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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

497 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Drogen, Mysteriös ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

13.04.2026 um 19:48
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Mir kam nur so ein Paket im Vergleich zu den 1,6 Tonnen, die man vorgestern im Hafen gefunden hat, eben "klein" vor.
Die Tonnenfunde sind ja fast auch schon alltäglich, überspitzt gesagt.
Vor Jahren war eine Beschlagnahme im Ton enbereich noch eine kleine Sensation.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

13.04.2026 um 23:21
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Hier wird etwas zum Wert der Pakete gesagt:
Vor allem auf den Inseln Amrum, Föhr und Sylt in der Nordsee werden die mysteriösen Pakete entdeckt. Sie sind in Netzen verschnürt und in einer blaugrünen Plastikfolie eingewickelt. Darin befinden sich mehrere kleinere Päckchen (25-mal jeweils ein Kilo), die in Alufolie verpackt sind.
Jedes angeschwemmte 25-Kilo-Paket hat einen Marktwert von mehr als einer Million Euro. Nach Angaben des Zolls schwanken die Kilo-Preise zwischen 35.000 und 50.000 Euro.
Diese Preisangaben des Zolls sind immer etwas irreführend, weil da immer der Straßenwert angegeben ist, basierend also aof dem Preis, den die Endkunden bzw. die "Einzelkunden" bezahlen. Vom Kurier, der das Päckchen aus dem Wasser fischt bis zu Endkunden sind in der "Futterpyramide" der Drogenlieferanten ja aber noch einige Stufen der Verteilung zwischengeschaltet.
Derjenige, der so ein Paket aufnimmt ist nur Zwischenhändler oder Dienstleister. D.h. er gibt das Paket an den nächsten in der Kette weiter. Wenn er Zwischenhändler ist, bekommt er es natürlich nicht umsonst geliefert, sondern kauft es zu einem bestimmten Preis, auf den er dann einen Aufschlag nimmt. Wenn er Dienstleister ist wird er für eine Tätigkeit halt ein Honorar bekommen.

Insofern kann man nicht einfach rechnen, dass FP in dem Moment, in dem er ein 10kg-Paket aus dem Wasser fischt, 350.000 bis 500.000 € reicher ist. Die Sache wird sich schon gelohnt haben und finanziell sehr attraktiv gewesen sein, aber Millionen wird er damit auch nicht gemacht haben.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

13.04.2026 um 23:41
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Insofern kann man nicht einfach rechnen, dass FP in dem Moment, in dem er ein 10kg-Paket aus dem Wasser fischt, 350.000 bis 500.000 € reicher ist. Die Sache wird sich schon gelohnt haben und finanziell sehr attraktiv gewesen sein, aber Millionen wird er damit auch nicht gemacht haben.
Das kommt jetzt aber sehr darauf an, von welcher Konstellation man ausgeht: Wenn er die Pakete nur brav als Kurierfahrer im Auftrag seiner ehemaligen Kiezkumpel von der Außenelbe bis zu den Landungsbrücken schippert, wird sich die Entlohnung in Grenzen halten.

Wenn er hingegen "fremde" Päckchen einsammelt und 100g-weise an seine ehemaligen Kiezkumpel zum halben Straßenpreis vertickt, sieht die Rechnung schon ganz anders aus.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 13:45
@Grillage
Ja, du sagst es.
In den Berichterstattungen wird zumeist der Strassenverkaufswert angegeben und dann ist es noch von der Bild, die auch gut mal eine Null zuviel anhängt.
Der 1 kg Block dürfte aber preislich tatsächlich um die 30k liegen im EK.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 16:48
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Der 1 kg Block dürfte aber preislich tatsächlich um die 30k liegen im EK.
Die Frage ist halt, wenn FP da wirklich mit im Geschäft war, wie viel er pro Block bezahlt hat und wie viel er dann von der nächsten Stufe dafür bekommen hat. Die Frachtschiffe übernehmen den Transport von Südamerika nach Europa, den Aufwand und v.a. das Risiko lassen sich die entsprechenden Personen natürlich auch bezahlen. Und FP wird sein Paket wohl kaum in der eigenen Garage in 5 g- oder 10 g-Tütchen umgepackt und dann auf dem Kiez an den Mann gebracht haben. Ich denke eher, der Job der Personen auf dieser Stufe ist nur das Raufischen der Pakete aus der Nordsee, das Anlanden in Hamburg (oder einem anderen deutschen Hafen) und es dann dort an eine Person aus der nächsten Stufe zu übergeben.

