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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

419 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 18:16
Welches junge Mädchen wie Sonja darf nachts um 1Uhr noch durch die Gegend laufen? Deswegen wird sie durch Zufall auf ihren Mörder getroffen sein, was auch bei Marion der Fall sein konnte. Aber hier glaube ich doch eher an eine Verabredung, wobei ich doch an diesen Chris(sy) denke. Ich glaube nicht das sie sich den nur ausgedacht hatte um ihrer Freundin zu imponieren. Das er nicht gefunden wurde, da wäre evtl. meine Vermutung das er in der Gegend nur zu Besuch war, und mit dem Mofa rumkurvte.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ein wichtiger Punkt, den man nicht genannt hat, war die vermutete Tatzeit. In der von @HolzaugeSHK Fernsehsendung Frankenfernsehen wird berichtet sie sei vermutlich auf dem Heimweg gewesen und bei einer "bürgerlich braven" Familie vermute ich mal sie wollte vor 22 Uhr zu Hause sein. Letztlich sind das aber nur meine Vermutungen.
Ja, vielleicht musste sie spätestens um 22 Uhr zu Hause sein, Chrissy wollte sie begleiten, und wurde dann bei der Baugrube übergriffig. Also für mich bleibt er verdächtig sofern es ihn gab, was ich aber glaube.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 18:22
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:beide Opfer nahe ihrer Zielorte getötet/abgelegt (binnen 300 Metern)
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Was meinst du bzgl.
der Ablage? Einmal in einer Baugrube, das andere mal unter einem Stadl. Aus meiner Sicht beides mal wenig Aufwand und im Zusammenhang mit einem "Bauwerk".
Das würde für mich dafür sprechen können dass der Täter kein Auto hat. Wenn beide Fundorte die Tatorte wären hat der Täter zwar schon versucht beide Opfer zu verstecken aber im Rahmen seiner Möglichkeiten, ohne Auto musste das vor Ort passieren.
Hier gibt es zwei Tabellen, ich schaffe es leider nicht sie hier einzustellen, wo besonders die des planlos vorgehenden Täters interessant ist wegen dem Stein als Tatwaffe, Tatort gleich Fundort
https://krimpedia.de/Mehrfachm%C3%B6rder


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 19:39
Das was der Beamte da heute sagt glaube ich auch. Marion wurde auf dem Heimweg begleitet (mit oder ohne Auto), bei Sonja vermute ich dasselbe.

https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/news-of-the-day-vom-27-01-2026-neue-spur-im-cold-case-marion-baier/


