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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

211 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, 1981, Kempten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 10:10
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Mir ist noch nicht klar warum der Stiefvater bei seinem Verhör offensichtlich ein nicht existierendes Taxi erfunden hat.
Darauf ist ein User schon eingegangen, es könnte sich um eine vorübergehende Reparatur gehandelt haben, die später dann ordentlich lackiert worden ist, oder durch einen passenden Kotflügel ausgetauscht worden ist. (Evtl unter der Hand, ohne dass das Taxiunternehmen den Schaden registriert hatte, oder man hat eine Person im Unternehmen gefragt, die nicht so ganz Bescheid wusste). Der Stiefvater wurde erst nach ein paar Monaten verhört, nachdem man Sonjas Leiche gefunden hatte, wenn mich nicht alles täuscht. Davor ist man ja davon ausgegangen, dass sie weggelaufen ist, wie das leider Gottes oft der Fall war, wenn man ein Kind aus schwierigen Verhältnissen als vermisst melden wollte.

Wenn der Stiefvater auch einen Bezug nach Fürth gehabt hätte, hätten das die heutigen Kollegen von der EB bestimmt schon rausgefunden (nach dem der Spur-Spur-Treffer bekannt geworden ist.

Zudem sind sich die EB sicher, dass eine Kontamination bei dem Spur-Spur-Treffer ausgeschlossen werden kann, da wird es sich also um deutliche Flecken von Körperflüssigkeit handeln, die jetzt im Nachhinein untersucht worden sind.

Es sind übrigens mehr als 75 Hinweise zu den beiden Cold Cases eingegangen, schreibt BR24:
Vor und nach der ZDF-Fahndungssendung hat die Polizei Mittelfranken bis Donnerstagmittag 45 Hinweise zu den ungeklärten Mordtaten erhalten. Bei der zuständigen Kriminalpolizei Kempten gingen über 30 Hinweise ein.
Hinweise von Zuschauern müssen ausgewertet werden

Es träfen laufend weitere Anrufe und auch E-Mails von Zuschauern ein, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken in Nürnberg auf Anfrage des BR. Alle Anrufe müssten nun ausgewertet werden.

Unter anderem hätten Zuschauer darauf hingewiesen, dass 1973 US-Soldaten in Zirndorf stationiert waren. Die zwölfjährige Marion Baier war in der Nacht zum 2. Juli von einem Fest in Zirndorf nach Oberasbach zurückgekehrt, wo sie ermordet wurde. Auch gab es Hinweise zu einem am Tatort gefundenen Christophorus-Anhänger, der von vielen Schaustellern getragen wird.
Polizeisprecher: Konkrete Hinweise "hatten wir so nicht erwartet"

Die zuständige Kriminalpolizei in Kempten hatte extra während der Sendung mehrere Telefone freigeschaltet, insgesamt seien "konkrete und vielversprechende" Hinweise eingegangen, so ein Polizeisprecher: "Das hätten wir so nicht erwartet." Es seien über 30 Anrufe eingegangen. Laut Polizeisprecher wertet die Kripo nun die eingegangenen Hinweise aus und gleicht sie mit bestehenden Erkenntnissen ab.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/mehr-als-75-hinweise-zu-cold-cases-nach-fernseh-aufruf,V92n70y

