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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

326 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 10:37
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ein Anker wird auch nicht anders ins Wasser geworfen.
Was ist das denn für ein Vergleich?
In der Regel hängt beim Ankern kein Mensch an der Ankerkette.
Das bezog sich auf das Gewicht (Gewicht = Anker), nicht auf einen Menschen (Mensch = Anker).


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 10:49
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Das fällt aber rasch auf und dann wird peau a peau zurückgerudert.
Falls meine Einschätzung der "Acht" gemeint sein sollte: Ich lag ja mit meiner ersten Einschätzung eines "Mann über Bord"-Manövers bzw. einer Technik, um zu einem bestimmten Punkt zurückzukehren, vollkommen richtig.

Dann habe ich mich bei einem sehr erfahrenen Skipper erkundigt, der auf den Meeren der Welt unterwegs gewesen ist, der meinte mir gegenüber sinngemäß, mit einem Motorboot könne man auch einfach umdrehen und zu dem Punkt zurückkehren, allerdings müsse jemand der Crew den über Bord gegangenen Mann im Auge behalten.

Ein anderer User zog den Zweck der "Acht" in Zweifel, daraufhin habe ich meine Einschätzung der Acht korigiert - nicht wissend, dass die Polizei die Acht auch bereits mit der Aufnahme von Gegenständen aus dem Wasser konkret in Verbindung gebracht hatte.

Vielleicht kann man sagen, dass ein einzelner Bootsführer, ohne ein Crewmitglied, das den Punkt im Auge behält, am sichersten mit einer "Acht" zu einem bestimmten Punkt zurückkehrt.

Man muss ja vielleicht auch noch berücksichtigen, dass diese RIB-Boote außerordentlich schnell unterwegs sind, die Rede ist von 90 km/h, was ja über Land schon eine ganz ordentliche Geschwindigkeit ist, erst recht auf dem Wasser. Da ist dann die Acht vielleicht wichtiger, als wenn eine Segelyacht mit einem kleinen "Flautenschieber" aka Außenborder unterwegs ist.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 10:56
@sallomaeander
Du warst definitiv nicht gemeint.

Allen einen erholsamen Sonntag 🌳🌲🌻.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:19
Zitat von SamLoomisSamLoomis schrieb:Die 8 hat mich etwas verwirrt. Es ist eigentlich ein Manöver für Segelboote. Agile kleine Motorboote drehen eine Kurve und nehmen den "Mann" auf. So wurde es mir auch in der Ausbildung beigebracht. Die 8 dauert unnötig lange bei Motorbooten.
Nur mal so am Rande...
Danke für die Einschätzung. Ich bin auch gerade mal interessehalber an meinen Bücherschrank gegangen.

Overschmidt/Gliewe: Sportbootführerschein Binnen Segel Motor, Delius Klasing 10. Auflage:
Bei Mann über Bord, also geplanter Aufnahme eines Menschen, wird mit einem Motorboot keine Acht gefahren. Sondern ein Bogen, und die Richtung hängt von der Drehrichtung des Propellers ab, immer entgegen der Drehrichtung des Propellers. Und man nimmt mit Motorbooten in Luv auf (bei Segelyachten in Lee).
Von den gleichen Autoren noch eine 19. Auflage hier:
Es wird ein Bogen gefahren, der sich je nach Bootstyp nach dem Antrieb richtet.

Als gewerblich fahrender Mensch, der in solchen Booten Menschen durch die Gegend fährt, die ja auch mal reinfallen können, gehe ich davon aus, dass er ein solches Manöver vorschriftsmässig gemacht hätte.

Es wird in beiden Büchern kein Unterschied gemacht, ob man einen Menschen oder einen Gegenstand aufnimmt (das Mann-über-Bord-Manöver wird sowieso als Boye-über-Bord geübt). Es geht ja darum, dass das Boot nicht drüberrutscht und auch niemand bzw. nix in den Propeller gerät.

