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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

193 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 21:08
Dass die Freundin und Mitgesellschafterin von Procupius fast 20 Jahre jünger ist, stimmt und lässt sich unter den Gesellschaftern der GmbH im Handelsregister überprüfen.
https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.xhtml

Interessant ist, dass der gezeigte Schäkel handgeschmiedet und wahrscheinlich rund 100 Jahre alt ist. Das ist keine Standardausrüstung moderner Hochseeschiffe oder Boote. Also auch nicht mal zufällig zur Hand, wenn einem jemand die Drogen klauen wollte oder ein Streit auf hoher See eskaliert.

Und ich fand hier im Thread die Beobachtung sehr bemerkenswert, dass Procopius qua seines Geschäfts ein sehr schnelles Boot (90 km/h) hatte. Hätte er, wie bei XY gezeigt, den Achter gefahren um ein unbekanntes Paket zu bergen, Rauschgift darin gefunden und wäre dann von den echten Drogenhändlern überrascht und verfolgt worden, so wäre er auf der Flucht nahezu uneinholbar gewesen und hätte seine Freundin und die Polizei informieren können.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:23
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Interessant ist, dass der gezeigte Schäkel handgeschmiedet und wahrscheinlich rund 100 Jahre alt ist.
Nimmst du das an? Ist das deine Expertise oder stand das irgendwo zum Nachlesen?
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:wäre dann von den echten Drogenhändlern überrascht und verfolgt worden, so wäre er auf der Flucht nahezu uneinholbar gewesen
Wenn ihm die Flucht gelungen wäre, wäre das wohl so gewesen.
Aber tatsächlich ist es nicht so verlaufen, sondern er ist tot aufgefunden worden.
Welche Schlussfolgerungen ziehst du denn daraus?
Das ist doch ein Suizid war?
Oder hast du eine andere Idee?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:29
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Warum wird dieser Hinweis "intensiv" geprüft?
Wenn es sich tatsächlich um einen Mord gehandelt hat, so ist dieser auf der offenen See geschehen und die Täter waren auf einem Boot und hatten vermutlich Zugang zu nautischem Zubehör. Wer auf dem Wasser unterwegs ist, wird sich kaum Schäkel aus dem Tagebau/der Braunkohleindustrie besorgen (müssen).
Tja, warum wohl? Weil man sich dadurch womöglich Hinweise auf die Täterschaft erhofft. Wer hatte Zugang zu solchen Schäkeln oder stellte sie zur Verfügung? Wo fehlen solche Schäkel heute, wo sie zuvor vorhanden waren.

Die Theorie der Staatsanwaltschaft ist sehr plausibel:

1. Finanzielle Verhältnisse, die durch die Erwerbstätigkeit oder Vermögen allein nicht erklärbar sind.

2. Plausible Erklärungen ("Motor einfahren") für illegale Aktivitäten. Damit gab es keine Notwendigkeit, die Fahrt, die ansonsten keinen Sinn machen würde, konspirativ zu behandeln.

Womöglich sind die Aufzeichnungen zur Route des Bootes auch aus den technischen Systemen des Schnellbootes entnommen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:36
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Ist das deine Expertise oder stand das irgendwo zum Nachlesen
Meine Expertise. Frag sonst einfach beliebige KI.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Welche Schlussfolgerungen ziehst du denn daraus?
Hypothese:

Ich denke er war mit jemandem abhörsicher auf See verabredet.
Der hatte von vornherein keine guten Absichten und hat gleich was zum Beschweren mitgebracht.
Die Interaktion verlief unfreundlich, und zur Flucht war es zu spät.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:36
Ich habe früher Schäkel in der Fischerei verwendet. Es kommt schon vor, dass sich der Bolzen früher oder später durch Vibration, Strömung, Belastung, Abnutzung etc. lösen kann. Man kann ihn zusätzlich sichern mit einem Kabelbinder.
Ich meine wer schon damit gearbeitet hat müsste das eigentlich wissen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:41
Zitat von sören42sören42 schrieb:Wer hatte Zugang zu solchen Schäkeln oder stellte sie zur Verfügung? Wo fehlen solche Schäkel heute, wo sie zuvor vorhanden waren.
Das wahrscheinlich ist ein uraltes Teil, das irgendwo Jahrzehnte herumgelegen hat (alte Halle, altes Boot, Lager, Schrottplatz). Das vermisst niemand, und genau deswegen wurde es von den Tätern mitgenommen.
Zitat von 1hornschl8hof1hornschl8hof schrieb:Es kommt schon vor, dass sich der Bolzen früher oder später durch Vibration, Strömung, Belastung, Abnutzung etc. lösen kann. Man kann ihn zusätzlich sichern mit einem Kabelbinder.
Ich meine wer schon damit gearbeitet hat müsste das eigentlich wissen.
Stimme Dir vollkommen zu. Das wussten die Täter eben nicht.

