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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

567 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Wald, Wien ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

15.12.2025 um 19:47
@osttimor
Ich hätte in diesem Fall auch davon abgeraten, sich überhaupt als Elternteil in einem Podcast zu äußern oder sich zitieren zu lassen. Das wurde aber nicht getan. Im Gegenteil, es wurden krude Thesen verbreitet. Ist nun einmal so, hat das komische Gefühl im Bauch aber nur bestärkt, was sich am Ende als wahr herausgestellt hat.
ABER:
Ich habe es auch im Fall Gaby Petito nicht verstanden, welchen Unterschied es macht, wie viel die Eltern des Täters wussten.
Bei der Tat selbst waren sie nicht dabei, und die Verschleierung/Verdunkelung ist letztendlich sowieso in die Hose gegangen.
Ergo - macht es einen Unterschied?


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

16.12.2025 um 11:01
Ich möchte gerne verstehen, wie die Handtasche, die ja früher im Wald gefunden und von der Schwester identifiziert wurde, zur Ablagesituation passt. Jenny wurde nackt abgelegt, weshalb sollte der Täter eine Handtasche mitgenommen und zusätzlich abgelegt/verloren haben?

Dass sie unbekleidet war wurde aus Pietätsgründen nicht weiter kommentiert.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

17.12.2025 um 17:39
Zitat von bartlebeebartlebee schrieb:Ich möchte gerne verstehen, wie die Handtasche, die ja früher im Wald gefunden und von der Schwester identifiziert wurde, zur Ablagesituation passt. Jenny wurde nackt abgelegt, weshalb sollte der Täter eine Handtasche mitgenommen und zusätzlich abgelegt/verloren haben?

Dass sie unbekleidet war wurde aus Pietätsgründen nicht weiter kommentiert.
Jenni wurde zwar nackt abgelegt, das heißt aber nun nicht, dass der Täter nicht einige ihrer Sachen, wie beispielsweise eine Handtasche ebenfalls entsorgt haben kann. Mann kann ja auch schlecht behaupten, sie hätte sich ohne Handtasche ins Ausland abgesetzt, ohne sich dabei noch unglaubwürdiger zu machen.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 12:01
Der Anwalt von Jennis Mutter vermutet Helfer bei der Tat. Er könne sich nicht vorstellen wie der TV es schaffen würde, alleine einen 18 Kilo schweren Koffer mit einer 60 Kilo schweren Leiche (80 Kilo Gesamtgewicht) ohne fremde Hilfe in sein Auto zu schaffen vom 1. Stock, sowie 3 Monate später eine Leiche mit Totenstarre von Großweikersdorf (Ablageort 1) nach Allentsteig (Ablageort 2) zu bringen.... der Anwalt fordert nun vom Gericht eine klare Tatrekonstruktion.
Quelle: https://wien.orf.at/stories/3334913/