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 20:38
Hallo @321meins , hallo @alle !
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das würde für mich dafür sprechen können dass der Täter kein Auto hat. Wenn beide Fundorte die Tatorte wären hat der Täter zwar schon versucht beide Opfer zu verstecken aber im Rahmen seiner Möglichkeiten, ohne Auto musste das vor Ort passieren.
Das würde ich so nicht schlußfolgern wollen. Die beiden Opfer waren mehr oder weniger Zufallsopfer, da gab es keine Notwendigkeit die Leichen besser zu verstecken. Für den Täter wäre das auch riskanter gewesen als das Opfer einfach liegen zu lassen.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 21:18
Hallo @Gildonus! Hallo @alle!
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Ich würde meinen Allerwertesten nicht darauf verwetten, es wäre aber die wahrscheinliche Möglichkeit. Wer geht schon gerne 2 Km zu Fuß nach Hause, wenn ein freundlicher Herr, der "zufällig" in die gleiche Richtung fährt, einem mitnehmen will.
Der Mordfall Sonja Hurler sieht für mich wie ein "klassischer" Anhaltermord aus, viele Unterschiede sehe ich nicht bei den beiden Taten.
Selbst heute sind 2 Kilometer nicht die total große Entfernung, daher muß der Mörder genug Charme gehabt haben, Marion zu überzeugen. Erschwerend kommt hinzu, daß von Zirndorf aus man motorisiert entweder direkt an Marions zuhause vorbeikommt oder ganz in der Nähe durch die Hauptdurchgangsstraße fährt. Der Tatort liegt etwas "hinter" Marions Heim, höchstens 300m weit weg. Schau Dir einmal das alte Bild weiter vorne im Thema an. Das ist nicht abgelegen, sondern geradeso außerhalb der damaligen Ortsbebauung. Ein mit Auto motorisierter Täter hätte fraglos etwas weiter Richtung Kreutles/Unterasbach fahren und in einen Feldweg abzweigen können. Das ist nicht passiert.
Aufgrund der Örtlichkeit halte ich ein einvernehmliches Treffen für wahrscheinlich und den ominösen Chris für den Täter.
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Was meinst du bzgl.
der Ablage? Einmal in einer Baugrube, das andere mal unter einem Stadl. Aus meiner Sicht beides mal wenig Aufwand und im Zusammenhang mit einem "Bauwerk".
Eigentlich nur, daß wir uns im Fall Sonja nicht sicher sein können, daß Auffindeort gleich Tatort ist. Sehr wahrscheinlich, aber ganz sicher ist es uns nicht bekannt. Im Fall Marion hingegen ist Fundort auch Tatort.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Die Aussage "Arbeitsverweigerung" hat nichts damit zu tun das es um Normalbürger geht, sondern damit das man bei Aktenzeichen XY viele Punkte nicht genannt hat, die für die Öffendlichkeitsfahndung wichtig gewesen wären. Stadt dessen berichtet man von Autos, deren Fahrer man zum Sendezeitpunkt schon überprüft haben sollte. Die Sendung ist so betrachtet ein "abschreckendes Beispiel".
Kann ich konform mitgehen. Das hätte man besser machen können, aber sind halt die frühen Jahre und eine ganz andere Zeit gewesen.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:In der von @HolzaugeSHK Fernsehsendung Frankenfernsehen wird berichtet sie sei vermutlich auf dem Heimweg gewesen und bei einer "bürgerlich braven" Familie vermute ich mal sie wollte vor 22 Uhr zu Hause sein. Letztlich sind das aber nur meine Vermutungen.
Aus meiner Sicht ist das mit dem Heimweg zwar richtig, aber nur weitläufig. Die vom Fernsehen haben garantiert keine Karte genommen (von denen kann wahrscheinlich auch keiner eine lesen), denn sonst wüßten sie, daß der Tatort "hinter" Marions Zuhause liegt! Egal, auf welche Weise Marion dorthin gekommen ist, sie kam entweder direkt an ihrem Zuhause vorbei oder in unmittelbarer Nähe über die Durchgangsstraße.
Darum halte ich den Ort für noch einvernehmlich gewählt (direkter Ortsrand spannend genug für ein frühe Teenagerschwärmerei) und das auch bei Helligkeit oder früher Dunkelheit. Ich theoretisiere, die Sache eskalierte als Marion irgendwann um 22 Uhr herum oder etwas später heim wollte, war ja nur ein paar Minuten zu Fuß von dort aus.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Welches junge Mädchen wie Sonja darf nachts um 1Uhr noch durch die Gegend laufen? Deswegen wird sie durch Zufall auf ihren Mörder getroffen sein, was auch bei Marion der Fall sein konnte. Aber hier glaube ich doch eher an eine Verabredung, wobei ich doch an diesen Chris(sy) denke. Ich glaube nicht das sie sich den nur ausgedacht hatte um ihrer Freundin zu imponieren. Das er nicht gefunden wurde, da wäre evtl. meine Vermutung das er in der Gegend nur zu Besuch war, und mit dem Mofa rumkurvte.
Sehe ich ähnlich. Sonja war zu 99% ein Zufallsopfer, daß eine Prozent ist für die Rockerbande und den Stiefvater, die wohl verdächtig genug waren, aber nie etwas Handfestes rumkam. Marion hingegen war kein Zufallsopfer, daß war eine völlig aus dem Ruder gelaufene Verabredung. Ich denke die Polizei sieht das ähnlich, denn die Kemptener die für beide Fälle bei XY waren, sprachen ja auch davon, daß der Täter in Oberasbach sehr jugendlich gewesen sein könnte.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