Vielleicht dachten die sogar, dass der Schäkel allein schwer genug ist, eine Leiche zu versenken.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:46
Was sollen die Gründe für ein Suizid sein? Geldsorgen? Psychische Gesundheit? Erpressung? Angst, dass eine Straftat aufgedeckt wird und er ins Gefängnis muss?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 22:57
Zitat von 0815helmut0815helmut schrieb:Was sollen die Gründe für ein Suizid sein?
Die Gründe für einen Suizid können vielfältig sein.
Es gibt auch Menschen, die sich (scheinbar) grundlos umbringen.
Zitat von 0815helmut0815helmut schrieb:Geldsorgen? Psychische Gesundheit? Erpressung? Angst, dass eine Straftat aufgedeckt wird und er ins Gefängnis muss?
Ja, das alles kommt in Frage.
Und noch viel mehr....


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 23:10
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Man kann da auch leicht herausfinden, dass die Boote mit Yamaha-Motoren (z.B. Yamaha 300 PS V6) ausgerüstet sind. So ein Motor kostet ca. 30.000 Euro und hält 1.000-2.000 Betriebsstunden. Der Verbrauch liegt bei 50-100 Liter Sprit pro Stunde, und da es Teil des beworbenen Spaßfaktors ist, mal richtig Gas zu geben, trifft wohl eher der hohe Verbrauch zu.
Das kann doch nicht stimmen. Dann hätte er für das Einfahren des Motors, für das 10 Stunden Fahrt veranchlagt warn, ja einen Tank mit 500 bis 1000 Litern Sprit an Bort haben müssen. Wo soll der den untergebracht gewesen sein?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 23:24
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das kann doch nicht stimmen. Dann hätte er für das Einfahren des Motors, für das 10 Stunden Fahrt veranchlagt warn, ja einen Tank mit 500 bis 1000 Litern Sprit an Bort haben müssen. Wo soll der den untergebracht gewesen sein?
Die reine Fahrtzeit ist erheblich kürzer und vermutlich läuft ein Einfahren auch so ab, dass man da nicht die ganze Zeit mit Vollgas rumheizt, sondern auch mal bewusst langsamer fährt und den Motor bewusst in verschiedenen Drehzahlbereichen bewegt.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 23:45
Zitat von sören42sören42 schrieb:Womöglich sind die Aufzeichnungen zur Route des Bootes auch aus den technischen Systemen des Schnellbootes entnommen.
Es wurde in dem Film gesagt, dass die gezeigte Route des Bootes aus den Daten im Bordcomputer rekonstruiert wurde. Zusätzlich hatte die Freundin eine Ortungsfunktion auf ihrem Handy. Aber die gezeigte Route kam vom Bordcomputer und dürfte deshalb rechtzuverlässig und genau sein.

Was ist bei einer Mordtheorie nicht verstehe ist, dass dafür ja mindestens eine andere Person an Bord gekommen sein muss. Der Fährkapitän hat auf Nachfrage der Polizisten angegeben, dass FP sicher allein auf dem Boot war, als er ihm begegnet ist. Und so ein Bordcomputer wird doch sicher auch Geschwindigkeiten genau aufzeichnen. In dem XY-Film wurde aber nicht gesagt, dass das Boot irgendwo angehalten hat, damit eine zweite Person zusteigen kann.

Das gleiche gilt doch auch für das Aufnehmen eines Drogenpaketes. Sowas macht man doch nicht aus der Fahrt heraus. @sallomaeander hat sehr einleuchtend erklärt, wozu das 8er-Mannöver dient, nämlich dazu, möglichst genau zu einem bestimmten Punkt zurückzukehren und das Boot zu verlangsamen. Wenn man so ein Boot einfach abbremst und umdreht, ist das zu ungenau. Aber zu einem fixen Punkt zurückzukommen, ist ja nur die halbe Miete, ich muss ja auch die Person oder das Paket irgendwie an Bord holen und das geht nicht (zumindest nicht für mich vorstellbar) aus der Fahrt heraus. Noch dazu mit nur einer Person an Bord. Einer muss ja das Boot steuern und kann dann nicht gleichzeitig an Paket aus dem Wasser ziehen.

