Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981
um 10:10Darauf ist ein User schon eingegangen, es könnte sich um eine vorübergehende Reparatur gehandelt haben, die später dann ordentlich lackiert worden ist, oder durch einen passenden Kotflügel ausgetauscht worden ist. (Evtl unter der Hand, ohne dass das Taxiunternehmen den Schaden registriert hatte, oder man hat eine Person im Unternehmen gefragt, die nicht so ganz Bescheid wusste). Der Stiefvater wurde erst nach ein paar Monaten verhört, nachdem man Sonjas Leiche gefunden hatte, wenn mich nicht alles täuscht. Davor ist man ja davon ausgegangen, dass sie weggelaufen ist, wie das leider Gottes oft der Fall war, wenn man ein Kind aus schwierigen Verhältnissen als vermisst melden wollte.GrafOskar schrieb:Mir ist noch nicht klar warum der Stiefvater bei seinem Verhör offensichtlich ein nicht existierendes Taxi erfunden hat.
Wenn der Stiefvater auch einen Bezug nach Fürth gehabt hätte, hätten das die heutigen Kollegen von der EB bestimmt schon rausgefunden (nach dem der Spur-Spur-Treffer bekannt geworden ist.
Zudem sind sich die EB sicher, dass eine Kontamination bei dem Spur-Spur-Treffer ausgeschlossen werden kann, da wird es sich also um deutliche Flecken von Körperflüssigkeit handeln, die jetzt im Nachhinein untersucht worden sind.
Es sind übrigens mehr als 75 Hinweise zu den beiden Cold Cases eingegangen, schreibt BR24:
Vor und nach der ZDF-Fahndungssendung hat die Polizei Mittelfranken bis Donnerstagmittag 45 Hinweise zu den ungeklärten Mordtaten erhalten. Bei der zuständigen Kriminalpolizei Kempten gingen über 30 Hinweise ein.
Hinweise von Zuschauern müssen ausgewertet werden
Es träfen laufend weitere Anrufe und auch E-Mails von Zuschauern ein, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken in Nürnberg auf Anfrage des BR. Alle Anrufe müssten nun ausgewertet werden.
Unter anderem hätten Zuschauer darauf hingewiesen, dass 1973 US-Soldaten in Zirndorf stationiert waren. Die zwölfjährige Marion Baier war in der Nacht zum 2. Juli von einem Fest in Zirndorf nach Oberasbach zurückgekehrt, wo sie ermordet wurde. Auch gab es Hinweise zu einem am Tatort gefundenen Christophorus-Anhänger, der von vielen Schaustellern getragen wird.
Polizeisprecher: Konkrete Hinweise "hatten wir so nicht erwartet"Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/mehr-als-75-hinweise-zu-cold-cases-nach-fernseh-aufruf,V92n70y
Die zuständige Kriminalpolizei in Kempten hatte extra während der Sendung mehrere Telefone freigeschaltet, insgesamt seien "konkrete und vielversprechende" Hinweise eingegangen, so ein Polizeisprecher: "Das hätten wir so nicht erwartet." Es seien über 30 Anrufe eingegangen. Laut Polizeisprecher wertet die Kripo nun die eingegangenen Hinweise aus und gleicht sie mit bestehenden Erkenntnissen ab.
PS: Es tut mir leid, dass mein Post mit dem Artikel aus der SZ runtergenommen wurde, anscheinend ist der Artikel sonst hinter einer Bezahlschranke. Ich hatte den Link von einem anderen User übernommen. My bad.