Übrigens gebe ich zu Bedenken, dass der in der Sendung gezeigte Track nicht unbedingt dem tatsächlichen entsprechen muss. Falls hier überhaupt ein Täter beteiligt gewesen ist im Sinne eines Tötungsdeliktes, dann kann der genaue Fahrtverlauf durchaus Täterwissen darstellen. Das meine ich auch deswegen, weil mir der Abstand der Einzelpunkte im Track irgendwie zu gleichmässig erscheint.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:40
Zitat von sören42sören42 schrieb:Die Ermittlungsbehörden ordnen das Achtermanöver eben anders ein, und es wäre ein Fehler/Hybris, die Einschätzung der Ermittler, die noch viel mehr Informationen haben, einfach auszublenden,
Ich hatte ja schon einmal versucht, mich der Frage zu nähern, was die Ermittler denn für Informationen haben könnten, die in Richtung auf ein Verbrechen deuten.
Zitat von KieliusKielius schrieb:die Verbindungen des Opfers in das Milieu sind und ungeklärte Finanzströme, mit denen das Opfer seinen Boot-Rennstall und sein Privatleben (es war die Rede von einem Haus, mit dem sich das Opfer übernommen hätte) finanzierte,
Ich bin mir nicht sicher, dass die Kripo derzeit wesentlich mehr in der Hand hat als das von mir Genannte. Denn ein Suizidszenario wollte der Staatsanwalt bei Aktenzeichen XY ja auch nicht ausschließen. Wenn die Ermittler aber tatsächlich Belege dafür hätten, dass FP Opfer eines Tötungsdeliktes wurde, dann hätte man die Suizidtheorie ja bei Aktenzeichen XY maximal noch in einem Nebensatz erwähnen müssen, um den Zuschauern und insbesondere den von der unangekündigten TV-Fahndung überraschten Tätern und Mitwissern die klare Botschaft zu übermitteln: Wir wissen, was hier passiert ist (Tötungsdelikt zum Nachteil von FP) und wir setzen jetzt alles daran, die Täter zu finden.
Das ist bei Aktenzeichen XY aber nicht passiert, und daraus leite ich ab, dass es nur vage Verdachtsmomente - wie die von mir zuvor genannten (und meinetwegen kann man auch noch das rätselhafte Achtermanöver dazuzählen) - für ein Tötungsdelikt geben kann.

Die Mordtheorie steht also in diesem Fall bis auf Weiteres, zumindest bis es mehr Klarheit darüber gibt, was genau die Ermittler für Hinweise auf ein Verbrechen haben, in Konkurrenz zur Suizidtheorie, die ja auf den bisherigen Seiten schon ausführlich beleuchtet worden ist und jedenfalls nicht widerlegt werden konnte.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:41
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Das fällt aber rasch auf und dann wird peau a peau zurückgerudert.
Was für eine schöne Metapher in Anbetracht des Themas, das in diesem Thread diskutiert wird.
Zitat von KieliusKielius schrieb:Die Frage ist, was die Kripo wirklich in der Hand hat, das für einen Mord spricht und sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit der Öffentlichkeit teilen will.
Ich denke, das darf man nicht vergessen. Insofern ist die Diskussion, was im gezteigten Filmfall für Suizid und was für Mord spricht, eh müßig, weil wird nur einen Teil der Indizien kennen und nicht mal wissen, wie schwerwiegend die sind, die wir nicht kennen und die auf Mord hindeuten.

@Totaleinfall hatte auf meine Nachfrage je noch mal den Timestamp geliefert, bei dem die Szene, so wie die Polizei vermutet, dass sie abgelaufen ist, abgelaufen sein könnte:
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:ab 18:50 sieht man sie Szene
Das war mir tatsächlich total durchgegangen, dass das Auffischen des Drogenpaketes und die Ermordung des FP im XY-Film so konkret dargestellt wurde. Allerdings wird das ausdrücklich auch als Spekulation der Ermittler dargestellt, die über ein mögliches Tatszenario diskutieren und in deren Kopf diese Szene sozusagen abläuft.