27.01.2026 um 21:50
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:. Marion hingegen war kein Zufallsopfer, daß war eine völlig aus dem Ruder gelaufene Verabredung. Ich denke die Polizei sieht das ähnlich, denn die Kemptener die für beide Fälle bei XY waren, sprachen ja auch davon, daß der Täter in Oberasbach sehr jugendlich gewesen sein könnte
Wie schon gesagt, das denke ich auch. Damals waren 12jährige doch noch unbedarft , und das ihre Verabredung ,wenn es denn eine gab, etwas mehr wollte als nur ein bisschen rumknutschen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 03:57
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Damals waren 12jährige doch noch unbedarft
Ach Unsinn. Kinder waren eher selbstständig als heute und auch viel allein unterwegs. Und gewiss auch schon mal mit 12 in jemanden verknallt. Und manche 12-jährige (genau so wie heute) waren da auch schon etwas weiter.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 07:52
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Oder täusche ich mich da und ich habe nur einen neueren Bericht oder Aufruf nach dem Porsche übersehen?
In diesem Bericht werden die Autos zumindest weiterhin erwähnt
Damals standen zwei Fahrzeuge im Fokus, die Zeugen in der Heinbergstraße bemerkt hatten. Zudem baten die Ermittler um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem Marion Baier sich nach Angaben von Schulfreundinnen getroffen haben soll. Inwieweit diese Beobachtungen relevant sind, ließ sich bislang nicht abschließend klären. Sie werden nun erneut überprüft.
Quelle: ttps://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Einige andere Angaben fand ich auch interessant
In der Merkurstraße in Oberasbach deutet heute nichts mehr auf das Verbrechen hin, das die Region im Sommer 1973 erschütterte
Marion Baier hatte am 1. Juli 1973 das Fischerfest im benachbarten Zirndorf besucht, das damals noch im Eichenhain stattfand.
Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Google Maps gibt vom Eichenhain bis Merkurstraße einen Fußweg von ca 28 Minuten an wobei man vermutlich wenn man die Gegend kennt auch andere Wege nutzen kann und ev. schneller wäre. Ansonsten finde ich ist das ein guter Artikel, alle relevanten Informationen die man zur Zeit der Veröffentlichung hatte zusammengefasst.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Die beiden Opfer waren mehr oder weniger Zufallsopfer, da gab es keine Notwendigkeit die Leichen besser zu verstecken.
Ich persönlich würde vermuten dass die Tatsache ob der Täter seine Opfer versteckt, vergräbt, weit entfernt ablegt oder dies eben nicht tut hängt von der Psyche des Täters selber und natürlich auch von der Situation ab, aber für mich wäre das Vorgehen ein Teil woran man den Täter in Vergleichsfällen erkennen könnte. Ob es da wirklich nach Notwendigkeit geht weiss ich nicht. Wenn man als Täter davon ausgeht dass man Spuren hinterlässt wäre ja eigentlich meiner Meinung nach immer die Notwendigkeit gegeben das Opfer zu verstecken so dass es möglichst nicht oder erst sehr viel später gefunden wird.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 08:50
Fußgänger oder Autofahrer, ich würde nichts ausschließen, denn MB wurde gewürgt und mit einem Stein erschlagen.
Damals wurde vieles über Fingerabdrücke und Blutspuren ermittelt, also würde ich Blutspuren im Auto unbedingt vermeiden.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 08:53
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich persönlich würde vermuten dass die Tatsache ob der Täter seine Opfer versteckt, vergräbt, weit entfernt ablegt oder dies eben nicht tut hängt von der Psyche des Täters selber und natürlich auch von der Situation ab, aber für mich wäre das Vorgehen ein Teil woran man den Täter in Vergleichsfällen erkennen könnte. Ob es da wirklich nach Notwendigkeit geht weiss ich nicht. Wenn man als Täter davon ausgeht dass man Spuren hinterlässt wäre ja eigentlich meiner Meinung nach immer die Notwendigkeit gegeben das Opfer zu verstecken so dass es möglichst nicht oder erst sehr viel später gefunden wird.
@321meins
Sehe ich auch so. Der Täter hat die beiden Mädchen eben gerade NICHT liegengelassen , sondern er hat sie auf die schnelle "schlampig" versteckt. Marion in einer Baugrube, Sonja unter diesem Stadel. Genaueres wird nicht bekanntgegeben , denn das ist vermutlich Täterwissen. Aber beide wurden weder aufwändig vergraben /versteckt noch einfach liegengelassen.

Zu diesem "weder Fisch noch Fleisch"-vorgehen könnte auch das Zuschlagen in unmittelbarer Nähe des Zielortes passen. Auf mich wirkt das unentschlossen, als ob der Täter bis zum Schluss zögerte ob er die Mädchen heimbringt oder vergewaltigt. Und sich dann erst entschieden hat als klar war dass mal gleich den Zielort erreichen würde.

