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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

3.244 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 17:29
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Wir sollten nicht vergessen, weder Weber noch Stolz wären normalerweise an diesem Wochenende im Gebäude gewesen! Weber hatte seine Bagatellstrafe kurzfristig aufgebrummt bekommen, daß geht aus dem Film hervor.
So? Wo im Film geht denn das hervor, dass Weber seine Strafe "kurzfristig" bekommen hat?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zudem war es Weber, dem abends ein Geräusch aufgefallen ist, daß wurde garantiert nicht ohne Grund in den Film eingebaut, dafür muß es Zeugen gegeben haben.
Welche Zeugen soll es denn dafür gegeben haben? Die Freundin von Weber konnte kein Geräusch bestätigen und laut Filmfall auch Norbert Stolz nicht ... Der 'Knall" beruht somit nur auf "Webers" Darstellung ...


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:04
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Die Freundin von Weber konnte kein Geräusch bestätigen und laut Filmfall auch Norbert Stolz nicht ...
Davon ist schwer auszugehen, dass ein Toter nicht bestätigen kann.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:23
Dann muss ich das falsch verstanden haben. Hätte es so aufgefasst, dass NS deswegen getötet wurde, weil er den Dienst getauscht hat und es, wenn das nicht der Fall gewesen wäre, niemand getötet worden wäre.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 18:37
Zitat von Harald111Harald111 schrieb:"Weber" hätte am nächsten Morgen mit Sicherheit keine Unterschrift für die fehlende 22 Uhr bekommen. Ja es wären dann mit Sicherheit Fragen aufgekommen wegen der Fehlenden Unterschrift.
Hallo @Harald111 ! Woher willst du wissen, daß Stolz nicht tatsächlich morgens die Unterschrift gegeben hätte?
Und nochmals, Weber hätte die fehlende Unterschrift entweder gleich oder morgens bei der Wache abholen können. Die hätten ja gesehen, daß er von drinnen kommt, also da war. Außerdem hätte er den Wachleuten brühwarm erzählt, daß der GvD Allüren hat.
Das hätte weitere Kreise gezogen wegen einer Lappalie und vor allem komplett unnötig. Wäre etwas mit Weber gewesen, Stolz hätte andere Möglichkeiten gehabt, ihn zu nerven, ohne das am nächsten Tag der WO deswegen vorbeischaut. Beispielsweise die Freundin auflaufen lassen.
Zitat von DewDew schrieb:Wenn der ursprünglich eingeteilte Soldat im Dienstzimmer gesessen hätte, wäre der getötet worden. Sozusagen als Kollateralschaden. Ich habe im Moment nur keinerlei Vorstellung davon, was für ein Ziel eine solche Aktion ausgerechnet in diesem verschnarchten Logistikstandort gehabt haben sollte. Was schwebt Dir da vor, @Höhenburg ?
Hallo @Dew ! Ich vermute, Stolz mußte sterben, weil er nicht wegsehen wollte.
Waffen oder andere Spielsachen wären auf diesem Standort nur Beikram gewesen. Logistikstandorte mit ihrem Warenumschlag und Einlagerung können, sofern Leute auf die richtigen Stellen eingeschleußt/plaziert sind, auch Umschlagsplätze für "ungewöhnlichere" Waren sein. So geschehen auf Okinawa, wo auf einem US-Stützpunkt, ebenfalls einer der "verschlafenen", sich eine kriminelle Organisation gemütlich gemacht hatte. Sie hatten ihre Leute im Laufe der Zeit auf die richtigen Stellen bugsiert und dann ging es ab. Es lief viele Jahre ausgezeichnet und hatten die Kriminalität der Inselgruppe mehr oder weniger im Griff und unter sich. Bis sie übermütig wurden.
Es gab einen Riesenskandal, der die Beziehungen der Einwohner zu den US-Soldaten bis heute belastet.
Am Standort in Ossendorf war zwar garantiert kein kriminelles Imperium wie auf Okinawa, aber ein paar Nummern kleiner könnte ich mir durchaus vorstellen. Dafür wären nicht viele Leute nötig gewesen, besonders wo man durch den Zaun reinkommen konnte.
Hypothetisch könnte man auch deshalb nie auf Diebstahlspuren im U5 gestoßen sein, weil nichts gestohlen werden sollte, sondern nur umgepackt. Zum Beispiel "Andenschnee" für die "Nasenwintersportler" raus aus Packet xyz und die auf der Kiste verzeichneten Pflaumengläser wieder voll aufgefüllt. Nur eine Handvoll Kisten/Packete/Päckchen wären für ein hübsches Sümmchen an Schmuggelware nötig gewesen.
Nehmen wir an, Stolz macht um Mitternacht einen Rundgang, anstatt wie der eigentlich vorgesehene GvD, der das z.B immer um 2 Uhr durchführt (und dann überhaupt nichts mitbekommen hätte) und in einem Kellerraum sind gerade ein paar Typen mit Umpacken beschäftigt...


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:13
Weber hat von seinem Spiess oder Disziplinarvorgesetzten sicher die Anweisung bekommen sich die Unterschriften beim UvD abzuholen. Ich denke nicht, dass ihm gesagt wurde, wenn es Probleme gibt, bekommen sie die Unterschrift auch auf der Wache.
Das ist doch unrealistisch. Sorry. Er wäre niemals deswegen zu Wache gegangen.