Allerdings denke ich schon, dass die Polizei entweder dieses Szenario als sehr wahrscheinlich annimmt - sonst würde sie es nicht so konkret mit filmische Umsetzung zeigen. Möglich ist dabei natürlich schon, dass dabei Details verfremdet sind, um nicht zu viele Ermittlungsergebnisse und damit Täterwissen preiszugeben.
Kann natürlich aber auch sein, dass es als eine Art Red Herring dienen soll, um die Täter zu provozieren oder in Sicherheit zu wägen.
Als völlig unbeteiligter Zuschauer, der hunderte km weit vom Tatort entfernt sitzt, nichts mit Motorbooten und/oder Drogenschmuggel zu tun und auch keinerlei Verbindungen zum Kiez hat, bleibt einem da halt nur, sich in Spekulationen zu verlieren und hin und her zu überlegen, welches Detail aus dem Film man jetzt glauben soll oder für Fake hält.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Übrigens gebe ich zu Bedenken, dass der in der Sendung gezeigte Track nicht unbedingt dem tatsächlichen entsprechen muss. Falls hier überhaupt ein Täter beteiligt gewesen ist im Sinne eines Tötungsdeliktes, dann kann der genaue Fahrtverlauf durchaus Täterwissen darstellen. Das meine ich auch deswegen, weil mir der Abstand der Einzelpunkte im Track irgendwie zu gleichmässig erscheint.
Geben denn diese Einzelpunkte nicht indirekt Infos über die gefahrene Geschwindigkeit? Wenn der Bordcomputer in bestimmten festen zeitlichen Abschnitten einen Ortspunkt setzt, fährt das Boot dort schneller, wo die Punkte weiter auseinanderliegen und dort langsamer, wo sie enger gesetzt sind. Eben weil die Strecke, die pro Zeiteinheit zurückgelegt wurde, größer ist, wenn das Boot schneller fährt.
Wobei ich auf die Darstellung im XY nicht allzuviel geben würde. Das kann sein, dass die Proudktonsfirma da einen Praktikanten drangesetzt hat, mit dem Auftrag, er soll mal ein schönes Kartenbild machen, das sie im Filn nutzen können, um die zurückgelegte Strecke durch die Ermittler besprechen zu lassen. Und je nachdem wie genau der Praktokant gearbeitet hat, der wahrscheinlich keine Ahnung vom Fahren mit MOtorbooten hat, ist dan mehr oder weniger ein Symbolbild rausgekommen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:45
Zitat von KieliusKielius schrieb:Die Mordtheorie steht also in diesem Fall bis auf Weiteres, zumindest bis es mehr Klarheit darüber gibt, was genau die Ermittler für Hinweise auf ein Verbrechen haben, in Konkurrenz zur Suizidtheorie, die ja auf den bisherigen Seiten schon ausführlich beleuchtet worden ist und jedenfalls nicht widerlegt werden konnte.
Interessant war, wieviel Raum die Suizidtheorie ja überhaupt im Filmfall einnahm. Direkt in der Rechtsmedizin wurde von den Kripoleuten danach gefragt und die Rechtsmedizinerin hat sich geäußert und dann wurde filmisch eingebaut, dass Zeugen nach ihrer Meinung dazu befragt wurden und die beiden Kripoleute diskutierten das im Auto. In der Studiobesprechung wurde das als Tötungsdelikt eingeleitet und trotzdem sprach der Staatsanwalt auch eine mögliche Selbsttötung an. Das ist nach meinem Eindruck schon ungewöhnlich für XY-Verhältnisse.
Meist wird ja erstmal strikt nach Fremdbeteiligung gesucht.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 11:52
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Geben denn diese Einzelpunkte nicht indirekt Infos über die gefahrene Geschwindigkeit? Wenn der Bordcomputer in bestimmten festen zeitlichen Abschnitten einen Ortspunkt setzt, fährt das Boot dort schneller, wo die Punkte weiter auseinanderliegen und dort langsamer, wo sie enger gesetzt sind. Eben weil die Strecke, die pro Zeiteinheit zurückgelegt wurde, größer ist, wenn das Boot schneller fährt.
Wobei ich auf die Darstellung im XY nicht allzuviel geben würde. Das kann sein, dass die Proudktonsfirma da einen Praktikanten drangesetzt hat, mit dem Auftrag, er soll mal ein schönes Kartenbild machen, das sie im Filn nutzen können, um die zurückgelegte Strecke durch die Ermittler besprechen zu lassen. Und je nachdem wie genau der Praktokant gearbeitet hat, der wahrscheinlich keine Ahnung vom Fahren mit MOtorbooten hat, ist dan mehr oder weniger ein Symbolbild rausgekommen.
Doch, die Einzelpunkte geben diese Info wieder. Aber im Track der Sendung ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass in der Acht wesentlich langsamer gefahren wurde, was ja Voraussetzung wäre, überhaupt was aufzunehmen. Ich denke auch, dass da etwas Vergleichbares zusammengeklickt wurde. Es wurde in der Sendung ja auch nicht nach Zeugen gesucht, die dieses exakte Fahrmanöver bestätigen können, sondern in erster Linie, ob er Begleitung hatte an diesem Tag.
Der Track, den die Lebensgefährtin einsehen konnte, stammte ja letztlich aus dem GPS des Smartphones des Verstorbenen. Wenn das Boot ein GPS hatte, und das wird wohl so sein, könnte das auch einen Track aufgezeichnet haben. Auf beides, wenn es zwei gibt, müssten Ermittler ja Zugriff haben. Im Prinzip kann man sich für jeden Punkt in der Karte dann die aktuell gefahrene GEschwindigkeit anschauen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 12:22
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wenn das Boot ein GPS hatte, und das wird wohl so sein, könnte das auch einen Track aufgezeichnet haben.
Wenn die Gangster schon keine Ortung an hatten, werden sie wohl den Bootstrack auch gelöscht haben. Gibts da eigentlich Unterschiede?
Ist der Bootstracker genauer als der Handytracker?
Zitat von GrillageGrillage schrieb:
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Das fällt aber rasch auf und dann wird peau a peau zurückgerudert.
Was für eine schöne Metapher in Anbetracht des Themas, das in diesem Thread diskutiert wird.
Muß mal wieder verbessern, es heißt peu a peu. Peau ist die Haut.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 12:43
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Ist der Bootstracker genauer als der Handytracker?
Das ist alles nur so genau, wie es benötigt wird bzw. eingestellt. Im Prinzip ist, v.a. auf Wasser, eine Meter-genaue Positionsbestimmung möglich. Ob P. und seine Lebensgefährtin das so genau konfiguriert hatten und ob und wie ein evtl. Navi-System im Boot eingestellt war, darum müssten sich die Ermittler dann gekümmert haben.
Auch über mögliche Funkzellenabfragen ist ja nichts gesagt worden. Man dürfte ein Stück auf See hinaus noch Handyempfang haben. Gleichzeitig dürften da nicht so viele Leute gleichzeitig unterwegs sein wie z.B. Hamburg City. Wahrscheinlich wird man das abgeklopft haben.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 15:16
IMG 0045Original anzeigen (10,4 MB)
Was sagt ihr eigentlich zu dem Foto des RiB? Sieht ziemlich zerschossen aus? Bzw sieht so ein Boot aus was unbemannt Kreise zieht?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 15:51
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Wenn die Gangster schon keine Ortung an hatten, werden sie wohl den Bootstrack auch gelöscht haben. Gibts da eigentlich Unterschiede?
Ist der Bootstracker genauer als der Handytracker?
Ich habe mir jetzt noch mal die Szene genauer angesehen, in der die Komissare ziemlich zu Ende des XY-Films über den möglichen Ablauf der Tat fabulieren und sie parallel zu ihrem Gespräch nachgestellt wird. Allerdings verstehe ich nocht so ganz, was dabei das Motiv der Täter sein soll.