Zu diesem ungeplanten - oder sollte ich sagen halbgeplanten ? - Vorgehen paßt auch dass in beiden Fällen keine Waffe mitgebracht wurde.

@Höhenburg
Zu den Gemeinsamkeiten der beiden Mordfälle fallen mir auch noch die Musikkapellen auf. In Zirndorf das Bierzelt , in Kempten das Stadtfest und dann auch noch das Schulfest mit Kapelle. Ein Freund von mir ist in so einer Musikkapelle und die kommen richtig viel herum. Die spielen nicht nur im eigenen Dorf sondern auf regionalen und überregionalen Festen. Vielleicht erinnert sich ein Musiker dass sie sowohl in Zirndorf als auch in kempten gespielt hatten?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 09:26
Zitat von 321meins321meins schrieb:Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Google Maps gibt vom Eichenhain bis Merkurstraße einen Fußweg von ca 28 Minuten an wobei man vermutlich wenn man die Gegend kennt auch andere Wege nutzen kann und ev. schneller wäre. Ansonsten finde ich ist das ein guter Artikel, alle relevanten Informationen die man zur Zeit der Veröffentlichung hatte zusammengefasst.
Danke für den link. Du hattest ja weiter oben vermutet dass der Täter kein Auto hatte. Es sieht so aus als wäre der Tatort ein Umweg auf dem Weg vom Zeltplatz nach Altenberg wo Marion hinwollte. Es ist ein kleiner Umweg, der aber wenn man zu Fuss unterwegs wäre, mehr Fragen aufwirft als wenn man mit dem Auto einmal das abbiegen "verpaßt" und dann im damaligen Baugebiet anhält. Ist nur eine Idee, die für ein Fahrzeug sprechen könnte, ich bin da aber offen .


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 09:32
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Zu diesem "weder Fisch noch Fleisch"-vorgehen könnte auch das Zuschlagen in unmittelbarer Nähe des Zielortes passen. Auf mich wirkt das unentschlossen, als ob der Täter bis zum Schluss zögerte ob er die Mädchen heimbringt oder vergewaltigt. Und sich dann erst entschieden hat als klar war dass mal gleich den Zielort erreichen würde.

Zu diesem ungeplanten - oder sollte ich sagen halbgeplanten ? - Vorgehen paßt auch dass in beiden Fällen keine Waffe mitgebracht wurde.
Ich finde das ist sehr gut zusammengefasst und logisch erklärt.
Zitat von aliM.aliM. schrieb:Zu den Gemeinsamkeiten der beiden Mordfälle fallen mir auch noch die Musikkapellen auf
Für mich erscheint ein Zusammenhang des Täters mit jemandem der ohne Ortsbezug auf dem Fest war eher unwarscheinlich, meiner Meinung nach wäre das Zeitfenster zu kurz um jemanden kennenzulernen und dem dann auch soweit zu vertrauen dass man sich mit ihm auf den Heimweg macht, es wäre ja bei einem Ortsfremden oder jemandem der weiter entfernt wohntnoch nicht einmal der Vorschlag zusammen in die gleiche Richtung nach Hause zu gehen sondern ganz klar eine Begleitung die auf dem Wunsch des Kennenlernens basieren würde.
Eher würde ich auf jemanden tippen den Marion woher auch immer schon vor dem Fest gekannt hat, flüchtig oder näher, vielleicht sogar jemand der in ihrer Nähe wohnt. Alternativ würde mir noch ein Mitarbeiter einer Baufirma einfallen der vielleicht schon längere Zeit im Neubaugebiet Hainbergstraße gearbeitet hat, vielleicht in dort aufgestellten Wohncontainern untergebracht war. So eine Firma könnte dann auch Jahre später in Kempten tätig gewesen sein.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 09:48
Hier sind jetzt noch die von mir angesprochenen Tabellen, viele Dank @Dancingfool für die helfende Anleitung
Persnlichkeitsstruktur

Sehr gut Organized

Auffällig finde ich da den Stein als Tatwaffe, ungeplantes Verbrechen, Tatort gleich Fundort, Opfer oder Umgebung ist bekannt, Tatort scheint durcheinander und unkontrolliert(Schuhspuren, verlorenes Medaillon), lebt oder arbeitet in Tatortnähe, nicht mobil. Allerdings bin ich mir sicher dass man nicht immer von diesen Einzelheiten der Tabelle 1:1 auf die Tat bzw. die Einzelheiten schliessen kann aber ich finde es macht zumindest Sinn diese anzusehen