PS: Es tut mir leid, dass mein Post mit dem Artikel aus der SZ runtergenommen wurde, anscheinend ist der Artikel sonst hinter einer Bezahlschranke. Ich hatte den Link von einem anderen User übernommen. My bad.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 10:22
Zitat von MantuaMantua schrieb:Zudem sind sich die EB sicher, dass eine Kontamination bei dem Spur-Spur-Treffer ausgeschlossen werden kann, da wird es sich also um deutliche Flecken von Körperflüssigkeit handeln, die jetzt im Nachhinein untersucht worden sind.
Dass die DNA Profile auf Körperflüssigkeiten beruhen ist mir bisher entgangen, mir ist vor allem die Kontamination im Fall Peggy noch im Sinn, damals übertragen mit einem Zollstock der KTU über zwei Bundesländer hinweg.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 10:37
Natürlich hinterfrage man stetig, ob es für die identische Spur auch einen anderen Grund als denselben Täter geben könne, erklärte Kriminalhauptkommissar Jan Frühwald in der "Süddeutschen Zeitung". Das jedoch sei unwahrscheinlich. "Wir sind uns schon relativ sicher", fügte er hinzu.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Spur-zeigt-entscheidende-Parallele-bei-zwei-Maedchen-Morden-id30267137.html

@GrafOskar die Kontamination im Fall Peggy hast Du hier bereits eingebracht gehabt, evtl hast Du das vergessen.
Es ist auch nicht von offizieller Seite bestätigt, nur meine Vermutung, dass die Spur-Spur-Treffer auf Körperflüssigkeiten beruhen, aber da die eine Spur noch auf Marions Bluse war, nehme ich an, dass es sich um eingetrocknete Flüssigkeit gehandelt haben muss, denn ein Haar wäre sicherlich separat eingetütet worden, und lose Partikel schon längst abgeschüttelt worden.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 10:45
Zitat von abberlineabberline schrieb:Das ist korrekt, daher frag ich mich auch, ob das die neuen Erkenntnisse sind, dass es sich evtl nicht um Jugendliche, sondern um junge Erwachsene handelte. Dann könnte der frühere Täter zb damals 15,16 gewesen sein und evtl einer der "älteren" im zweiten Fall. Evtl mit Auto? Aber auch das ist Spekulation. Interessant ist auch die gefundene Halskette oder Medaillon aus dem alten Fall.
Tatsächlich habe ich das gleiche gedacht. Das genau das die neuen Erkenntnisse sind. Die XY Ausgabe hat sich ja auch sehr nach meinem Empfinden darauf festgelegt, dass der oder die Täter aus der Gruppe der Jugendlichen/ jungen Erwachsenen kommen. Wobei ich das in Kombination mit dem Fall MB schon eher ungewöhnlich finde. Die meisten Mörder, gerade aus sexuellen Motiven, handeln alleine. Ausnahmen gibt es, aber selten. Dass hier ein Täter - nach allem was wir wissen - zunächst im Falle MB alleine handelte, aber im Fall SH womöglich in der Gruppe, finde ich ungewöhnlich und weiß gar nicht ob es so etwas schon mal gab (Erste alleine, dann in der Gruppe).


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 10:50
Zitat von MantuaMantua schrieb:Es ist auch nicht von offizieller Seite bestätigt, nur meine Vermutung, dass die Spur-Spur-Treffer auf Körperflüssigkeiten beruhen, aber da die eine Spur noch auf Marions Bluse war, nehme ich an, dass es sich um eingetrocknete Flüssigkeit gehandelt haben muss, denn ein Haar wäre sicherlich separat eingetütet worden, und lose Partikel schon längst abgeschüttelt worden.
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Nach dem Nachweis von DNA-Spuren Uwe Böhnhardts am Fundort der Leiche Peggys hält der Kölner Kriminalbiologe Mark Benecke eine Täterschaft des NSU-Terroristen für durchaus möglich. Schwer antisoziale Menschen wie etwa Serienmörder begingen häufig auch andere Delikte, sagte Benecke im DLF. Er glaube nicht, dass in diesem Fall ein Laborfehler vorliege.
https://www.deutschlandfunk.de/fall-peggy-vorstellbar-dass-boehnhardt-peggy-getoetet-hat-100.html

So kann man sich irren ...


