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Wien. Leiche einer Siebenjährigen in einem Müllcontainer entdeckt

633 Beiträge, Schlüsselwörter: Wien, 2018, Müllcontainer, Siebenjähriges Mädchen

Wien. Leiche einer Siebenjährigen in einem Müllcontainer entdeckt

19.05.2018 um 10:10
Das ist ja verständlich, daß Opfer- und auch Täterfamilie schnellstmöglichst aus ihren Wohnungen ausziehen möchten.

Meine Frage dazu wäre, ob man dabei grundsätzlich Hilfestellungen z.b. vom Staat bekommt ?
Es kann sich nicht jeder einen Umzug leisten oder findet schnell eine Wohnung.
Dann natürlich noch die Frage,wie schnell man aus einem Mietvertrag herauskommen kann.

Die Eltern des Täters können ja vermutlich auch nichts dafür, daß der Junge ihre Wohnung zum Tatort gemacht haben und müssen die nun eigentlich mitsamt den kleinen Bruder dort weiterleben?

Im Bericht steht,daß sie momentan bei bekannten sind und eine neue Wohnung suchen.
Liest sich so,als ob es für sie keine Hilfen gibt.


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19.05.2018 um 10:16
@puntanorte u.a.
Esst doch mal weniger Pralinen mit Klischeefüllung. Wenn wirklich etwas passiert und es eine Tatsache ist, dann kann man ja darüber schreiben. Aber im Vorfeld alle möglichen und unmöglichen Spekulationen abzufeuern, die jeglicher Grundlage entbehren, ist mehr als überflüssig. Es ist doch erstaunlich, wie viele Fachleute das Forum zum Thema "tschetschenische Kultur und Gewohnheiten" plötzlich hat. Habt ihr alle Ethnologie o.ä. studiert? Wohl kaum. Also spart euch den Quatsch. Ich verweise nochmal auf den roten Beitrag vom 16.05. und danach gibt's Konsequenzen, wenn wieder jemand mit irgendeinem soziokulturellem Bla-Bla anfängt, das über keinerlei Grundlage verfügt, sondern nur auf Fantasie, Vorurteil und Spekulaion basiert.


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19.05.2018 um 10:26
Photographer73 schrieb:Keine Ahnung, wieso immer über sowas spekuliert werden muß, unter dem Deckmantel von... könnte doch sein, denkt an die Herkunft und den Glauben! Bestenfalls pauschalisierendes Vorurteil, schlimmstenfalls bewußte Verunglimpfung.
Ich finde das sofortige Verhängen eines Maulkorbs wesentlich bedenklicher!

Vorab: Nichts ist widerlicher, als den Mord an einem kleinen Mädchen als Argument für fremdenfeindliche Kommentare oder für die Rechtfertigung eigener politischer Ziele zu nutzen. Ein Kind ist ein Kind, egal wo es geboren wurde oder wohin es flüchten musste.

Ich habe im Internet recherchiert und folgenden link zum Thema Blutrache wegen des Mordes an Hadishat gefunden:

https://www.profil.at/shortlist/oesterreich/schaikhi-musaitov-tschetschenen-mord-hadishat-10080981

Hier äußert sich der Obmann des Rates der Tschetschenen, Schaikhi Musaitov, über den Mord und die Blutrache:

profil: Was hat der Mord an Hadishat ausgelöst?
Musaitov: Er ist großes Thema unter Tschetschenen in ganz Europa – von Österreich, über Belgien bis Frankreich. Und natürlich auch in Tschetschenien selbst. Ich bekomme sehr viele Anrufe. So etwas hat es in unserer jüngeren Geschichte noch nicht gegeben.