Und zu einem möglichen Zufallsfund einen Drogenpaketes: es wurde gesagt, dass diese Pakete mit großen Frachtern aus Übersee kommen und dann in der Nordsee, vor der EInfahrt in die Elbe, auf der intensiv kontrolliert wird, im Hafen selbst dann sicher noch mal intensiver, abgeworfen werden, wo sie von kleineren Booten aufgenommen werden. Die können auch einen kleineren Hafen irgendwo an der Küste ansteuern und wenn sie als Freizeitboot rumfahren, dass morgens rausfährt und nachmittags wiederkommt, werden sie nicht regelmäßig auf Drogenimporte hin gefilzt.
Aber diese Pakete werden doch nicht einfach abgeworfen und treiben dann in der Nordsee rum, bis sie irgendwann von irgendwem eingesammelt werden. Ich bin mir sicher, dass es da genau verabredete Kontakte gibt und so ein Paket nur unter Sichtkontrolle des Kuriers abgeworfen wird, der es dann gleich einsammelt. Wie sollte man sonst sicher, sein, dass das Kurierböötchen die Ware findet, dass sie eben nicht zufällig jemand anders findet, oder es sogar jemand drauf anlegt, dort Pakete einzusammeln. Die Ware ist doch viel zu wertvoll um sie auf gut Glück abzuwerfen.
Deshalb halte ich einen Zufallsfund durch FP für so gut wie ausgeschlossen. Als erfahrender Skipper im Hamburger Hafen wird er von den Geflogenheiten der Drogenschmuggelei gewusst haben und als ehemalige Kiezgröße (was immer das auch heißen soll...?!) wird er auch gewusst haben, dass man so ein Paket,sollte man es dann tatsächlich zufällig finden, nicht einfach ungestraft einsammeln kann, ohne sich erheblichen Ärger mit dessen "rechtmäßigem" Besitzer einzuhandeln.
Das mehrfach vorgetragene Argument, er habe mit einem Speedboot doch schließlich ganz schnell fliehen können, halte ich für Quatsch. Laut XY-Film waren er und seine Boote dort bekannt wie bunte Hunde, so viele Boote dieser Art fahren auf der Elbe und auf der Nordsee eben nicht rum. Und auf dem einen Bild in diesem Thread ist zu erkennen, dass auf der Seite des Bootes dick und fett der Name der Firma aufgedruckt ist. Da hätte es ihm kaum genutzt, akut fliehen zu können. Der Besitzer des Drogenpaketes hätte schon gewusst, an wen er sich vertrauensvoll wenden muss, um es sich zurückzuholen.
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:weisst du wie brutal ersticken ist? das ist minutenlange Todesqual
Wer einen Kabelbinder um den Halt geschnürt bekommt, erstickt aber nicht, sondern wird erdrosselt. Dabei tritt schon nach spätestens 30 Sekunden Bewusstlosigkeit ein, weil der Blutzufluss zum Gehirn durch die Kompression des Halsgefässe unterbrochen wird. Das ist zunächst reversibel, d.h. man ist noch nicht Tod. Der Tod tritt erst nach Minuten ein und zwar entweder durch den unterbrochenen Blutzufluss zum Gehirn und/oder durch eine Unterbrechung der Luftzufuhr. Für diese muss aber deutlich mehr Druck angewandt werden, weil die Luftröhre Knorpelspangen hat und deshalb schwerer zu komprimieren ist als die Blutgefäße.
Insofern "verschönert" so eine Strangulation mit einem Kabelbinder einen Suizd im Vergleich zum "einfachen" Ertrinken im Wasser erheblich, weil man sehr schnell bewusstlos wird.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 00:20
@Grillage
@StefanXXX
Es dürfte nicht um das Einfahren des Motors gegangen sein bei seiner letzten Tour. Das Einfahren des Motors diente wohl nur als plausibler Grund, die Abwurfstelle ("Drop-Off") des Drogenpaketes zur vereinbarten Zeit aufzusuchen. Diese Story mit dem Einfahren des Motors musste nur glaubwürdig genug sein, dass Leute seinem Umfeld, die womöglich Fragen stellten, diese abkauften und um natürlich diese Fahrt, falls sie bemerkt würde durch Behörden, irgendwie zu legitimieren ("musste den Motor einfahren").

