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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

2.648 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Berlin, Getötet ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 13:47
@robix

Die Frage ist doch, wie gewürgt wurde - stehend von vorn oder hinten, liegend etc. Mit den Händen oder dem Unterarm… Da gibt es so viele Möglichkeiten, dass Ferndiagnosen unmöglich sind. Und Täter, die z.B. unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen bzw. psychisch gestört sind, haben deutlich reduziertes Schmerzempfinden. Das trifft sogar auf Normalbürger zu, wenn der Körper viel Adrenalin ausschüttet.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 13:50
ja, @Egi
so eine reaktion trifft bei einem verbrechen vermutlich sowohl auf opfer als auch auf täter zu.
Traf ein früher Homo sapiens etwa auf Feinde, verwandelt der Schock ihn binnen weniger Sekunden in eine Kampfmaschine: Blut schießt aus Armen und Beinen in überlebenswichtige Organe, die Ausdauer klettert rasant nach oben, Schweiß vermindert die Griffigkeit, Feinde können ihn nur schwer festhalten, vor allem aber sind geschockte Menschen schmerzunempfindlich.

"Es kommt zu einer starken Stressreaktion, Cortisol, das ist ja ein körpereigenes Hormon, nicht nur ein Dopinghormon, das wird in extremen Maße ausgeschüttet, und Kortison selber ist auch ein Schmerzmittel, es führt dazu, dass der Patient weniger Schmerzen hat und auch die nicht mehr empfindet, auch die Oberflächen des Körpers sind nicht mehr so empfindlich,

Boxer zum Beispiel, die haben soviel Adrenalin und soviel Cortisol ausgeschüttet, die merken den Schmerz nicht."
http://www.deutschlandfunk.de/schock-ueberlebensstrategie-des-koerpers.709.de.html?dram:article_id=308472


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 13:55
Zitat von robixrobix schrieb:trotz aller schmerzen hat er nicht losgelassen, paar minuten lang?
was denn für Schmerzen? Von Kratzern? Das lässt einen doch nicht loslassen.......wenn man gekratzt wird, also nicht, wenn man gerade beabsichtigt/dabei ist, jemanden zu töten


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:00
ist der tatortbereich von der sbahn einsehbar?
(dies ist die fundstelle, der letzte gesichtete aufenthalt war wohl 70m entfernt)

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wenn der täter so erhebliche kratzspuren (unterarme, evtl gesicht) davongetragen hat, hat er vermutlich keine jacke getragen - war ja auch heiss.
allerdings müssten, wenn er mit öpnv unterwegs war, diese blutenden striemen absolut aufgefallen sein.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:01
Vermutlich nicht oder nur eingeschränkt, wegen der Schallschutzmauer. Siehe Link.

https://www.bz-berlin.de/berlin/pankow/melanie-30-wurde-offenbar-erwuergt

Übrigens gibt es mitunter auch höchst seltsame Tatmotive. Beispiel anbei. Vielleicht ist auch der Fall Melanie R. ungewöhnlich?

https://www.welt.de/regionales/muenchen/article124316375/Mord-wegen-Wohnung-Taeter-bleibt-in-Psychiatrie.html


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:09
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Melanie R. (30), tot in Grünanlage in Berlin gefunden
heute um 13:55
robix schrieb:
trotz aller schmerzen hat er nicht losgelassen, paar minuten lang?
was denn für Schmerzen? Von Kratzern? Das lässt einen doch nicht loslassen.......wenn man gekratzt wird, also nicht, wenn man gerade beabsichtigt/dabei ist, jemanden zu töten
Das habe ich mich auch gefragt.

Trägt jedenfalls nicht zur Aufklärung der Tat bei.

Daher nicht relevant, Kratzer kann man verbergen (Kleidung).


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:10
Zitat von robixrobix schrieb:so eine reaktion trifft bei einem verbrechen vermutlich sowohl auf opfer als auch auf täter zu.
Das kann ich nachvollziehen…

Dennoch: Angreifer agiert und Opfer wehrt sich…einer unterliegt.