profil: Müssen sich der Vater und der Bruder des Täters nun vor Blutrache fürchten?
Musaitov: Wir leben im österreichischen Rechtsstaat. Wir hoffen auf weiterhin so gute Ermittlungen und danach die volle Härte des Gesetzes. Die Familie des Mädchens selbst hat erklärt, dass von ihr keine Gefahr ausgeht. Es dürfte sich nach alter Tradition – rein hypothetisch – auch nur die Familie des Opfers direkt am Täter oder Mittäter rächen. In 90 Prozent der Fälle wurde auch schon früher ein anderer Weg gefunden, zum Beispiel durch Blutgeld oder Vergebung. Wenn die Familie vergibt, darf kein anderer sich dagegen stellen. Noch über Generationen wird es Schande genug sein für die Familie, dass sie einen Mädchen-Mörder hervorgebracht hat.


Die Blutrache ist auch und gerade unter Tschetschenen in Europa und in Tschetschenien selbst ein Thema, sonst würde sich der Obmann wohl nicht dazu äußern.
puntanorte schrieb:Ich sehe hier eigentlich auch eine Gefahr einer "Art Blutrache" zwischen den Familien aufgrund der Herkunft/des Glaubens. Ich meine, da müssen die Behörden in nächster Zeit ein drittes Auge darauf werfen. Ich meine das neutral, aber ernst. Was meint Ihr?
Die Familie des Mädchens hat erklärt, dass von ihr keine Gefahr ausgeht. Hoffen wir, dass sich alle - egal welcher Nationalität - daran halten und es kein weiteres Blutvergießen gibt. Das schließt für mich auch den mutmaßlichen Täter ein, der im Gefängnis von Mitgefangenen bedroht wird.


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19.05.2018 um 10:30
@brennan
der äussert sich, weil er gefragt wurde......


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19.05.2018 um 10:43
brennan schrieb:Es dürfte sich nach alter Tradition – rein hypothetisch – auch nur die Familie des Opfers direkt am Täter oder Mittäter rächen. In 90 Prozent der Fälle wurde auch schon früher ein anderer Weg gefunden, zum Beispiel durch Blutgeld oder Vergebung. Wenn die Familie vergibt, darf kein anderer sich dagegen stellen. Noch über Generationen wird es Schande genug sein für die Familie, dass sie einen Mädchen-Mörder hervorgebracht hat.
Jetzt verstehe ich die Erzählung der Mutter des kleine Mädchens. (Ich schreibe Erzählung, weil es dazu nur ihre Darstellung gibt)

Sie hat der Presse berichtet, dass sie von der Mutter des TV besucht wurde.
Vor der Erläuterung des Obmann des Rates der Tschetschenen vermute ich, die Mutter des jungen Mannes wollte Vergebung erlangen.

Sie ärgert sich, denn vor der Verhaftung kam die Mutter des mutmaßlichen Killers noch zur Opfer-Familie, um Beileid auszusprechen. "Ich bin mir aber sicher, dass sie mich nur aushorchen wollte. Die Frau zitterte am ganzen Körper, schwitzte und war irrsinnig nervös. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film, denn eigentlich habe ich ja ein Kind verloren. Plötzlich aber wirkte meine Nachbarin gebrochen", schildert Hadishats Mutter.http://www.heute.at/oesterreich/news/story/Mord-an-Hadishat-im-Dittes-Hof-Doeblinger-Gemeindebau-Video-nach-der-Tat-zeig...


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19.05.2018 um 11:01
@frauzimt
häh? Erläutere doch bitte mal die Zusammenhänge......wie kann die Mutter Vergebung wollen, wenn ihr Sohn noch gar nicht festgenommen ist?


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Wien. Leiche einer Siebenjährigen in einem Müllcontainer entdeckt

19.05.2018 um 11:23
Da es ohne roten Hintergrund nicht verstanden wird:

Diskussionen über mögliche Blutrache sind pauschalisierend, enden in den meisten Fällen in Hetze und sind deswegen nicht erwünscht!


