Silberstreif. schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht Mal mit einer Hand dem Heli winken hätte können. Oder wenigstens mit dem Gesicht sich zuwenden.
Ich habe eigentlich im Ticker nach der Dauer der Überflüge gesucht (weil ich noch wusste, dass sie sehr kurz waren).
Der Richter kann es sich vorstellen, wie ich, nämlich, dass K. mit dem Greifen sehr überfordert war.
Und ich sehe weiterhin bestätigt, was ich schrieb: Die Besatzung konnte Ks. Zustand nicht einschätzen (s. u., Bergführer).
Wie denn auch, bei 4 – 6 Hubschrauberüberflügen mit jeweils wenige Sekunden Sicht auf K. und TP.
Und u. g., Zuerst sei es
ziemlich stationär gewesen,
danach eine sehr langsame Bewegung der beiden nach oben, kann man m. E. auch so interpretieren, dass TP Kerstin "motivierte", weiter zu klettern, um vor der Besatzung das Bild abzugeben, das sie hatte (s. u., letzter Satz)
Ihre blutende Hand wird beim Klettern Schmerzen verursacht haben. Sie hatte höchstens noch eine gesunde Hand (bei falschem Schuhwerk) und wollte evtl. durch Winken nicht den nächsten Seilpendler riskieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie T. anflehte, er solle endlich ein Zeichen geben, und der aber zu ihr sagte, dass sie den schwierigen Part gleich geschafft haben.
Co-PilotMaximilian Werner 19.2.2026, 16:07
(…)
Auf Frage des Staatsanwalts gibt der Zeuge an, dass sie im Hubschrauber vier bis sechs Runden über die beiden Bergsteiger gedreht hätten – dabei hätten sie jeweils ein paar Sekunden Sicht auf die beiden Personen gehabt.
Quelle:
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startetPolizei-Bergführer mit langjähriger Erfahrung:Maximilian Werner 19.2.2026, 16:15
(…) Auch er war bei den Überflügen mit dabei und zeichnete ein Video auf. "Wie war für Sie die Situation?", fragt der Richter. Zuerst sei es "ziemlich stationär" gewesen, danach habe es aber eine "sehr langsame Bewegung nach oben" der beiden Bergsteiger gegeben.
Der Richter äußert den Eindruck (nachdem er mehrmals betont, kein Bergführer zu sein), "als wenn das kein flüssiges Klettern ist", und die Verstorbene "sehr überfordert", etwa mit dem Greifen beim Klettern, gewesen sei. "Den Zustand einschätzen" der beiden könne der Zeuge nicht.
Die Einschätzung sei aber gewesen, dass akut keine Notsituation vorgelegt sei, bejaht der Zeuge eine dementsprechende Frage des Richters. (…)
Quelle:
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308718/grossglockner-prozess-gegen-37-jaehrigen-wegen-grob-fahrlaessiger-toetung-startet Im Gegensatz zur Besatzung kennen wir Ks. Zustand, ich ergänze meine vorherige Liste:
- durch den Seilhänger nach dem Frühstücks-Platzl viel Kraft verloren
- Lungenentzündung
- schon einige Stunden zu lang unterwegs
- Seilpendler, zusätzlicher Kraftaufwand
- Verletzungen
- Stunden lang weiterer Energieverlust durch Kälte
- vermutlich Unterzuckerung durch zu wenig Proviant (?)
- Dehydrierung, weil Tee gefroren war (?)
- ungeeignete Schuhe mit falschen Steigeisen verbrauchte zusätzliche Energie beim Aufstieg
- - - -
Wienermädl schrieb:Irgendwo hab ich gelesen, Kerstin G. u. Thomas P., begegneten einen Mann, der auch als Zeuge ausgesagt hat
Hallo, ich glaube, das findest du schon auf den ersten Seiten des Threads, weil wir am 19.02. zeitnah aus den Tickern kopiert haben.
Oder auch -> Suchfunktion "Zeuge"