Eine Abhandlung in Richtung Adrenalin und Cortisol ist doch müßig, was soll`s?


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:13
ist ja auch interessant, dass ein anwohner (im t-shirt) angibt, "vor ein paar tagen zwischen 23 und 24 uhr hilferufe" gehört zu haben ... "sonst weiter nix gehört".

https://www.ardmediathek.de/tv/zibb/Erkenntnisse-im-Mordfall-Melanie-Rehberg/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822084&documentId=52849580

bei 02:08 min


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:24
An eine Beziehungstat im engeren Sinn kann ich nicht recht glauben.
mMn wäre dann der Tatort ein anderer gewesen.
Ich meine nicht so öffentlich und am hellen Tag.
Ich gehe von einem männlichen Einzeltäter aus, der sich vor der Tat regelmässig dort aufgehalten hat und zwar länger und zu verschiedenen Uhrzeiten.
Wenn sie von zu Hause aus gearbeitet hat macht man oft seine Pausen zu unterschiedlichen Zeiten.(Also nicht immer von 12-13 Uhr z.B.)
Ich denke er hat sie vorher schon gesehen, vielleicht sogar öfter und wusste auch wo sie sich gerne aufhielt.
Vielleicht ist er Fahrrad gefahren, oder hat im Garten gearbeitet. An einen Gassi-Geher glaube ich auch nicht. Da hat man eher seine festen Zeiten.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:26
Man könnte jetzt eigentlich vermuten, das der Täter evtl ein Einzelgänger ist, evtl keine Arbeit hat....sich irgendwo versteckt hält, bis die Kratzwunden verheilt sind.
Um diese Jahreszeit ist das sehr schwierig zu verstecken zumindest kann er nicht tagelang Pullis tragen. Und falls er Kratzspuren im Gesicht hat, dann kann er eh so ziemlich auffallen.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:27
Zitat von Nina75Nina75 schrieb:Um diese Jahreszeit ist das sehr schwierig zu verstecken zumindest kann er nicht tagelang Pullis tragen.
Ich achte da gerade verstärkt drauf und man sollte nicht glauben wie viele Menschen/Männer mit dicken langen Pullis/Jacken in der Bahn sitzen oder rumlaufen! Und auch solche Caps sehe ich tatsächlich wirklich täglich.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:31
@salome26
Ja da hast du auch wieder Recht.
Aber sagen wir mal jemand der konstant mit kurzen Ärmeln rumläuft, dann aber plötzlich nur noch tagelang Pullis trägt, fällt schon auf.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:33
Im oben verlinkten Video habe ich aber auch schon einige verdeckte (Büsche, Sträucher, Bäume) Stellen und anscheinend eher abgelegene Trampelpfade gesehen...wo sich meiner Meinung nach leider doch auch einige Rückzugs-und Versteckmöglichkeiten bieten..ich dachte es wäre doch mehr einsehbar...

Wegen der Überlegung warum man Schreie nicht gehört hat: Vielleicht lies der Täter es gar nicht dazu kommen..zum einen kann sie ihn gekannt haben, muss ja nicht direkt im näheren Umfeld gewesen sein, nur eine flüchtige Bekanntschaft, ohne dass sie Argwohn geschöpft hat...deswegen konnte er nah an sie kommen...dann hat er ihr ggf. den Mund direkt zugehalten oder evtl. ein Tuch oder so in den Mund gestopft und sobald man gewürgt wird, kann man doch sicher auch nicht mehr schreien, da man eh schon mit Luftnot zu kämpfen hat...ich denke, da bringt man keinen wirklich lauten Ton mehr heraus..befürchte ich jedenfalls..

Oder aber das Würgen kam aus der Situation heraus..vielleicht hat der Täter sie mit einer Waffe bedroht, ins Gebüsch gezogen, bzw. gezwungen, dann hat sie aber doch angefangen zu schreien oder sich massiv zu wehren und dann hat er sie gewürgt..aber merke gerade..klingt auch nicht logisch, denn wozu würgen, wenn er eine Waffe dabei hatte?
Oder aber gerade würgen, weil das Opfer dann sofort keine Luft zum schreien hat...bei Messerattacke könnte es ja noch um Hilfe rufen oder vor Schmerzen schreien...

