnte keine Fremd DNA nachweisen von einem möglichen anderen Täter. Das hatte man sich wohl dadurch erhofft. Aber dafür wurden Blutspuren von Herrn Mai nachgewiesen.
Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass Irina gar keine Schuhe mehr anhatte. Dass diese neben der Leiche im Gras lagen. Finde aber keine Quelle.
Wenn das so wäre ist es ja mehr als eindeutig.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

11.02.2020 um 14:10
Was ist eigentlich aus seiner ehemaligen Lebensgefährtin Shari S. geworden und was waren das für zwei laufende Verfahren gegen sie? Das eine Verfahren war wohl wegen versuchter Strafvereitelung weil sie Jan M. ein falsches Alibi gegeben hat, aber was war das zweite?

Bild: Alibi bröckelt


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

11.02.2020 um 14:18
@Silverwind

Vielleicht sollte man darauf hinweisen, dass der von dir verlinkte Artikel auf den ersten Prozesstag hinweist und vom 03.09.2019 - 17:26 Uhr stammt. Bringt also null Erkenntnisse.
Was die zwei Verfahren anbelangt, musst halt selber mal genauer schaun, irgendwoher hast du ja wohl diese Infos her.


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

11.02.2020 um 14:52
@emz

Ja die Info habe ich aus dem verlinkten BILD-Artikel. Aber sonst ist dazu per Google leider nicht viel zu finden. Vielleicht weiß ja hier jemand mehr darüber?


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

12.02.2020 um 18:36
Heute hat eine Zeugin aussagen müssen, die bereits aufgrund von massiven Bedrohungen im Zèugenschutzprogramm steht.
Die junge Frau betritt den Gerichtssaal mit einem halben Dutzend Beschützern. Die Polizisten in Zivil sind während der Verhandlung um den Mord im Niddapark an diesem Mittwoch zwar nicht notwendig, doch was der heute 26-Jährigen in den vergangenen Jahren widerfahren ist, bietet ausreichend Anlass, sich Sorgen um sie zu machen.

Natascha P. soll als Zeugin aussagen, da die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der wegen Mordes angeklagte Gastronom Jan M. ihre Unterschrift gefälscht hat. Angesichts der Tatsache, dass P. derzeit im Zeugenschutzprogramm ist, hielt es das Gericht nicht für notwendig, die 26-Jährige zu hören.
Doch die Staatsanwaltschaft wollte sie vernehmen, da die Leidensgeschichte der Frau ein weiteres Mal ein unrühmliches Licht auf die finanziellen Machenschaften des Angeklagten wirft.

P. ist nicht begeistert, vor Gericht aussagen zu müssen, denn in einem anderen Verfahren wegen Geldwäsche hat sie aufgrund ihrer Aussagen große Probleme bekommen. Auf die Frage, wie sie überhaupt in den ganzen Schlamassel hineingeraten sei, zuckt sie die Schultern: „Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort.“

Der falsche Ort war ein FKK-Club, in dem die damals 22-Jährige arbeitete. Aufgrund nicht näher genannter Umstände wurde sie von einem „Mittelsmann“ dazu auserkoren, bei der Übernahme der hoch verschuldeten Gastro-Group des Angeklagten als Scheingeschäftsführerin zu agieren. Die Gesellschaft sollte so weit wie möglich überschuldet und dann „ins Ausland beerdigt werden“, bekam P. mit. Die 22-Jährige, die keinerlei kaufmännische oder buchhalterische Kenntnisse hatte, übernahm die Geschäfte von Jan M. und erhielt in der Folge Rechnungen und Mahnungen, die in den vergangenen Jahren aufgelaufen waren, an ihre Privatadresse. Wenn sie Fragen stellte oder versuchte, Kontakt mit ihrem Vorgänger aufzunehmen, erlitt sie „körperliche und seelische Schmerzen, an denen ich bis heute zu knapsen habe.“

Der Kontakt zu Jan M. sei ihr verboten worden. Ob der Angeklagte an der perfiden Nötigung beteiligt war, weiß P. nicht. Sie bekam aber zu verstehen „Jan würde sich darum kümmern, dass ich auch mit den Engeln später keinen Stress mehr hätte.“
Nicht zum ersten Mal in dem Prozess ließen Zeugen durchblicken, dass Jan M. ihnen mit seiner Bekanntschaft zur Motorrad-Gang Hells Angels indirekt gedroht habe.

Der Prozess wird am 19. Februar fortgesetzt
.


Frankfurt: Strohfrau im Zeugenschutz vor dem Landgericht | Frankfurt
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-strohfrau-zeugenschutz-landgericht-13536510.html


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Irina A. - Mord im Frankfurter Park

05.03.2020 um 12:17
Urteil könnte es bereits Mitte März geben:
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Prozess um die «Tote vom Niddapark» neigt sich vor dem Landgericht Frankfurt dem Ende entgegen. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag könnte bereits Mitte März das Urteil gegen den wegen Mordes angeklagten Frankfurter Geschäftsmann und Lokalbesitzer ergehen. In der kommenden Woche will sich der 52-Jährige noch einmal ergänzend zum Anklagevorwurf äußern. (AZ 3690 Js 225352/18)
https://www.welt.de/regionales/hessen/article206179135/Prozess-um-Tote-vom-Niddapark-neigt-sich-dem-Ende-entgegen.html


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