Keine Ahnung, wie da die Besitzverhältnisse auf den verschiedenen Stufen sind. Ob die Lastkähne nur Dienstleister für den Transport sind, oder ob irgendein Matrose die Pakete zuhause einkauft und dann in Deutschland dann die Leute mit den Bötchen verkauft. Oder ob auch jemand, der die Pakete in der Nordsee aus dem Wasser fischt, nur eine Dienstleistung gg. Honorar anbietet.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 17:31
Generell zu Kokainkette: Die Marge von einer Stufe zur nächsten ist enorm hoch, was zum einen für jeden ein lukratives Geschäft bedeutet und natürlich auch die enormen Endverbrsucherpreise verursacht


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 17:39
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Oder ob auch jemand, der die Pakete in der Nordsee aus dem Wasser fischt, nur eine Dienstleistung gg. Honorar anbietet.
Wobei sich die Frage gar nicht stellt, ob es als Handel, oder als "Dienstleistung" vor dem Gesetz gilt. Bei den hier ganannten Mengen dürfte es sich um nicht geringe Mengen handeln, bei denen bereits der Besitz einen Verbrechenstatbestand (§29a BtMG) darstellt:
(1) Mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wird bestraft, wer

1.
als Person über 21 Jahre
Betäubungsmittel unerlaubt an eine Person unter 18 Jahren abgibt oder sie ihr entgegen § 13 Abs. 1 verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überläßt oder
2.
mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt oder abgibt oder sie besitzt, ohne sie auf Grund einer Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 erlangt zu haben.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/__29a.html

Als Mitglied einer Bande, wo dann das Wesen des individuellen Tatbeitrags vllt. gar nicht so entscheidend ist, wären wir dann schon bei einer Mindeststrafe von 5 Jahren:
(1) Mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren wird bestraft, wer Betäubungsmittel in nicht geringer Menge unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie ein- oder ausführt (§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1) und dabei als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat.
(2) Ebenso wird bestraft, wer

1.
als Person über 21 Jahre eine Person unter 18 Jahren bestimmt, mit Betäubungsmitteln unerlaubt Handel zu treiben, sie, ohne Handel zu treiben, einzuführen, auszuführen, zu veräußern, abzugeben oder sonst in den Verkehr zu bringen oder eine dieser Handlungen zu fördern, oder
2.
mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt oder sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt oder sich verschafft und dabei eine Schußwaffe oder sonstige Gegenstände mit sich führt, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen geeignet und bestimmt sind.

(3) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/__30a.html

Wir befinden uns also in einem Bereich, wo nicht nur die illegalen Gewinnchancen bedeutend sein können, sondern in dem auch die angedrohten Strafen empfindlich sind.

Ich muss aber an diesem Punkt auch anmerken, dass die geschilderten Charakterzüge des Opfers und die Art, wie er das Gewerbe mit seiner Lebenspartnerin führte, und wie er im FF als liebevoller Vater gezeigt wird, nicht ganz zu einer illegalen Tätigkeit passen, die einen für mehrere Jahre hinter Gitter bringt, wenn man dabei erwischt wird.

Es kann ja auch sein, dass man Frank P. über den Charakter des Auftrags getäuscht hat, dass er in das Geschäft anderer hineingeplatzt ist, oder man ihn in eine Falle gelockt hat.

Oder es war ein dummer Zufall. Ich stelle mir vor, Frank P. hätte auf seiner Motoren-Einfahr-Tour bei voller Fahrt ein Paket im Meer schwimmend entdeckt, und wäre just in dem Moment zu dem Gegenstand zurückgekehrt, als auch die eigentlichen Abholer des Pakets in der Szene auftauchten. Wenn Frank P. das Paket in diesem Moment bereits geborgen gehabt hätte, könnte es zu einer unvermittelten Aggression gekommen sein, weil die andere Seite glauben konnte, da wolle sich jemand etwas unter den Nagel reißen.

Im Filmfall wird mMn nicht geklärt, ob er über die Bekanntschaft mit seinem Geldgeber für das Bauprojekt hinaus noch Beziehungen zum Kiez pflegte.

(Hervorhebungen in den Gesetzestexten durch mich)


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 18:18
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Es kann ja auch sein, dass man Frank P. über den Charakter des Auftrags getäuscht hat, dass er in das Geschäft anderer hineingeplatzt ist, oder man ihn in eine Falle gelockt hat.
bitte, stelle eine ehemalige Kiezgröße mal nicht ganz so naiv dar ;-)
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Ich muss aber an diesem Punkt auch anmerken, dass die geschilderten Charakterzüge des Opfers und die Art, wie er das Gewerbe mit seiner Lebenspartnerin führte, und wie er im FF als liebevoller Vater gezeigt wird, nicht ganz zu einer illegalen Tätigkeit passen, die einen für mehrere Jahre hinter Gitter bringt, wenn man dabei erwischt wird.
das ist richtig ABER im Bericht wurde auch erwähnt, dass er Geldsorgen hatte. Das könnte natürlich ein Grund sein für eventuelle kriminelle Machenschaften


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 18:46
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:ehemalige Kiezgröße
....am Stammtisch von den Dorfermittlern oder hier bei allmy bist wahrscheinlich schon eine Kiezgröße wenn de mal a halbes Jahr bei einem Dönerstand in der Herbertstraße ausgeholfen hast. Ist etwas bekannt was das Opfer konkret gemacht hat?


