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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

1.121 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Frau, Bayern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:24
Die Zeugensichtung wird weiter präzisiert und das Ehepaar hat wohl auch mit der Frau gesprochen:
Laut einer Polizeisprecherin war die Frau auch mit einem Ehepaar ins Gespräch gekommen, das anschließend das Gefühl hatte, dass die Frau sich merkwürdig verhalten habe. Das Ehepar suchte dann nach eigenen Angaben im Internet nach aktuellen Vermisstenfällen und verständigte anschließend die Polizei.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rostock/seit-jahren-vermisst-haelt-sich-vanessa-huber-im-raum-rostock-auf,mvregiorostock-4272.html


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:31
Auch ein Hotelmitarbeiter soll sie erkannt haben:
Sophie Pawelke, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock, bestätigt der SZ, dass ein Ehepaar und ein Mitarbeiter eines Hotels nahe der Küste Vanessa Huber erkannt haben wollen. „Es gab Gespräche mit der Person, die den drei Zeugen irgendwie seltsam vorkamen“, berichtet Pawelke. Daraufhin hätten die beiden Hotelgäste und der Mitarbeiter die Vermisstenmeldungen durchgeschaut und seien so beim Bundeskriminalamt auf die Fotos und den Namen Vanessa Huber gestoßen. „Sie haben die Polizei in Bayern informiert, deren Kontakt ja dort hinterlegt ist, und die wiederum hat uns um Amtshilfe gebeten“, erläutert die Rostocker Polizeisprecherin die aktuelle Entwicklung in diesem Fall
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/vermisstenfall-vanessa-huber-unterhaching-hinweise-aufenthaltsort-warnemuende-ostsee-li.3527904


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:35
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Vielleicht hat Vanessa Huber auch tatsächlich irgendeinen Bezug zu Rostock und die Polizei nimmt die Hinweise deshalb so ernst. Es hieß zumindest mal, dass die Familie ein Anwesen in Schweden habe.
Neben leerstehenden Gebäuden in Unterhaching sowie Kanälen hat man Anwesen der Familie im oberbayerischen Trostberg, in Schweden und Spanien durchsucht.
Moment - ich lese mich erst seit kurzem in den Fall ein aber wenn ich mich erinnere, wurde gerade hier im Forum seitenbreit erörtert, ob sie finanzielle Probleme gehabt haben könnten und blablalba die Bank mit der Wohnung. Wenn die Familie mehrere Immobilien hatte, macht das doch auf einmal immer weniger Sinn? Ich lese hier zum ersten Mal von diesen Immobilien.

Ich kenne selbst einen solchen Fall einer bayrischen Familie mit einigen Immobilien. In solchen Verhältnissen wird niemals eine Wohnung "auf Kante genäht" finanziert. Ich bin doch sehr überrascht, dass sich die Situation für mich damit drastisch anders darstellt, als gerade auch hier im Forum in eipischer Breite belabert worden ist (Entschuldigung!!). Wenn sogar Immobilien da waren, wo sie plausiblerweise hätte unterkommen können, erscheint die These eines freiwilligen Verschwindens drastisch plausibler.

Soweit ich es verstehe, ist es in D auch vollkommen legal, wenn ein Erwachsener "verschwindet". Wir sind ein freies Land, jeder darf leben wo und wie er will. Soweit ich es verstehe, gibt es auch im Fall dass die Polizei nach Dir sucht, keine Verpflichtung, sich zu melden. Wenn Immobilien - sogar im Ausland - da waren, hätte sie möglicherweise problemlos untertauchen können. Geld wäre evtl. aus der Familie genug da gewesen. Wenn sie sich einen neuen Perso etc hätte ausstellen lassen, wäre das evtl. aus Datenschutzgründen gar nicht an die Polizeidienststelle gemeldet worden. Sie hat ja keinerlei Straftagen begangen oder so. Auch ein neuer Job: "haha ja ich seh der wirklich ähnlich, bin ich schon ein paar Mal drauf angesprochen worden. Haha bin ich tatsächlich nicht". Ein Arbeitgeber hätte genauso aus Datenschutzgründen ggf. gar keine Berechtigung gehabt, ihre Daten irgendwohin weiterzuleiten. Und vom familiären Background klingt es so, dass sie möglicherweise erstmal gar keine Arbeit gebraucht hat.

Auch in diesem Fall finde ich es bemerkenswert, wie wenig letztlich über das Leben von Menschen "nach außen" bekannt ist oder wird. Was wirklich genau mit ihr und ihrem Mann gelaufen ist, weiß niemand. Offensichtlich hat der Mann Drogen genommen und keine Arbeit aufgenommen.

