CharliesEngel schrieb:Wir hier im Thread haben von den kostenfrei zugänglichen, sehr informativen und sachlichen Artikeln und Videos von Valentin Doyen, damals angestellt bei bfmtv, regelmäßig profitiert - nur zur Erinnerung.
"WIR" ist hier nicht korrekt, denn es gibt nur wenige hier im Thread, die die französischen Videos verstehen...und gerade diese enthalten oft Zusatzinformationen, die die Artikel nicht hergegeben haben. Du
@CharliesEngel, die/der? du der französischen Sprache mächtig bist, hast da sicher mehr Einblick als ich oder die von Dir angesprochenen "Wir".
Aber darum ging es mir auch gar nicht. Ich habe nichts gegen investigativen Journalismus, ganz im Gegenteil, wenn er der Aufklärung dient, dann erfüllt er seinen Zweck.
Für mich hat es aber einen Beigeschmack, wenn ein guter investigativer Journalist seinen Job an den Nagel hängt, weil er "unter der Affaire Emile" "leidet", und vorgibt, dass dies ihn und seine eigene Familie belastet hätte, gleichwohl dann aber ein Interview zum Besten gibt, wo er seinen eigenen kleinen Jungen vor die Kamera zerrt - ziemlich geschmacklos mMn. Ich frage daher laut: Wie viel Leid ist da bei Herrn Doyen und weswegen denn bitteschön? So arg kann sein Leiden ja nicht sein, denn - sorry - der wusste doch genau, dass sein Buch wieder nur Publicity mit sich bringt. Und ich soll jetzt glauben, dass er die vermeiden wollte? Never ever...
Es ist jedoch die Frage, ob sich die nun geäußerte Krtitik der Eltern von Emile wirklich nur gegen die Medien und möglicherweise ihn richtet, oder ob zwischen den Zeilen nicht auch Kritik an den Anwälten der Großeltern genommen wird?
Dies liest sich wie folgt: Quelle Closer (die es wahrscheinlich der ursprünglichen Quelle entnommen hat) <-
Meinungsbeitrag in den Spalten des Journal du dimanche (JDD)
Quelle:
https://www.closermag.fr/vecu/faits_divers/mort-demile-au-vernet-lenquete-compromise-ses-parents-jettent-un-pave-inquietant-dans-la-mare-3633865„ Monatelang mussten wir uns trotz unseres Widerstands anhören, wie diejenigen systematisch und selbstgefällig auf die geringste Medienanfrage reagieren, um das Ansehen derer zu verteidigen, die rechtlich nicht verwickelt sind “, schrieben sie in ihrer Einleitung.
„ Wir müssen mitanhören, wie die gerichtliche Untersuchung umgeschrieben wird und man sich mit Ermittlungen brüstet, die bereits vor Monaten unter Geheimhaltung der Untersuchung geplant wurden. Ermittlungen, die uns daran erinnern, dass alle Spuren stets parallel von Ermittlern und Richtern verfolgt wurden. (...) Diese unzähligen und skandalösen Verstöße gegen die Geheimhaltung der Ermittlungen sind äußerst schwerwiegend und drohen nun, das Einzige zu verhindern, was zählt: die Aufdeckung der Wahrheit, die Aufklärung des Todes und Verschwindens unseres kleinen Jungen “, fügten sie hinzu.
...
„ Wir danken den Untersuchungsrichtern und den Ermittlern der Sondereinheit der Forschungsabteilung Marseille nochmals herzlich. Wir haben vollstes Vertrauen in sie. Sie leisten diskret hervorragende und umfangreiche Arbeit. Diese Arbeit wird jedoch nun von jenen behindert und droht zunichtegemacht zu werden, die das einzige Ziel dieser gerichtlichen Untersuchung aus den Augen verloren haben: Wahrheit und Gerechtigkeit für Emile und seine Eltern “, so Emiles Eltern abschließend.
Quelle: s.o.