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:01
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:"Insgesamt waren rund 40 Schüler aus den drei bekannten Gymnasien bei diesem Fest anwesend."
Ich finde das sind nicht besonders viele. gerechnet auf jedes Gymnasium waren also 13 Schüler anwesend. Von vllt potentell mehreren Hundert Schülern pro Gymnasium. Heisst doch aber auch: besonders viel los war da nicht, auch wenn noch Eltern etc dabei waren
Ich denke, dass es da zu einer Fehlinterpretation gekommen ist.
Das wird die Anzahl von "Gesandten" der Schulen insgesamt sein. Also Schüler, die Aufgaben oder Auftritte auf dem Fest hatten.
So für Bratwurststand, Getränkestand, Musik, Moderatoren, ggfs Spielleiter oder gar Parkplatzordner.

Was Besucher des Festes angeht, werden das meiner Meinung nach dann zu den bereits 40 erwähnten Schülern über den Tag wesentlich mehr anwesende Schüler gewesen sein und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es da eine genauere Zahl zu ermitteln gäbe.
Zitat von MantuaMantua schrieb:
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:Mir ist noch nicht klar warum der Stiefvater bei seinem Verhör offensichtlich ein nicht existierendes Taxi erfunden hat.
Darauf ist ein User schon eingegangen, es könnte sich um eine vorübergehende Reparatur gehandelt haben, die später dann ordentlich lackiert worden ist, oder durch einen passenden Kotflügel ausgetauscht worden ist.
Warum sollte ein trinkender Polizist erst bei der Polizei behaupten, dass er betrunken war und dann noch verzählen, dass er mit dem eigenen Wagen trotzdem durch die Gegend zog?

Von daher meine Mutmaßung dazu ist, dass das mit dem Taxi eine das Dienstverhältnis erhaltende Notlüge war.

Ich hatte da aber auch schon einmal böser erachtet in einem Thesenkonstrukt mit Stiefvater als Täter und zwar hätte eine zugegebene Fahrt mit eigenem Fahrzeug ( und dann einfach nichts vom Trinken erzählt), ggfs eine kriminaltechnische Durchsuchung des Wagens auslösen dürfen.

Immerhin gab der Stiefvater zu am Haus in Heiligkreuz gewesen zu sein und wenn es dort zu einer Tat gekommen wäre, wäre das Verbringen des Leichnams zum Stadl insoweit zielführend gewesen, dass jeder glaubt, dass die Tat bereits vor erreichen Heiligkreuz geschehen war und somit der eigentliche Tatort nicht von kriminaltechnischem Interesse.

Ich glaub aber nicht, dass der Stiefvater der Täter war.... er hätte ja gänzlich zu der Anwesenheit am Haus schweigen können.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:05
Wäre es denkbar dass Sonja von einer Gruppe belästigt wurde und ihr EIN mitglied der Gruppe gefolgt ist und sie ermordet hat ? Eben derjenige der 1973 schon einmal getötet hatte und nun durch das Verhalten der Gruppe wieder getriggert war ?


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:10
Zitat von GrafOskarGrafOskar schrieb:So kann man sich irren ...
Das ist ein Paradebeispiel für den Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
Mark Benecke hat die Spuren nicht selbst untersucht, hatte keinen Zugriff auf die besagten Asservate, gehörte nicht mal zu einem der Teams, das in den beiden Fällen ermittelt hat. Er wurde nur dazu befragt, hat wahrscheinlich nicht mal Einsicht in die Akten gehabt, und seine professionelle Meinung abgegeben.
Das ist ein riesiger Unterschied, oder?
Wenn jetzt darüber der Thread aufgebläht wird, liest niemand mehr die Posts durch, bevor er/sie auch kommentiert und das Ganze wird wieder so unübersichtlich wie die anderen Fälle hier.

@Ahn-Dung so ähnlich wurde hier auch bereits argumentiert, und dann eingebracht: warum hätte der Stiefvater den einen dunklen Kotflügel erfinden sollen? Gerade in der Nacht nach einem Fest wird doch verstärkt von der Polizei auf Alkoholfahrten hin kontrolliert, das war bestimmt in den 80ern nicht anders. Wie hoch wäre das Risiko gewesen, dabei erwischt zu werden und dann noch eine dienstliche Verwarnung zu kassieren?