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 19:14
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Oder es war ein dummer Zufall. Ich stelle mir vor, Frank P. hätte auf seiner Motoren-Einfahr-Tour bei voller Fahrt ein Paket im Meer schwimmend entdeckt, und wäre just in dem Moment zu dem Gegenstand zurückgekehrt, als auch die eigentlichen Abholer des Pakets in der Szene auftauchten. Wenn Frank P. das Paket in diesem Moment bereits geborgen gehabt hätte, könnte es zu einer unvermittelten Aggression gekommen sein, weil die andere Seite glauben konnte, da wolle sich jemand etwas unter den Nagel reißen.
Halte ich für wenig plausibel, da Procupius mit einem sehr leistungsstarken Boot unterwegs und damit nahezu uneinholbar war. Mindestens aber hätte er Zeit gewonnen, andere zu informieren, dass er aufgrund eines Missverständnisses gerade in Schwierigkeiten steckt und versucht, mutmaßlichen Drogendealern zu entkommen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 19:19
Zitat von OpLibelleOpLibelle schrieb:Wenn er die Pakete nur brav als Kurierfahrer im Auftrag seiner ehemaligen Kiezkumpel von der Außenelbe bis zu den Landungsbrücken schippert, wird sich die Entlohnung in Grenzen halten.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:der Job der Personen auf dieser Stufe ist nur das Raufischen der Pakete aus der Nordsee, das Anlanden in Hamburg (oder einem anderen deutschen Hafen) und es dann dort an eine Person aus der nächsten Stufe zu übergeben.
Ein paar Informationen hatte ich bereits recherchiert und hier ins Forum geschrieben. So ein Yamaha 300 PS - Motor hält offenbar 1.000-3.000 Stunden. Wenn sie jeden Tag 3 x 75 Minuten fahren, sind das 225 Minuten. Sagen wir grob 4 Stunden am Tag, dann hält der Motor also grob 250 - 750 Tage, im Schnitt also knapp 2 Jahre. Wenn er mehrere Boote hat (drei?) würde er also maximal einmal pro Jahr einen neuen benötigen, zumal bei der Rechnung die Winterpause nicht einkalkuliert ist. Regelmäßige Fahrten zum Drogenhandel lassen sich damit nicht begründen.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 19:50
Zitat von FL106772FL106772 schrieb:....am Stammtisch von den Dorfermittlern oder hier bei allmy bist wahrscheinlich schon eine Kiezgröße wenn de mal a halbes Jahr bei einem Dönerstand in der Herbertstraße ausgeholfen hast. Ist etwas bekannt was das Opfer konkret gemacht hat?
wenn man beim Dönerstand ausgeholfen hat, dann würde man das aber seinem Vater erzählen...


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14.04.2026 um 20:54
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:Halte ich für wenig plausibel, da Procupius mit einem sehr leistungsstarken Boot unterwegs und damit nahezu uneinholbar war. Mindestens aber hätte er Zeit gewonnen, andere zu informieren, dass er aufgrund eines Missverständnisses gerade in Schwierigkeiten steckt und versucht, mutmaßlichen Drogendealern zu entkommen.
Den größten Gewinn hat man, wenn man dem Dealer das Paket einfach abnimmt. Es wäre möglich, daß jemand von der Lieferung mitgekriegt hat oder ihn schon bei vorigen Fahrten beobachtet hat. Derjenige ist bekannt, so daß FC keinen Grund zur Flucht hat.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 21:07
Zitat von MehlfensMehlfens schrieb:So ein Yamaha 300 PS - Motor hält offenbar 1.000-3.000 Stunden.
Meinst Du wirklich, dass man den Motor nach dieser Betriebsstundenzahl entsorgen kann oder ist das nicht vielmehr die TBO, also die Zeit zwischen den großen Wartungen. Wie bei Flugmotoren? Ist zwar teuer genug, aber so ein Motor ist ja auch kein Einmalartikel für 1000h.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 21:10
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Den größten Gewinn hat man, wenn man dem Dealer das Paket einfach abnimmt. Es wäre möglich, daß jemand von der Lieferung mitgekriegt hat oder ihn schon bei vorigen Fahrten beobachtet hat.
Hmmmh. Also da bin skeptisch, ob er so naiv gewesen sein könnte. Eine ehemalige Kiezgröße, die anscheinend weiß, wo solche Päckchen schwimmen und was man mit ihnen dann gewinnbringend machen kann, ahnt nicht, dass die Dinger einen Peilsender haben und fährt dann noch mit seinem Boot raus, auf dem dick und groß der Name der Firma steht. Selbst wenn die Leute ihn nicht einholen, brauchen sie nur im Heimathafen auf ihn zu warten.
Ich würds jetzt nicht ausschließen. Vielleicht geht man noch lieber so ein hohes Risiko ein, in Geldnot, als sich direkt deswegen umzubringen, letztlich käme es ja aufs gleiche raus. Aber naiv wärs schon.


