Gernhard schrieb:Die Wahl auf Geheimdiensthintergrund und Akteure aus dem (nicht ausliefernden) Ausland ist dann sogar schlüssig.
Hanning war Chef des BND, also Auslandsgeheimdienst. Er dürfte seine Kontakte und Verbindungen gehabt und „mitgenommen“ haben. Ebenso Mehles und Persihl; auch die beiden haben mit ihrem Ausscheiden aus dem Staatsdienst weiterhin Connections gehabt.
Da ist für mich der Weg zu anderen Geheimdiensten ein sehr kurzer. Einer kennt einen, der einen kennt. Vielleicht gibt es noch irgendwelche Verbindlichkeiten, die nicht bedient sind.
Bislang haben doch alle involvierten/ausführenden Protagonisten einen militärischen, polizeilichen oder geheimdienstlichen Hintergrund.
Fraglich für mich, weil es sich um Staatsdiener!! handelt, die mal einen Eid geleistet haben. Der ist mitnichten hinfällig, wenn sie in den Ruhestand gehen. Es gilt das Treueverhältnis, an das Beamte über das Dienstverhältnis hinaus bis zu ihrem Tod gebunden sind.
Für mich hat das einen sehr faden Beigeschmack, wenn ich dann lese, wie diese Beamten im Ruhestand/außer Dienst sich verhalten.
Gernhard schrieb:Die verschwinden nach der Tat und werden - so der Plan - nie wieder gesehen.
Oder soweit gedeckt, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen werden.
“Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.“
Quelle: §64 Bundesbeamtengesetz
Hervorhebung von mir