Er wurde wirklich sehr unsympathisch in XY dargestellt, aber ohne unpassende Nähe zu Sonja. Und als Polizist hätte er sicher eine bessere Möglichkeit gefunden, um Sonja zu verbringen.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:14
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Wäre es denkbar dass Sonja von einer Gruppe belästigt wurde und ihr EIN mitglied der Gruppe gefolgt ist und sie ermordet hat ? Eben derjenige der 1973 schon einmal getötet hatte und nun durch das Verhalten der Gruppe wieder getriggert war ?
Es wäre zumindest eine denkbare Variante, wobei es dann aber auch Zeugen geben sollte, wenn einer aus einer Gruppe sich abseilt und weiter einem Kind folgt.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:17
In einem Zeitungsbericht vom 07.04.2015 (https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Allgaeu-Vier-Jahre-danach-Kann-der-Oelfleck-Mord-noch-geklaert-werden-id33629767.html ) wird über ungeklärte Morde aus dem Allgäu berichtet. Ziemlich weit unten wird auch über den Mord an SH berichtet.

Hier werden die Jugendlichen aus dem Thingers angesprochen:
Die 13-jährige Schülerin besucht am 5. Juli 1981 das Stadtfest in Kempten. Abends will sie zu ihrer Oma gehen, wo sie aber nie ankommt. Erst im Oktober wird ihre Leiche unter einem Feldstadtel im Stadtteil Heiligkreuz gefunden. Der Fall ist nicht zu klären, steht im Jahr 2003 aber wieder im Mittelpunkt der Polizeiarbeit. Unter Verdacht stehen nach wie vor zur Tatzeit Jugendliche aus dem angrenzenden Stadtteil Thingers. Manche leben nicht mehr, andere halten sich irgendwo im Ausland auf. Doch auch die Akten dieses Verbrechens, sagt Kripo-Mann Bernhard, würden nie geschlossen: „Mord verjährt nicht.“
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Allgaeu-Vier-Jahre-danach-Kann-der-Oelfleck-Mord-noch-geklaert-werden-id33629767.html

Hier sieht es doch aus, als wären zumindest Mitglieder dieser "Jugendlichen" der Polizei durchaus bekannt?


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:22
@Samantha70985
Der Artikel ist von 2015 und bei XY wird ja von neuen Erkenntnissen gesprochen und dass 250 ( bitte korrigieren, wenn ich mich falsch erinnere?) damals junge Leute bei einem Reihentest überprüft wurden, dass da aber nichts rauskam. Die werden vermutlich alle aus dem Ort überprüft haben, die damals in der entsprechenden Altersklasse waren.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 11:52
@abberline

Ich dachte weniger an Abseilen. Es war ja schon spät, die Gruppe könnte sich um die Uhrzeit aufgelöst haben. Einer hatte nicht genug und ggf. dachten die anderen er wäre auch auf dem Weg nach Hause. Nachdem die anderen bei der Belästigung dabei waren, war ihre Motivation irgendwas der Polizei zu melden gering.

Ich denke da an den Faschingsmord in Köln, da fiel doch auch einem Zeugen nach zig Jahren ein, dass sein Kumpel dem damaligen Opfer gefolgt war nachdem man sich getrennt hatte.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:00
Zitat von Samantha70985Samantha70985 schrieb:Es erscheint mir eher wild, dass junge Erwachsene aus einem sozialen Brennpunkt, Jahre zuvor DNA Spuren 250 km entfernt hinterlassen. Die jungen Erwachsenen wären ja noch Kinder auf dem Fischerfest gewesen. Auch ist man doch zu dieser Zeit nicht zum feiern quer durch Bayern gefahren. Das erscheint mir sehr unwahrscheinlich.
Wenn man aus diesen scharfsinnigen Betrachtungen eine Schlussfolgerung ziehen möchte, kommt man nicht umhin anzunehmen, dass die Kripo einen komplett neuen Ansatz gefunden hat weit nach 2015, da die Kripo 2015 noch den Ansatz mit den Jugendlichen verfolgte.