Zu sehen ab ca. Minute 18:00.

Ich verstehe die Überlegungen der Komissare so, dass FP in diese Drogengeschäfte verwickelt gewesen ist, er das Paket also nicht - wie hier schon diskutiert wurde - zufällig gefunden hat und dann heimlich an sich bringen wollte - sondern dass er der verabredete Drogenkurier war. Er hat also gerade das Paket an Bord seines Bötchens geholt, als er in der Ferne ein anders Boot bemerkt, dass schnell auf ihn zu fährt. Das Boot kommt näher, er wartet ab, bis es bei ihm ist. Dann sagt der Komissar: "Es gibt Streit wegen der Drogen, erst ein Gerangel, ein Handgemenge und dann eskaliert das ganze."
Diese Aussage passt aber gar nicht zu der dargestellten Filmszene. Da sieht man, dass zunächst das Drogenpaket von einem Boot aufs andere gehieft wird und dann eine Person vom einen Boot ins andere wechselt. Dann fächern zwei Hände vier dicke Bündel Scheingeld auf.
Was soll denn diese Szene? Sollen das jetzt "Räuber" sein, die FP die Drogen abluchsen wollen? Wieso sollte er dann das Drogenpaket aufs andere Boot heben und wieso sollten die "Räuber" dafür Geldbündel hinblättern?
Die Übergabe soll doch wohl nicht so geplant gewesen sein, denn wenn die späteren Täter eh selber mit einem Bötchen vor Ort waren, hätten sie FP ja nicht gebraucht, um die Drogen aus dem Wasser zu fischen, sondern hätten sie gleich selber rausholen können.
Diese Szene macht bei genauerem Hinsehen für mich gar keinen Sinn.


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gestern um 16:33
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Diese Szene macht bei genauerem Hinsehen für mich gar keinen Sinn.
Für mich auch nicht. Weder eine geplante Kurierfahrt noch ein zufälliges Finden eines Drogenpaketes ergeben für mich Sinn.