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 09:55
Zitat von 321meins321meins schrieb:Für mich erscheint ein Zusammenhang des Täters mit jemandem der ohne Ortsbezug auf dem Fest war eher unwarscheinlich, meiner Meinung nach wäre das Zeitfenster zu kurz um jemanden kennenzulernen und dem dann auch soweit zu vertrauen dass man sich mit ihm auf den Heimweg macht, es wäre ja bei einem Ortsfremden oder jemandem der weiter entfernt wohntnoch nicht einmal der Vorschlag zusammen in die gleiche Richtung nach Hause zu gehen sondern ganz klar eine Begleitung die auf dem Wunsch des Kennenlernens basieren würde.
das könnte so sein, zumindest ein "vom sehen her kennen" würde das akzeptieren einer Begleitung wahrscheinlicher machen. In dem Fall wäre das mit jemanden der in einer Kapelle aus dem Raum Zirndorf gespielt hat kompatibel. Und die kapelle hat 8 Jahre später auf einem fest in kempten gespielt. Aber du hast recht , es gibt da natürlich noch viel mehr mögliche Anknüpfungspunkte zwischen Fürth und kempten , zB Bauarbeiter oder Rocker.

Nebenbei: In dem von dir verlinkten Artikel steht jetzt der Schuh war das Adidas Modell "Olympia". Das gab es m.W. in blau mit goldenen oder weissen Streifen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 09:59
Zitat von 321meins321meins schrieb:In diesem Bericht werden die Autos zumindest weiterhin erwähnt
Damals standen zwei Fahrzeuge im Fokus, die Zeugen in der Heinbergstraße bemerkt hatten. Zudem baten die Ermittler um Hinweise zu einem jungen Mann, mit dem Marion Baier sich nach Angaben von Schulfreundinnen getroffen haben soll. Inwieweit diese Beobachtungen relevant sind, ließ sich bislang nicht abschließend klären. Sie werden nun erneut überprüft.
Quelle: ttps://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Ja genau, das schrieb ich ja auch:
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Ich habe mir die Links von der ersten Seite hier im Thread nochmal angeschaut und bei dem Polizeibericht der Fürther Polizei wird das nicht mehr erwähnt und auch in den Zeitungsartikeln werden die beiden Autos nur noch am Rande erwähnt.
Weder Automarken noch Farben wurden erwähnt.
Zitat von AgrimonyAgrimony schrieb:Deswegen wurde dieser Porsche auch bei den neueren Aufrufen evtl. nicht mehr erwähnt.
Ganz auszuschließen sei der Porschefahrer vielleicht dennoch nicht, weswegen vielleicht der Porsche erstmal nicht mehr erwähnt, aber auch nicht entlastet wurde.
Wir wissen ja gar nicht, ob der Porschfahrer gefunden und befragt wurde, wovon ich allerdings schon ausgehe, durch das eher seltene Fahrzeug.
Es könnte sein, dass die Ermittler dem Porschefahrer nix nachweisen konnten und ihn auch nicht verdächtigten. Aber nur auf die Aussage eines einzigen Zeugen, der den Porsche beschreibt, würde ich mich auch nicht verlassen, um offen in alle Richtungen zu bleiben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 10:15
@321meins
@Dancingfool
Danke für den erleichterten Zugang zu dieser Tabelle.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Allerdings bin ich mir sicher dass man nicht immer von diesen Einzelheiten der Tabelle 1:1 auf die Tat bzw. die Einzelheiten schliessen kann aber ich finde es macht zumindest Sinn diese anzusehen
Sehe ich auch so. Solche Zusammenfassungen sind eher Orientierungshilfen.

Abgesehen von den Details die wir nicht kennen ist mein spontaner Ersteindruck, dass der Täter irgendwie "dazwischen" liegt, bzw. dass die Verhaltensweisen unterschiedlich sind. Das kann an der zwischen den Taten liegenden Zeit liegen, der Täter hat eine Entwicklung durchgemacht.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 10:39
Nur habe ich leider vergessen die Quelle der Tabellen nochmal aufzuführen, also hier die Quellen für die Bilder 1+2
https://krimpedia.de/Mehrfachm%C3%B6rder
Quelle: http://www.uni-saarland.de/fak5/ezw/personal/paulus/murder.htm // 23.10.2007



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 12:10
Hallo @Höhenburg , hallo @alle !