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 12:31
@laempy


Gut so, nach so langer zeit solche entwicklungen zu lesen, ist für mich gleichzeitig überraschend wie beruhigend, dass evuntuelle mittäter nicht davonkommen.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 12:44
@Grautsch sofern auch tatsächlich gesprochen wird. Sollte der TV schweigen, wird die ganze Sache wohl ohne MittäterInnen-Mitwirkung über die Runden gebracht. Wobei noch all dem was der Tatverdächtige bereits erzählt hat, hat er wohl ohnehin nichts mehr zu verlieren. Und wer weiss, vielleicht hat er sich in den letzten 8 Jahren doch geändert und möchte irgendwann wieder neu beginnen und das Thema jenni endlich hinter sich lassen. Dazu muss er jedoch (alles) aussagen.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 14:47
Zitat von CapitanoCapitano schrieb am 12.12.2025:Was ja aus dem bereits erwähnten Podcast auch hervorgeht ist dass der TV bereits vor der Beziehung zu Jenni durch häusliche Gewalt aufgefallen ist, bzw es auch eine Anzeige gab weil er die damalige Freundin körperlich attackiert hat. Und auch jetzt ging dem Geständnis ein weiterer Fall von Gewalt gegen eine Partnerin voran. Das zieht sich quasi durch sein Leben, der lernt es nie. Deshalb allein schon für die Gesellschaft per se jetzt mal wichtig dass so eine tickende Zeitbombe endlich von der Straße runter is, das was Jenni passiert ist hätte ja jederzeit wieder passieren können solange der frei herumläuft.
Das wurde im Podcast tatsächlich nicht erwähnt. Was jedoch vorgekommen ist, dass er in der Beziehung mit Jenni kontrollierendes bzw. übergriffiges Verhalten gezeigt. Besonders belastend ist der Befund zu den versteckten Kameras in der Wohnung, darunter im Schlafzimmer. Diese Kameras waren bereits Monate zuvor beschafft worden, verfügten über Bewegungserkennung und übermittelten Aufnahmen an sein Handy. Es existierten heimliche intime Aufnahmen von Jenni, teilweise nackt, ohne dass ihre Einwilligung dafür belegt ist. Ein erheblicher Teil der Bild- und Videodaten wurde nachträglich gelöscht. Hinzu kommen Internet-Suchabfragen auf seinen Geräten zu KO-Tropfen, Chloroform, „fiese Drogen im Glas“ sowie zu Notrufnummern von Vergiftungszentralen. Jedoch stimmt deine Aussage, es wurde in der Pressekonferenz erwähnt. Ich weiß nicht, ob das vorher bereits öffentlich bekannt war.
Zitat von CapitanoCapitano schrieb am 12.12.2025:Kommt ja auch nicht von ungefähr dass hier in Wahrheit von Anfang an offensichtlich war was passiert ist, man kann da auch den Ermittlern keinen großen Vorwurf machen es wurde ja vieles versucht, dass man einen ohne eindeutigen Beweis (Leiche) oder Geständnis nicht einfach verurteilen kann schützt uns ja alle vor falschen Anschuldigungen oä. Ein Indizienprozess wäre hier vielleicht eine Option gewesen aber auch ein großes Risiko.
Ich möchte den ErmittlerInnen grundsätzlich auch keinen Vorwurf machen, aber im Gesamtkontext erlaube ich mir etwas Kritik und persönliche Worte, denn ein „Geschmäckle“ bleibt trotzdem. Laut der Pressekonferenz wurden die Ermittlungen nie eingestellt, O-Ton: „Dieser Fall war niemals eine Cold Case Ermittlung, sondern es sind auch wirklich immer über all die Jahre Ermittlungen geführt worden, das heißt der Fall ist an sich niemals erkaltet im sprichwörtlichen Sinne, sondern wir haben also immer umfangreiche weitere Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt“. Das kann so nicht stimmen und ich hoffe, dass das so nicht stimmt, denn das wäre absolut rechtswidrig (die strafrechtlichen Ermittlungen wurden im Frühjahr 2019 eingestellt). Wenn ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingestellt ist, darf gegen diese Person in diesem Verfahren nicht weiter ermittelt werden. Was die Polizei damit eigentlich meint, ist, dass sie jedem Hinweis nachgegangen ist (was sie auch tun muss). Aber es wurde so dargestellt, als haben sie dies von Amtswegen getan, obwohl sie das gar nicht hätten dürfen. Um das Gesicht zu wahren wird auf eine juristisch korrekte und ehrliche Antwort verzichtet, stattdessen wird propagiert: wir waren durchgängig dran inkl. Untermauerung von emotionalen Worten: „Es gibt Fälle, die einen besonders nahe gehen und Fälle, die einen nicht loslassen“. Das klingt wie ein Zitat aus einer Tatortfolge. Dabei kann die eigentlich treibende Kraft, durch die die wenigen Handlungsmaßnahmen ausgelöst wurden, nämlich der Mutter, schön unter den Teppich gekehrt werden. Sowie ja auch die Sprachnachricht, die der Polizei im März 2025 zugespielt wurde. Es wurde nicht erwähnt durch was diese zustande kam und durch wen diese übermittelt wurde.