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19.05.2018 um 11:25
Tussinelda schrieb:@frauzimt
häh? Erläutere doch bitte mal die Zusammenhänge......wie kann die Mutter Vergebung wollen, wenn ihr Sohn noch gar nicht festgenommen ist?
Man denkt ja ganz automatisch an Dinge, die man selber erlebt hat.
In meiner Kindheit gab es eine Tante, deren Kondolenzbesuche berüchtigt waren.
Sie hat praktisch jeden Todesfall in ihrer Reichweite genutzt, selber aus der Fassung zu geraten,
ohne Rücksicht auf die Gefühle der Trauernden.
Aber da kannte ich die Stellungnahme des Obmannes noch nicht und wusste nicht, welche Stellenwert Vergebung hat.


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19.05.2018 um 19:22
trailhamster schrieb:Der Vater des Tatverdächtigen ist Unternehmer, die Mutter Verkäuferin. Sie gelten als sehr gut integriert und haben zumindest den Kindern österreichisch klingende Namen gegeben und sie auf ein Gymnasium mit besonders gutem Ruf geschickt. Allerdings stand der Tatverdächtige aufgrund seiner schulischen Leistungen kurz davor, die Schule verlassen zu müssen.
Ist nun auch die Frage, ob die Eltern von Robert K. davon unterrichtet waren, was dem Sohn mit der Schule bevor stand ?

Durch solche Ereignisse geschehen doch meist diese Amokläufe. Wenn dann der Vater selbst noch Unternehmer ist, als Vorbild gesehen wird....

Hier ein Link, wie dort darüber diskutiert wird in der Gruppe :

http://www.haltgewalt.at/mordswut/

Und noch einer schwärmte von Duellen und Gladiatorenkämpfen, räumte aber ein, dass man da Spielregeln brauche und Schiedsrichter, daher müsste das schon im frühzeitig Vorfeld verwirklicht werden bevor die Wut mörderisch werde.

Also doch lieber Gewaltprävention: Die eigene Wut schon im Entstehen wahrnehmen und „bearbeiten“. Und nicht verdammen oder verblödeln (wie im Film von der „Wutprobe“) sondern ernst nehmen als eine Kraft, die in Worten geäußert helfen könnte, die auslösenden Ursachen (Zwang, Ungerechtigkeit, Diskriminierung, Versagen, Abgelehntwerden etc.) auf soziale Weise zu verändern.


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19.05.2018 um 23:41
Tussinelda schrieb:Irritationen lösten justizintern namhafte psychiatrische Sachverständige aus, die bereitwillig Interviews zur möglichen psychischen Disposition des 16-Jährigen gaben, ohne den Akteninhalt und die Person des Tatverdächtigen zu kennen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat auf diese "Ferndiagnosen" insofern reagiert, als bewusst ein Experte zum Gutachter bestellt wurde, der sich zu dem Fall nicht öffentlich geäußert hat. Damit möchte die Anklagebehörde sicherstellen, dass der psychiatrische Sachverständige, der den Mordverdächtigen auf eine allfällige seelische Erkrankung untersuchen wird, unbefangen an seine Aufgabe herangeht.
das ist doch wieder genau, was ich hier zitierte.....

Beitrag von Tussinelda, Seite 26
@bellady
also warum sollten wir so etwas thematisieren?


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Indina
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Wien. Leiche einer Siebenjährigen in einem Müllcontainer entdeckt

20.05.2018 um 00:03
frauzimt schrieb:Sie ärgert sich, denn vor der Verhaftung kam die Mutter des mutmaßlichen Killers noch zur Opfer-Familie, um Beileid auszusprechen. "Ich bin mir aber sicher, dass sie mich nur aushorchen wollte. Die Frau zitterte am ganzen Körper, schwitzte und war irrsinnig nervös. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film, denn eigentlich habe ich ja ein Kind verloren. Plötzlich aber wirkte meine Nachbarin gebrochen", schildert Hadishats Mutter.http://www.heute.at/oesterreich/news/story/Mord-an-Hadishat-im-Dittes-Hof-Doeblinger-Gemeindebau-Video-nach-der-Tat-zeig...
Vllt. hatte die Mutter von Robert K. auch etwas geahnt.
Viele Mütter haben so gewisse Vorahnungen, wenn mit ihren Kindern irgendetwas nicht in Ordnung ist..


