anthe schrieb:Procopius' Lebensgefährtin hat gegen 15:00 ihren Mann nicht mehr erreichen und die Positionsdaten nicht mehr abrufen können, dann nach ca 1 Stunde die Wasserschutzpolizei Cuxhaven alarmiert, und die haben 50 Minuten nach dem Anruf das kreiselnde leere Boot gefunden. Also Fund des Bootes gegen 17:00
Leider sind diese Angaben bei XY wohl nicht richtig, sonst wäre man auf den Täter - wenn es denn einen Täter gibt - vermutlich noch am gleichen Tag bei der Suche nach dem Skipper gestoßen (je nach dem, mit was für einem Wasserfahrzeug der unterwegs war).
Seitens der DGzRS lief von Cuxhaven aus die "Anneliese Kramer" Richtung Norden, die "Hermann Marwede" von Helgoland Richtung Süden und die "Eiswette" von Nordstrand Richtung Westen aus. Und dann waren da noch an der Suche beteiligt:
- Such- und Rettungshubschrauber des Typs „Sea Lion“ der Marineflieger,
- Notschlepper „Nordic“ der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung,
- Mehrzweckschiff „Neuwerk“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven,
- Einsatzschiff der Bundespolizei „Potsdam“,
- Hubschrauber des Typs „Super Puma“ der Bundespolizei,
- Küstenstreifenboot „Bürgermeister Weichmann“ der Wasserschutzpolizei Hamburg,
- Fischereischutzboot „Seeadler“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE),
- Lotsentender „Groden“,
- Ölaufklärungsflugzeug des Typs „Dornier 24“ der Marineflieger,
- Vermessungsschiff „Komet“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH),
- Forschungsschiff „Alkor“ des Geomar-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung,
- Forschungsschiff „Heincke“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung,
- Schlepper „Odin“ und „Wulf 9“,
- Frachtschiff „Anouk“,
- Fischkutter „Cap Skagen“, „Heimdahl“, „Delphin“ und „Bleibtreu“.
Aber keiner hat einen Mörder auf einen Boot flüchten sehen.
Konnten sie auch nicht, der Notruf ging nämlich erst rund zwei Stunden nach der "Acht" gegen 17:30 Uhr ein.
So sah das damals auf der Nordsee aus:

Quelle:
https://www.seenotretter.de/aktuelles/seenotfaelle/seenotretter-koordinieren-grossangelegte-suche-nach-vermisstem-skipper-in-der-deutschen-bucht