In einem früheren Bericht (siehe unten), den
@CorvusCorax damals zitiert hatte, wird unter Berufung auf BFMTV beschrieben, dass der Großvater den Pferdetransporter am Tag bzw. zum Zeitpunkt von Émiles Verschwinden nutzte, um Pfähle und anderes Baumaterial von seinem Ferienhaus in Haut-Vernet zur Weide zu bringen. Dort wollte er ein neues Gatter für seine Pferde bauen.
Später habe der Großvater „
mit seinem Lieferwagen [gemeint ist der Pferdetransporter]
mehrere Fahrten hin und her unternommen“. Daher hätten die Ermittler sich sehr für den Pferdetransporter interessiert.
In dem französischen Originalbericht wird der Pferdetransporter („box de chevaux“) meist kurz als „van“ bezeichnet. „Van“ wird dann mit „Lieferwagen“ oder „Transporter“ ins Deutsche übersetzt. Das ist etwas verwirrend, denn gemeint ist im Französischen anscheinend immer der Pferdetransporter (also der Anhänger).
In der deutschen Übersetzung und unten im französischen Original habe ich die Begriffe, die für den Pferdeanhänger verwendet werden, jeweils unterstrichen:
Da Philippe Vedovini zwei Pferde besitzt, transportierte er seine Tiere während der Sommerferien nach Haut-Vernet. Einige Tage vor Emiles Verschwinden fuhr er Berichten zufolge mit diesem Lieferwagen in das Dörfchen, um seine beiden Pferde auf einer Weide abzustellen. Berichten zufolge sagte er den Ermittlern auch, dass er am Tag des Verschwindens seines Enkels gerade dabei war, das Feld in ein Gehege umzuwandeln. Zum Parkplatz des Lieferwagens sagten einige Zeugen, er habe ihn normalerweise vier Kilometer von seinem Zuhause in Haut-Vernet entfernt bei jemandem abgestellt, der über viel Platz verfügte. Der Großvater selbst hätte mit seinem Lieferwagen mehrere Fahrten hin und her unternommen. Deshalb ist dieses Fahrzeug im Visier der Ermittler.
Wie BFMTV betonte, könnte dieser Lieferwagen möglicherweise beim Verschwinden des kleinen Émile eine Rolle gespielt haben. „Der Pferdetransporter war der, den der Großvater an dem Tag belud, als Émile verschwand. Wir haben immer gesagt, dass der Großvater an diesem Tag Pfähle [in den Transporter, Anm. d. Red.] lud, um einen Pferdezaun zu bauen“, erklärte einer unserer Kollegen am Set des Nachrichtensenders und präzisierte: „Da verlor er den kleinen Jungen aus den Augen.“
Originalbericht vom April 2025:
Alors que Philippe Vedovini est propriétaire de deux chevaux, il avait pour habitude de transporter ses bêtes, pendant les vacances estivales, au Haut-Vernet. Quelques jours avant la disparition d'Émile, il se serait rendu dans le hameau avec ce van pour laisses ses deux chevaux dans un champ. Il aurait d'ailleurs dit aux enquêteurs qu'il s'apprêtait à aménager ce champ en enclos le jour où son petit-fils a disparu. Concernant l'endroit où le van était garé, certains témoins auraient confié qu'il avait pour habitude de le laisser à 4 kilomètres de son domicile du Haut-Vernet, chez une personne qui avait un grand espace. Le grand-père personnel aurait ainsi effectué plusieurs allers-retours avec son van. C'est pour cette raison que ce véhicule serait dans le viseur des enquêteurs.
Comme l’avait rappelé BFMTV, ce van pourrait avoir potentiellement joué un rôle dans la disparition du petit Émile. "Le box de chevaux, c’était celui que le grand-père chargeait le jour de la disparition d’Émile. On a toujours dit que ce jour-là, le grand-père chargeait des piquets [dans le van, ndlr] pour aller faire un enclos de chevaux", a annoncé un de nos confrères sur le plateau de la chaîne d’information continue, avant de préciser : "C’est à ce moment-là qu’il aurait perdu de vue le petit garçon."
Zitate und Quelle siehe
Beitrag von CorvusCorax (Seite 345)