Es wäre interessant zu wissen, wo der jetzt vermutete Serientäter (Kripo Fürth) sonst noch Spuren hinterlassen hat Bayern weit oder bundesweit. Aber das kann eine Dienststelle in Fürth wohl nicht wissen.

Die Kripo möchte die Vermutung eines Serientäters nicht auswalzen, sondern erst mal in Ruhe alles abarbeiten, was an Hinweisen hereinkommt.

Es ist andererseits nicht auszuschließen, dass der Serientäter sich den Jugendlichen kurzfristig angeschlossen hat und danach, als jeder wieder seines eigenen Weges ging, SH weiter verfolgte.

Vielleicht haben die Jugendlichen immer zur Kripo gesagt, wir waren es nicht, wir haben nur geschubst. Nun konnten diese Menschen entlastet werden. Es muss ja so sein, sonst würde man nicht auf die Idee mit einem Serientäter kommen. Davon war vorher nie die Rede.

Vielleicht haben die Jugendlichen immer wieder beteuert: „Diesen Heini haben wir beim Fest kennen gelernt. Nach dem Schubsen ist er auch weggegangen und wir haben ihn nicht wiedergesehen.“ Die Kripo dachte jahrzehntelang, der Mörder wurde gedeckt; dabei wussten die Jugendlichen wirklich nichts.

Es kann aber auch so sein wie mehrfach hier beschrieben. Die Jugendlichen und der Mörder sind separate Ereignisse.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:11
Zitat von MantuaMantua schrieb:warum hätte der Stiefvater den einen dunklen Kotflügel erfinden sollen?
Wäre doch logo, damit kein Taxi gefunden wird.

Aber ich halte den Stiefvater im Moment gänzlich bei mir Verdachtsfrei. Er mag ja ein Trinker gewesen sein und auch narzisstisches Verhalten an den Tag gelegt haben, doch sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die recht eindeutig oder zumindest in der Gesamtbetrachtung der uns vorliegenden Erkenntnisse eher auf eine Gruppenvergewaltigung hindeuten. Nur anders als von uns hier schon angesprochen.

Dazu gebe ich in ein zwei Stunden einen eigenständigen Beitrag in den Thread. Ich brauch noch nen bisschen dazu.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:15
Hallo @abberline , hallo @Ahn-Dung , hallo @alle !


Grundsätzlich ist alles möglich, was man nicht als unmöglich ausschließen kann.

Die Gruppe von Jugendlichen passt "nicht wirklich" in das Gesammtbild. Wie hier schon geschrieben wurde, ist der Täter im Normalfall eine erwachsene Einzelperson und wenn die schon 8 Jahre früher mal zugeschlagen hat, ist die Einzelperson auch nicht mehr jugendlich.

Ich denke die Polizei hat erst ein Jahr später hinter den Jugendlichen her ermittelt, weil es sonst keinen anderen Ansatzpunkt mehr gab und der Vorfall mit den Jugendlichen war bis dahin "nur" ein Fall von Ruhestörung. Auch die Ermittlung gegen den Lebensgefährten der Mutter war so etwas wie eine "pro - Forma" Angelegenheit oder Verlegenheitslösung. Auch wenn man den Täter nicht schnappt, muß man auch das überprüft haben.