In deinem letzten Beitrag hattest du einen weiteren Punkt angeschnitten, den ich an der Aktenzeichensendung von 1974 bemängel. Die jeweiligen Örtlichkeiten sind recht ungenau beschrieben und Entfernungs oder Wegstreckenangaben fehlen. Heute würde man eine Straßenkarte einblenden und auch auf die Besonderheit hinweisen, das der Tatort in angenommener Fahrtrichtung "hinter" dem Wohnhaus von Marion Baier liegt.

Für einen Autofahrer, der Böses im Schilde führt, wäre es kein Problem "versehendlich" am Haus vorbei zu fahren oder sich das Neubaugebiet zeigen zu lassen. Beides hängt auch ein bischen von der Kreativität des Täters ab und der Situation.

Das Täter und Opfer gemeinsam "zu Fuß" vom Festzelt zum Tatort gelaufen sind glaube ich weniger. Wenn der Täter aus dem gleichen Ort stammte, wäre das schlüssig, aber so ? Geht es nach der Quelle von @321meins , wären beide ca. 28 Minuten unterwegs gewesen. Bei einem Fremden wäre das doch eher ungewöhnlich und ein Bagerloch ist auch kein geeigneter Ort um seinen Teeagereschwarm zu treffen.

An den Moped - Chrissy, den keiner außer Marion Baier gesehen hat und bei dem unklar ist wie lange sie ihn angeblich gekannt hat, glaube ich nicht so recht. Eher an einen Manta - Chris, den sie am Nachmittag auf dem Fischerfest kennengelernt hat.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 14:12
Hallo @Gildonus , hallo @alle!
Zitat von GildonusGildonus schrieb:In deinem letzten Beitrag hattest du einen weiteren Punkt angeschnitten, den ich an der Aktenzeichensendung von 1974 bemängel. Die jeweiligen Örtlichkeiten sind recht ungenau beschrieben und Entfernungs oder Wegstreckenangaben fehlen. Heute würde man eine Straßenkarte einblenden und auch auf die Besonderheit hinweisen, das der Tatort in angenommener Fahrtrichtung "hinter" dem Wohnhaus von Marion Baier liegt.
Das ist richtig, dürfte aber der Tatsache geschuldet sein, daß XY damals noch seinen konsistenten Darstellungsweg finden mußte und man sich sicher war, daß der Mord eine lokale, höchstens regionale Sache darstellte. Ähnliches kann man im legendären Fall Fritz Schmidt sehen, der für seine unheimliche Darstellung in XY weit bekannt ist, man aber nicht einmal ein Foto des Opfers zeigte. Grund hierfür war das Abklopfen der ortsfremden Spuren durch XY, während man bereits wußte, daß allein der Tatort schon darauf hinwies, daß ein Auswärtiger als Täter kaum in Frage kommt.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Das Täter und Opfer gemeinsam "zu Fuß" vom Festzelt zum Tatort gelaufen sind glaube ich weniger. Wenn der Täter aus dem gleichen Ort stammte, wäre das schlüssig, aber so ? Geht es nach der Quelle von @321meins , wären beide ca. 28 Minuten unterwegs gewesen. Bei einem Fremden wäre das doch eher ungewöhnlich und ein Bagerloch ist auch kein geeigneter Ort um seinen Teeagereschwarm zu treffen.
Die erwähnten 28 Minuten sind ein gemütliches Tempo für rund 3 Kilometer in ziemlich flachem Gelände. Gerade damals, wo man noch mehr und häufiger zu Fuß unterwegs war.
Die Baugruben/Baggerlöcher, wo die Tat letztlich stattfand halte ich bereits für eine der Eskalationsstufen. Sich am Ortsrand für ein bißchen ungestörtes Rumknutschen zu treffen, war mit Sicherheit keine abstruße Idee und womöglich hat der Täter Marion beschwätzt weiter ins Neubaugebiet zu bummeln unter z.B. dem Vorwand, daß er sich vorstellen kann, daß sie zusammen in einigen Jahren selbst im Neubaugebiet bauen würden.
