Schulz schrieb:Das ergibt doch ein unfassbar großes Zeitfenster, was sich den Tag über abgespielt haben könnte. Oder täusche ich mich? Kann mich da bitte jemand aufklären diesbezüglich?
Sie sind ca. 2h zu spät gestartet und haben eine neuralgische Stelle um 3h verspätet erreicht. Da waren sie also rein rechnerisch nur ne Stunde langsamer als empfohlen. Auf den Webcams hat man dann gesehen das sie später, also wenige hundert Höhenmeter vorm Gipfel stundenlang fast garnicht vorangekommen sind, da war es aber dunkel (macht langsamer) und heftiges Wetter... Es hat sich also unten schon abgezeichnet das die nicht lineare Leistungskurve oben zu heftigen Problemen führen wird. Sie haben also nicht 18h netto benötigt sondern haben wahrscheinlich in Summe mehrere Stunden damit verbracht um auch nur kleine Passagen zu überwinden (falsches Wetter, falsche Uhrzeit, falsche Ausrüstung, falsche Erfahrung bei ihr und wahrscheinlich konditionell auch bei ihr nicht ausreichend).
Bergsteiger im Podcast würdigte ihre Leistung, fast unglaublich das sie es überhaupt bis dahin geschafft hat wo sie gestorben ist.