Gruß, Gildonus


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:24
Es gibt ja keinen Beweis, dass das schreinde Mädchen Sonja Hurler war. Da ihr Heimweg in der Nähe des Fundortes vorbeikam, wird es wohl eine Zufallstat gewesen sein.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:33
Der Fall liegt lange zurück, aber denkt bitte auch hier an die Krimiregeln bezüglich Verdächtigungen und so weiter:

Allmystery-Wiki: Kriminalfälle - Die Regeln


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 12:52
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Die Gruppe von Jugendlichen passt "nicht wirklich" in das Gesammtbild. Wie hier schon geschrieben wurde, ist der Täter im Normalfall eine erwachsene Einzelperson und wenn die schon 8 Jahre früher mal zugeschlagen hat, ist die Einzelperson auch nicht mehr jugendlich.
Das sehe ich genauso. Wie ich ja auch schon geschrieben habe, hat das Mädchen, ob es Sonja war oder nicht lassen wir dahingestellt, nachts in einer Wohngegend laut um Hilfe gerufen. Die Jugendlichen mussten doch zumindest damit rechnen, dass jemand die Polizei alarmiert und dass jeden Moment ein Polizeiauto um die Ecke biegt.

Dennoch geht die Polizei bis heute davon aus, dass es sich bei dem Mädchen um Sonja gehandelt hat. Hier scheint entweder eine ziemlich gute Personenbeschreibung durch Zeugen vorzuliegen, oder es gibt noch etwas anderes, was die Polizei zu dieser Annahme bringt und was wir nicht wissen.

Außerdem heißt es immer wieder, dass Sonja nie bei ihrer Oma angekommen ist. Da die Oma im Krankenhaus lag und ihr Haus leer stand, ist es doch gar nicht sicher, ob Sonja das Haus nicht zumindest erreicht hat. der Täter könnte dann auch aus einer ganz anderen Richtung gekommen sein.

Auch @Samantha70985 hat recht, wenn sie schreibt:
Zitat von Samantha70985Samantha70985 schrieb:Ich komme aus der Gegend und mich wundert das Sonja eine Stunde durch Kempten lief und sie von niemandem gesehen wurde. Erst im Thingers, ca. 500 m Luftlinie vom Fundort entfernt gibt es erste Zeugenaussagen. Wie ist Sonja denn quasi unbemerkt durch Kempten gekommen. Es war was los. Das Stadtfest war gegen Mitternacht (Aussage meiner Mutter) zu Ende. Es waren sicher Leute unterwegs oder auf dem Weg nach Hause.

Kann es nicht z.B. sein, dass sie getrampt hat und dort evtl. abgegriffen wurde. Der Täter wusste somit wohin sie möchte oder das jemand im geflügelten Rad mitbekommen hat, dass das Mädchen allein unterwegs ist.
Es gibt also viele Möglichkeiten, dennoch haben Staatsanwalt und Polizist bei XY nochmals gesagt, dass sie davon ausgehen, dass das Mädchen, das in Thingers belästigt wurde, Sonja war...


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 13:36
Wenn doch am Tatort DNA gefunden wurde und dann auch noch DNA die an beiden Tatorten gefunden wurde, kann doch der Stiefvater zum heutigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden oder irre ich mich?

Zudem Frage ich mich als wie wichtig der Fund des Medaillons bei MB eingestuft wird. Es hieß doch es beschützt die herumreisenden und in beiden Fällen ist doch in unmittelbarer Nähe ein Fest gewesen. Auf diesen Festen waren doch mit Sicherheit Schausteller Zugange. Schausteller verbinde ich mit herumreisenden. Kennt sich jemand im Schaustellermilieu aus? Werden dort solche Medaillons getragen?


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

um 13:44
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Es gibt also viele Möglichkeiten, dennoch haben Staatsanwalt und Polizist bei XY nochmals gesagt, dass sie davon ausgehen, dass das Mädchen, das in Thingers belästigt wurde, Sonja war...
und so wie ich es verstanden hab, deshalb , weil die Kleidung die die zeugen nannten gepaßt hat ? oder war das nut mein Verständnis ?


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