Vielleicht hat sie die Situation auch kühl analysiert und festgestellt, dass die Situation auf gut Deutsch "scheiße" war, sie keine guten Optionen hatte - Scheidung hätte wahrscheinlich Abfindung und/oder Unterhalt gekostet - und sich gesagt, die am wenigsten schlechte Option ist, zu verschwinden, um sich den Ganzen Aufriss zu ersparen. Je nachdem wie ausgeprägt der Drogenkonsum des Mannes war, war vielleicht zu vermuten, dass der eh irgendwann daran stirbt. Dass er schon nicht mehr gearbeitet hat, spricht für mich für evtl. eher ausgeprägten Konsum. Möglicherweise hat sie sich gesagt, mit so was will ich nichts zu tun haben und ich habe es auch nciht verdient, mir hier einen Rosenkrieg mit so jemandem anzutun, was ich persönlich total verstehen könnte (ich hatte selbst schon "schwierige" Beziehungen und kenne persönlich jemanden, der vor einem stalke-ex ebenso geflohen ist, also Umzug und Jobwechsel etc kompletter Bruch mit der Vergangenheit. Die Person war von den Erlebnissen total traumatisiert.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:36
Zum Zeugenaufruf gibt es nun eine Ergänzung mit der Personenbeschreibung.
Im Zusammenhang mit der Vermisstenfahndung einer Frau aus Unterhaching
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6328659), kann nach Sichtung von aktuellen Videoaufzeichnungen folgende, aktualisierte
Personenbeschreibung gemacht werden:

- ca. 175cm groß
- schlanke Figur
- blonde, lange Haare - wahrscheinlich zum Zopf gebunden
- bekleidet mit einer Jeans, dunklen Schuhen
- trägt eine dunkelblaue Jacke und einen auffallend roten (Trecking-)Rucksack bei sich

Personen, die die gesuchte Frau erkennen, werden gebeten, sich unverzüglich an die Polizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 zu wenden.
Ergänzungsmeldung zur Vermisstenfahndung (Polizeipräsidium Rostock)


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:40
Zudem hält sich die Polizei Rostock die Option offen aktuelle Fotos in die Öffentlichkeitsfahndung einzubauen:
Ob es sich bei der Frau in Warnemünde tatsächlich um die Unterhachingerin handelt, wird derzeit geprüft. Die Polizei wertet Videomaterial aus. Auch entscheidet sie noch, ob sie einen weiteren Zeugenaufruf mit aktuellen Fotos herausgibt. Dabei wird es insbesondere um die Kleidung der gesehenen Person gehen und die Frage, ob diese jemandem bekannt vorkommt, so Pawelke.
Wende in rätselhaftem Vermisstenfall? Hotelgäste glauben, Vanessa Huber erkannt zu haben (Süddeutsche Zeitung)


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:41
Personen, die die gesuchte Frau erkennen, werden gebeten, sich unverzüglich an die Polizei Rostock unter der Telefonnummer 0381 4916 1616 zu wenden.
Mit welcher Begründung eigentlich? Wenn sie sich da aus freien Stücken aufhält (danach sieht es ja aus), liegt nichts rechtswidriges vor und ihre Persönlichkeitsrechte (Datenschutz) müssen respektiert werden. Wir sind ein freies Land, jeder darf leben wo und wie er/sie will. Von allem, was ich von dem Fall weiß, liegen von ihrer Seite keinerlei rechtswidrigen Tatbestände oder Verdacht auf solche vor.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:42
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Zudem hält sich die Polizei Rostock die Option offen aktuelle Fotos in die Öffentlichkeitsfahndung einzubauen:
Die Dame wird sicher hocherfreut sein auf einem Fahndungsplakat der Polizei aufzutauchen.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:42
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Zudem hält sich die Polizei Rostock die Option offen aktuelle Fotos in die Öffentlichkeitsfahndung einzubauen:
Klingt für mich, dass nach Auswertung der Videos es plausibel erscheinen könnte, dass sie es wirklich ist.
und einen auffallend roten (Trecking-)Rucksack bei sich
Hier musste ich noch ganz kurz an jemand anderen denken


