Es klang im Prozess so, als wäre das Seil in dem sie hing, 10m über ihr fixiert gewesen. Da wäre sie üblicher Weise im Vorstieg gewesen sein, wenn sie so weit fällt, was sehr unwahrscheinlich ist, zumal sie ermüdet war. Im Nachstieg fällt man kaum weit hinunter.
So weit ich es verstehe, muss er sie schlecht fixiert haben auf dem Standort. Bei richtiger Fixierung mit Sicherungsgerät, oder er ist selbst am Standort als Sicherung, fällt sie nicht so weit. Warum macht er das? Beide allein gegangen können sie da nicht sein.
Wenn sie jetzt stürzt, dann fällt sie eben so weit. Das Licht kann auch durch einen Sturz ausgehen.
Kann das ein Kletterer hier bestätigen oder berichtigen?
Es sind da Koinzidenzen:
Ihr Licht verschwindet in der Zeit als der Hubschrauber da war. Ich könnte mir vorstellen dass er ihr nicht geglaubt hat, dass sie nicht den Hubschrauber gerufen hat. Oder er war bloß verärgert, dass der Hubschrauber sie auf einem Erkundungsflug gesucht hat, weil aufgefallen war an den Lichtern, dass sie zwei Stunden lang wegen ihr nicht weiterkamen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht Mal mit einer Hand dem Heli winken hätte können. Oder wenigstens mit dem Gesicht sich zuwenden.
Bei der Ex-Freundin funktionierte das Licht nicht mehr nachdem er sie nachts zurückgelassen hat. Warum eigentlich nicht?
Hier in dem Fall ist möglicher Weise auch das Licht verschwunden.
Warum waren sie eigentlich so weit nach Osten geklettert, bevor ihr Licht verschwand?
redsherlock schrieb:Ich habe noch nie gehört von Bergsteigen bei Nacht
Also wenn man so etwas wie den Stüdlgrad im Winter geht, ist es normal dass man einige Zeit in der Dunkelheit unterwegs ist, weil die Tage kurz sind. Oft startet man Touren vor Morgendämmerung, und der Abstieg erfolgt auch oft nach der Dämmerung.
Es hieß sie war Bergläuferin gewesen und hätte das gerne nachts gemacht. Vielleicht war sie einfach alles andere als ein Frühaufsteher.