Weshalb es nun offenbar zu ernsthaften Streitigkeiten gekommen war, das ist schwer zu sagen. In der OK gibt es klar umgrenzte Aufgabenbereiche (z.B. Abholen der Drop-Off Geschäfte), Gebietsschutz, usw. Möglicherweise hatte FP eine Grenze überschritten oder in Frage gestellt. Vielleicht wurde auch jemand anders zu gierig bzw. ein Mitglied einer rivalisierenden OK Organisation hat Wind von dem Geschäft bekommen und ihm das Drogenpaket abgenommen.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:In dem XY-Film wurde aber nicht gesagt, dass das Boot irgendwo angehalten hat, damit eine zweite Person zusteigen kann.
Es wurde aber erwähnt, dass man quasi unter dem Radar sich bewegen kann. Vielleicht gibt es noch ein zweites Boot?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 00:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das kann doch nicht stimmen. Dann hätte er für das Einfahren des Motors, für das 10 Stunden Fahrt veranchlagt warn, ja einen Tank mit 500 bis 1000 Litern Sprit an Bort haben müssen. Wo soll der den untergebracht gewesen sein?
Völlig normal bei diesen großen RIBs:

Fuel tank capacity 495 l
https://www.arksen.com/pages/arksen-8-spec?srsltid=AfmBOopCkqz0JXktf654HpkzOVrNoj8ggr6zCSgAzUmn-dpbOO9HEgCg


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 00:42
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das mehrfach vorgetragene Argument, er habe mit einem Speedboot doch schließlich ganz schnell fliehen können, halte ich für Quatsch. Laut XY-Film waren er und seine Boote dort bekannt wie bunte Hunde, so viele Boote dieser Art fahren auf der Elbe und auf der Nordsee eben nicht rum. Und auf dem einen Bild in diesem Thread ist zu erkennen, dass auf der Seite des Bootes dick und fett der Name der Firma aufgedruckt ist. Da hätte es ihm kaum genutzt, akut fliehen zu können. Der Besitzer des Drogenpaketes hätte schon gewusst, an wen er sich vertrauensvoll wenden muss, um es sich zurückzuholen.
Das stimmt zwar, würde dann aber zu einem ganz anderen Szenario führen.

Hier ging es um einen Zufallsfund, bei dem sich der wahre Besitzer nähert. Dem könnte er in dem Moment natürlich entfliehen.
Ob er ein paar Wochen später irgendwo in Hamburg tot aufgefunden würde, weil jemand vertrauensvoll sein Paket zurück verlangt hat, ist eine andere Geschichte.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 07:00
Zitat von sören42sören42 schrieb:Es dürfte nicht um das Einfahren des Motors gegangen sein bei seiner letzten Tour. Das Einfahren des Motors diente wohl nur als plausibler Grund, die Abwurfstelle ("Drop-Off") des Drogenpaketes zur vereinbarten Zeit aufzusuchen. Diese Story mit dem Einfahren des Motors musste nur glaubwürdig genug sein, dass Leute seinem Umfeld, die womöglich Fragen stellten, diese abkauften und um natürlich diese Fahrt, falls sie bemerkt würde durch Behörden, irgendwie zu legitimieren ("musste den Motor einfahren").
Ist mir schon klar, dass das eines von vielen möglichen Szenarien ist, dass das letzte Einfahren nur vorgetäuscht war oder zumindest so geplant war um es noch mit etwas anderem zu verbinden. Aber er hat offensichtlich ja wirklich auch ab und zu Motoren eingefahren.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 08:13
Zitat von sören42sören42 schrieb:dürfte nicht um das Einfahren des Motors gegangen sein bei seiner letzten Tour. Das Einfahren des Motors diente wohl nur als plausibler Grund, die Abwurfstelle ("Drop-Off") des Drogenpaketes zur vereinbarten Zeit aufzusuchen.
Dass er ein Drogenpaket abholen wollte, ist doch bislang nur eine Theorie der Ermittler. Es gibt dafür keinerlei tatsächliche Anknüpfungspunkte.
Zitat von sören42sören42 schrieb:Weshalb es nun offenbar zu ernsthaften Streitigkeiten gekommen war, das ist schwer zu sagen. In der OK gibt es klar umgrenzte Aufgabenbereiche (z.B. Abholen der Drop-Off Geschäfte), Gebietsschutz, usw. Möglicherweise hatte FP eine Grenze überschritten oder in Frage gestellt. Vielleicht wurde auch jemand anders zu gierig bzw. ein Mitglied einer rivalisierenden OK Organisation hat Wind von dem Geschäft bekommen und ihm das Drogenpaket abgenommen.
Und diese Personen töten und wollen ihn dann auf maximal mögliche improvisierte Art verschwinden lassen mit Kabelbinder, der seltsamen Schäkelkombination und (vermutlich) Gewichten? Glaub ich nicht. Ich denke eher, dass da etwas anderes hintersteckt. Eher etwas aus dem privaten oder beruflichen Bereich.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 08:33
Die Ermittler haben ja nach Aufnahmen der schicksalhaften Fahrt aus dem Alten Land gefragt, und offenbar zwischenzeitlich auch bekommen.