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gestern um 17:17
@Grillage
@megavolt

ich glaube, die meine das so:

BEIDE Parteien, also das opfer und die anderen waren im Geschäft drin und abgesprochen oder üblich war ein bestimmter Preis (das Geld) aber einer der beiden war nicht einverstanden und es kam zum Streit. Also irgendeiner hat das Paket genommen, entweder FP oder das andere Schiff und der jeweils andere hat Geld dabei, damit er das Paket "kaufen" kann...Dieses Geschäft wurde zum Streitfall


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 17:22
@Totaleinfall
Ja, so war das wohl gedacht. Aber es ist doch unlogisch, dass P. dort hinfährt, um ein Paket rauszufischen, dann fahren andere hin, um es zu übernehmen, die hätten es auch selbst rausfischen können. Oder wollen die sich die Ärmel nicht nass machen? Wenn es Streit im Hafen gegeben hätte bei Übernahme wäre die Story immerhin logischer.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 17:28
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ja, so war das wohl gedacht. Aber es ist doch unlogisch, dass P. dort hinfährt, um ein Paket rauszufischen, dann fahren andere hin, um es zu übernehmen, die hätten es auch selbst rausfischen können. Oder wollen die sich die Ärmel nicht nass machen? Wenn es Streit im Hafen gegeben hätte bei Übernahme wäre die Story immerhin logischer.
also bei DIESEM Szenario sehe ich ich das eher umgekehrt, das Paket wurde von FP entgegengenommen wurde, er hat aber kein Geld bzw zu wenig dabei und sie vielleicht vertrösten wollte mit: wenn ich das flüssig gemacht habe bekommt ihr den Rest usw

Denn diese Drogen an Land zu bekommen ist keine leicht Übung für die Ganoven, da brauchen sie zumindest nach außen etwas unverdächtige. Und naja, war zwar in der Vergangenheit eine Kiezgröße aber mittlerweile recht solide geworden


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gestern um 17:29
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:BEIDE Parteien, also das opfer und die anderen waren im Geschäft drin und abgesprochen oder üblich war ein bestimmter Preis (das Geld) aber einer der beiden war nicht einverstanden und es kam zum Streit. Also irgendeiner hat das Paket genommen, entweder FP oder das andere Schiff und der jeweils andere hat Geld dabei, damit er das Paket "kaufen" kann...Dieses Geschäft wurde zum Streitfall
Aber es macht doch gar keinen Sinn, dass das Paket gleich nach dem Rausfischen verkauft oder gg. Geld getauscht werden soll.
In dem Film wird diese Art von Geschäften doch so erklärt, dass die Drogen mit großen Frachtschiffen ins aus Übersee ankommen, die diese dann in der Ostsee abwerfen, weil ihre Ladung im Hamburger Hafen durch den Zoll viel zu sorgfältig kontrolliert wird. Deshalb braucht man diese kleinen wendigen Boot, die an kleinen (oder großen) deutschen liegen und registriert sind, aber eben offiziell auch nur in deutschen Gewässern rumschippern, weshalb sie vom Zoll nicht kontrolliert werden. Diese nehmen die Pakete aus dem Wasser aus und bringen sie an Land.
Wenn die Täter die Auftraggeber von FP sind, dann bräuchten sie ihn doch gar nicht, wenn sie selbst mit einem Bötchen genau an der Stelle, an der er das Paket rausgefischt hat, eh selber unterwegs sind. So wie @megavolt schrieb, wird sein Job wohl kaum gewesen sein, denen nur das Ärmel nass machen zu ersparen.

Und das riskante an dem ganzen Deal ist doch das Anlanden der Ware auf deutschem Festland. Das kann jemand wie FP, der offiziell ein Ausflugsbooteunternehmen betreibt, sehr gut. Dann wäre es doch viel logischer, dass so ein Streit am Übergabeort auf dem Festland eskaliert.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

gestern um 17:37
Ich könnte mir nicht vorstellen, dass jemand regelmäßig mit einem solch auffälligen Boot "Drogenabholfahrten" unternimmt. Vor allem sind die Boote offen, jeder Vorbeifahrende mit höherer Blickposition, also praktisch schon die meisten Freizeitboote, würden größere Pakete an Bord sehen. "Ja, das ist mir schon länger aufgefallen. Der P. ist immer mit einem leeren Boot rausgefahren und kam dann mit ein oder zwei kistengroßen Paketen zurück". Also irgendwie erscheint mir das doch alles sehr unplausibel.
Man kann in jedem kleinen Hafen ein Sportboot mit z.B. Kajüte leihen und könnte mit sowas eine Abholfahrt unauffälliger gestalten, auf jeder Tour ein anderes Boot.


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