anthe schrieb:
Motette schrieb:Sie hat also ein funktionierendes eigenes Unternehmen aufgegeben, um in nicht-aktiver Rolle zu Papa zurückzukehren? Nachdem sie erlebt hat, dass sie als 'Mädchen' nicht für die Nachfolge in Frage kam und auch der 'ausersehene' Bruder aus dem aktiven Management gekickt wurde?
Das, sorry, ist ja nicht mal mehr Mittelalter. Das ist einfach sauschlechtes Kino.
Wie gut das Ding nach 10 Jahren noch gelaufen sein dürfte, ist die nächste Frage. Kann mir kaum vorstellen, dass das ein Fall war von "Wegen Reichtum geschlossen".
Nein, ich denke, die Darstellung, warum trotz „Erfolges“ abgeschlossen wurde, ist Clan PR. Die Lage des Ladens war nicht gut - zu wenig Laufkundschaft. Und das Angebot war zwar gut aber recht austauschbar.
Sie war sehr präsent, war viel im Laden und hat es damals auch sehr nett gemacht. Ich hab eine Zeit lang gegenüber gearbeitet und den ein oder anderen Bagel bei ihr gekauft.
anthe schrieb:Ich war irgendwie immer der Meinung, das wäre auch eine Kette gewesen, aber von einem Lädchen in der gastronomisch schwer umkämpften Hamburger City wird kaum ein early retirement mit U40 möglich gewesen sein.
Die Kette war bestimmt auch die Idee, um Papi zu zeigen, dass sie auch so etwas aufbauen kann. Ich könnte mir aber denken, dass dieser tatsächlich aber die gesamte Zeit subventionieren musste - und das dann eben eingestellt hat, als (ihm) klar war, das Unterfangen kommt auf keinen grünen Zweig. Mietvertrag erfüllt und Feierabend.
Meine Meinung - Zahlen kenne und kannte ich nicht.