Für mich stellt sich die Frage, welchen Erkenntnisgewinn sich die Ermittler aus entsprechenden Bild- und Videoaufnahmen versprechen.

Möglicherweise möchte man eine weitere Person an Bord identifizieren? Offiziell war Frank P. zum Einfahren des Motors allein an Bord.

Welche Hypothese sich aus einem denkbaren Passagier ergäbe, ist mir allerdings unklar. Gäbe es dann ein weiteres Todesopfer? Das Boot wurde ja mWn herrenlos aufgefunden. Es kann einer weiteren Person also nicht zur Rückfahrt gedient haben.

Eine weitere Person könnte aber Dritten den Haltepunkt auf See verraten haben, auf deren Ankunft gewartet, und nach einer Tat mit diesen zurück gekehrt sein.

Hochspekulativ, aber warum sind den Ermittlern die Aufnahmen so wichtig?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 08:44
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:mich stellt sich die Frage, welchen Erkenntnisgewinn sich die Ermittler aus entsprechenden Bild- und Videoaufnahmen versprechen.
Neben der Identifizierung möglicher weiterer auf dem Boot anwesenden Personen, könnten die Ermittler anhand Foto- und Videomaterial überprüfen wollen, ob sich Procopius' Boot in Begleitung eines weiteren Bootes befand.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 08:52
@Dancingfool

Ich gehe eh nicht von einem Zufallsfund aus ala Pilze suchen.
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Wenn er Drogen gefunden hat, und es kommt ein Boot würde er so schnell wie möglich wegfahren.
du kannst also seine Reaktion einschätzen und vorhersagen? Man sollte nicht von sich auf andere schließen.
Hiess es im Filmbeitrag nicht, dass das Opfer niemand war mit dem man sich anlegen wollte?
Ob er dann in der Situation unbedingt den Hasen macht bin ich mir nicht sicher.
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Wurde nicht in XY gesagt, das er für den Jungen vorgesorgt hat, falls ihm was zustossen sollteß Und sagte er nicht das sie sich an irgendeinen Freund wenden sollten , der ihnen dann weiter hilft? Und war dieser Freund nicht auch vom Kiez?
Diese Aussage ist mir auch aufgefallen und bestärkt mich in dem Glauben das er nach wie vor in diese Geschäfte involviert war und Suizid abwegig ist.

Geldwäsche findet man vorrangig im höherwertigen Kunst- und Autohandel, Immobilien, Luxusuhren, Kioske, Barbershops.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Und wenn die Boote herumstehen, die Einnahmen aber dennoch sprudeln, fällt es irgendwann doch auf.
Das sehe ich auch so.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

um 10:19
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Welche Hypothese sich aus einem denkbaren Passagier ergäbe, ist mir allerdings unklar. Gäbe es dann ein weiteres Todesopfer? Das Boot wurde ja mWn herrenlos aufgefunden. Es kann einer weiteren Person also nicht zur Rückfahrt gedient haben.

Eine weitere Person könnte aber Dritten den Haltepunkt auf See verraten haben, auf deren Ankunft gewartet, und nach einer Tat mit diesen zurück gekehrt sein.

Hochspekulativ, aber warum sind den Ermittlern die Aufnahmen so wichtig?
Es muß mehr passiert sein als im Filmfall dargestellt. Da kann man ruhig ein bißchen spekulieren.


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