Auch wurde gesagt, dass er immer wieder einvernommen wurde, aber es wurde nicht gesagt, wie oft und in welchem Zeitraum. Erst für 2025 wurden klar benennbare Maßnahmen genannt wie u. a. neuerliche umfassende Einvernahmen. Über weite Strecken der fast acht Jahre gab es offenbar keine dauerhafte, engmaschige Kontrolle, sondern ein „warmes Aktenhalten“ mit punktuellen Ermittlungsmaßnahmen bei neuen Hinweisen. Mir ist klar, dass eine jahrelang Überwachung rechtlich nicht möglich ist, und dass ohne Leiche oder anderweitige Beweise eine Anklage, wie du auch sagst, risikoreich ist. Was ich aber hervorheben möchte, ist die mutmaßliche Anzahl und Intensität der Vernehmungen. Auch ist mir bewusst, dass die Spielräume für Druck bei Beschuldigtenvernehmungen eng sind. In Anbetracht der gesamten Indizienkette (die absolut vernichtend ist) kann ich mir nur schwer vorstellen, dass hier wirklich alles ausgeschöpft wurde. Zudem betonte die Polizei ausdrücklich, dass er bei der kürzlich vorgenommenen förmlichen Mordvernehmung zunächst ohne Geständnis gegangen ist, was ebenfalls eher gegen massiven unmittelbaren Vernehmungsdruck spricht. Er stellte sich erst eine knappe Woche nach dieser Vernehmung selbst, offenbar mit Zutun seiner aktuellen Partnerin.

Meine Vermutung in Bezug darauf stützt sich auf mehrere Merkmale. Auf alle kann ich nicht eingehen, da es den Rahmen sprengen würde, aber ich nenne hier jetzt mal zwei davon, ohne damit eine Gewichtung zu implizieren. Und hierbei muss wirklich in österreichischer Logik gedacht werden. Der Beschuldigte ist autochthoner Österreicher; das Interesse an Verfolgung ist damit geschwächt. Und sein Vater ist/war Polizist (das wusste ich bis vor ein paar Tagen noch gar nicht), aber das Bild wird klarer. Österreich ist klein, vernetzt, und informelle Nähe spielt real eine größere Rolle als in großen föderalen Systemen wie Deutschland. Das ist u. a. ein Grund für massive Korruptionsprobleme in Österreich. Hier haut niemanden einen oder eine KollegIn in die Pfanne, da sich das niemand leisten kann und zeitgleich auch keine Konsequenzen drohen. Ich sage nicht, dass das in Deutschland oder anderen Ländern nicht so ist, aber wir haben in Österreich eine tief verwurzelte Freunderlwirtschaft, dessen Ausmaß für die österreichische Zivilgesellschaft kaum erkennbar und für Außenstehende schwer zu begreifen ist.

So, on top of that kommt noch das Framing dieser Pressekonferenz. Wie oben erwähnt erzählt die Polizei eine Erfolgsgeschichte institutioneller Beharrlichkeit: nie eingestellt, immer dran geblieben, jeder Hinweis verfolgt, kontinuierliche Ermittlungen, letztlich Durchbruch durch jahrelange Arbeit. Diese Erzählung ist wie schon erwähnt kommunikativ logisch, weil sie Vertrauen in staatliche Handlungsfähigkeit herstellen soll. Sie blendet aber strukturell aus, was die vielen Ermittlungsmaßnahmen ausgelöst hat (die Mutter), und wodurch letztendlich der entscheidende Impuls tatsächlich kam (nämlich von einer Frau, die ebenfalls Gewalt erfahren hat und die Polizei verständigte, und sogar das vielleicht durch die Mutter begünstigt wurde) und wie diskontinuierlich der reale Ermittlungsdruck offenbar war. Statt zu sagen „das System hat sehr lange nicht gereicht und wurde erst durch externes Zutun und neue Eskalation handlungsfähig“, heißt es sinngemäß „unsere jahrelange Arbeit hat am Ende Früchte getragen“. Hinzu kommt, dass die Pressekonferenz auffällig unpräzise bleibt, wo Präzision Vertrauen schaffen würde (in Bezug auf was tatsächlich seit 2018 gemacht wurde).