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:35
Das hat zwar nichts mit dem Fall hier zu tun, aber denoch interesannt zu lesen und man könnte (!) Paralellen zu diesen erkennen.
Kaserne Gießen 19.11.1992:
Angriff auf die »Steuben-Ranch« in Gießen
https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/angriff-steuben-ranch-giessen-13899903.html


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 20:41
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Davon ist schwer auszugehen, dass ein Toter nicht bestätigen kann.
Wovon gehst du denn aus, woher die "Nichtbestätigung des Knalls" kam?

Laut Filmfall doch wohl von Norbert Stolz (der zu dem Zeitpunkt während des Telefonats um ca.19:30 ja noch zu leben schien) und von der anrufenden Freundin von "Weber".

Von wem noch?


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 21:30
Und noch ein Beispiel:

Bisher größter Waffenklau aus Bundeswehrdepot (1992)
https://taz.de/Bisher-groesster-Waffenklau-aus-Bundeswehrdepot/!1638129/

Im Fall Stolz verneint die Polizei eigentlich einen Zusammenhang mit einem Einbruch in die Waffenkammer....
Aber warum eigentlich? Nur weil keine Einbruchspuren an der Waffenkammer zu erkennen waren?

Was wäre wenn das Ziel doch die WaKa gewesen wäre, und die Absicht des/der Einbrecher(s) eigentlich gewesen ist, den GvD nur zu überwätigen und nicht zu töten und dann das Vorhaben einfach abgebrochen haben, als Stolz am Boden lag.
Dass man sozusagen gar nicht mehr zum eigentlichen Einbruch gekommen ist und die Aktion sozusagen "abgeblasen" hat.

Als Gegenargument könnte man jetzt aufführen, dass es in den westdeutschen Kasernen bessere Sicherheitsanlagen gab. Aber wer sagt dass die Täter "up to date" waren? Vielleicht sogar glaubten dass der Schlüssel einfach im GvD Zimmer zu finden wäre.......

Nehmen wir mal an eine Person geht mit irgendeiner "Geschichte" nachts um 00:00 Uhr zum Gebäude und klingelt. Der GvD geht raus zur Tür, im Sommer hat man das auch mal in Socken gemacht, öffnet dem Unbekannten und fällt auf dessen Story rein, evtl. musste der Unbekannte mal telefonieren oder Stolz wollte die Wache anrufen und dann eskalierte es. Vielleicht hat Stolz die Haustür auch wieder zugeschlossen als der Unbekannte mit ihm auf dem Weg zum UvD Zimmer war. Nach der Tat wollte der Täter sofort aus dem Gebäude, rennt zur Tür, verschlossen und geht zurück in den Flur und probiert einfach die nächsten Türen aus, ob eine unverschlossen ist, und geht dort aus dem Fenster. Vielleicht wollte der Täter über sein Opfer auch nicht drüber steigen...

Oder Webers Zettel war der Grund für den Abbruch, als festgestellt wurde, dass noch mindestens eine Person im Gebäude sein musste.
Der Zettel muss ja griffbereit und sichtbar gewesen sein. Vielleicht hat der Täter bei der Suche dach dem Haustürschlüssel oder Waffenkammerschlüssel den Zettel gefunden.

Das Ganze wäre jetzt mMn keine Aktion für einen Einzeltäter. Aber vielleicht hat der Rest draußen im Gebüsch gewartet, denn eine Einzelperson ist erstmal unauffälliger, als wenn zB drei Leute nachts vor der Tür stehen. Denn bei solch einer Aktion kommt es ja darauf an, das Öffnen der Tür zu provozieren.

Aber das würde schon einen Innentäter oder eine Person, die dort mal gedient hat voraussetzen.
Vielleicht einer, der zehn Jahre vorher dort Dienst leistete und einen anderen Umgang mit dem Waffenkammerschlüssel in Erinnerung hatte.......
Oder Handwerker/ Besucher, die irgendwie Erkenntnisse bekommen konnten.

Die Theorie ist zwar weit hergeholt, aber wenn nichts naheliegende erkennbar ist, muss man halt weiter ausholen.
Persönlich glaube ich eher nicht daran, auch schon deswegen nicht, weil es ja in der Stadt Köln war. Aber, wen solchen Sicherheitsmaßnahmen..... die Löcher in den Zaun musste mann ja schonmal nicht mehr schneiden.........


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Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989

um 22:55
Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand, der es auf die Waffenkammer abgesehen hat (ob nun organisiertes Verbrechen oder RAF), mit einem Messer aufkreuzt, ein Gemetzel macht, um dann unverrichteter Dinge abzuhauen.
Ich bezweifle auch, dass im UvD Büro ein Schlüssel war, mit dem alleine man die WaKa aufschliessen konnte. Sowas kenne ich nicht aus meiner Erfahrung.
Aufgrund der grausamen Tötungsweise, gehe ich von einer Tat im Affekt aus oder da wollte einer ganz sicher gehen, dass Stolz keinen Namen nennt (als Zeuge von einem krummen Ding).
Also ein (ehenaliger) Kamerad macht Sinn für mich.


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