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:47
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hier musste ich noch ganz kurz an jemand anderen denken
Ja, ich auch ;-)
Egal, wer das nun ist, wünschenswert wäre in jedem Fall, dass die vermisste Person lebt!
Wenn damals ein psychischer Ausnahmezustand vorgelegen hätte, sollte man der Person auch keine Vorwürfe machen.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:48
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wer erbt eigentlich die Eigentumswohnung wenn Vanessa Huber immer noch als vermisst gilt und der Ehemann verstorben ist?
Für eine vermisste Person wird es eine Abwesenheitspflege geben, solange sie nicht für tot erklärt werden kann.
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hier musste ich noch ganz kurz an jemand anderen denken
Die ist aber 15 cm kleiner als 1,75 cm.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 13:58
Zitat von antheanthe schrieb:Für eine vermisste Person wird es eine Abwesenheitspflege geben, solange sie nicht für tot erklärt werden kann.
VH ist nicht tot, von daher ist sie kein Erbfall. Reines "vermisst sein" macht nichts. Die Frage ist eher, wer sich um die laufenden Verwaltungsakte (Steuererklärungen, Gebühren bezahlen) gekümmert hat. Meine Vermutung wäre, dass die Mutter Vollmacht hatte und das alles gemacht hat. Dann würde keinerlei "Verschulden" auf Seite VH vorliegen und sie wäre ein vollkommen rechtstreuer Bürger. Insoweit gäbe es auch keinerlei Berechtigung von öffentlicher Seite, in ihre Privatsphäre einzugreifen mit Fahndungsaufrufen etc. Was die Wohnung angeht, wird hier das Erbe ihres Mannes an sie gefallen sein. Was mit der Wohnung seither passiert ist, wissen wir glaube ich nicht, ich würde vermuten, dass sie leer steht oder von der Mutter per Vollmacht verkauft wurde.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:01
Soweit ich mich auskenne, muss man ein Erbe aktiv ausschlagen. Man muss es nicht aktiv annehmen. Wenn sie einfach nicht auffindbar ist, erbt sie trotzdem mindestens den Pflichtteil. Ggf. kann dann die Umschreibung im Grundbuch erst erfolgen, wenn sie dazu zu einem Notar gehen kann. Allerdings gilt auch hier, dass ich davon ausgehe, dass die Mutter Vollmacht hat, und damit hätte sie alles, inklusive Grundbuch, erledigen können. Sie hätte die Wohnung dann auch räumen, ggf. vermieten, oder verkaufen können.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:06
Zitat von SabikSabik schrieb:Wenn Immobilien - sogar im Ausland - da waren, hätte sie möglicherweise problemlos untertauchen können. Geld wäre evtl. aus der Familie genug da gewesen.
Die Eltern sind aber ebenfalls in der Öffenlichkeit aufgetreten und haben darüber gesprochen, dass ihre Tochter verschwunden ist. Warum sollten die das tun, wenn sie doch ihre Tochter in einer ihrer (angeblichen) Immobilien wohnen lassen und/oder ihr Geld für den Lebensunterhalt geben, also genau wissen, dass sie noch lebt und wo?
Zitat von SabikSabik schrieb:Wenn sie sich einen neuen Perso etc hätte ausstellen lassen, wäre das evtl. aus Datenschutzgründen gar nicht an die Polizeidienststelle gemeldet worden.
Du hast aber schon mitbekommen, dass sie offiziell als vermisst gemeldet und nach ihr gefahndet wurde? Und dass ein Tötungsdelikt im Raum steht? Da ist nichts mehr mit "Jeder darf leben wo er will!" - das gilt erst dann wieder, wenn festgestellt wurde, dass sie noch lebt und freiwillig weggegangen ist.

Es ist schon sinnvoll, bevor man anderen Leuten unterstellt sie würden hier wild spekulieren, mal ein wenig nachzudenken und sich über den Fall zu informieren.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:22
Ich kann das mit dem "wir leben in einem freien Land" schon manchmal nicht mehr hören.

Das ist prinzipiell richtig, nicht nur im Vergleich mit Ländern wie Eritrea oder Nordkorea. Klar.

Aber wer sich an Gesetze und Verordnungen hält, mental und materiell in der Lage ist, für sein Tun und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen und für die Folgen aufzukommen, muss ständig irgend etwas tun, um alle Anforderungen des Staates zu erfüllen.

Freiheit im Sinne von Narrenfreiheit haben hier diejenigen, die nichts zu verlieren haben, und von denen nichts zu holen ist. Der Normalbürger wird ja schon hart angefasst, wenn er seine Mülltonne schon am Vorabend auf die Straße stellt - darüber lachen sicher viele, die keine eigene Mülltonne haben.