Das „Geschmäckle“ entsteht bei mir weniger aus einzelnen Mutmaßungen und Fakten, sondern aus der Zusammenschau des Falles (den ich fairerweise nicht durch vollständig durch Akteneinsicht kenne) und die Verleugnung der Grenzen an einem System, das ohne hartnäckige Angehörige oft nicht bis zur Wahrheit kommt.

Quelle: Youtube: Pressekonferenz 09.12.2025 - Jennifer Scharinger
Pressekonferenz 09.12.2025 - Jennifer Scharinger
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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 17:31
Zitat von laempylaempy schrieb:Der Anwalt von Jennis Mutter vermutet Helfer bei der Tat. Er könne sich nicht vorstellen wie der TV es schaffen würde, alleine einen 18 Kilo schweren Koffer mit einer 60 Kilo schweren Leiche (80 Kilo Gesamtgewicht) ohne fremde Hilfe in sein Auto zu schaffen vom 1. Stock, sowie 3 Monate später eine Leiche mit Totenstarre von Großweikersdorf (Ablageort 1) nach Allentsteig (Ablageort 2) zu bringen.... der Anwalt fordert nun vom Gericht eine klare Tatrekonstruktion.
Warum soll ein an körperliche Arbeit gewöhnter Mann keine 80 Kilo tragen können?
Totenstarre gibt es nach 3 Monaten selbstverständlich keine mehr und insgesamt ist der Leichnam zwischenzeitlich jedenfalls deutlich leichter geworden. Der Geruch muss halt sehr unangenehm gewesen sein, aber dagegen hilft auch kein Mittäter oder Mitwisser.

Nicht falsch verstehen, ich gehe davon aus, dass eine bestimmte Person, an die wahrscheinlich die meisten, die den Fall kennen, denken, ihm geholfen hat. Allerdings nicht unbedingt bei der Verbringung der Leiche, das kann er auch wirklich allein geschafft haben. Intellektuell hingegen soll der TV nicht gar so gut aufgestellt sein, ich denke da also eher an Vorbereitung auf Einvernahmen und ähnliches. Was eben wieder genau auf diese Person hindeutet.

Aber selbst wenn irgendwas davon nachweisbar wäre, würde ein Verwandtschaftsverhältnis zum TV eine Strafverfolgung verhindern.
Es ist also nicht damit zu rechnen, dass ein Mitwisser tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden kann.
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Österreich ist klein, vernetzt, und informelle Nähe spielt real eine größere Rolle als in großen föderalen Systemen wie Deutschland. Das ist u. a. ein Grund für massive Korruptionsprobleme in Österreich. Hier haut niemanden einen oder eine KollegIn in die Pfanne, da sich das niemand leisten kann und zeitgleich auch keine Konsequenzen drohen.
Diese Gedanken hatte ich gerade in diesem Fall von Anfang an, der Beruf des Vaters wurde ja schon früh bekannt.
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Sowie ja auch die Sprachnachricht, die der Polizei im März 2025 zugespielt wurde. Es wurde nicht erwähnt durch was diese zustande kam und durch wen diese übermittelt wurde.
Gerüchteweise soll auch diese Sprachnachricht etwas mit der Mutter zu tun haben. Bestätigt ist das allerdings derzeit nicht.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

20.12.2025 um 22:15
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Warum soll ein an körperliche Arbeit gewöhnter Mann keine 80 Kilo tragen können?
Totenstarre gibt es nach 3 Monaten selbstverständlich keine mehr und insgesamt ist der Leichnam zwischenzeitlich jedenfalls deutlich leichter geworden. Der Geruch muss halt sehr unangenehm gewesen sein, aber dagegen hilft auch kein Mittäter oder Mitwisser.

