Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981
gestern um 17:57Ich bin mir nicht sicher ob die Polizei jeden Zugriff auf Beweisstücke vor 1988 genau protokolliert hat. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde ja relativ sorglos mit diesem Material umgegangen. Es ist deshalb schon denkbar, dass ein Kriminalbeamter für Altfälle (beide Morde waren 1988 bereits Altfälle) sich die relevanten Beweisstücke noch vor 1988 zeigen oder evtl. sogar zuschicken liess.Mantua schrieb:Dir ist schon bewusst, wie weit Fürth und Kempten auseinander liegen? Es sind 255 Kilometer. Es gibt außerdem in Bayern für Nord- und Südbayern separate forensische Institute (zusätzlich zu dem großen KTI des BLKA in München, und kleineren regionalen forensischen Laboren), wie ich auch erst seit heute Morgen weiß, und dazu gehören jeweils Fürth und Kempten. Das wäre ein mega großer Zufall wenn einer der EB aus Fürth 1972 noch in Fürth gearbeitet hätte, und später, 1981 in Kempten. Dann hätten die wohl schon viel früher eine Verbindung zu dem Fall in Fürth hergestellt, meinst Du nicht?
An eine späte Kontaminierung 2022/2025 glaube ich nicht. Könnte mir auch vorstellen, dass die DNA der Labortechniker ebenfalls in den Datenbanken hinterlegt ist, damit man Verwechslungen ausschließen kann.