Zu welcher Kategorie unsere Vermisste zählt, falls sie noch lebt, wird sich herausstellen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Staat gern Polizisten umsonst Wälder durchsuchen lässt, wenn die auslösende Person dafür aufkommen kann. Wenn da was zu holen ist, wird sie dafür blechen müssen. Hundert pro.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:23
Ich bin bei VH nie von einem Tötungsdelikt seitens des Ehemannes ausgegangen. Ich gehe von einer psychischen Ausnahmesituation seitens VH aus, die bis heute anhält. Die Frage ist, wie sie sich die letzten Jahre durchgeschlagen hat.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:25
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Staat gern Polizisten umsonst Wälder durchsuchen lässt, wenn die auslösende Person dafür aufkommen kann. Wenn da was zu holen ist, wird sie dafür blechen müssen. Hundert pro.
Nee, dafür nicht. Das hat sie nicht veranlasst.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:geht es zurueck auf die Eltern. Geschwister werden best auch irgendwie berücksichtigt.
Geschwister nicht automatisch.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:25
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Geht das Eigentum bzw. Schulden auf die Eltern über?
Ja, da ist eine Reihenfolge festgelegt, wenn man kein Testament gemacht hat. Wenn man keine Kinder hat (wie VH und TH) geht es zurueck auf die Eltern. Geschwister werden best auch irgendwie berücksichtigt.
Schulden als Erbschaft darf man übrigens ablehnen (besser sollte man, da gibt es Fristen zu beachten).
Zitat von SabikSabik schrieb:
Zitat von antheanthe schrieb:Für eine vermisste Person wird es eine Abwesenheitspflege geben, solange sie nicht für tot erklärt werden kann.
VH ist nicht tot, von daher ist sie kein Erbfall. Reines "vermisst sein" macht nichts.
Ihr habt recht - in meinem Kopf ist VH schon fuer tot erklärt worden (was ja nicht stimmt).


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:33
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Staat gern Polizisten umsonst Wälder durchsuchen lässt, wenn die auslösende Person dafür aufkommen kann. Wenn da was zu holen ist, wird sie dafür blechen müssen. Hundert pro.
Keine Ahnung ob das passiert.

Aber selbst wenn: Es stand im Raum, dass ihr Ehemann sie umgebracht hat. Und es gab eine Vermisstenmeldung.

Und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass man in so einem Fall (wie geschehen) alle notwendigen Fahndungsmaßnahmen durchführt und nicht mit "Aber jede/r darf doch frei entscheiden wo er/sie lebt!" die Hände in den Schoß legt.

Denn sonst dürfte es ja überhaupt keine Fahndungen nach volljährigen und gesunden verschwundenen Personen mehr geben solange diese nicht selbst im Verdacht stehen, ein Verbrechen begangen zu haben. Dann wäre man von Scarlett Salice bis Lars Mittank viele Probleme los.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:48
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber selbst wenn: Es stand im Raum, dass ihr Ehemann sie umgebracht hat. Und es gab eine Vermisstenmeldung.
Ja, aber ein Verdacht gegen den Ehemann, den sie, falls sie zu der Zeit noch lebte, mit einem einzigen(!) Anruf hätte aus der Welt schaffen können.

Wer bezahlt dann die an sich unnötige Suche? Der Steuerzahler? Man hätte ja nicht von ihr verlangen können, ihren momentanen Aufenthalt preiszugeben.

Natürlich kann ich als Erwachsener meinen Aufenthalt frei wählen. Wenn ich dabei aber eine riesige Suche auslöse, wäre es nett, anderen unnötige Arbeit und Geldausgabe bei der Suche zu ersparen.

Die Polizei hat auch anderes zu tun.


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Vermisstenfall Vanessa Huber (39) aus Unterhaching

um 14:51
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wer bezahlt dann die an sich unnötige Suche? Der Steuerzahler? Man hätte ja nicht von ihr verlangen können, ihren momentanen Aufenthalt preiszugeben.
Ja der Steuerzahler:
Antwort: Wenn keine absichtliche Täuschung vorliegt oder die Suche provoziert wurde, trägt der Steuerzahler die Kosten, auch, wenn die vermisste Person lediglich mal »eine Auszeit« nehmen wollte und sich zuhause nicht abgemeldet hat, eine Notsituation also nicht vorlag.

Denn: Zu den grundsätzlichen Aufgaben der Polizei und Rettungsdienste gehört eben auch die Personensuche, erklärt der Gießener Polizeisprecher Willi Schwarz auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung. Man müsse also prüfen, ob die Suchaktion dem »Verursacher« zuzuordnen ist. Da es in Deutschland den Grundsatz der Freizügigkeit des Aufenthalts gibt, ist kein Erwachsener verpflichtet, sich bei seinen Angehörigen abzumelden. Auch wenn das für die Betroffenen schwer nachzuvollziehen ist
Quelle: https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/kosten-suchaktionen-traegt-regel-steuerzahler-12095005.html

Hier übrigens die xy Folge vom Sommer 2024 gleich zu Beginn mit dem Fall:

https://www.dailymotion.com/video/x92czvo


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