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20.05.2018 um 09:31
Nun ja, so eine Wut die der TV in sich trug kommt ja nicht von heute auf morgen. Wahrscheinlich wußte er in der Vergangenheit schon nicht,  wohin mit seiner Wut. Was sich auch durch sonderbare Äußerungen seinen  Mitschülern gegenüber bemerkbar gemacht hat. Das es einmal zu einem Mord kommt, konnte wahrscheinlich niemand ahnen.

In einem der ersten Links ist mir eine Äußerung des Vaters im Gedächtnis geblieben:

"
Ich habe ihm immer den rich­tigen Weg zeigen wollen und den Kindern gesagt, dass sie Respekt zeigen sollen, wenn die kleine Tschetschenin zu uns zu Besuch kam.“
Daraus schließe ich dass der Vater den TV dazu anhalten mußte Respekt zu haben. Ist es nicht selbstverständlich einen Besuch ( insbesondere hier ein Kind) freundlich zu behandeln ? Der Vater musste ihn aber ausdrücklich darauf hinweisen.

Das klingt für mich so, als hätte der TV wenn der Vater nichts gesagt hätte,  die Kleine schon vorher geärgert. Ich gehe davon  aus, dass die Eltern von dem Zorn oder der Wut den ihr Sohn in sich trug wußten. Er wird bereits in der Vergangenheit Verhaltensauffälligkeiten gezeigt haben. Aber ich glaube nicht, dass die Eltern dachten, dass er zu einem Mord fähig ist.


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20.05.2018 um 13:24
puntanorte schrieb:Ich sehe hier eigentlich auch eine Gefahr einer "Art Blutrache" zwischen den Familien aufgrund der Herkunft/des Glaubens. Ich meine, da müssen die Behörden in nächster Zeit ein drittes Auge darauf werfen. Ich meine das neutral, aber ernst. Was meint Ihr?
Photographer73 schrieb:Keine Ahnung, wieso immer über sowas spekuliert werden muß, unter dem Deckmantel von... könnte doch sein, denkt an die Herkunft und den Glauben! Bestenfalls pauschalisierendes Vorurteil, schlimmstenfalls bewußte Verunglimpfung.
Lepus schrieb:Diskussionen über mögliche Blutrache sind pauschalisierend, enden in den meisten Fällen in Hetze und sind deswegen nicht erwünscht!
Na dann lassen wir mal die Eltern des mutmaßlichen Mörders dazu was sagen.



Wie leben Sie jetzt?

In ständiger Angst, vor allem um unseren jüngeren Sohn. Denn aus tschetschenischen Kreisen wurde uns Blutrache angekündigt. Wir befinden uns deshalb jetzt an einem geheimen Ort und werden rund um die Uhr bewacht.


http://www.krone.at/1710710


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20.05.2018 um 13:36
@insideman
Ich erkläre es gerne noch 20 Mal:

Wir dulden keine pauschalisierende Hetze gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe, wie hier schon geschehen.
So etwas wird hier auch weiterhin unterbunden.

Wenn ihr es schaffend würdet diese Information sachlich zu behandeln, dann darf sie hier Erwähnung finden, mehr nicht, das heißt, das daraus nicht geschlossen werden soll, dass alle so sind, alle es tun und es an der Herkunft liegt.

Ich hoffe, das ist nun endlich angekommen.


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20.05.2018 um 13:41
Lepus schrieb:Wenn ihr es schaffend würdet diese Information sachlich zu behandeln, dann darf sie hier Erwähnung finden, mehr nicht, das heißt, das daraus nicht geschlossen werden soll, dass alle so sind, alle es tun und es an der Herkunft liegt.