Nicht falsch verstehen, ich gehe davon aus, dass eine bestimmte Person, an die wahrscheinlich die meisten, die den Fall kennen, denken, ihm geholfen hat. Allerdings nicht unbedingt bei der Verbringung der Leiche, das kann er auch wirklich allein geschafft haben. Intellektuell hingegen soll der TV nicht gar so gut aufgestellt sein, ich denke da also eher an Vorbereitung auf Einvernahmen und ähnliches. Was eben wieder genau auf diese Person hindeutet.

Aber selbst wenn irgendwas davon nachweisbar wäre, würde ein Verwandtschaftsverhältnis zum TV eine Strafverfolgung verhindern.
Es ist also nicht damit zu rechnen, dass ein Mitwisser tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden kann.
Die offizielle Vermisstenanzeige wurde erst rund eine Woche später nach ihrem Verschwinden bzw. Ableben erstattet. Er kehrte mehrmals mit seinen Eltern in die Wohnung zurück, um seine Sachen zu holen. Und das genau in der Zeitspanne zwischen Verschwinden und Vermisstenanzeige. Vielleicht haben die Eltern sie da ja (unwissentlich) mitgenommen. Und ich glaube nicht, dass eine Standortauswertung der Handys seiner Eltern erfolgte. Damit könnte man sie sicher be- oder entlasten.

Im Bericht steht auch, dass in seinem Auto offenbar auch kein Platz für den Transport war. Ich dachte eigentlich, es war ein Koffer? Jetzt ist von einer Kiste/Truhe die Rede?! Und die Kiste/Truhe scheint bereits ein Eigengewicht von 18 kg zu haben.
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Gerüchteweise soll auch diese Sprachnachricht etwas mit der Mutter zu tun haben. Bestätigt ist das allerdings derzeit nicht.
Dazu gibt es veröffentlichte Informationen. Ich habe die Auszüge eines Artikels vor ein paar Tagen hier veröffentlicht, leider wurde mein Beitrag gelöscht, da Paywall-Artikel nicht offengelegt werden dürfen. Deswegen kann ich dir/euch nichts dazu sagen, da ich die Quelle nicht verwenden darf. Und ich möchte nicht nochmals gesperrt werden.


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21.12.2025 um 10:00
Zitat von laempylaempy schrieb:Und wer weiss, vielleicht hat er sich in den letzten 8 Jahren doch geändert und möchte irgendwann wieder neu beginnen und das Thema jenni endlich hinter sich lassen. Dazu muss er jedoch (alles) aussagen.
Das Thema Jenni endlich hinter sich lassen?? Das hätte er können wenn er sie einfach in Ruhe gelassen hätte! Aber er hat sie umgebracht! Mit dem Thema muß er den Rest seines Lebens verbringen, wie auch die Familie von Jenni. Ein Geständnis ist natürlich ein Anfang dahingehend, daß das Ganze rechtlich geregelt wird und er nach Verbüssung der Strafe keine Angst mehr haben muß, daß alles auffliegt usw. Aber das Thema hinter sich lassen, als würde es sich um eine Scheidung handeln oder einen dummen Fehler, das ist in Bezug auf Jenni respektlos ausgedrückt, für mein Empfinden…
Geändert hat er sich ja offenbar auch nicht wirklich, sonst hätte es wohl kaum die verhängnisvolle Chatnachricht gegeben…


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

21.12.2025 um 15:46
@Mickelangelo du hast Recht, was die Wortwahl betrifft. Diese wirkt disrespektierlich und war so keinesfalls gemeint. Ich entschuldige mich dafür bei allen, die Jenni nahe stehen. Ich wollte damit keinesfalls einen Femizid kleinreden, erhoffte nur, dass der Täter Reue empfinden kann und sich zum besseren ändern kann. Klar, kann er das Geschehene nicht rückgängig machen...