Natürlich alles nur Spekulationen..ich hoffe sehr, auch zum Schutz der Bevölkerung und aus Gerechtigkeit für Melanie Rehberger, dass ihr Täter gefunden und bestraft wird...
Die Hoffnung gebe ich nicht auf...vor nicht all zu langer Zeit gab es doch diesen Fall der Schloßverwalterin, die auch in einem Park gefunden wurde..es letztendlich auch kein Bekannter oder so war, sondern wohl um einen Raubmord ging...diesen Täter hat man auch feststellen können...


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:35
Ich befürchte, der Täter wird auf kurze Sicht nicht gefunden werden. Trotz der gefundener Kappe und DNA.

Wenn bisher nach über 100 Hinweisen, kein konkreter Hinweis zu einer bestimmten Person vorliegt, dann wird das die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen.

Ich hatte gehofft es wäre anders.

Man weiss ja auch nicht, ob der Täter die Kappe regelmäßig oder nur ab und an mal trug, ob er seine Kappen häufig wechselt. Wie hoch demnach ein Wiedererkennungswert daraus zu schließen ist, ist fraglich.

Wie tief und auffällig die Kratzer tatsächlich waren und wie lange sie sichtbar waren oder noch sind, ist auch fraglich. Wie soll man da auf einen möglichen Täter kommen, sofern es sich um eine Zufallsbegegnung gehandelt haben könnte?

Ein Phantombild des Exhibistionisten, wird wohl auch nicht erstellt bzw. veröffentlicht, so dass auch da anzunehmen ist, dass keine genaueren Beschreibungen vorliegen.

Alles sehr unbefriedigend bisher, zumal dieser Täter immer noch frei herumläuft und jederzeit erneut zuschlagen könnte.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:36
Ich glaube schreien konnte sie auch garnicht, wenn er plötzlich heftig ihren Hals zugedrückt hat. Das ist ja dann garnicht möglich ?


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:36
wärs ein gassi-geher gewesen, hätte der hund vermutlich gebellt - wenn es einen kampf gibt.

ein radfahrer (dazu würde imo die mütze gut passen), der auch so mit wenig aufmerksamkeit (wunden) entkommen kann, könnte aus der gegend stammen.

denn es spricht eher dafür, dass der täter das gebiet zumindest etwas gekannt hat, dort kein fremder war.
wenn man so auf die bilder schaut, denkt man schon, dass das risiko entdeckt zu werden, recht hoch ist.

wenn es denn einer aus der umgebung war, könnte der hinweis mit der mütze wirklich zum täter führen (ansonsten natürlich auch).

die mütze war nicht neu. die hatte der wohl schon länger.


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Mord an Melanie R. (30), Berlin - Täter verurteilt

04.06.2018 um 14:41
Mich würde weiter interessieren, was mit Schlüssel und Handy ist, wozu bisher nichts offiziell veröffentlicht wurde. Falls der Schlüssel weg ist, würde auch die Versiegelung der Wohnung doppelt Sinn machen, spricht dann aber wirklich gegen ein absolutes Zufallsopfer, da dem Täter dann Name/Abschrift nicht bekannt wären und er mit dem Hausschlüssel absolut nichts anfangen könnte. Falls ihm das bekannt war, hätte er so aber auch bereits vor der Versiegelung in die Wohnung gelangen können, diese wird ja ganz sicherlich auch auf DNA untersucht werden, wenn es dazu Anlass gibt. Und Handy wäre natürlich absolut zentral, was Auswertung, Ortung usw. angeht (darüber wurde bei dem gerade hier schon erwähnten Fall der Schlossverwalterin ja letztendlich der TV ermittelt, da er mit dem Handy unterwegs war).


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