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Vermisster Adrian Lukas

564 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Österreich, 2017 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisster Adrian Lukas

Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 13:24
Zitat von skullnerdskullnerd schrieb:Die nebulösen Formulierungen des Anwaltes ohne einfach mal Fakten zu nennen sind furchtbar. Vielleicht hat er mal was Interessantes zu sagen, vielleicht sind das Nebelkerzen. Kann aus seinen Aussagen nie eine Erkenntnis gewinnen.
Nun ja, so ein Anwalt muss die Sache ja irgendwie am kochen halten und auch gegenüber seinem Auftraggeber demonstrieren, dass er sich engagiert und dass es natürlich unbedingt notwendig ist, dass er seine Arbeit fortsetzt. Andererseits wird er nicht so dumm sein und Aussagen tätigen, mit denen er "festgenagelt" werden kann. Also: Tatsachen eindeutig behaupten, bei denen sehr leicht nachgewiesen werden kann, dass er etwas falsch dargestellt hat (z. B. die Sache mit dem angeblich ausgeräumten Zimmer).

So bleibt er eben bei nebulösen Aussagen, die im Zuhörer einen bestimmten Eindruck hervorrufen sollen (z. B.: "Der Chef hängt bestimmt mit drin!") ohne das aber ausdrücklich zu sagen, weil man ihm dann ja evtl. nachweisen könnte, Unsinn verzapft zu haben. So ein Anwalt weiß ja, wie weit er sich aus dem Fenster lehnen kann.

Ich finde das jetzt nicht so ungewöhnlich, man muss es eben als Medienkonsument einordnen können und nicht blindlings dem Anwalt und dem Vater alles glauben was sie so sagen.....


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 13:49
Zitat von skullnerdskullnerd schrieb:Ja, allerdings sind es für mich nicht nur die Beiträge. Dass der Vater sich manchmal unklar äussert kann auch der Sprachbarriere geschuldet sein, daher völlig tolerabel für mich.
Mich hat gewundert das er in der Sendung auf polnisch spricht nach fast 40 Jahren in D.


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 14:32
Es ist halt schwierig, den Chef "wegzudenken", weil er nun einmal Adrians unmittelbare Bezugsperson war, denke ich. Der Chef war derjenige, der ein Auge auf Adrians Arbeit (Tätigkeit, Stelle, Zeiten) hatte und auch privat zB wusste, wo sich Adrians Zimmer befindet, welche dessen Arbeitsjacke ist usw. Für mich ist nicht klar geworden, ob dieser Chef auch der einzige Zeuge für die Abläufe vor dem Verschwinden war! Natürlich hat ihn der Chef am besten gekannt und wird auf seine Tätigkeit geachtet haben. Aber spätestens nach dem vorzeitigen Verlassen der Baustelle könnte doch auch anderen Arbeitern / benachbarten, wartenden Gewerken etwas aufgefallen sein. zB ein fluchender Chef, der nun auch Adrians Arbeiten ausführen oder einen kurzfristigen Ersatz organisieren musste. Überhaupt ein Zeuge dafür, dass Adrian bis Mittag an einer bestimmten Stelle gearbeitet hatte! Von irgendjemandem muss doch die xy-Darstellung gekommen sein, dass Adrians Leistung nicht so ganz der Norm entsprach.

Auch der Aufenthalt im Dixi-Klo: Wer hat ihn herauskommen sehen?
Was könnte bei jemandem mit "Putzfimmel" Todesangst auslösen? Gewöhnlicher Baustellendreck? Artfremde Tätigkeiten im Schlamm oder zB ein totes Tier entsorgen? Die Benutzung bzw ein evtl Eingesperrtsein im Dixi-Klo?
@brigittsche
sprach von "Laufzwang". Würde man da auch in ein Auto/Bus einsteigen, um "der Situation zu entfliehen", oder läuft man, bis man erschöpft oder beruhigt ist? Ist es egal, wo entlang (würde man freiwillig den anstrengenden Weg berghoch nehmen oder Menschenansammlungen meiden)...


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 15:00
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Das ist eher ein Wintersportort, die meisten Hotels und Gaststätten waren außerhalb der Saison geschlossen und der halbe Ort war wohl voller Bauarbeiter, damit die Baumaßnahmen vor Saisonbeginn abgeschlossen werden konnten. Ich glaube nicht, dass da jemand in Arbeitsklamotten besonders auffällig war, wahrscheinlich gehörten die Leute in Arbeitskleidung zu dem Zeitpunkt zum täglichen Ortsbild.
In solchen Orten wird immer mal irgendwo was Neues hochgezogen, das war auch in den 90ern schon so. Aber nicht "an jeder Straßenecke", sondern eher vereinzelt. Im Ort habe ich außerhalb der Baustellen tagsüber nie Arbeiter rumlaufen sehen, immer nur viele Wanderer wie wir, allerdings waren wir auch immer im Juli/August in Anton und nicht in der Nachsaison.


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 15:11
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:brigittsche sprach von "Laufzwang". Würde man da auch in ein Auto/Bus einsteigen, um "der Situation zu entfliehen", oder läuft man, bis man erschöpft oder beruhigt ist? Ist es egal, wo entlang (würde man freiwillig den anstrengenden Weg berghoch nehmen oder Menschenansammlungen meiden)...
Also mir ging es damals so, dass ich eher alleine sein wollte und wirklich in den Wald bzw. aufs Feld gelaufen bin, Geländebeschaffenheit und Wegequalität waren mir egal. Und ich bin auch mal mit dem Zug gefahren. Angst vor anderen Menschen hatte ich nicht.

Aber das ist natürlich in meinem Fall so gewesen und kann bei anderen Betroffenen ja anders sein....


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 19:54
Danke für deine ehrliche Schilderung, @brigittsche


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Vermisster Adrian Lukas

19.04.2021 um 20:12
Was, wenn Adrian nicht nur eine Angststörung hatte, sondern zum Zeitpunkt seines Verschwindens geradezu in einer psychotischen Episode gefangen war? Hätte theoretisch ja auch die erste Psychose seines Lebens sein können, nachdem er zuvor nur eine diffuse (Angst)-Symptomatik hatte.


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Vermisster Adrian Lukas

20.04.2021 um 18:15
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber das ist natürlich in meinem Fall so gewesen und kann bei anderen Betroffenen ja anders sein....
Befindest du es als realistisch, dass er in einem solchen Zustand, wie du ihn beschrieben hast, vorab solche SMS‘ versendet und in Panik gerät, jemand würde ihm nach dem Leben trachten?


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Vermisster Adrian Lukas

20.04.2021 um 18:33
Zitat von theodoraheusstheodoraheuss schrieb:Befindest du es als realistisch, dass er in einem solchen Zustand, wie du ihn beschrieben hast, vorab solche SMS‘ versendet und in Panik gerät, jemand würde ihm nach dem Leben trachten?
Ja, das kann ich mir anhand meiner Erfahrungen vorstellen. Wenn sich die Angst auf konkrete Personen richtet, halte ich das für möglich.

Wenn die Angst erst einmal anwächst und dann später dieses "Fluchtstadium" einsetzt. Aber wie gesagt: Ich sage das nur aufgrund meiner eigenen Erfahrung, das mag bei anderen Leuten anders sein.....


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