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

21.12.2025 um 17:34
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Geändert hat er sich ja offenbar auch nicht wirklich, sonst hätte es wohl kaum die verhängnisvolle Chatnachricht gegeben…
Vor allem wäre er dann nicht auch gegen die aktuelle Freundin handgreiflich geworden.
Zitat von laempylaempy schrieb:dass der Täter Reue empfinden kann und sich zum besseren ändern kann.
Schwer vorstellbar.
Mittlerweile wird er selbst keinen Überblick mehr haben, wie viele Frauen er im Laufe seines Lebens gestalkt, terrorisiert und geschlagen hat.
Dieser Typ bleibt eine Gefahr für Frauen in seinem Umfeld.


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23.12.2025 um 10:48
Vom Podcast Krone Verbrechen gibt es ein Update vom 18.12.2025 zum Fall: Krone Verbrechen - Die Jagd auf Jennis Mörder

Hier kommt auch zur Sprache, wie die Mutter jahrelang an ihm dran geblieben ist, wie sie versucht hat, ihn zu überführen und wie die Chatnachrichten ("perfekter Mord") von ihm zustande kamen.

Allgemein fand ich die Folge wirklich interessant.
Zitat von BlutgräfinBlutgräfin schrieb:Gerüchteweise soll auch diese Sprachnachricht etwas mit der Mutter zu tun haben. Bestätigt ist das allerdings derzeit nicht.
Zu hören im Podcast ab ca. Min. 13:00.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

23.12.2025 um 12:04
Das ist gerade erst bei mir angekommen.

Omg, gottseidank hat er gestanden !!!

Ich denke an Jenny s Mutter (gerade auch zur aktuellen Zeit), die trotz allem wieder nach langen acht Jahren etwas zur Ruhe kommen kann und die Grabungen nach ihrer Tochter einstellen kann.
Ihre Grabungen waren herzzerreissend.
Nun kann Jenny liebevoll bestattet werden.

Und gsd kommt dieser ultra gefährliche Mann von der Straße !!!
Wie viel kriminelle Energie und frauenverachtende Einstellung er in sich trägt wurde ja jetzt erneut bekannt.


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23.12.2025 um 12:57
Zitat von TheheistTheheist schrieb am 12.12.2025:Astrid Wagner wird den geständigen Hauptverdächtigen vertreten. It's a match.
Das kann man wohl sagen.

Ich frage mich gerade wenn er intellektuell nicht gut aufgestellt war wo hat er dann die detaillierte Methode her sich einer Leiche spurenlos zu entledigen?
Eine Lehrstunde von seinem "Verwandten"?
Er hat J. noch nicht mal Vergraben.
Zu anstrengend oder ist es für einen Täter günstiger einen Leichnam nur oberflächlich zu verstecken, aber so das Natur und Tiere den Rest erledigen können?

Auch bemerkenswert die Aussage der Eltern im Podcast sinngemäss "tot ist Jenni nur bei Fund ihrer Leiche".

noe.orf.at/stories
Der Verdächtige habe in einem Chat „detailliert geschildert“, wie er sich einer Leiche entledigen würde, ohne verdächtige Spuren zu hinterlassen, berichteten die Ermittler bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien. Danach sei der Mann erneut im Fokus gestanden
Quelle:


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23.12.2025 um 14:28
Zitat von MantuaMantua schrieb am 10.12.2025:Für eine Frau scheinen gerade die ersten 48h nach einer Trennung die gefährlichsten ihres Lebens zu sei
Ich weiss was du meinst, aber ob die ersten 48 Std. die "gefährlichste" Zeit nach Trennung ist, weiss ich nicht.
Es gibt Fälle da liegen Monate/Jahr dazwischen bis es zur Tötung kommt.
Zitat von MantuaMantua schrieb am 10.12.2025:Wenn man keine Verwandte oder gute Freunde hat, die einen in der ersten Zeit beschützen, an wen soll man sich denn dann wenden
Da bleibt nur Frauenhaus.
Zitat von MantuaMantua schrieb am 10.12.2025:Das wird bestimmt nicht der letzte Fall gewesen sein.
Der letzte mir bekannte Femizid in Ösiland war vor ein paar Wochen der Mord an der Influencerin Stefanie P., die vorher eine Woche vermisst war und wo jeder noch hoffte, aber im Prinzip doch ahnte, wie es ausgehen würde.
Ihr Ex hat ihr aufgelauert und dann nach Dtreit getötet.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

24.12.2025 um 15:22
Einen gewissen Respekt habe ich vom geständigen Täter.