Ich hoffe, das ist nun endlich angekommen.
Ich habe den Kreis geschlossen.

Ein User hat hier eine Gefahr gesehen, viele waren empört ( ob zurecht oder nicht soll jeder selbst entscheiden) und am Ende habe ich die Eltern des mutmaßlichen Täters diesbezüglich zu Wort kommen lassen.

Egal was hier jeder für ein Weltbild hat, egal was er gerne lesen will oder nicht, es ist in diesem Fall so wie es ist. Wer sich damit näher beschäftigen will, der darf ja gerne die Wörter gemeinsam googeln, dann kann man sich dahingehend auch informieren und selbst entscheiden, ob das nun abwegig war oder nicht.

Fakt ist, und das brauchst du mir nicht erklären, ich bin schon lang genug da und weiß, dass es vor allem hier ein Problem ist, da einzelne Menschen mit Namen mit etwas in Verbindung gebracht werden.

In diesem Fall hat es sich nun offenbar so entwickelt und dafür kann ich leider nichts.


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20.05.2018 um 13:53
insideman schrieb:Ein User hat hier eine Gefahr gesehen, viele waren empört ( ob zurecht oder nicht soll jeder selbst entscheiden)
Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, wie einige jetzt befriedigt sind darüber, dass ihre Vorurteile anscheinend bestätigt wurden...
Wir können nicht in die Zukunft schauen und vorhersehen, was noch alles passiert, dass wir vorher Spekulationen ohne Beweise in diese Richtung unterbinden ist nur folgerichtig.

Ich weise nur darauf hin, dass es noch nicht zu irgendeiner Form der Rache kam und es Gang und Gäbe ist, dass die Familien von Tätern erst einmal abtauchen, um nicht im Fokus zu stehen.
Das geschieht auch bei Gewalttaten von Deutschen, weil es immer einkalkuliert wird, dass wütende Menschen meinen sie müssten das Recht in die eigene Hand nehmen und die Familien der Täter angreifen.
insideman schrieb:In diesem Fall hat es sich nun offenbar so entwickelt und dafür kann ich leider nichts.
Das ganze jetzt an die große Glocke zu hängen und schön mit dem Finger drauf zu zeigen bringt auch nichts.
Es führt vermutlich nur dazu, dass jetzt erst recht der Damm bricht und wir nachher wieder einiges zu löschen haben werden, weil es wieder einige nicht begreifen.



Deswegen nochmal an alle, damit es gar nicht erst dazu kommt:
Bleibt sachlich, lasst die Pauschalisierungen.


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20.05.2018 um 14:59
@insideman
na wenigstens "Die Krone" scheint ja zu wissen, wo sie sind......


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20.05.2018 um 15:37
insideman schrieb:Wie leben Sie jetzt?

In ständiger Angst, vor allem um unseren jüngeren Sohn. Denn aus tschetschenischen Kreisen wurde uns Blutrache angekündigt. Wir befinden uns deshalb jetzt an einem geheimen Ort und werden rund um die Uhr bewacht.
Das ist doch aber nicht aussagekräftig. Marcel Heßes Eltern wurden auch an einen geheimen Ort gebracht und der Lynchmob der seinerzeit unterwegs kam, hatte nicht zwangläufig einen Migrationshintergrund.

Die Sache an sich ist doch schon schlimm genug, dass ein 16jähriger ein kleines 7jähriges Mädchen ermordet, weil Bock drauf gehabt. Bei Heße nicht anders gelagert - reine Mordlust. Die Nationalität ist nicht immer die Ursache wie man an genanntem Beispiel erkennt.


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21.05.2018 um 12:54
Lepus schrieb:Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, wie einige jetzt befriedigt sind darüber, dass ihre Vorurteile anscheinend bestätigt wurden...
Wir können nicht in die Zukunft schauen und vorhersehen, was noch alles passiert, dass wir vorher Spekulationen ohne Beweise in diese Richtung unterbinden ist nur folgerichtig.