Wir wissen, daß ein Kampf stattgefunden hat und wir wissen, daß Spuren dieses Kampfes nur um den Tatort zu finden sind. Bis dorthin muß noch alles im Ordnung gewesen sein, denn ich glaube kaum, daß Marion stadtauswärts geflohen wäre, anstatt zurück nach Oberasbach hinein. Der Tatort ist nicht wirklich abgelegen, daß war gerade mal so Ortsrand, sieht man auf dem alten Foto.
Ich glaube auch an einen Täter aus dem (weiteren) ortsnahen Umfeld, denn wäre der Täter ein Auswärtiger gewesen, den Marion erst auf dem Fest kennengelernt hätte, wäre der Ablauf anders gewesen. Es ist eine Sache mit dem Schwarm am Ortsrand rumzubummeln, eine andere ruhig im Auto sitzen zu bleiben, wenn der Typ, den man gerade erst kennengelenrt hat, an 3-4 Möglichkeiten, dich zuhause abzusetzen, vorbeigefahren ist. In dem Moment, in dem das Auto stillstände, wäre Marion doch sicher raus und Vollgas Richtung Oberasbach zurück. Der Täter hätte sie einholen und wegzerren können, aber das hätte mehr und andere Spuren hinterlassen.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Für mich erscheint ein Zusammenhang des Täters mit jemandem der ohne Ortsbezug auf dem Fest war eher unwarscheinlich, meiner Meinung nach wäre das Zeitfenster zu kurz um jemanden kennenzulernen und dem dann auch soweit zu vertrauen dass man sich mit ihm auf den Heimweg macht, es wäre ja bei einem Ortsfremden oder jemandem der weiter entfernt wohntnoch nicht einmal der Vorschlag zusammen in die gleiche Richtung nach Hause zu gehen sondern ganz klar eine Begleitung die auf dem Wunsch des Kennenlernens basieren würde.
Eher würde ich auf jemanden tippen den Marion woher auch immer schon vor dem Fest gekannt hat, flüchtig oder näher, vielleicht sogar jemand der in ihrer Nähe wohnt. Alternativ würde mir noch ein Mitarbeiter einer Baufirma einfallen der vielleicht schon längere Zeit im Neubaugebiet Hainbergstraße gearbeitet hat, vielleicht in dort aufgestellten Wohncontainern untergebracht war. So eine Firma könnte dann auch Jahre später in Kempten tätig gewesen sein.
Das sehe ich ähnlich, wie oben erwähnt, auch aufgrund der uns bekannten Spurenlage.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:An den Moped - Chrissy, den keiner außer Marion Baier gesehen hat und bei dem unklar ist wie lange sie ihn angeblich gekannt hat, glaube ich nicht so recht. Eher an einen Manta - Chris, den sie am Nachmittag auf dem Fischerfest kennengelernt hat.
Ich sehe es umgekehrt. Den Chris har es gegeben und Marion schon etwas länger gekannt, aber nicht den Moped-Chris(sy), sondern eher "deinen" Manta-Chris. Marion wirkte älter/erwachsener, wer sagt uns denn, daß Chris kein Bubigesicht hatte und jünger wirkte als er war?
Zitat von aliM.aliM. schrieb:@Höhenburg
Zu den Gemeinsamkeiten der beiden Mordfälle fallen mir auch noch die Musikkapellen auf. In Zirndorf das Bierzelt , in Kempten das Stadtfest und dann auch noch das Schulfest mit Kapelle. Ein Freund von mir ist in so einer Musikkapelle und die kommen richtig viel herum. Die spielen nicht nur im eigenen Dorf sondern auf regionalen und überregionalen Festen. Vielleicht erinnert sich ein Musiker dass sie sowohl in Zirndorf als auch in kempten gespielt hatten?
Das wäre denkbar und keine schlechte Idee.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

28.01.2026 um 17:55
Zitat von 321meins321meins schrieb:Quelle: https://fuerthaktuell.de/polizei/8628/cold-case-marion-baier-nach-ueber-50-jahren-neue-spur-im-mordfall-von-oberasbach/
Es ist im Hintergrund ein Panoramafoto von der Baugrube zu sehen. Darauf ist ein Trampelpfad bezeichnet.
Leider kann ich ohne Ortskenntnis und nachträglicher Bebauung nicht herausfinden, wo er hinführt.
Vielleicht gab es eine Abkürzung zum Haus der MB oder dem Fischerfest?


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