Es scheint, dass seine bisherigen Freundinnen sowohl psychisch als auch physisch malträtiert wurden. Vielleicht gelingt es ihm unter Anleitung im Gefängnis so an sich zu arbeiten, dass er nach seiner Haftentlassung nicht wieder eine Gefahr für andere Frauen ist.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

24.12.2025 um 17:56
@Analyst

Ja, ich verstehe was du meinst. Was er getan hat, war furchtbar, aber ich könnte so einer Person eher die Hand geben, als einer Person, die nicht dazu stehen kann, was diese getan hat.

Die Leiche hätte man unter Umständen nie gefunden und ich rechne es ihm hoch an, nach 8 Jahren doch noch reinen Tisch gemacht zu haben.

Im Endeffekt wünsche ich der Mutter von Jenni, dass diese mit diesem furchtbaren Verlust abschließen kann und auch er die Hilfe im Gefängnis bekommt, die er benötigt.

Für alle Beteiligten eine ganz schlimme Situation.


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Jenni Scharinger nach Geständnis tot auf Truppenübungsplatz Allentsteig gefunden

25.12.2025 um 19:25
Ganz stark, die Mutter. Meinen größten Respekt.
Anfang 2025 dann die entscheidende Idee: Ein Bekannter der Mutter nahm laut "Krone" über eine Dating-Plattform Kontakt mit Clemens T. auf – unter einem Fake-Profil namens "Viviane". Der Mann tappte in die Falle. In Chats und Sprachnachrichten wurde er immer offener, erklärte sogar, wie ein perfekter Mord begangen werden könne.

Diese Protokolle übergab die Mutter im März der Kripo. Eine verdeckte Fahnderin übernahm den Kontakt. Bei Treffen wich Clemens T. zwar direkten Gesprächen über Verbrechen aus, doch der Druck wuchs.

Immer wieder wurde er mit den belastenden Aussagen konfrontiert. Er redete sich heraus, sprach von Interesse an "True-Crime"-Storys und beteuerte, "natürlich Jenni nichts Böses angetan" zu haben. Doch diesmal half das Leugnen nicht mehr. Ab November stand eine Mordanklage im Raum.
Quelle: https://www.heute.at/s/jennifer-s-getoetet-mutter-entlarvte-ex-freund-120149848


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25.12.2025 um 19:35
Zitat von soomasooma schrieb:Ganz stark, die Mutter. Meinen größten Respekt.
Anfang 2025 dann die entscheidende Idee: Ein Bekannter der Mutter nahm laut "Krone" über eine Dating-Plattform Kontakt mit Clemens T. auf – unter einem Fake-Profil namens "Viviane". Der Mann tappte in die Falle. In Chats und Sprachnachrichten wurde er immer offener, erklärte sogar, wie ein perfekter Mord begangen werden könne.
Quelle: https://www.heute.at/s/jennifer-s-getoetet-mutter-entlarvte-ex-freund-120149848

Wow... Da muss man auch erstmal draufkommen.
Ist auch wieder so ein Klassiker: einerseits den Ermittlungsbehörden gegenüber fast ein Jahrzehnt lang eisern schweigen, andererseits völlig Fremden gegenüber sein Herz ausschütten und mit seinen Missetaten prahlen. Fremden die er eigentlich daten wollte :shot: Was dachte er sich dabei, was das beim anderen Geschlecht auslöst, mit sowas anzukommen?!
Bestärkt mich wieder in meinem tiefsitzenden Misstrauen ggü Datingplattformen.


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