Ich weise nur darauf hin, dass es noch nicht zu irgendeiner Form der Rache kam und es Gang und Gäbe ist, dass die Familien von Tätern erst einmal abtauchen, um nicht im Fokus zu stehen.
Das geschieht auch bei Gewalttaten von Deutschen, weil es immer einkalkuliert wird, dass wütende Menschen meinen sie müssten das Recht in die eigene Hand nehmen und die Familien der Täter angreifen.
insideman schrieb:
In diesem Fall hat es sich nun offenbar so entwickelt und dafür kann ich leider nichts.
Das ganze jetzt an die große Glocke zu hängen und schön mit dem Finger drauf zu zeigen bringt auch nichts.
Es führt vermutlich nur dazu, dass jetzt erst recht der Damm bricht und wir nachher wieder einiges zu löschen haben werden, weil es wieder einige nicht begreifen.
Wenn es nicht möglich ist, darauf hinzuweisen, dass der Familie des Täters aus dem Umfeld der Familie des Opfers möglicher Weise Blutrache droht, weil das Phänomen im soziokulturellen Milieu, aus der die Familie des Opfers stammt, ein leider sehr verbreitetes Phänomen ist, ohne dass man eine harsche Moderatorenmahnung bekommt, gibt es ein Problem mit Wahrhaftigkeit.

Zum Thema Blutrache und Tschetschenien gibt es eine Plethora von primärwissenschaftlichen und sekundärwissenschaftlichen Arbeiten im Netz, die jedem zur Verfügung stehen, der sie lesen will.

Dass Blutrache als gesellschaftlich weit verbreitetes und von großen Teilen der Gesellschaft akzeptiertes Phänomen in Ländern wie Tschetschenien vorkommt, in Ländern wie Deutschland dahingegen nicht, ist auch empirisch belegbar. Daran ändert auch der Verweis auf einzelne Rache motivierte Taten in Deutschland nichts.

All dies zu verschweigen, weil es sonst "Wasser auf die Mühlen" von irgendjemand sein könnte, mag im Moment ein beliebtes Vorgehen sein. Man sollte jedoch bedenken, dass der vermeintliche soziale Schutzmechanismus des unter der Decke haltens in dem Moment völlig kontraproduktiv wird, wenn Informationen allen zur Verfügung stehen, die dann wissen, dass unter der Decke was liegt.


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21.05.2018 um 13:28
trailhamster schrieb:Zum Thema Blutrache und Tschetschenien gibt es eine Plethora von primärwissenschaftlichen und sekundärwissenschaftlichen Arbeiten im Netz, die jedem zur Verfügung stehen, der sie lesen will.

Dass Blutrache als gesellschaftlich weit verbreitetes und von großen Teilen der Gesellschaft akzeptiertes Phänomen in Ländern wie Tschetschenien vorkommt, in Ländern wie Deutschland dahingegen nicht, ist auch empirisch belegbar.
Wenn dem so ist, dann kannst du es ja der Verwaltung belegen, aber nicht hier im Thread, hier führt das zu weit.
trailhamster schrieb:All dies zu verschweigen, weil es sonst "Wasser auf die Mühlen" von irgendjemand sein könnte, mag im Moment ein beliebtes Vorgehen sein. Man sollte jedoch bedenken, dass der vermeintliche soziale Schutzmechanismus des unter der Decke haltens in dem Moment völlig kontraproduktiv wird, wenn Informationen allen zur Verfügung stehen, die dann wissen, dass unter der Decke was liegt.
Spiel es bitte nicht so auf, als hätte hier irgendjemand das verbriefte Recht auf irgendwelche "Informationen" und mach auch noch eine VT daraus.
Das hier ist ein Forum mit Hobbydetektiven, keine Polizeistation mit Ermittlern.

Und jetzt ist Ende mit dem OT.


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