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14.04.2026 um 21:14
Warum sollten Berufskriminelle eigentlich so einen Mord begehen, hinterlassen dann aber das Boot, auf dem sich ja möglicherweise Spuren befinden, zumindest könnten sie sich nicht so sicher sein, dass keine zurückbleiben, dann einfach kreisend auf dem Wasser. Ein Schlauchboot auf Grund zu schicken dürfte ziemlich schnell möglich sein und man hätte es auch abfackeln können. Das sieht man zwar kilometerweit, aber bis jemand vor Ort ist, ist das Ding völlig verbrannt. Die Treibstoffkanister sind auf solchen Booten sehr leicht zugänglich und der Tank dürfte noch halbvoll gewesen sein, mindestens.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 21:57
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Oder es war ein dummer Zufall. Ich stelle mir vor, Frank P. hätte auf seiner Motoren-Einfahr-Tour bei voller Fahrt ein Paket im Meer schwimmend entdeckt,
Von einem dummen Zufall gehe ich nicht aus, weil FP - anders als er es angeblich sonst tat - bei seiner letzten Fahrt bis weit auf die Außenelbe hinausfuhr. Das lässt mich annehmen, dass er auf das Meer hinausfuhr, um dort gezielt "etwas zu erledigen" (d.h. z.B. ein Paket zu bergen oder - falls es kein Verbrechen war - sich dort durch Selbstversenken das Leben zu nehmen).
Zitat von FL106772FL106772 schrieb:wenn de mal a halbes Jahr bei einem Dönerstand in der Herbertstraße ausgeholfen hast.
Das möchte ich bezweifeln...
Wir dürfen davon ausgehen, dass das Opfer in seinem früheren Leben auf dem Kiez "gut im Geschäft" war - vielleicht allein oder zusammen mit Partnern einen Laden geführt hat oder anderen Aktivitäten nachgegangen ist, wie sie hier schon mal aufgelistet wurden.
Sonst wäre das mit der Kiezvergangenheit in der Öffentlichkeitsfahndung nicht so herausgestellt worden.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb am 08.04.2026:"Verbindungen zum Kiez" legt, wenn das so vage formuliert ist, meist nahe, dass es um Prostitution, Drogenhandel u/o Schutzgelder ging. Verbindungen zur organisierten Kriminalität.



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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 22:04
Also, ich würde auf jeden Fall schon einmal die ganze Komponente "Zufall" komplett ausschließen. Es wird ja hier so getan als ob man Slalom fahren müsste um keines der vielen Pakete zu beschädigen. Man findet kein Drogen-Paket im vorbei fahren, das ist ja kein Gartenteich und die Pakete haben keine Pyroshow on Board. Selbst wenn man wüsste dass an einem bestimmten Tag was abgeworfen wird fährt man zig mal knapp dran vorbei ohne es zu sehen.
Zitat von KieliusKielius schrieb:"gut im Geschäft"
Das ist wie bei den Stars im Dschungelcamp. Wenn man erst googeln muss nach jemanden, dann ist er halt kein Star. :-)


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

14.04.2026 um 22:06
Wie könnte man sich das eigentlich vorstellen mit einem Fremdtäter und diesem sich in Bewegung befindlichen Schlauchboot? Wie kommt der Täter aufs Boot, ohne eine Notlage vorgetäuscht zu haben?
Und vor allem, wie kommt er, nachdem er sein Opfer mit Kabelbinder um den Hals, aufgeschlitzter Rettungsweste und Gewicht an den Schäkeln befestigt über Bord geworfen hat, wieder aus dem FAHRENDEN Boot raus, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Meine Erfahrung mit Motorbooten ist nonexistent, aber ich war schon auf der Unterelbe segeln, der Wellengang ist selbst bei schönem Wetter nicht zu unterschätzen. Auf der Außenelbe und der Nordsee wird er noch stärker sein.


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Todesfall Frank Procopius: Mord auf der Nordsee?

15.04.2026 um 07:40
@anthe
ist allerdings nicht einfach hinzubekommen das raus aus dem Boot. es wäre vielleicht wichtig zu wissen in welcher Geschwindigkeit er nach dem letzten Halt unterwegs war. Aber die Wichtigkeit des weiter fahrenden Bootes ist nachvollziehbar, denn dadurch konnten sie den Tatort verschleiern und die Leiche „verstecken“


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